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Wissenschaft: Forschung

Russlands Behörden warnen vor hungrigen Schneemenschen

Auch in China: Neue Expedition soll das Yeren-Rätsel lösen

Gestern schrieb Welt-online von einem „‚Yeti’-Alarm in Russland“ und berichtete, dass die russischen Behörden offiziell vor den Schneemenschen warnen. Demnach sollen die Yetis derzeit bis in die Siedlungen vordringen und ausgehungert über die Haustiere der Menschen, die dort leben, herfallen. Und auch aus der Teilrepublik Kabardino-Balkarien kamen wiederholt Berichte über einen mysteriösen Affenmenschen. Hier nennt man ihn den Kaukasus-Yeti.

Hintergrund dieser bislang einmaligen Warnung russischer Behörden seien die verheerenden Brände im vergangenen Sommer gewesen, die große Teile der Landschaft zerstörten. Damit sei auch ein Großteil der Nahrungsressourcen der Schneemenschen vernichtet worden. Nun seien sie gezwungen die Wälder zu verlassen und außerhalb ihres Lebensraumes nach Nahrung zu suchen. Die Kemerowo-Regionsverwaltung sagte nach einer Meldung der Agentur Itar-Tass dazu: „Sie stehlen sogar Haustiere und machen nicht davor Halt, auch den Bären das Futter wegzufressen.“

Die örtlichen Medien berichten immer wieder über Yetis in der Region, wo immer mehr Leute die Schneemenschen gesehen haben wollen. Daraufhin trat inzwischen auch ein Krisenstab aus Bezirksleitung und Forstverwaltung zusammen.

Die Beschreibungen der gesichteten Yetis ähneln sich immer wieder. So wurde jüngst der Jäger Sergej Karpow (78) wie folgt zitiert: „Er ging seltsam gebückt und war sicher kein Bär. Ich schwöre, dass ich nicht betrunken war.“ Der Hirte Asat Chaschijew beschrieb den von ihm gesehenen Yeti als ein „menschenähnliches Wesen mit dunklem Fell“.

Doch auch, wenn die lokalen Medien laufend darüber berichten, die Medienwelt bleibt offenbar auch nach der jüngsten behördlichen Yeti-Warnung skeptisch. So kommentierte eine Zeitung das „Schneemenschen-Problem“ wie folgt: „Es gibt wenig Abwechslung in Sibirien – das sorgt offenbar für blühende Fantasie.“

Jetzt soll nach der aktuellen russischen Forschungsexpedition (die OZ24 berichtete dazu) auch eine chinesische Forschungsexpedition starten und das Yeti-Rätsel lüften. Nach einem Bericht von grenzwissenschaft-aktuell vom 11. Oktober 2010 planen nun auch chinesische Forscher, 30 Jahre nach ihrer letzten Expedition, eine erneute Suche nach den Yeren, der chinesischen Variante des Yetis. Diese führt in die Wälder der zentralchinesischen Region Hubei, die zum Shennongiia Naturreservat gehört. Eine hochwertige Ausrüstung soll dabei zum Einsatz gelangen.

Der Kryptozoologe Wang Shancai (75), der bereits in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mehrere Expeditionen nach den Yeren machte, organisiert nun auch die erneute Such-Expedition in Zusammenarbeit mit der Three Gorges University. Dies berichtete xinhuanet.com. Shancai gehört dem Institut für Kulturelle Relikte und Archäologie an und ist Vorsitzender der Forschungsvereinigung für den Wilden Mann von Hubei. Wie Luo Baosheng, Vizepräsident der Yeren-Forschungsvereinigung, mitteilte, sollen drei Gruppen drei unterschiedliche Höhlen und deren Umfeld untersuchen, die zu den potentiellen Aufenthaltsplätzen der Yeren zählen.

Bislang wurden mehr als 400 Augenzeugen registriert, die von einer Begegnung mit den Yeren sprachen. Demnach sollen die Yeren mehr als zwei Meter groß sein und einen aufrechten Gang haben. Die ausgewachsenen Yeren sind am ganzen Körper mit grauen Haaren bedeckt, während die jungen Yeren schwarzes oder rötliches Haar besitzen, wie die Augenzeugen berichten. Zudem fand man bei früheren Expeditionen Haarreste, Fußabdrücke und (möglicherweise) Schlafnester der Yeren. Die seinerzeit gefundenen Haarproben wurden, so der Bericht, in drei unterschiedlichen Institutionen und Universitäten in Peking, Shanghai und Wuhan untersucht. Dazu der Kryptozoologe Wang Shancai: „Sie konnten keiner bekannten Menschen- oder Tierart zugeordnet werden.“

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Schlüsselwörter: Yeti | Yeren | Russland | Sibirien | China | Kryptozoologie
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