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Fahr nie zu schnell!

Die Polizei, Dein Freund und Helfer...

Höchstgeschwindigkeiten (außerorts) USA
Höchstgeschwindigkeiten (außerorts) USA
Irgendwann – früher oder später – wird jeder mal erwachsen; beim einen dauert es eben länger als beim andern. Bei so manchem Zeitgenossen jedoch kann man unter Umständen sogar die Hoffnung gänzlich verlieren. Wichtig ist das Thema insbesondere im Straßenverkehr. Bekanntlich wirken hier Murphy's law und die Darwin'sche Theorie des survival of the fittest ganz gut zusammen, sozusagen Hand in Hand. Wer allerdings nach der – erstaunlicherweise oft sogar kostenfreien – Belehrung durch einen Polizisten nur feixt, der hat wieder einmal nichts begriffen. Manche lernen es eben nie, andere brauchen sogar noch länger.

Wir in Deutschland sind es gewohnt zu fahren, was das Gaspedal hergibt, und selbst eine Überschreitung des Limits kostet nicht richtig viel Geld, im Vergleich zu anderen Ländern sind unsere Bußgelder geradezu lächerlich niedrig. Daher wird auf deutschen Autobahnen und Landstraßen gebrettert, was das Zeug hält. Besonders im wilden Osten gibt es zudem noch eine ganze Generation ehemaliger Trabbi-Fahrer, die das Schlaglochspringen verinnerlicht hat. Man muß wissen, daß der Trabbi nicht besonders komfortabel gefedert war; und bei den Schlaglöchern auf den sozialistischen Landstraßen kam es darauf an, so schnell wie möglich zu fahren, nur so sprang man über die Schlaglöcher hinweg; beim langsamen Fahren fuhr man durch sie hindurch, also in sie hinein – was das Fahrwerk schädigte und zu unsanften Kopfstößen der Fahrzeuginsassen führte.

Unsere europäischen Nachbarn kennen das unbegrenzte Rasen nicht, nutzen die angebotene Freiheit hierzulande aber natürlich gern, logisch. – In den USA gilt auf manchen Highways, je nach dem, ein Tempolimit von 70 mph (miles per hour, das entspricht umgerechnet etwa 110 km/h). Eigentlich nicht schwer, das einzuhalten. Auch gerade deswegen nicht, weil die meisten Fahrzeuge in den USA natürlich einen Tempomaten haben: einstellen, cruisen, Spaß haben. Wer es genauer wissen will, kann sich vorher schon bei Wikipedia schlau machen:

USA: speedlimit 70 mph / 112km/h
USA: speedlimit 70 mph / 112km/h
In den USA gilt je nach Bundesstaat auf Interstate Highways (vergleichbar Autobahnen) ein Tempolimit zwischen 89 und 129 km/h (55 bis 80 mph).

Auf „normalen“ Highways (vergleichbar Landstraßen) sind 89 km/h (55 mph), teilweise auch 65 mph, erlaubt.

Beim folgenden Video ist es erstaunlich, wie unverblümt der Polizist mit Gefängnis und dort gelegentlich vorkommender sexueller Belästigung droht, hierzulande würde man sicher gleich flennen deswegen und flugs zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte flitzen. Wem also die Polizei in Stuttgart oder anderswo in Deutschland nicht behagt, der möge doch einmal in den USA einem Highway-Polizisten unverschämte Widerworte geben, nur aus Gründen des interkulturellen Vergleichs der jeweiligen Reaktionen...

Der Bursche fuhr statt der erlaubten 70 mph (112 km/h) immerhin 98 mph (158 km/h)... – das gäbe hier auf der Autobahn auch ein nettes Bußgeld, ein paar Punkte und einen Monate Fahrverbot...

Sie sind außerhalb geschlossener Ortschaften 46 km/h zu schnell gefahren.

  • Das wird Sie voraussichtlich 160 Euro kosten.
  • Hinzu kommen Gebühren von voraussichtlich 23,50 Euro.
  • Außerdem 3 Punkte in Flensburg und 1 Monat Fahrverbot.

Haben Sie bereits einen Eintrag in Flensburg, der noch nicht verjährt ist, kann das zu einer höheren Geldstrafe führen! Die Punkte werden nach 2 Jahren gelöscht, falls in der Zeit kein neuer Punkt hinzu kommt. Ansonsten verjähren die Punkte nach spätestens 5 Jahren.

-----------

Alle Angaben ohne Gewähr. Diese Seite ist Teil von www.bussgeldkataloge.de.

In Italien, Ungarn oder Schweden läge das Bußgeld übrigens noch wesentlich höher, nicht zu reden von Norwegen. Dort kosten 20 läppische km/h zuviel bereits satte 395 Euro! Der Sportsfreund in den USA ist also recht gut weggekommen!

YouTube Video

  • Bildnachweis:

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Schlüsselwörter: Tempolimit | Straßenverkehr | Sheriff | USA | youtube
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Kommentare

OZ24
am 11.10.2010 18:53:15 (79.215.223.xxx) Link Kommentar melden
Besonders im wilden Osten gibt es zudem noch eine ganze Generation ehemaliger Trabbi-Fahrer, die das Schlaglochspringen verinnerlicht hat. Man muß wissen, daß der Trabbi nicht besonders komfortabel gefedert war; und bei den Schlaglöchern auf den sozialistischen Landstraßen kam es darauf an, so schnell wie möglich zu fahren, nur so sprang man über die Schlaglöcher hinweg; beim langsamen Fahren fuhr man durch sie hindurch, also in sie hinein – was das Fahrwerk schädigte und zu unsanften Kopfstößen der Fahrzeuginsassen führte.


Immer diese Vorurteile! Raser gibt es überall in Deutschland! Sad

Aber mit dem schnell über die Schlaglöcher fahren hast du Recht, dass war das Mittel um eine Gehirnerschütterung zu umgehen. Wenn ich mir aber die Straßen heutzutage im goldenen Westen anschaue, da könnt ihr schon mal anfangen zu üben Wink.
  • Geändert von OZ24 am 11.10.2010 18:58:10.
Hartmut Holz
am 12.10.2010 16:26:40 (217.80.206.xxx) Link Kommentar melden
Genauso so ist. Außerdem durfte man, auf den Straßen der DDR, gar nicht rasen.
Denn es galt 80 KM Höchstgeschwidigkeit auf den Fernstraßen wie die F 105, 104 oder auch auf der F 96.

Und auf den Autobahnen durfte nur 100 KM gefahren werden. Außerdem waren
die Straßen, in der DDR, auch nicht so schlecht. Also, unser Familien Opel hat es
gut überstanden und ich bin nie mit ihm in ein Schlagloch gekracht.
Hartmut Holz
am 12.10.2010 17:14:49 (217.80.206.xxx) Link Kommentar melden
Mag so sein. Dann war es auch meistens eigenes Verschulden. Denn wenn man in einem Land sich aufhält und auf seinen Straßen unterwegs ist, dann sollte man sich auch an die dortigen Gesetze halten.

Das galt auch für die ehemalige DDR. Also, ich wurde immer dazu verdonnert, dass ich mich an die Gesetze zu halten habe.
Hartmut Holz
am 12.10.2010 17:26:59 (217.80.206.xxx) Link Kommentar melden
Mit der Stasi hatte ich auch nie etwas zu tun gehabt. Aber was wollten die auch von unsereins. Man war ja sowieso auf der richtigen Seite der Straße.
Hartmut Holz
am 13.10.2010 16:43:49 (217.80.205.xxx) Link Kommentar melden
Also mit der NSDAP und diesen Nazi Verbrechern wollen und möchten man sich auf keinen Fall vergleichen. Denn bei den Nazis war alles Zwang und das Nazi Reich war ein Unrechtsstaat.

In der Deutschen Demokratischen Republik war alles auf freiwilliger Basis. Niemand wurde gezwungen in die Freie Deutsche Jugend - der FDJ zu gehen.
Man wurde ja auch höflich gefragt ob man dazu kommen möchte. Und dieses ist ein großer Unterschied.

Auch war die DDR kein Unrechtsstaat. Denn sie von ihr ist niemals ein Angriffs-
krieg ausgegangen. Gut. mit ihren Gegnern sind die Behörden, der DDR, nicht gerade zimperlich umgegangen. Dieses ist natürlich gut zu heißen. Denn jeder Mensch hatte und hat immer noch ein Recht auf freie Meinungsäußerung.

Aber dieses Recht wird im heutigen Deutschland ja auch so manchesmal mit Füssen getreten.
Hartmut Holz
am 13.10.2010 17:20:47 (217.80.205.xxx) Link Kommentar melden
Das kann man nicht so verallgemeinern. Denn jeder hat die DDR anders erlebt. Natürlich war es nicht gut, dass es diese Grenze und den Schießbefehl gab. Aber dieses steht auf einem anderen Blatt Papier.
Kindergaertner
am 13.10.2010 17:24:47 (92.225.105.xxx) Link Kommentar melden
Aber ist den ein Staat, bei dem Menschen und Kinder niedergeknüppelt werden, weil sie ihre demokratischen Rechte in Anspruch so sehr viel besser? Ich will die BRD nicht direkt mit der DDR vergleichen und schon gar nicht mit dem dritten Reich. Aber wer sich über Zustände in Unrechtsstaaten so sehr empört, sollte doch gutes verhältnis haben zu einer lebendigen und gelebten Demokratie. Das was in Stuttgart passiert ist genau das: Eine lebendige Demokratie.
Hartmut Holz
am 13.10.2010 17:28:43 (217.80.205.xxx) Link Kommentar melden
Genau. Dieses scheinen einige Zeitgenossen nicht zu haben. Denn was, an diesem legendären Donnerstag, in Stuttgart passiert ist hat mit lebendiger Demokratie nichts - aber rein gar nichts zu tun.

Mir scheint, dass so manches mal jetzt wieder die alten DDR Methoden zur Anwendung kommen, um Menschen zu unterdrücken.
Hartmut Holz
am 15.10.2010 16:02:12 (217.80.200.xxx) Link Kommentar melden
Natürlich ist dieses auch eine Frage wie man den jeweiligen Staat erlebt hat.

Denn ein jeder beurteilt die DDR anders. Und dieses ist auch rechtens.
Hartmut Holz
am 19.10.2010 16:54:52 (217.80.203.xxx) Link Kommentar melden
Dieser Kommentator sollte endlich einmal seine Worte zügeln. Denn er verstößt damit gegen die Pressefreiheit.
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