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Politik: Soziales & Bildung

...auf Teufel komm raus!

Die Spaßbremse... - wenn die Angst dummer „Dhimmis“ politische Korrektheit um jeden Preis produziert

Schwarzer Stein und Teufel
Schwarzer Stein und Teufel
Satire darf alles“, behauptete einst Kurt Tucholsky. Aber auch unabhängig von Tucholsky, sowohl vor als auch nach ihm, gab es den politischen Witz. Besonders natürlich in jenen Phasen Deutschlands, die durch eine faschistische Diktatur gekennzeichnet war, blühte der politische Witz: während der braunen NS-Zeit, und während der stalinistischen Diktatur der SED in der DDR. – Der politische Witz ist an sich dadurch gekennzeichnet, daß er weh tut, daß er Grenzen der politischen Diskussion überschreitet, daß er Salz in die Wunde streut. Ein politischer Witz darf also auch durchaus einmal geschmacklos sein, wenn er denn nur politisch ist. – Im Gegensatz zu rassistischen Witzen über Schwarze oder im Gegensatz zu antisemitischen „Judenwitzen“ hat der politische Witz ein politisches Thema zum Kern, nicht die Hautfarbe oder Abstammung anderer Menschen.

So gesehen wird also ein politischer Witz zum Thema „Mohammed“ ein guter politischer Witz sein, ohne deswegen rassistisch zu sein. Ein völlig unpolitischer Witz über Nonnen, Blondinen oder über Ostfriesen dagegen kann menschenverachtend sein, ebenso ein verharmlosender über die Pädophilie mancher katholischer Priester. Wobei jene Kategorie nicht etwa die Menschenwürde der Priester verletzt, wenn diese als Kinderschänder unterwegs sind, sondern sie verletzt die Würde der zahlreichen Opfer, und deswegen verbieten sich solche Witze von selbst.

Liest man diesen Text Tucholskys, dann scheint der wie maßgeschneidert zu passen auf die Verwirrung einiger wirrer Wirrköpfe durch die harmlosen Mohammed-Karikaturen oder die allfälligen Mohammed-Witze. Die armen, angeblich ständig verfolgten – selbst jedoch ständig andere Religionen, Völker und Kulturen verachtenden und vernichtenden – Mohammedaner spielen weltweit die beleidigte Leberwurst, und die deutschen Dhimmis ergeben sich ihnen solidarisch-entrüstet. Der Dhimmi ist bekanntlich der „Ungläubige“, der sich im Herrschaftsbereich des „Islam“ befindet... – eine mißliche Situation, die wir in Eurabistan ja bald tatsächlich haben könnten, wenn es politisch und demografisch so weitergeht. Manche üben offenbar schon, nämlich die vorauseilende Unterwerfung.

Ein harmloser, aber guter Witz...
Ein harmloser, aber guter Witz...
Was genau war denn jetzt schon wieder geschehen? Eigentlich nichts von Belang, so wie bei der Veröffentlichung jener zwölf harmlos-albernen Karikaturen über den bärtigen falschen Propheten durch die dänische Zeitung Jyllands Posten eigentlich ja auch nichts geschehen war, aus Sicht eines intelligenten und aufgeklärten Menschen jedenfalls. Auch dieses Mal fiel eigentlich nur ein Sack Reis in China um: nach jener bemerkenswert inhaltslos-dümmlichen Sonntagsrede – gehalten anläßlich der Feiern zum 20. Tag der Deutschen Einheit nach Anschluß der DDR an Deutschland – unseres von Frau Merkel installierten Bundespräsidenten, dem dieses Amt doch ganz offensichtlich ein paar Nummern zu groß ist, gab es einen ganz furchtbaren Sturm im Wasserglas, angerührt durch einen gutmenschlich-bösartigen twitter-Mob: denn der Intendant des MDR, Udo Reiter, hatte per twitter einen Witz verbreitet, einen ganz hervorragend guten übrigens:

Einheitstag 2030: Bundespräsident Mohammed Mustafa ruft die Muslime auf, die Rechte der Deutschen Minderheit zu wahren.

Der Witz ist gut, der Witz ist sogar außerordentlich gut, er hat alles, was einen hervorragenden politischen Witz auszeichnet. Er beschreibt nichts anderes, als es Sarrazin bereits demografisch beschrieben hat. Er macht einen Witz, mit ausgesprochenem Galgenhumor, bei dem einem „ungläubigen“ Deutschen eigentlich das Lachen im Hals steckenbleiben könnte...

Ein falscher Prophet (incognito) beim Würfeln
Ein falscher Prophet (incognito) beim Würfeln
Was nach Udo Reiters harmloser Witzelei folgte, spottet jeder Beschreibung. Ein Mob aus ein paar Handvoll Linker, Grüner, Dummer und Hartz-IV-Genießer, die im virtual life zuhause sind, da es im echten Leben nicht so gut geklappt hat, hetzten ihr Opfer. Er solle seinen Job aufgeben, er sei Rassist, und so weiter und so fort, die übliche „Rassismus“-Keule eben. Und ein in seinem Freundeskreis wahnsinnig bekannter Felix Disselhoff attestierte dem längst als Freiwild gejagten Dr. phil. Udo Reiter per jede journalistische Grundregel verletzendem standrechtlichen Eilgutachten sogar „Geschmacklosigkeit“. Doch, wie der Zufall es so will, folgte die ausgleichende Ungerechtigkeit für Disselhoffs Gedisse auf dem Fuße... – just in jenem Artikelchen, schlecht recherchiert und noch miserabler argumentiert, wurde – ausgerechnet! – eine SPIEGEL-Werbung als animierte GIF-Datei eingebaut, die das Herz jedes Kabarett-Liebhabers höher schlagen ließ, nämlich ein Tucholsky-Zitat mit der zum oben zitierten harmlosen Reiter-Witzchen exakt passenden Aussage:

Hört, hört! Das wollen wir gerade hier, im Umgang mit Mohammedanern, gerne tun! – Und zu dieser berechtigten Mahnung Tucholskys waren drei SPIEGEL-Hefte, zusammengerollt wie drei „Dynamit“-Stangen, zusammengebunden zu einer Bombe, als wahnsinnig intelligente grafische Umsetzung der Botschaft dargeboten: der SPIEGEL, die BILD-Zeitung des Halbakademikers, ist gesellschaftspolitischer Sprengstoff. Anspruch auf Anspruch. Möglicherweise wollte sich der SPIEGEL dem ungewaschenen Terrorpöbel des internationalen Islamo-Terrorismus auch als potentieller Bündnispartner für das eine oder andere Attentat auf die Meinungs- und Gedankenfreiheit anbieten? Passen würde es ja. Denn jene Allianz ist ja schon lange aktiv, beispielsweise bezeichnet der SPIEGEL Jerusalem – die Hauptstadt(!) des (jüdischen) Staates Israel – in all seinen Grafiken und Publikationen lediglich als „Regierungssitz“... – und hat damit also längst seine arabomane Farbe bekannt. So schließt sich der palloganda-verseuchte islamophile Kreis.

Doch mir wird es eine Ehre und vor allem aber eine Pflicht sein, diesen genialen Witz weiterzuverbreiten, zum Beispiel dort:

Danke, Schweizer! Weiter so!
Danke, Schweizer! Weiter so!
Denn getreu dem Spruch „ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“ kann ich, als deutscher Jude, bekennender Zionist und stolzer Islamophober, von meinen Gegnern auch voll versteckter Hochachtung als „Zio-Fascho“ bezeichnet, sagen was ich will, und schreiben was ich denke. Glaubt mir, ich kenne Euren komischen Kult und Euren komischen Koran mindestens genauso gut wie Ihr, ich habe ihn studiert. Daher kann ich was dazu sagen, und das tue ich auch. Gänzlich frei von Intendanten-Verantwortung oder Bundesbanker-Pflichten. Aber immer – im Sinne Tucholskys – mit einer scharfen Waffe: gegen braune rechte wie gegen rote LINKE Faschisten, ebenso natürlich auch gegen GRÜNE Ökofaschisten. Vor allem jedoch gegen die grünen Islamofaschisten, die unter der Flagge ihres falschen Propheten ihrem Ölgötzen zuliebe die Welt mit Intoleranz, Frauenverachtung, Antisemitismus, Haß und Terror überziehen. Von Euch lassen wir uns doch nicht den Spaß verderben, den wir uns mit Euch machen. Gewöhnt Euch also einfach an Witze und Karikaturen, und gut ist's! Werdet normal, menschlich und zivilisiert, dann klappt's auch mit Euren Nachbarn!

YouTube Video

  • Bildnachweis:
  • Eigene Fotomontage unter Verwendung eines gemeinfreien Bildes via Wikipedia, dessen Beschreibung: Muhammad at the Ka'ba. Datum: Istanbul, 1595. From: Siyer-i Nebi: The Life of the Prophet. Urheber: unbekannt.
  • Screenshot von twitter via www.meedia.de.
  • Beschreibung: The Islamic prophet Muhammad solves a dispute over lifting the black stone into position at al-Kaaba. Note from pp. 100-101 of "The illustrations to the World history of Rashid al-Din / David Talbot Rice; edited by Basil Gray. Edinburgh: Edinburgh University Press, c1976." - In the center, Prophet Muhammad, with two long hair plaits, places the stone on a carpet held at the four corners by representatives of the four tribes, so that all have the honor of lifting it. The carpet is a kelim from Central Asia. Behind, two other men lift the black curtain which conceals the doors of the sanctuary. This work may be assigned to the Master of the Scenes from the Life of the Prophet. Datum: etwa 1315. Quelle: Jami al-Tawarikh ("The Compendium of Chronicles" or "The Universal History") This illustration is in a folio in the Oriental Manuscript Section of the Edinburgh University Library, Special Collections and Archives. Urheber: Rashid Al-Din. Via Wikipedia, public domain.
  • Eigene Grafik.

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Schlüsselwörter: Mohammed | Kaaba | Islamismus | MDR-Intendant | Udo Reiter | politischer Witz | Bundespräsident
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Kommentare

286
am 05.10.2010 20:04:04 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
beispielsweise bezeichnet der SPIEGEL Jerusalem – die Hauptstadt(!) des (jüdischen) Staates Israel – in all seinen Grafiken und Publikationen lediglich als „Regierungssitz“...

Das weiß doch jeder, dass Jerusalem die Haupstadt von Israel ist. Wo soll denn da das Problem sein?
321
am 05.10.2010 22:41:15 (88.68.113.xxx) Link Kommentar melden
das problem der arabs sind sie selber
Kindergaertner
am 05.10.2010 22:52:11 (92.225.106.xxx) Link Kommentar melden
Ich gebe Dir Recht, man kann den Witz nun gut oder schlecht finden, aber man sollte ihn erzählen dürfen. Auf Twitter gibt es wirklich einige Leute, die nur darauf warten sich empören zu können. Andererseits darf ich darauf hinweisen, dass die Unterstellung, dass Menschen aus der Türkei mehr oder wenig doof sind, keine politische Äußerung ist, sondern eben auch Rassismus. Zumindest glaube ich schon ähnliches von Dir gehört zu haben, bzw. könnte mir vorstellen, dass Du Dich spöttisch über den Intellekt von Türken äußern würdest.
321
am 06.10.2010 13:25:29 (88.68.113.xxx) Link Kommentar melden
Ein richtiger "Segen" für die Menschheit... Sad
506
am 09.10.2010 10:44:40 (124.160.102.xxx) Link
Dieser Kommentar wurde auf Grund eines Verstoßes gegen die Kommentarregeln von einem Moderator gelöscht.
  • Gelöscht von OZ24 am 09.10.2010 11:18:06.
357
am 09.10.2010 14:17:26 (84.19.165.xxx) Link Kommentar melden
Ob ich jetzt Morddrohungen kriege? LOL Grin
Wohl kaum. Allmählich wird ein Gewöhnungseffekt eintreten. Mir gefallen solche Karikaturen. Besonders die erste finde ich teuflisch gut. Wink
kommt123
am 09.10.2010 14:55:28 (92.224.147.xxx) Link Kommentar melden
Wer sich an solchen wunderbaren Karikaturen stört, der ist einfach nur phrenetisch.

Ich finde sie sogar sehr künstlerisch gestaltet, es sind wunderschöne Farben, fast ein Kunstwerk.

Wink
Kindergaertner
am 09.10.2010 17:13:51 (92.225.114.xxx) Link Kommentar melden
Ich finde Karikaturen auch sehr schön.
266
am 09.10.2010 17:42:09 (91.214.168.xxx) Link Kommentar melden
Faszinierend ist für mich der Umgang mit Karikaturen; jeder Gläubige jeder Religion ist seit jeher Spott und Verachtung ausgesetzt, von verschiedenen Seiten. Bisher haben alle damit leben können, nur Angehörige einer bestimmten Religion scheinen das nicht zu können.

Ein kulturelles Problem? Ein mentales? Oder gar ein genetisches? Wink
Kindergaertner
am 09.10.2010 17:57:25 (92.225.114.xxx) Link Kommentar melden
Ich denke es ist ein kulturelles Problem. Ein Lernprozess, der durchlaufen werden muss. Den haben allerdings Christen auch noch nicht abgeschlossen.
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