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Politik: Soziales & Bildung

„Offene Türen“ als Missionsansatz?

In Deutschland leben 4,3 Millionen Mohammedaner

Koran-Karikatur
Koran-Karikatur
So ein Tag der offenen Tür ist gewiß eine tolle Idee. Üblicherweise dient er dem Marketing in eigener Sache, fördert also die sogenannten public relations. Dazu gibt also die betreffende Institution ein paar Informationen und zeigt sich ansonsten von ihrer Schokoladenseite. Nun ja, warum auch nicht? – Alle möglichen Einrichtungen machen dies seit Jahrzehnten, und so lernt die Bevölkerung den Alltag und die Funktionsweise von Wasserwerken und Kraftwerken, von öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern und Mobilfunkanbietern, von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Bundeswehr, von Polizeipräsidien und Polizeigefängnissen, von Airports, Hafenanlagen und Rangier-Bahnhöfen sowie von vielem anderen mehr einmal aus persönlicher Anschauung und vor allem von innen kennen; sogar die Bundesregierung unternimmt derartige Anstrengungen. – Der wesentliche Sinn, das eigentliche Motiv, ist nicht etwa ein Bildungsauftrag, sondern die Verbesserung des Image der durchführenden Institution, das psychologische Vehikel sind Attraktionen für Kinder und Informationen für Erwachsene.

Nun kann man sich allerdings fragen, wieso mohammedanische Moscheen in Deutschland einen „Tag der offenen Tür“ veranstalten, evangelische oder katholische Kirchen dagegen nicht, jüdische Synagogen übrigens auch nicht; obwohl beide Religionen ebenfalls nicht besonders viele aktive Gläubige zählen. Die Antwort liegt auf der Hand: weil Kirchen und Synagogen auch außerhalb einer solchen Veranstaltung eines „Tages der offenen Tür“ jedem offenstehen, Einschränkungen gibt es allenfalls aus Sicherheitsgründen. Sowohl Andersgläubige als auch Agnostiker und Atheisten haben kein generelles Kirchenverbot, es ließe sich im übrigen nicht nur schwer kontrollieren, sondern wohl auch kaum durchsetzen ohne inquisitorische Maßnahmen. Moscheen dagegen sind exklusive, geschlossene, abgegrenzte Räume, die bewußt ausgrenzen sollen, was an sich natürlich zulässig ist. Doch warum dann einen „Tag der offenen Tür“? Will man bei dieser Gelegenheit wirklich offen diskutieren? Und wenn ja, worüber eigentlich? Über Religion oder über Politik? Über „Ehren“morde und über Kriminalitäts-Statistik? Über Scharia und Verfassung? Über Integrationsverweigerung und Terrorismus? – Natürlich werden solche Tage der offenen Moschee in erster Linie aus einem Grund gemacht: man spürt Gegenwind und möchte nun Schönwetter machen; man will aber auch missionieren, man will neue Konvertiten gewinnen. Man hat den Fuß bereits in der Tür, und nun soll sie ganz aufgetreten werden; beflügelt wird man dadurch ganz ohne Zweifel, wenn ein Bundespräsident am Tag der Deutschen Einheit im Jahr 2010 sich – in kaum zu überbietender Dummheit – anbiedernd behauptet, „auch der Islam gehört zu Deutschland“. Und damit einen mittelalterlichen, antidemokratischen, sexistischen, rassistischen und antisemitischen Kult dadurch adelt, daß er ihn kulturell auf dieselbe Stufe stellt wie das Christentum und das Judentum...

Der Prophet Jesaja (Kapitel 56 Vers 7)
Der Prophet Jesaja (Kapitel 56 Vers 7)
Wie das Christentum sucht das Judentum in Deutschland niemals das Verborgene, sondern stellt sich immer der Öffentlichkeit; es gibt daher zwar Hinterhof-Moscheen, aber keine Hinterhof-Synagogen. Über den Bethäusern vieler jüdischen Gemeindeeinrichtungen in Deutschland steht aus gutem Grund auch der biblische Schriftvers „Mein Haus soll ein Bethaus sein für alle Völker“ (hebr. „ki beti bet-tefillah jiqqareh le-chol ha'amim“, Jesaja Kapitel 56 Vers 7b).

Auf jeden Fall gibt es seitens der Christen und der Juden in Deutschland kein religiöses Verbot für Andersgläubige oder für Frauen, eine christliche Kirche oder eine jüdische Synagoge zu besuchen. Genau das ist der Unterschied. Der Mohammed-Kult leidet auch hier unter seiner eigenen Unduldsamkeit und Verachtung anderen Religionen gegenüber. Die Städte Mekka und Medina zum Beispiel dürfen von „Ungläubigen“ gar nicht erst betreten werden, weil sie als „heilig“ gelten; ein christliches Kreuz als Schmuckanhänger am Hals verhindert sogar die Einreise nach Saudi-Arabien. Muß man mehr wissen über eine solch intolerante Religion? Braucht man dafür einen „Tag der offenen Tür“?

Mohammed's footprints
Mohammed's footprints
Die Propagandisten des Mohammed-Kults sollten vielleicht zunächst einmal etwas kleinere Brötchen backen, bescheidener werden und locker bleiben. Denn die Spuren, die sie in der Welt hinterlassen haben, sind blutiger als die der katholischen Kirche. Vor allem aber führt dieser gern von dem Mohammed-Apologeten gebrachte Hinweis völlig in die Irre: denn wir leben heute in einer modernen, pluralistischen, aufgeklärten Welt, die Verbrechen des Christentums sind jedoch Vergangenheit, die des als angebliche „Friedensreligion“ verharmlosten „Islam“ sind dagegen recht frisch, immer noch tagesaktuell: sie sind Gegenwart. Diesen Unterschied sollte man also nicht vergessen. Bei dieser Gelegenheit sollte man ebenfalls erneut darauf hinweisen, daß „Islam“ keineswegs „Frieden“ heißt, sondern „Hingabe“ oder „Unterwerfung“, nämlich die eines Mohammedaners in Bezug auf seinen Götzen „allah“. Daß dieser „allah“ aus religionswissenschaftlicher Sicht nicht das geringste zu tun hat mit dem Gott der Christen und der Juden, auch dies kann ebenfalls nicht oft genug betont werden. Es mag einer seinen angeblichen „Frieden“ darin sehen, daß er andere Menschen als „Ungläubige“ diskriminiert, sie beschimpft, sie verfolgt und ermordet. Unter vernünftigen Menschen allerdings versteht man unter Frieden etwas völlig anderes...

Besonders ärgerlich ist allerdings – wenn man speziell die Terminierung des „Offenen Tags der Moschee“ betrachtet – diese arrogante Frechheit, mit der man versucht, hucke-pack auf dem Thema der „Deutschen Einheit“ zu reisen. Der Tag der Deutschen Einheit, der Nationalfeiertag, hat ausschließlich etwas mit der 45 Jahre lang gespaltenen deutschen Nation zu tun, nichts mit Geschlecht, Hautfarbe oder Religion, schon gar nicht mit jener mittelalterlichen aus Mekka; daß die Mohammedaner in Deutschland diesen Nationalfeiertag lediglich deshalb wählen, um ihn für ihre Zwecke zu verfremden, und daß die meisten Deutschen – allen voran ihr peinlicher Bundespräsident – sich an dieser Überfremdung nicht einmal mehr stoßen, das zeigt, wie schlecht es um die nationale Identität der Deutschen bestellt ist: sie sind besinnungslos, bewußtlos, und daher wehrlos.

Eine der Mohammed-Karikaturen
Eine der Mohammed-Karikaturen
Alles in allem: wir als „ungläubig“ beschimpften Deutschen brauchen keinen „Offenen Tag der Moschee“, sondern die Mohammedaner – auch in Deutschland – brauchen eher eine Phase des offenen Denkens; die dürfen sie für sich selber und mit sich allein organisieren. Wir können ihnen dabei nur dadurch helfen, daß wir ihnen und ihren Zumutungen demokratischen Widerstand bieten und ihren psychologischen Leidensdruck erhöhen, denn ohne Leidensdruck gibt es erfahrungsgemäß keine Veränderung. Das ist eine psychologische Binsenweisheit.

Bis die angeblich friedlichen Mohammedaner es endlich schaffen, aus ihren eigenen Reihen heraus den islamistischen Terror zu ächten, bis sie endlich aufhören, gegen Andersgläubige zu hetzen, bis sie endlich aufhören, aggressiv zu missionieren und Ex-Muslime mit dem Tod zu bedrohen, bis sie endlich tolerant und respektvoll sind gegenüber anderen Meinungen und Religionen, bis sie endlich Schluß machen mit „Ehren“morden und Sexualverstümmelungen an Mädchen, bis sie endlich klaglos hinnehmen, daß wir über Mohammed tolle Witze machen und lustige Karikaturen zeichnen, bis sie also endlich einmal normal und zivilisiert, locker und humorvoll, menschlich und großzügig werden, bis diese „dümmste Religion“ (O-Ton Michel Houellebecq) also endlich einmal klug wird, solange gilt:

islamophob“ zu sein ist kein Verbrechen, sondern die Ehrenpflicht eines unserer freiheitlichen Verfassung verpflichteten Demokraten, im Jahr 2010 in Deutschland. Keine Toleranz den Intoleranten!

Alle Jahre wieder: Draw Mohammad Day

YouTube Video

  • Bildnachweis:
  • Karikatur, Fundstelle, vermutlich ursprünglich von www.sheikyermami.com.
  • Screenshot von www.bibeltext.com.
  • Eigene Grafik unter Verwendung von „Muhammad's Call to Prophecy and the First Revelation, Journey of the Prophet“; leaf from a copy of the Majmac al-tawarikh (Compendium of Histories), ca. 1425; Timurid. Herat, Afghanistan. In The Metropolitan Museum of Art. The language of the manuscript seen here is in Persian (Farsi). Via Wikipedia, Bilddatei ist gemeinfrei, weil ihre urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für die Europäische Union, die Vereinigten Staaten, Australien und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers. – In allen anderen Ländern das Bild also bitte nicht anschauen!
  • Aufhören! Aufhören! Uns sind die Jungfrauen ausgegangen!“ Jens Julius, Jyllands Posten.

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Schlüsselwörter: Tag der Offenen Tür | Missionierung | Islamisierung | Islamismus | Mohammed | Grundgesetz | Deutsche Einheit
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Kommentare

Kindergaertner
am 05.10.2010 12:34:32 (92.225.106.xxx) Link Kommentar melden
Ich denke wir müssen versuchen einen Dialog zu führen mit unseren muslimischen Mitbürgern. Mehr Stätten der Begegnung schaffen. So ein Tag der offenen Tür finde ich persönlich sehr richtig.
Hartmut Holz
am 05.10.2010 17:37:27 (217.80.206.xxx) Link Kommentar melden
Das sollten wir auch. Denn wir sollten auch mit unseren muslimischen Mitbürgern
in Frieden und Freundschaft leben.

Also, ich komme mit meiner türkischen Nachbarin und ihrer Tochter sehr gut aus.
Kindergaertner
am 05.10.2010 19:29:22 (92.225.106.xxx) Link Kommentar melden
Papperlapapp, das sind Haarspaltereien. So wäre es z.B. auch nicht ungewöhnlich von "deutschen" Mitbürgern zu sprechen. In staatstragenden Reden ist sicher auch ab und an von "Lieben Mitbürgern" die Rede. Man bringt ja lediglich zum Ausdruck, dass es sich um einen Landsmann handelt.
286
am 05.10.2010 19:59:18 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
@ Hartmut Holz
...wir sollten auch mit unseren muslimischen Mitbürgern
in Frieden und Freundschaft leben.

ja, das sollten die aber auch mit uns, daran haperts dann oft etwas.
266
am 09.10.2010 17:52:50 (91.214.168.xxx) Link Kommentar melden
Die erste Karikatur ist nicht schlecht, aber an meinen Körper lasse ich nur Wasser und edle Seifen, Parfums oder Cremes. Wink
kommt123
am 23.06.2012 23:59:46 (78.54.14.xxx) Link Kommentar melden
Kindergaertner
Ich denke wir müssen versuchen einen Dialog zu führen mit unseren muslimischen Mitbürgern. Mehr Stätten der Begegnung schaffen(...)


Absolut d'accord.
Zum Beispiel im Stadion.
Da begegnet man sich, singt die Deutsche Nationalhymne. Alle singen mit, bis auf Özil, LOL...

By the way, wie schon erwähnt - .."wir müssen versuchen"...

Eine doch sehr einseitige Art der Kommunikation, oder?

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