Rund um OZ24

Suchen

Unterstütze OZ24

Lokales: Veranstaltungen

Der Starchild Skull – Der Schädel eines außerirdischen Halbbluts?

„Menschlicher“ Schädel soll außerirdische DNA enthalten – Vortrag in Zürich am 12.10.2010

Er gilt als einer der außergewöhnlichsten Funde in der Geschichte der Archäologie und Anthropologie – der Starchild Skull. Das ist die Bezeichnung für einen „menschlichen“ Schädel, der im Jahre 1930 in einer verlassenen Mine gefunden wurde, die sich rund 200 Meilen südwestlich von Chihuahua in Mexiko befindet.

Der Schädel weist eine ganze Reihe von Merkwürdigkeiten gegenüber einem normalen menschlichen Schädel auf. Er verfügt beispielsweise durch eine verlängerte hintere Wölbung über ein deutlich größeres Volumen und die flachen, ovalen Augenhöhlen verleihen ihm ein fremdartiges Aussehen. Seine Dicke und sein Gewicht betragen etwa die Hälfte von einem normalen Schädel. Dennoch ist er durch seine besondere Knochenstruktur stärker und widerstandsfähiger als andere menschliche Schädel.

Ungewöhnliche Fasern im Knochen und ein vorhandener, bislang nicht identifizierbarer roter Rückstand unterscheiden ihn von allen anderen menschlichen oder tierischen Knochen, die wir auf der Erde kennen. Eine Altersbestimmung nach der Radiokarbonmethode ergab ein Alter von 900 Jahren. Danach müsste dieser „Mensch“ um das Jahr 1100 gelebt haben.

Bei einer ersten DNA-Analyse im Jahr 2003 konnte nur mitochondriale DNA erkannt werden, was eindeutig bewies, dass die Mutter menschlichen Ursprungs war, da diese DNA nur durch die Mutter vererbt wird. Jedwede Rückschlüsse auf den Vater blieben damals erfolglos.

Wie Lloyd Pye, Leiter des Starchild-Projektes, jetzt bekannt gab, sei es nun durch die neuartige Shotgun-Methode gelungen eine Probe nuklearer DNA zu bergen. Die erneuten Analysen, so Pye, stünden kurz vor dem Nachweis, dass der Vater außerirdischen Ursprungs gewesen sei. Teilstränge der DNA wiesen absolut keine signifikanten Übereinstimmungen oder Ähnlichkeiten zu anderen irdischen Lebewesen auf. So sei das Erbgut des Vaters auch nicht in der weltgrößten Datenbank für Erbgut des National Institute of Health in Maryland zu finden.

Lloyd Pye wird am Dienstag, dem 12. Oktober 2010, um 19.30 Uhr einen öffentlichen Vortrag (The Starchild Skull - Der Schädel des Sternenkindes) dazu im Hotel Four-Points by Sheraton im Sihlcity in Zürich halten. Der Eintritt kostet 25,00 CHF (für Schüler, Studenten und Rentner 15,00 CHF). Weitere Infos hier.

uploaded

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
Lesen Sie dazu auch:
Drucken Empfehlen
Schlüsselwörter: außerirdische DNA | Mexiko | Zürich | Schädel | Vortrag
Sie wollen selber einen Artikel schreiben. Kein Problem, einfach registrieren!

Kommentare

IPG Independent Pressgroup
am 25.09.2010 10:00:51 (90.169.60.xxx) Link Kommentar melden
Der Artikel ist an und für sich gut geschrieben, es bleiben jedoch einige offensichtlich unbeantwortete Fragen, die sich ergeben, unberücksichtigt.

Offenbarer Logikfehler ist folgender:
Bei einer ersten DNA-Analyse im Jahr 2003 konnte nur mitochondriale DNA erkannt werden, was eindeutig bewies, dass die Mutter menschlichen Ursprungs war, da diese DNA nur durch die Mutter vererbt wird. Jedwede Rückschlüsse auf den Vater blieben damals erfolglos.

wer sagt denn, dass eine ausserirdische Mutter keine menschliche DNA haben dürfte/würde?

Gleicher Logikfehler:
stünden kurz vor dem Nachweis, dass der Vater außerirdischen Ursprungs gewesen sei. Teilstränge der DNA wiesen absolut keine signifikanten Übereinstimmungen oder Ähnlichkeiten zu anderen irdischen Lebewesen auf.

Wer sagt denn, dass ein "Ausserirdischer" zwangsweise andere DNA haben muss als ein Mensch?
(Welche Frau würde sich denn einen Ausserirdischen als Kindsvater nehmen, wenn er NICHT meschnlich aussähe und offensichtlich wie ein Mutant aussieht??)
Fazit:
der Schädel ist ein Werbegag, mit dem ein unbekannter Schriftsteller ein wenig Publicity bekommen kann:

(Wikipedia): Zitat:
Vertreter der seriösen Wissenschaft werfen Pye Schwindel und pseudowissenschaftliches Vorgehen bei der Erforschung des Starchild-Schädels vor. Tatsächlich schien Pye allerdings, unabhängig von seinen Interpretationen, um unabhängige Untersuchungen des Schädels bemüht, welche von elf verschiedenen Experten in Laboratorien auf der ganzen Welt durchgeführt wurden. Unzulängliche medizinische Erklärungen nutzt Pye jedoch als Spielraum für seine eigenen, sehr umstrittenen Thesen.
Zudem ergaben radiologische Untersuchungen, dass der Starchild-Schädel bis zu 50 Prozent dicker und dichter ist als durchschnittliche Schädel.


Somit ist dieser Passus im Artikel wohl nicht ganz zutreffend:

Seine Dicke und sein Gewicht betragen etwa die Hälfte von einem normalen Schädel.


Wikipedia:
Dem hält die Wissenschaft entgegen, dass es auch auf natürlichem Wege zu vergleichbaren Fehlbildungen kommen kann. So erinnert die Form des Starchild-Schädels unweigerlich an das Krankheitsbild Hydrocephalus, bei welchem es durch eine intrakranielle Aufstauung des Hirnwassers im noch weichen Kinderschädel ebenfalls zu prägnanten Missbildungen kommt. Auch das Crouzon-Syndrom oder das Apert-Syndrom können zu anatomischen Auffälligkeiten führen, welche dem Starchild ähneln. Letztlich sei auch eine Kombination verschiedener genetischer und nicht-genetischer Defekte denkbar.


Nichts ist unmöglich. Das weiss sogar CoyotaWink
Aber dass hier irgendein Gendefekt mal wieder herhalten muss um damit irgendwelche krusen Thesen zu füttern, das ist schon traurig, hat denn der "Schriftsteller und Forscher" sonst keine Ideen, Geld zu verdienen?
Alex Mais
am 25.09.2010 17:16:09 (195.93.60.xxx) Link Kommentar melden
IPG Independent Pressgroup am 25.09.2010, 10:00:51 Uhr:
…wer sagt denn, dass eine außerirdische Mutter keine menschliche DNA haben dürfte/würde?


Die Frage ist berechtigt, denn nach den Theorien der Prä-Astronautik (Däniken u. a.) stammen wir ja von den Göttern (hier = Außerirdische) ab und die Söhne der Götter paarten sich mit Menschenfrauen… So gesehen enthielte dann ja auch unsere „irdische DNA" außerirdische DNA. Wo aber will man da die Grenze ziehen?

IPG Independent Pressgroup am 25.09.2010, 10:00:51 Uhr:
…Wer sagt denn, dass ein „Außerirdischer“ zwangsweise andere DNA haben muss als ein Mensch?


Wäre unter den vorgenannten Aspekten bereits mit beantwortet.

IPG Independent Pressgroup am 25.09.2010, 10:00:51 Uhr:
Welche Frau würde sich denn einen Außerirdischen als Kindsvater nehmen, wenn er NICHT menschlich aussähe und offensichtlich wie ein Mutant aussieht?


„Menschlich“ ist ein dehnbarer Begriff. Der Neandertaler (soll als Beispiel reichen) war auch „menschlich“. Auch er, obwohl irdisch, dürfte heute kaum der „Traummann“ einer Frau sein. Selbst heute haben wir ja (noch) eine Rassenvielfalt auf unserem Planeten, die sich voneinander unterscheiden.

Die Frage ist jedoch falsch gestellt, da ein solcher Geschlechtskontakt nicht unbedingt das Einverständnis und das Wollen der Frau voraussetzen muss. Der Außerirdische könnte auch ein „Vergewaltiger“ gewesen sein. Parallel dazu gibt es aus unserer Zeit ja eine gewisse Anzahl von Berichten, wonach Frauen in UFOs (hier definitiv angebliche außerirdische Raumschiffe) entführt worden sein wollen, um dort einerseits medizinischen Untersuchen ausgesetzt wurden und andererseits dort sexuellen Kontakten mit den Außerirdischen ausgesetzt waren. Beides geschah gegen den Willen der Betroffenen, die in dieser Situation unfähig waren sich zu wehren.

Also, um Missverständnisse auszuschließen: Solche Berichte gibt es. Man kann nun dazu stehen wie man will. Belegbar sind sie kaum und somit ist es für jeden eine Frage des „Glaubens“. Glaub ich das oder glaub ich es nicht.

Ich stelle hier nur die bekannten (bzw. öffentlich gemachten) Fakten dar – genau wie im Fall des Starchild Skull. Ob diese stimmen oder nicht muss erst noch bewiesen werden.

IPG Independent Pressgroup am 25.09.2010, 10:00:51 Uhr:
(Wikipedia): Zitat:
Zudem ergaben radiologische Untersuchungen, dass der Starchild-Schädel bis zu 50 Prozent dicker und dichter ist als durchschnittliche Schädel.

Somit ist dieser Passus im Artikel wohl nicht ganz zutreffend:
Seine Dicke und sein Gewicht betragen etwa die Hälfte von einem normalen Schädel.


Die Angabe dazu im Artikel ist die, die Pye und seine Mitstreiter machen. Wer hier letzten Endes Recht hat kann ich nicht beurteilen. – Wikipedia ist auch nicht unfehlbar, wird geschrieben von ganz normalen Menschen, die sich auch nur auf allgemein zugängliche Quellen berufen können.

IPG Independent Pressgroup am 25.09.2010, 10:00:51 Uhr:
Wikipedia:
Dem hält die Wissenschaft entgegen, dass es auch auf natürlichem Wege zu vergleichbaren Fehlbildungen kommen kann. So erinnert die Form des Starchild-Schädels unweigerlich an das Krankheitsbild Hydrocephalus, bei welchem es durch eine intrakranielle Aufstauung des Hirnwassers im noch weichen Kinderschädel ebenfalls zu prägnanten Missbildungen kommt. Auch das Crouzon-Syndrom oder das Apert-Syndrom können zu anatomischen Auffälligkeiten führen, welche dem Starchild ähneln. Letztlich sei auch eine Kombination verschiedener genetischer und nicht-genetischer Defekte denkbar.


Aber dass hier irgendein Gendefekt mal wieder herhalten muss um damit irgendwelche krusen Thesen zu füttern, das ist schon traurig, hat denn der „Schriftsteller und Forscher" sonst keine Ideen, Geld zu verdienen?


Hier wird nun ein (bei Wikipedia immerhin „nur“ denkbarer Gen-Defekt als gegeben vorausgesetzt. Das ist genauso unwissenschaftlich solange es nicht bewiesen ist.
IPG Independent Pressgroup
am 14.12.2010 23:33:51 (90.169.180.xxx) Link Kommentar melden
Der Logikfehler liegt bei Dir.

Denn Du müßtest nachweisen bzw. schlüssig machen, wie eine rein fiktive "Außerirdische" (im Jahr 1100 n.d.Z.!) zu einer MENSCHLICHEN DNA gekommen sein sollte...

Nein, wieso, wir reden ja nur von theoretischen Möglichkeiten, und rein theoretisch könnten Ausserirdische ebenso den gleichen Entwicklungen unterlegen gewesen sein wie irdische (wieso auch nicht), und damit könnte die gleiche DNA wie beim Menschen IN DER THEORIE vorhanden sein. Jedoch: bisher gibt es gar keinen Nachweis dass es ausser irdischem Leben ausserirdische Lebensformen gibt...nur ein paar Theorien dazu, sonst nichts.
IPG Independent Pressgroup
am 15.12.2010 12:43:11 (90.169.143.xxx) Link Kommentar melden
Transzendentaler Paralogismus:

Wenn es keine "außerirdische" DNA gibt, gibt es auch keine "menschliche außerirdische" DNA...


Es gibt bisher keinen NACHWEIS, dass es ausserirdisches Leben gibt; was aber nicht ausschliesst, dass es ohne Nachweis dennoch Leben, also evt. auch menschliches, geben könnte.

Einen Kommentar schreiben







Kommentare von Nichtmitgliedern der Seite Onlinezeitung24.de müssen durch einen Bestätigungslink per E-Mail freigeschaltet werden, für Mitglieder entfällt diese Bestätigung. Diese Maßnahme dient der Diskussionskultur und soll die Kommentarfunktion vor Spam schützen. Wir bitten um Ihr Verständis für diese Maßnahme.

Seitenaufbau: 0.06 Sekunden
37,667,230 eindeutige Besuche