Medien: Sonstiges

Achtung: Neuer Abzockerbetrug bei Sterbefällen

Warnung vor betrügerischen Angeboten von Einträgen bei waz.trauer.de
14.09.2010 12:58:33 eingesandt von Alex Mais für OnlineZeitung 24.de

Immer wieder versuchen Betrüger und Abzocker das Leid der trauernden Hinterbliebenen bei einem Sterbefall schamlos auszunutzen und diesen das Geld (für nichts) aus der Tasche zu ziehen. So auch jetzt ganz aktuell wieder einmal mehr. Die Staatsanwaltschaft wird also so schnell nicht arbeitslos…

Brandaktuell warnte jetzt die WAZ-Mediengruppe Essen in einer Email an die Bestatter vor betrügerischen „Angeboten“, die wieder einmal auf den ersten Blick wie eine Rechnung erscheinen. Diese werden nach Mitteilung der WAZ aktuell an Angehörige von Verstorbenen verschickt, die eine Traueranzeige in der WAZ-Zeitungsgruppe veröffentlicht haben. Bereits am vergangenen Samstag (11.09.2010) war hierauf auch in den Zeitungsausgaben der WAZ-Gruppe darauf hingewiesen worden.

Absender dieser Machenschaft ist eine Fa. Lummer Werbemarketing in Essen. Für 199,00 € (plus 19 % Mehrwertsteuer in Höhe von 37,81 € = Gesamtbetrag: 236,81 €) bietet man hier die Veröffentlichung der Todesanzeige für die/den Verstorbenen für 30 Tage im Trauerportal www.waz.trauer.de an. Selbstverständlich erfolgt die Veröffentlichung, so heißt es in der „Rechnung“ erst nach Eingang des Geldes, das innerhalb von 8 Tagen überwiesen werden soll.

Die WAZ-Mediengruppe weist ausdrücklich daraufhin, dass hier einerseits keinerlei Vereinbarung oder Absprache mit dieser Firma existiert und andererseits die Traueranzeigen auch nur von der WAZ selbst auf das Portal gestellt werden können. Dies geschieht in Verbindung mit einer bei der WAZ-Mediengruppe geschalteten Traueranzeige und ist kostenlos!

Es wird eindringlich geraten, solche Anzeigenofferten nicht zu bezahlen. Übergeben sie diese, falls Sie so etwas erhalten, Ihrem Bestatter, damit er diese der WAZ melden kann und sie gegebenenfalls für die staatsanwaltliche Untersuchung zur Verfügung stehen. Die WAZ hat bereits Anzeige erstattet.

Lesen Sie dazu auch: