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Rettungsassistent Brandner fordert regelmäßige Gesundheitsprüfung für alle Führerscheininhaber

03.09.2010 09:00:22 eingesandt von Gastbeitrag per Mail für OnlineZeitung 24.de

Um auf wachsende Unfallstatistiken Einfluss nehmen zu können, ist für alle Führerscheininhaber, eine regelmäßige Gesundheitsprüfung zu fordern. Ich denke ein Zeitabstand von fünf Jahren, würde den gegebenen Anforderungen gerecht werden. Zu prüfen wären:

Ich lege Wert darauf festzuhalten, dass sich eine solche Forderung nicht am Alter der Führerscheininhaber orientieren sollte, sondern insbesondere an der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit jedes einzelnen.

Als Rettungsassistent im Einsatzdienst, werde ich ständig auch mit Verkehrsunfällen konfrontiert, bei denen z.B. Kinder zu Tode kommen, oder schwer verletzt werden. Das tut weh! Ich kann Ihnen als Leser versichern, dass ein solches Geschehen oftmals für alle Einsatzkräfte an die psychischen Belastungsgrenzen geht. Die Auswirkungen der Unfallfolgen, auf die den Opfern nahestehenden Angehörigen sind von unsagbarem Leid geprägt.

Natürlich mache ich mir nach manchem Unfallereignis Gedanken darüber, wie ein Unfall eventuell zu vermeiden gewesen wäre, und habe die Feststellung getroffen, dass die bereits erwähnte „Gesundheitsprüfung“ ein erster wichtiger Schritt zur Minimierung der Unfallhäufigkeit, mit seinen oftmals drastischen Auswirkungen sein könnte.

Ich möchte am liebsten alle Führerscheininhaber auffordern, freiwillig an einer regelmäßigen ärztlichen Untersuchung, zur Feststellung der gesundheitlichen Eignung zum Führen eines KFZ teilzunehmen.

Auch die Politik ist aufgefordert endlich tätig zu werden. Ich bin im Grunde genommen gegen Zwänge durch die Obrigkeit, aber hier müssen im Interesse aller Bürger verbindliche Grundlagen für alle Führerscheininhaber geschaffen werden.