
Das alles funktioniert immer fein nach dem Motto:
ist auch dieses nicht gelungen,
macht er in Versicherungen...
Das ist etwas für die, die immer in der zweiten oder dritten Reihe stehen, nicht umsonst nennt man sie dann „Hinterbänkler“ oder „Kanalarbeiter“ im Volksmund. Für Männer gibt es das Sich-Hochschlafen nun einmal nicht, normalerweise jedenfalls nicht, daher kommt hier eher die Strategie „Bückling“ in Betracht. Kanalarbeiter stehen eben nun mal bis zu den Knien in Schlamm aus Fäkalien. Klassische Figuren dieser Kategorie sind Rudolf Scharping, Ronald Pofalla oder Katja Kipping – okay, sie ist vermutlich kein Mann, aber man muß erst zweimal hinsehen, um da einigermaßen sicher zu sein. Man fragt sich unwillkürlich, welchen Schulabschluß solche Leute eigentlich geschafft haben. Und man darf sich sicher sein, sie würden in der freien Wirtschaft bei jedem Einstellungstest durchfallen. – Die Politiker der dritten Garnitur werden dann aber bei Mißerfolg oder Ablauf des Verfallsdatums wie Edmund Stoiber in Brüssel entsorgt, falls sie nicht – wie Rudolf Dreßler – als Botschafter in Israel eine letzte und überbezahlte Verwendung finden...
Es ist klar, daß in einem solchen, von Steuern reichlich alimentierten Biotop – übrigens ohne Zuchtauswahl im Darwinschen Sinn – die Dummheit ein besonders förderliches Biotop vorfindet. Grassierende Krankheiten wie rhetorische Inkontinenz, cerebrale Inkompetenz oder mentale Flatulenz sind die Folge. Die größte Dummheit der letzten Zeit leistete sich allerdings die stark rücktrittsgefährdete Angela Merkel, als sie ohne Not versuchte, Druck auf die Bundesbank auszuüben in Sachen Sarrazin. Das war dumm, das war peinlich, Frau Merkel! Eine echte Nullnummer, die letzte war ja die mit dem Bundespräsidenten, aber offenbar sind Sie da völlig schmerzfrei, weil erkenntnisresistent:
Besonders die indirekte Aufforderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Bundesbank solle sich von Sarrazin trennen, hat die Notenbank unter Zugzwang gebracht. Etliche Notenbanker schütteln deshalb den Kopf über das Vorgehen der Bundesregierung: Öffentliche Ratschläge von Seiten der Politik sehen sie ohnehin als Angriff auf ihre Unabhängigkeit an. Vor allem aber dürfte Merkel gewusst haben, wie schwer es für die Bundesbank wird, Sarrazin zu entlassen, heißt es. Der Bundesverband der Arbeitsrichter hält einen Rauswurf für rechtlich nicht zulässig.
Letzte Meldung von 16:37 Uhr
„Die Bundeskanzlerin hat die unabhängige Entscheidung des Bundesbankvorstandes mit großem Respekt zur Kenntnis genommen.“ – Diesem Gesocks ist nichts peinlich, ganz offenbar.

Schön, schön, aber was hat das mit Herrn Sarrazin oder Frau Merkel zu tun? – Na, das ist doch klar! Thilo Sarrazin kann nur weitermachen, das entspricht seiner Natur und seiner Überzeugung; so, wie der schwarze Soldat seine – übrigens genetisch bedingte – Hautfarbe behält, behält Sarrazin seinen kritischen Geist und seine sympathische Störrischkeit. Er geht weiter auf seinem Weg, der zähe Hugenotten-Abkömmling, der typische Europäer, der perfekt integrierte Migrant. Er wird, wie sich das für einen tapferen Soldaten bei der Verteidigung des Abendlands gehört, nachladen und weiterfeuern. Munition hat er ja noch reichlich.
Dabei hat sie es viel leichter als andere:
Quelle: Ernest Mignon: "Les Mots du Général", 1962
Bildnachweis: