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Wissenschaft: Umwelt & Naturschutz

Klimabeeinflussung durch Planetenkonjunktionen

Eine Klimabeeinflussung durch Planetenkonjunktionen aus Jupiter und Saturn erscheint wahrscheinlich

Konjunktionen und Globale Temperatur
Konjunktionen und Globale Temperatur
Greven • Jupiter und Saturn rotieren beide deutlich langsamer um die Sonne, als die Erde. Das Verhältnis von Rotationsgeschwindigkeit zwischen Jupiter und Erde ist ungefähr vergleichbar mit der unterschiedlichen Geschwindigkeit von Stunden- und Minutenzeiger auf einer Zeigeruhr. Wenn auf einer Zeigeruhr um Punkt zwölf Uhr die beiden Zeiger in dieselbe Richtung zeigen, nennt man das in der Astronomie eine Planetenkonjunktion, bei der der Mittelpunkt der Uhr wie die Sonne ist. Derartige Konstellationen spielen auch in der Astrologie eine große Rolle.

Die nächste Konjunktion, also die nächste Uhrzeit, bei der die Zeiger dann erneut in die gleiche Richtung zeigen, trifft nicht exakt nach einer Stunde ein, sondern erst etwas später um 1:05 Uhr. Der zeitliche Abstand zwischen zwei Konjunktionen ist auch in der Astronomie immer annähernd gleich. Die Zeitspanne, nach der Sonne, Jupiter und Saturn immer wieder eine grobe Linie bilden beträgt 19,9 Jahre. Die letzte Konjunktion war beispielsweise im Jahr 2001. Somit findet die nächste Konjunktion etwa 20 Jahre später im Jahr 2021 statt.

Der Grevener Markus Gronotte hat nun alle Zeitpunkte, an denen Konjunktionen aus Sonne, Jupiter und Saturn stattfinden, zusammen in ein Diagramm mit dem Temperaturverlauf der Globalen Erdoberflächentemperatur dargestellt und dabei festgestellt, dass die Konjunktionen erstaunlicher Weise fast alle bei kleinen Temperaturerhöhungen liegen. Immer dann, wenn die Globale Temperatur dagegen so stark ansteigt, dass keine kleinen Täler im Temperaturverlauf mehr erkennbar sind, sind seiner Meinung nach dennoch entsprechende Unterschiede in der Geschwindigkeit des Temperaturanstiegs sichtbar.

Er ist davon überzeugt, dass es sich nicht um zufällige Übereinstimmungen handelt, sondern dass die Planeten einen signifikanten Einfluss auf die Globale Temperatur der Erde haben, indem durch Verzerrungen in der Erdumlaufbahn die empfangene Strahlungsleistung der Sonne schwankt. Wie genau die Veränderung der Erdumlaufbahn zu einer Temperaturschwankung führt, wisse er jedoch selber nicht. Entfernt man die Planetenschwankungen, zeige sich jedoch, dass der globale Temperaturverlauf und die CO2-Zunahme in der Atmosphäre sich scheinbar noch ähnlicher seien, als bisher angenommen. Dass Veränderungen in der Erdumlaufbahn das Klima beeinflussen, ist durch die so genannten Milankovic-Zyklen seit langem wissenschaftlich anerkannt. Seine Überlegungen zum Thema Klimabeeinflussung durch Planeten sind in seinem Exposé unter www.markusgronotte.de zusammengefasst. Informationen über die kurzfristigen Einflüsse findet man unter Punkt fünf.

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Schlüsselwörter: Globale Erwärmung | Planet | Planeten | Merkur | Venus | Erde | Mars | Jupiter | Saturn | Uranus | Neptun | Pluto | Ceris | Eris | Klima | Globale | Erwärmung
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