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Sonstiges: Gesundheit

Man hat es nicht leicht, heutzutage!

Fit macht schlau

Diverse Umfragen bestätigen es. Viele Deutsche fühlen sich von Schule, Beruf oder Studium überlastet. Rivalität in der Abteilung, Reizüberflutung im Großraumbüro, grenzenlose Flexibilität, eingefordert fast rund um die Uhr oder Akkordarbeit am Band stressen uns. Verstärkt durch die Wirtschaftskrise, hängt das Damoklesschwert in Form des Arbeitsplatzverlustes über uns allen. Jeden kann es treffen. So ist die landläufige Meinung unter den Emsigen.

Mögliche Freude am oder Zufriedenheit im Ausüben des Broterwerbs werden erschwert, weil nicht mehr von Bedeutung ist, was der Einzelne kann und zu tun bereit ist. Einzig entscheidend für das Bleiberecht in der Firma, ist in der Regel die Frage, ob man den Anforderungen gerecht wird, die an einen gestellt werden.

Die hohe Arbeitslosenrate und Globalisierung ermöglichen es Arbeitgebern in Branchen mit einfachen Arbeitsvorgängen wie zum Beispiel im Einzelhandel oder in der Gebäudereinigung, Leistungen einfach ein zu fordern. Sie müssen nicht mit einem begrenzten Pool an Arbeitskräften auskommen. Der Markt, auf dem sich willige Lohnabhängige tummeln, zeigt sich sehr ergiebig. Herstellung in Billig-Lohn-Länder zu verlegen, ist Normalität. In vielen Wirtschaftszweigen ist es kein Problem, einen unbequemen Mitarbeiter durch einen neuen und willigeren zu ersetzen. Vom Arbeitnehmer wird mehr als Engagement und Einsatzbereitschaft erwartet. Im Einzelhandel ist es nicht unüblich, dass Mehrarbeitsstunden in der Versenkung verschwinden. Beschäftigte in der Altenpflege sind dauerhaft überbelastet weil steigendem Pflegebedarf sinkende finanzielle Mittel gegenüber stehen.

All das macht die Betroffenen auf Dauer krank. Unwohlsein, Schlafstörungen, Magenleiden oder chronische Rückenschmerzen belasten Körper und Seele. Sie können zu depressiven Verstimmungen, Konzentrationsschwierigkeiten und Dauermüdigkeiten führen. Zu wenige oder gar keine Erholungsphasen verschlimmern die Lage noch zusätzlich. Man bemerkt erhebliche Leistungsabfälle. Arbeitsanforderungen werden als erheblich schwieriger wahrgenommen.

Was dann oft folgt, ist der Griff zur Tablette in Form von Stimmungsaufhellern oder Beruhigungsmitteln. Sie bringen vermeintliche Linderung. Die Verstopfung wird mit einem Abführmittel bekämpft und beim Einschlafen hilft die Schlaftablette. Das definitiv vorhandene Gewöhnungspotenzial dieser Mittel wird oft ignoriert.

Dabei steht uns heute eine breite Palette gesundheitsfördernder Maßnahmen zur Verfügung. Ob man joggen geht oder walken, ein flotter Spaziergang am Abend oder regelmäßige Besuche im Schwimmbad, all das ist erschwinglich. Jede Stadt hat Sportvereine. Hier kann man für erträgliche Beitragssätze Aikido oder Judo betreiben , Fußball spielen oder Bauchtanzen erlernen.

Krankenkassen bezuschussen Yoga-, Pilates- oder Gymnastikkurse. Wer sich nicht hinaus traut, für den hält ein riesiger Markt Bild- und Tonträger bereit, nach denen er beispielsweise Meditation oder progressive Muskelentspannung betreiben kann. http://www.welt.d...Geist.html

Einen Nachteil haben diese sportlichen Betätigungen jedoch. Sie sind mit etwas mehr Zeitaufwand verbunden als ein Gang zur Apotheke. Man muss sich aufraffen, der Lieblingsserie im Fernsehen mal den Rücken kehren oder den Skat-Abend um eine Stunde nach hinten verlegen.

Man kann seinen Chef nicht ändern. Man hat auch nur sehr wenig Einfluss auf sein Arbeitsumfeld und die Bedingungen unter denen man seinen Beruf ausübt. Aber man kann jederzeit an sich selbst arbeiten, sich stark machen. Wer ist „man“? Sie könnten es auch sein!

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Schlüsselwörter: Gesundheit | Sport | Fitness | Yoga | Pilates | Meditation | Apotheke | Joggen
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Kommentare

Hartmut Holz
am 20.08.2010 14:32:24 (217.80.218.xxx) Link Kommentar melden
Die Arbeitswelt hat sich leider zum Schlechten verändert. Dieses habe ich leider
am eigenen Leibe erfahren müssen.

Denn gerade in der Pflege ist es sehr sehr hart. Und schliesslich geht es auf die
Gesundheit.

Es muss und es sollte sich auch etwas ändern. Denn wie gesagt, die heutige Arbeitswelt macht krank, weil man ja auch immer erreichbar sein muss. Dann ist
nicht genug Personal da und z. B. die Pflegestation unterbesetzt.

Es sollte mehr Personal eingestellt werden und es muss endlich ein gesetzlicher
Mindestlohn eigeführt werden.
266
am 21.08.2010 12:22:00 (91.214.168.xxx) Link Kommentar melden
Gute Frage:
Wer ist „man“?

Jeder kann das für seine Gesundheit tun, was er tun kann, auch ohne Geld. Beispiele gäbe es viele. Mit der Ernährung fängt es an, Entspannungstechniken sind leicht erlernt. Weniger Genußmittel steigern den Genuß. Es ist ganz einfach. Auch Humor soll helfen. Oder ein Museumsbesuch. Etwas, was man noch nie gemacht hat. Gleich damit anfangen.

Heute noch, sonst wird es nie was. Wink
424
am 21.08.2010 12:28:24 (91.20.167.xxx) Link Kommentar melden
Genau das wollte ich mit diesem Artikel sagen! Jammern und Stöhnen hilft niemandem. Am Wenigsten dem, der sich beklagt.
Jeder hat sein Leben selbst in der Hand!
286
am 21.08.2010 20:26:03 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Das unterschreibe ich! Wink

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