Politik: Politische Meinung

Kein Geld für Pakistan!

Hochwasser gibt es mitten in Europa – warum also in die Ferne schweifen?
16.08.2010 09:48:28 eingesandt von Chaim für OnlineZeitung 24.de

Hochwasser, Deutschland ©binujamina/pixelio.de
Hochwasser, Deutschland ©binujamina/pixelio.de
Gewiß, es ist schlimm: in Pakistan gibt es Hochwasser. In Polen und Tschechien übrigens auch. Ebenfalls in Deutschland. Es war nicht das erste und es war nicht das letzte an Mosel, Rhein, Neckar, Lahn, Oder und Donau. Auch in den USA und in der Karibik gibt es ständig Hurricans. Außerdem auch noch Waldbrände: in Kalifornien, in Australien, in Griechenland, in Portugal. Oder Torfbrände, wie derzeit in Rußland.

Was ist der Unterschied? – Die Spenden- und Hilfsbereitschaft für die Opfer hat meist mehr mit Empathie zu tun als mit der Schwere einer Katastrophe, hat Andreas Zumach für die taz herausgefunden:

Die Rangfolge der Empathie

Dass Spenden- und Hilfsbereitschaft für die Opfer meist mehr mit Empathie zu tun als mit der Schwere einer Katastrophe, zeigt sich gegenwärtig ja auch in Europa. Im Vergleich zwischen den Überschwemmungen an Oder und Neiße und den Bränden in Russland, die derzeit täglich rund 350 Tote fordern, finden letztere auch ein deutlich geringeres Echo.

Quelle: Die Rangfolge der Empathie

Es gibt also eine Rangfolge beim Helfen? Wow, das ist ja ganz was neues! Wer hätte das gedacht? – Im Prinzip weiß das aber doch jeder, der mal bei einem Unfall Erste Hilfe geleistet hat: als erstes wird die Unfallstelle abgesichert, dann wird weitere Hilfe herbeigeholt, dann kümmert man sich um die Verletzten, und auch dies in einer bestimmten Reihenfolge. Es geht nicht darum, wer am lautesten schreit, sondern es geht darum, wer in welchem Zustand ist. Nicht die Frage der Empathie entscheidet hier, sondern die der rational verarbeiteten Fakten. Und die Verletzten oder Hilfsbedürftigen, die gar nicht im direkten Zugriff sind, sondern vielleicht bei einem anderen Unfall, 10 km weiter, betroffen sind, sind meiner Verantwortung entzogen. Ich kann mich nicht um alles kümmern, first things first...

Müssen Europäer in Pakistan helfen? – Nein. Müssen sie gar nicht. Sie zahlen nämlich sowieso doppelt, dreifach, vierfach, fünffach: über die UN, über die EU, über die Entwicklungshilfe und dann auch noch über Extra-Zahlungen der jeweiligen Regierung, als Zusatzgeschenk. Nicht zu reden von kirchlichen Sammlungen, oder Spendenaufrufen von ARD, ZDF oder Rotem Kreuz. Zusätzlich zu all diesem schießen dann auch noch Spenden-Sammel-Vereine, meist mehr oder weniger dubios, wenn nicht gar kriminell, zum gegebenen Anlaß wie Pilze aus dem Boden. Das Geschäft mit dem Mitleid blüht, das kennen wir doch vom angeblichen „Tierschutz“.

Hochwasser, Deutschland ©V. Hesse/pixelio.de
Hochwasser, Deutschland ©V. Hesse/pixelio.de
Dabei wäre es ja recht einfach, die Pakistanis in ihrem Schicksal auf ihren „allah“ zu verweisen, denn Hochwasser ist kismet, „allahs“ Wille, inschallah! Was biblizistische Pietisten für die Toten während der Loveparade in Duisburg herausgefunden haben („Strafe für Drogen, Unzucht und Ausschweifung!“), kann doch für Pakistan nicht falsch sein... – Eva Herman, übernehmen Sie!

Müssen Europäer in Pakistan helfen? Müssen Europäer sich ständig um Gaza kümmern? – Nein. Müssen sie gar nicht. Aber sie wollen es. Speziell die Deutschen machen nämlich an Mohammedanern gern das wieder gut, was ihre Großeltern an den Juden verbrochen haben. Da fühlt man sich doch gleich wieder wie ein guter Mensch...

Vergessen wir nicht: die arabischen Brüder im Geiste Mohammeds sind so reich. Reich auch von unserem Geld für ihr Öl. Die können also die angeblich notwendigen 360 Millionen Dollar locker aus der Portokasse finanzieren. Europa und die UN sollten aber kein Geld nach Pakistan schicken, denn das versandet entweder in der korrupten Regierung oder landet gleich bei den Taliban. Das muß doch nun wirklich nicht sein, hamdulillah!