Politik: Politische Meinung

Unterwanderung

Der Migrationshintergrund im Vordergrund
13.08.2010 14:45:40 eingesandt von Chaim für OnlineZeitung 24.de

Integration – macht's doch einfach!
Integration – macht's doch einfach!
Vor ein paar Jahrzehnten, zwischen 1972 und 1976, unter Willy Brandt, da war die Welt noch ziemlich in Ordnung: man verabschiedete einfach einen Radikalenerlaß, und der besagte: wer nicht auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht, der kann nicht im öffentlichen Dienst arbeiten und schon gar nicht Beamter werden. Die dahinterstehende Idee war, daß ein Beamter besondere Treue zu unserer Verfassung und zu unserem Staat haben müsse.

Die „Grundsätze zur Frage der verfassungsfeindlichen Kräfte im öffentlichen Dienst“ hatten zur Folge, daß von etwa 1,4 Millionen überprüfter Deutscher etwa 1.100 Menschen nicht Lehrer oder Lokführer, Postbote oder Polizist werden konnten... – eine Zahl, die an und für sich nicht der Rede wert ist, weniger als 0,8 Promille „Betroffene“ nämlich. Diese waren zumeist moskauhörige Kommunisten DKP-naher Organisationen, und genau deswegen war der Radikalenerlaß auch gut, wichtig und richtig. Im übrigen setzte er nur das fort, was im Beamtengesetz ohnehin bereits stand und steht.

Eigentlich war das ganze also eine logische Sache, die für eine wehrhafte Demokratie selbstverständlich sein sollte. Leider hat man diese Praxis dann aber wieder sein lassen, übrigens wegen eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, wie derzeit aktuell bei der Sicherungsverwahrung für Sexualstraftäter.

Heute heißen die, die unseren Staat unterwandern und umkrempeln wollen, Özdemir und Özkan, sie sind Türken und Mohammedaner, Araber und Islamisten. Sie wollen keine Integration Fremder in unseren Staat, sie wollen ihn erobern. Sie wollen Europa islamisieren, wie sie es bereits in Großbritannien und Frankreich, in Schweden und den Niederlanden sehr weit vorangetrieben haben. – Unterstützt werden sie in Deutschland von den Nachfolgern der SED und DKP, die sich jetzt PDS, GRÜNE und LINKE nennen. Der Name ist ohnehin egal, er ist austauschbar und wird bei Bedarf geändert, das hat die 1956 verbotene KPD vorgemacht, die sich neu gründete unter dem Namen DKP.

Mogelpackungen sind oft auf einer rein sprachlichen Ebene angesiedelt; so wie bei der KPD, die zur DKP mutierte, oder wie die NSDAP, die zur NPD wurde. Beim Unwort „Migrationshintergrund“ haben wir eine ähnliche Mechanik der Demagogie: in Wahrheit steht er nämlich im Vordergrund, der angebliche Hintergrund. Es wäre wirklich viel einfacher, man würde diese Leute wieder als das bezeichnen, was sie sind: Ausländer. – Bleibt die Frage, warum sich Deutschland gegen die Unterwanderung durch Kommunisten während des Kalten Krieges so erfolgreich gewehrt hat, warum sich aber dasselbe Deutschland nicht während des längst ausgebrochenen Dritten Weltkriegs – den der Islamismus gegen den freien Westen führt – ebenso konsequent wehrt.

Vielleicht ist Deutschland letzten Endes doch nicht so begeistert von der Demokratie? Vielleicht will man auf eine ähnliche Weise, wie man die Weimarer Republik den Nazis, also den braunen Faschisten zum Fraß vorgeworfen hat, nun die Berliner Republik den Islamisten und den Linken, also den grünen und roten Faschisten zum Fraß vorwerfen? – Sollte es sich so verhalten, dann ist es nicht schlimm, wenn Deutschland untergeht: es hat es nicht besser verdient. Damit wäre dann auch erklärt, warum die Deutschen seit Jahren ihre Staatsbürgerschaft verramschen: an Syrer und Türken, an Afrikaner und Pallis. Scheint wohl so eine Art masochistische Lust an der Selbstaufgabe zu sein...

Glücklich, wer immer einen gepackten Koffer bereithält.

Integration by S. Hofschlaeger / pixelio.de