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Wissenschaft: Umwelt & Naturschutz

Globale Erwärmung seit 5000 v. Chr.

Anthropogener Einfluss gleicht astronomische große Eiszeit scheinbar aus

Diagramm: Klimaformel
Diagramm: Klimaformel
Münster/Greven • Die Menschheit pumpt pausenlos Kohlendioxid in die Luft, dieses Treibhausgas gelangt in die Atmosphäre, und die Erde heizt sich immer weiter auf. Gefährlich wird es, wenn sich die Temperaturen noch um mehr als zwei Grad erhöhen. Dann ist eine schnelle Klimaaufheizung kaum aufzuhalten, und die Menschheit ist verloren. Soweit die gängige Theorie, die auf Klimakonferenzen aber- und aber-mals wiederholt und in den Medien rauf- und runtergebetet wird. Was dabei verges-sen wird: Es handelt sich nur um eine Theorie, die bisher nicht eindeutig nachgewiesen werden konnte. In der Statistik würde man sagen: Eine Korrelation zwischen der Zunahme von CO2 in der Atmosphäre und dem Temperaturanstieg, die nachgewiesen wurde, gibt keinen Schluss auf einen Ursache-Wirkungszusammenhang – ob-wohl er theoretisch möglich ist.

Durch die neu entwickelte „Klimaformel“ konnte mit Hilfe dieser Argumentation statistisch erneut gezeigt werden, dass die Globale Erwärmung tatsächlich stattfindet - und sogar bereits seit etwa 7000 Jahren stattzufinden scheint und nicht nur erst seit der industriellen Revolution.

Wie Focus Online am 4. September 2008 berichtete, "ist auch der Klimaforscher William Ruddiman von der Universität von Virginia davon überzeugt, dass unsere Urväter sogar bereits vor 7000 Jahren eine Erderwärmung auslösten, als sie begannen Ackerbau zu betreiben."

Der vollständige Artikel ist unter folgender URL abrufbar: http://www.focus....30764.html

Die astronomische Klimaformel zeige nun, dass die anthropogene Globale Erwär-mung bzw. die anthropogenen Einflüsse seit 7000 Jahren sogar noch deutlich stärker sein könnten, als bislang angenommen. Die Klimaformel ist aus den so genannten Milankovic-Zyklen zusammengesetzt, welche nachweislich einen Teil des Paläokli-mas erklären. Heute stellen die Milankovic-Zyklen deshalb einen wissenschaftlich anerkannten astronomischen Einfluss auf die Globale Oberflächentemperatur der Erde dar und sind in den letzten Jahrzehnten immer wieder Gegenstand aktueller Klimaforschung gewesen. Die Milankovic-Zyklen bestehen insgesamt aus drei ent-scheidenden astronomischen Veränderungen:

  1. Aus Veränderungen in der Neigung der Rotationsachse der Erde,
  2. aus Veränderungen in der Erdumlaufbahn um die Sonne und
  3. aus regelmäßigen Vertauschungen der Jahreszeiten wie Sommer und Winter.
Bei der erstellten Klimaformel handelt es sich um eine aus den Milankovic-Zyklen erstellte statistische Abschätzungsfunktion, welche für ca. 830000 Jahre dem Verlauf der rekonstruierten Temperatur aus Eiskernbohrungen stark ähnelt, und da-mit eine prognostizierende Aussage über die Tendenz der Temperaturentwicklung machen könnte.

Verglichen mit der neuen Formel blieb die Globale Erwärmung bislang durch abkühlende astronomische Einflüsse mehrere Jahrtausende aber nahezu konstant, obwohl die Globale Erwärmung scheinbar seit etwa 7000 Jahren stattfindet. Die Globale Er-wärmung und die astronomische Abkühlung scheinen sich nach der Formel seit 7000 Jahren gegenseitig auszugleichen, so dass es immer wahrscheinlicher wird, dass die Behauptung von Klimaforscher Ruddiman zutrifft.

Die astronomischen Einflüsse befinden sich nach der Formel heutzutage auf dem Niveau einer großen Eiszeit. Markus Gronotte, der die Formel entwickelte, vermutet nun, dass selbst wenn man den CO2-Ausstoß komplett stoppen würde, die Globale Temperatur wohl in den nächsten Jahrhunderten nicht mehr auf dem heutigen Niveau bleiben, sondern spätestens ansteigen wird, sobald die astronomischen Einflüsse wieder eine Erwärmung erwarten lassen, da diese dann eventuell zu der anthropogenen Erwärmung noch zusätzlich hinzukommen könnten. Die Menschheit könne jetzt wahrscheinlich nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Gronotte ist zudem der Meinung, dass die bisherige anthropogene Globale Erwärmung die berechnete große Eiszeit bislang verhindert hat. Außerdem trat durch Vergleich von Eiskern und Formel zu Tage, dass das rekon-struierte Alter aus Eiskernbohrungen großteils als um bis zu 7% zu jung angegeben worden sei.

Die derzeit weltweit ältesten Daten einer Eiskernbohrung aus vergangenen 800000 Jahren stehen unter http://www.ncdc.n...-6091.html kostenlos zur Verfügung.

Das privat erstellte Exposé, welches die Entwicklung der Formel und die Formel selbst beschreibt, wurde unter http://www.markus... veröffentlicht. (Dieser Artikel ist eine überarbeitete Version eines vor wenigen Wochen erschienenen Artikels.)

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Kommentare

353
am 04.08.2010 10:43:04 (188.101.233.xxx) Link Kommentar melden
Hallo Chaim,

Nein sehr viel Neues steht da tatsächlich nicht drin. Ich habe in erster Linie versucht, so umzuformulieren, dass es mehr so klingt, als sei es alles nicht "bewiesen" bzw. auch die Behauptungen, dessen Argumentationsgrundlage gefehlt hat, habe ich entfernt. Die Admins können die alte Version daher auch gerne entfernen, da es etwas komisch aussieht, dass der Artikel in der entsprechenden Kateogie nun zweimal auftaucht.

Gruß,
Markus
Hartmut Holz
am 06.08.2010 15:35:17 (217.80.221.xxx) Link Kommentar melden
Das war ja eigentlich auch schon bekannt. Es hat die größten Klimakatastrofen der Erde gegeben, da war der Mensch noch gar nicht auf der Erde geplant.

Man denke an die Ausrottung der Dinosaurier und andere Katastrofen.

Aber es ist wirklich so. Das größte Problem, unserer Mutter Erde, ist die Über-
bevölkerung. Denn je mehr Menschen auf der Erde leben, desto steigen damit auch die Umweltprobleme.

Auch unser Tagesgestirn, die Sonne, trägt ebenfalls zur Erderwärmung bei. Denn sie bläht sich naturgemäß immer weiter auf und somit wird sie immer wärmer. Eines Tages, also in rund fünf Millarden Jahren, wird sie die Erde sogar vernichten.

Und Vorsicht vor den Mitgliedern der Zeugen Jehovas! Die drehen jetzt, angesichts der ganzen Erdprobleme, jetzt völlig ab und meinen, dass wir jetzt in den letzten Tagen leben und, dass das Ende immer näher kommt.

Sie lassen sich auch davon nicht abbringen und verteufeln jeden, der anderer Meinung ist.

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