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PI – „politically incorrect“ oder „politically impotent“?

Über die Macher von „politically incorrect“ und deren innere Widersprüche (1)
01.08.2010 17:45:46 eingesandt von Chaim für OnlineZeitung 24.de

screenshot PI-shop
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Wer sich im öffentlichen Raum bewegt, der lernt recht schnell, daß „Absicht“ und „Wirkung“ von Kommunikation nicht dasselbe sind.

Wer es nicht lernt, bekommt Blessuren oder geht ganz einfach unter. Was man auch lernt: nicht jeder ist „Freund“, nur weil er so tut, als sei er einer. Manche „Freunde“ sind sogar ausgesprochen gefährlich, daher gibt es ja auch den alten jüdischen Stoßseufzer „G'tt schütze mich vor meinen Freunden, mit meinen Feinden komm' ich selber klar...“. Manchmal hat man also Freunde, auf die man wirklich keinen Wert legt, man nennt das auch: Beifall von der falschen Seite.

Zum Beispiel kann man als Jude in Deutschland nicht unbedingt glücklich werden bei „politically incorrect“ (PI), trotz der vorgeblich dort vorherrschenden pro-Israel-Haltung. Nach eigener Aussage ist PI ein Fels in der Brandung: man sieht sich dort als Hort des freiheitlichen Denkens gegen den „main-stream“, man verteidigt Europa gegenüber der „Islamisierung Europas“, man hält sich für „pro-amerikanisch“ und vor allem für „pro-israelisch“. Das alles sind zunächst Etiketten, die werbewirksam eingesetzt werden. Viel besser könnte man PI als rassistisch, intolerant, unreflektiert, haßerfüllt und faschistoid kennzeichnen. – Ersetzt man die bei PI verwendeten Wörter für Moslem usw. mit „Jude“, hat man mehr oder weniger die Sprache des NS-Hetzblattes „Der Stürmer“ von Julius Streicher; die Texte, die Haßobjekte und die Adressaten sind austauschbar.

Jedenfalls sieht das der Journalist Stefan Niggemeier so, und mal ganz ehrlich: wer könnte ihm nach der Lektüre von PI und vor allem der dort veröffentlichten Leserkommentare fundiert widersprechen?

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Freier Hass für freie Bürger

Die deutsche Website „Politically Incorrect“ lebt vom Ressentiment gegen alles, was islamisch sein könnte. Wasserstoffbomben auf Mekka und Medina - im Kommentarbereich des Blogs bleibt keine Phantasie unterdrückt.

Was die Protagonisten Stefan Herre (Sportlehrer, Bergisch Gladbach) und Dr. Beate Klein (Tierärztin im Landesdienst, Berlin), die Redakteure des inzwischen anonymen Blogs PI – der ohne Impressum und ohne die üblichen presserechtlichen Bedingungen zu erfüllen auf einem ausländischen Server liegt – dazu ganz persönlich beitragen, dies wird in weiteren Fortsetzungen auf onlinezeitung24.de dargestellt werden...

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