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Politik: Welt

Diktator Kim Jong-il droht schon wieder mit Einsatz von Atomwaffen

Das nordkoreanische Diktaturregime ist eine Gefahr für den Weltfrieden.

Geballte Kriegsmarine.
Geballte Kriegsmarine.
Wie lange können wir noch (einigermaßen) in Frieden leben, bevor es irre Terroristen und Diktatoren endgültig geschafft haben, dass der nächste Weltkrieg ausbricht? Nach den jüngsten Verlautbarungen des nordkoreanischen Diktaturregimes und dem Hitlerverschnitt Kim Jong-il könnten wir bereits am Vorabend eines neuen Weltkrieges stehen. Und dieser könnte im atomaren Holocaust enden, denn Nordkorea droht schon wieder ganz offen mit dem Einsatz von Atomwaffen.

Während diesmal hauptsächlich die Rede von einem atomaren Angriff gegen Südkorea ist, wurde dies vor einem Jahr zusätzlich auch den USA angedroht.

Auslöser der jüngsten Drohungen ist der Vorfall vom vergangenen März. Damals war die südkoreanische Korvette Cheonan gesunken, nachdem sie offenbar angegriffen worden war. 46 Seeleute waren dabei ums Leben gekommen. Dafür wurde von einer internationalen Untersuchungskommission Nordkorea verantwortlich gemacht. Doch Pjöngjang streitet dies bis heute vehement ab.

Südkorea hatte dann Anfang Juni den UN-Sicherheitsrat angerufen und eine Verurteilung Nordkoreas durch die internationale Gemeinschaft gefordert. Vor zwei Wochen hatte der UN-Sicherheitsrat dann „die Attacke“ verurteilt, die zum Untergang des südkoreanischen Kriegsschiffes Cheonan geführt hatte, ohne dabei aber die Schuld Nordkorea direkt zuzuweisen. Dies stieß auf vielfache Unzufriedenheit, besonders bei Südkorea, da dies eine an sich völlig unzureichende und nicht zufrieden stellende Lösung war. Allein Nordkorea zeigte sich hocherfreut über die Äußerungen des UN-Sicherheitsrates und bezeichnete die UN-Erklärung als „diplomatischen Sieg“ Nordkoreas.

Südkorea und die USA kündigten inzwischen mehrmals vermehrte gemeinsame Manöver an, um Nordkorea abzuschrecken. So soll morgen (25.07.) ein viertägiges Seemanöver im Japanischen Meer stattfinden. Bereits im Februar hatte Nordkorea mit einem möglichen atomaren Angriff vor den damaligen gemeinsamen Manövern beider Länder gewarnt. Dies geschah heute erneut, als Nordkorea drohte einen „heiligen Krieg der Vergeltung“ zu beginnen und den Manövern mit der „atomaren Abschreckung“ zu begegnen. Den USA und Südkorea wurde nämlich unterstellt mit diesen Manövern heimlich für einen Atomkrieg zu üben.

Die USA wollen nun verstärkte Sanktionen gegen Nordkorea verhängen. Dadurch soll vor allem das Atomprogramm Kim Jong-il’s behindert werden. Und dieses Programm des kommunistischen Landes ist durchaus ernst zu nehmen. Immerhin beliefert Nordkorea nach internationaler Einschätzung bereits die Militärdiktatur in Myanmar mit seinem atomwaffentechnischen Know how. Experten warnten allerdings vor neuen Sanktionen gegen Nordkorea, denn das könnte das endgültige Ende der Sechs-Parteien-Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm bedeuten. Erst kürzlich hatte sich Nordkorea wieder bereit erklärt die Gespräche fortzuführen. Nun ist es allerdings Südkorea, das erst dann wieder in die Gespräche einsteigen will, wenn der Untergang der Cheonan restlos geklärt ist.

Wie Südkorea verlauten ließ, wurde die Überwachung der innerkoreanischen Grenze verstärkt. Bisher seien jedoch noch keine auffälligen Bewegungen auf nordkoreanischer Seite festgestellt worden. Einen militärischen Gegenschlag gegen Nordkorea schließt der Süden nach wie vor aus. Zu hoch wäre das Risiko auf einen offenen Schlagabtausch, zumal an die 20 Millionen Menschen allein im Großraum Seoul leben, die einem nordkoreanischen Raketenangriff nahezu hilflos ausgeliefert wären.

Die USA als Hauptverbündeter Südkoreas haben 28.500 Soldaten in Südkorea stationiert. Diese könnten im Ernstfall unter das Oberkommando Seouls gestellt werden. Und sollte es zu einem Krieg zwischen beiden Ländern kommen, kann sich die USA nicht heraushalten. Dies aber würde bedeuten, dass sich dann vermutlich auch China als Hauptverbündeter Nordkoreas einmischt. Das wäre dann wahrscheinlich endgültig der Anfang des Dritten Weltkrieges…

Fotolegende: Geballte Kriegsmarine. Foto: O. Fischer / pixelio.de.

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Schlüsselwörter: Atomkrieg | atomarer Holocaust | Nordkorea | Korea-Konflikt | Cheonan | Atomwaffen | Atomwaffenprogramm
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