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Rauchen und Toleranz!

zwei, die sich vertragen?

Bayerns Bürger haben sich festgelegt. 61 Prozent der Bewohner des Freistaates, die sich am Volksentscheid beteiligt hatten, haben sich gegen das Rauchen in Kneipen und Bierzelten entschieden.

Für viele, beruft man sich auf diese Meinungskundgebung, ist das Rauchverbot der einzige Weg, sich vor Zigaretten- , Zigarren- oder Pfeifenqualm und seinen gesundheitsschädigenden Wirkungen zu schützen.

Etliche Raucher betrachten das als Eingriff in ihre persönliche Freiheit. Jan Fedder ( Hamburger Schauspieler) äußerte gar, er wolle nicht mehr in Bayern drehen. Das Rauchverbot versetzte ihn in eine Zeit zurück, in der Bevormundung, Bespitzelung und blinder Aktionismus stattfanden (So gelesen im Westfalen-Blatt vom 14.Juli2010). Andere Quarz-Verteidiger vergleichen den Giftcocktail, der beim Abbrennen ihres Glimmstengels die Luft verpestet mit Knoblauchfahnen, Schweißwolken und anderen seltsamen Körperausdünstungen. Allerdings vergessen sie dabei, dass der, zugegeben recht unangenehme Duft, den Liebhaber der Zehen mit ihrer Atemluft ausstoßen, genau so wenig die Gesundheit der, sich in der Nähe befindlichen Mitbürger beeinträchtigt, wie das wärmebedingter (oder auch der, wegen Wassermangels)Körpergeruch tut oder Gase, die Teil des Verdauungsprozesses sind.

Natürlich, Rauchen war viele Jahre ein normaler Bestandteil in unserem Leben. Manch einer hat es häufig getan, andere nur als „Gelegentlicher“ und viele Menschen konnten diesem „Laster“ noch nie etwas abgewinnen. Heute jedoch weiß man, was der „Blaue Dunst“ für Auswirkungen haben kann. Die Geschichte vom „uralten, rauchenden Großvater“, die gerne vom Raucher ins Feld geführt wird, ist dabei nun wirklich zu vernachlässigen, weil der Mann die große Ausnahme ist.

Siehe auch: Rauchen gehört heute nicht mehr zum „Guten Ton“: Doch sollte man seinen Anhängern die Möglichkeit geben, ihrem Laster zu frönen. Da, wo sie niemanden belästigen oder beeinträchtigen.

Man darf ihnen das Rauchen nicht verbieten, doch sollte man den anderen, die das nicht wollen, das NICHT-RAUCHEN auch nicht untersagen! Die Toleranz, die Raucher vom Rest der Welt für sich einfordern, die müssten sie schon selbst erst einmal vorlegen! Die Bayern keinen Volksentscheid gebraucht und das restliche Deutschland wäre nicht unter Zugzwang, eine ähnliche Lösung des Problems herbei zu führen.

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Schlüsselwörter: Rauchen | Gesundheit | Toleranz | Qualm
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Kommentare

424
am 18.07.2010 15:50:34 (91.20.164.xxx) Link Kommentar melden
Es freut mich, dass andere das auch so sehen!
kommt123
am 18.07.2010 20:14:39 (85.179.232.xxx) Link Kommentar melden
Ich bin zwar Raucher,trotz allem finde ich es den Nichtrauchern gegenüber fair meinen "blauen Dunst" nicht in Anwesenheit von Nichtrauchern zu verbreiten.

Rauchen,auch das passiv rauchen birgt viele gesundheitliche Gefahren.

Wenn ich mich diesen Gefahren aussetze,dann ist es meine Sache,aber ich muss meine Mitmenschen nicht damit belästigen.
424
am 19.07.2010 14:24:43 (91.20.155.xxx) Link Kommentar melden
Lassen wir die Mentalität des Einzelnen außer Acht. Wem wird durch das Verhalten des jeweilig anderen Menschen mehr Schaden zu gefügt? Ist es nicht so, dass der Nikotinverächter erheblich mehr aus zu stehen hat als der Raucher?
Ich denke, es ist unumstritten, dass Rauchen nicht nur der Gesundheit des jenigen schadet, der sich die Kippe zwischen die Lippen steckt. Auch der, der mit seiner Atemluft gezwungenermaßen den Qualm in seine Lungen zieht, nimmt die Schadstoffe in seinen Körper auf.
Hat der nun einfach Pech? Ist denn das Recht auf Unversehrtheit nicht hier nicht gültig? Ich meine nicht rechtlich. Ich frage das in Bezug auf Ethik und Moral.
321
am 19.07.2010 20:26:56 (88.68.120.xxx) Link Kommentar melden
Sonst redet man immer von Volksentscheid. Jetzt hat man einen und es ist auch wieder nicht recht. Frown
357
am 19.07.2010 21:08:31 (84.19.169.xxx) Link Kommentar melden
Wir haben in unserem Team Menschen, die rauchen und Menschen, die nicht rauchen; wir arbeiten perfekt und mit viel Freude zusammen, sehr gut und zum Nutzen unserer Kunden.

Respekt und Rücksicht, so heißt das Rezept. Wink

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