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Politik: WeltZieht Barack Obama wieder an Hillary Clinton vorbei?

H. Clinton und B. Obama
Am Medienhimmel ist ein neuer Stern aufgegangen, Obama wird schon als "schwarzer Kennedy" gefeiert und die New Yorker Senatorin könnte bald sehr alt aussehen. In Umfragen holt der 46-Jährige immer mehr auf. Noch liegt Hillary Clinton in New Hampshire in Führung. Mit 32 Prozent hat sie im Kandidatenfeld der Demokraten die Umfragenase vorn. Doch Barack Obama kommt bereits auf 28 Prozent und der Abstand wird immer kürzer. In einer anderen Umfrage liegen beide sogar schon in der Wählergunst gleichauf: 33 Prozent für Clinton, 33 Prozent für Obama.
Es geht also rund in der amerikanischen Manege, die Weltöffentlichkeit verfolgt fasziniert, was im US-Wahlzirkus geschieht. In keinem anderen Land ist die Wahl des Präsidenten eine solche Showveranstaltung wie jenseits des Großen Teiches.
Strahlen sollen die Kandidatinnen und Kandidaten, wer bei den Vorwahlen Niederlagen einstecken muss, verliert schnell an Strahlkraft und wird vom Himmel aller Träume geholt.
So ist es im Jahre 2000 auch Bill Bradley ergangen, bei den Vorwahlen zog Al Gore an ihm vorbei. Der 64-Jährige polierte jetzt in der „New York Times“ am noch größeren Glanz des „schwarzen Kennedys“. Der ehemalige Basketballspieler und ehemalige Senator des US-Bundesstaates New Jersey (1979 bis 1997) rief Barack Obama nicht etwa ein „small forward“ (auf dieser Position spielte er) zu, sondern geriet geradezu ins Schwärmen. Der 46-Jährige werde sie alle mitreißen, ob Demokraten oder Republikaner, ob Jung und Alt, ob gebildet oder nicht. Wenn es um den Einzug in das Weiße Haus gehe, könne niemand mit ihm mithalten. Dort erst angekommen, werde Barack Obama mit großem Schwung eine neue Ära einleiten und eine neue amerikanische Geschichte schreiben. Das sei sicher.
Heinz-Peter Tjaden
Quelle Foto Screenshot von www.welt.de
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www.algore2008.de...ack-obama/