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Politik: Deutschland

Die Wahl des neuen Bundespräsidenten wird zur Farce für Schwarz-Gelb

Die nach dem Rücktritt Horst Köhlers notwendige Neuwahl des Bundespräsidenten gerät langsam zu einer Farce für die Regierungskoalition.

Im ersten Wahlgang verpasste der Kandidat der Regierungskoalition die notwendige absolute Mehrheit deutlich. Hier das genaue Ergebnis des ersten Wahlgangs: Christian Wulff (CDU,CSU,FDP) 600 Stimmen, Joachim Gauck (SPD, Grüne) 499 Stimmen, Luc Jochimsen (Linke) 126 Stimmen. Der Kandidat der NPD erhielt 3 Stimmen und es gab 13 Enthaltungen und eine ungültige Stimme. Die notwendige absolute Mehrheit betrug 623 Stimmen.

Erstaunlich ist, dass Wulff 44 Stimmen aus dem eigenen Lager nicht erhalten hat, denn die Regierungskoalition verfügt über 644 Stimmen in der Bundesversammlung. Gauck erhielt 37 Stimmen mehr als SPD und Grüne Sitze in der Bundesversammlung haben. Auch die Kandidatin der Linken erhielt 2 Stimmen mehr.

Auch im 2. Wahlgang ist Wulff gescheitert. Er erhielt zwar 15 Stimmen (615) mehr als im 1. Wahlgang (600), ist aber immer noch deutlich von der absoluten Mehrheit entfernt. Gauck kam im 2. Wahlgang auf 490 Stimmen und Jochimsen auf 123.

Nun muss ein 3. Wahldurchgang entscheiden, bei dem davon auszugehen ist, das Christian Wulff gewählt wird. In diesem Durchgang reicht, im Gegensatz zu den zwei Wahlgängen zuvor, die einfache Mehrheit.

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Schlüsselwörter: Wahl | Bundespräsident | 2010 | Wulff | Gauck
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Kommentare

286
am 30.06.2010 17:38:03 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Das hat sich Angie selbst eingebrockt Smile
286
am 30.06.2010 18:25:26 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Es ist wirklich zu schön, dabei wussten die das doch vorher, dass es so nicht geht!
OZ24
am 30.06.2010 18:55:27 (84.183.174.xxx) Link Kommentar melden
Um es etwas härter zu formulieren, könnte man auch sagen Wulff ist nur 3. Wahl Wink.

Edit: Aber wieder mal seit langem eine interessante Wahlveranstaltung!
  • Geändert von OZ24 am 30.06.2010 18:58:12.
OZ24
am 30.06.2010 21:32:26 (84.183.174.xxx) Link Kommentar melden
Nicht die Deutschen sondern irgendwelche Wahlmänner.

Ich bin für direkte Bundespräsidentenwahlen!
334
am 30.06.2010 22:18:57 (80.187.107.xxx) Link Kommentar melden
Die Angelegenheit ist zwar ein Tritt in Merkels HIntern, Aber dennoch gibt es jetzt einen Präsidenten, der alles durchwinken wird, was Schwarz/Gelb beschließt.Shock
oelquelle
am 02.07.2010 08:17:19 (94.218.214.xxx) Link Kommentar melden
Mit dieser Nummer hat die Kanzlerin die Partei u. sich selbst beschädigt. Es geht immer nur um Macht u. nicht um das Wohl des Volkes.
Hartmut Holz
am 02.07.2010 15:29:17 (217.80.204.xxx) Link Kommentar melden
Unser neuer Bundespräsident Christian Wulff kommt, bei der Bevölkerung, sehr gut an.

Denn laut einer Umfrage sind zwei Drittel aller Deutschen mit der Wahl von Herrn als Bundespräsidenten sehr zufrieden.

Und mit einem Mann der seine MS kranke Mutter gepflegt hat und noch immer pflegt sollte man auch sehr zufrieden sein. Zeigt es doch, dass dieser Mensch soziale Verantwortung hat und unser Deutschland gut repräsentieren wird.

Ich schliese mich der Rede von Bundespräsident Wulff an und fordere daher ebenfalls mehr Beteiligung der Bürger an der Politik und keine Benachteiligung
von den Schwachen in Deutschland.

Außerdem liebe ich ebenfalls unsere Nationalmannschaft und daher auch Deutschland. Gott schütze dieses Land.
Hartmut Holz
am 02.07.2010 17:56:20 (217.80.204.xxx) Link Kommentar melden
Also, ich schliesse mich den Ausführungen unseres neuen Bundespräsidenten an.
Hartmut Holz
am 02.07.2010 18:02:54 (217.80.204.xxx) Link Kommentar melden
Und der Bundespräsident sollte, wie auch in Österreich, vom Volk gewählt werden.

Sehr gerne würde ich deswegen in meinem Wahllokal Dienst tun.

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