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Medien: Witziges & Skurriles

„Oh Dieter, oh Dieter, Du bist ein alter Schieter!“

„Isolierte Wahnsysteme...“ – Justitia im Umgang mit parasitären Soziopathen...

Um es gleich vorweg zu sagen: der Mann ist krank. Er ist außerdem noch nach eigener Einschätzung asozial, auch dies ist ja eine Krankheit. – Deswegen verbietet es sich unbedingt, über ihn Witze zu machen, über Kranke macht man nämlich keine Witze. Allerdings ist es auch nicht hilfreich für ihn und schon gar sinnvoll für seine normale Umwelt, ihn mit verharmlosenden Umschreibungen wie „Prozesse-Dieter“ zu verwöhnen oder gar mit Ovationen à la „König der Querulanten“ zu adeln.

Am besten nennt man ihn deshalb mit seinem Namen: (Rolf-?)Dieter K. aus Ratingen, 74 Jahre alt, Sozialhilfe-Bezieher bzw. Hartz-IV-Genießer seit nunmehr über 35 Jahren. Für andere Menschen, die ihn finanzieren, ist diese Zeitspanne fast ein ganzes Arbeitsleben. Er selber war mal ein bißchen Taxifahrer, ein wenig Jazz-Musiker, und gab noch ein kleines Gastspiel als Sportlehrer einer Realschule. Das war alles. Alles an Produktivität! Nun hat er Magengeschwüre, Haßausbrüche und eine tiefe Trauer sowie eine unheilbare Wut in sich.

„Hans-Dieter, Hans-Dieter, du bist ein alter Schieter!“

„Gertrude, Gertrude, verlasse meine Bude!“

Mit dieser leicht abgewandelten Bezugnahme auf F. K. Waechters Dialog eines Paares mit dazu passender Zeichnung in Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein! kann man durchaus ein soziopathologisches Subjekt aufs Korn und auf den Arm nehmen. Denn der Karikaturist Friedrich Karl Waechter war ein genialer Künstler – ein großer Dichter und ein begnadeter Zeichner –, der die kleinen und auch die großen Macken der kleinen Leute in seinen Werken so darstellte, daß sie nicht mehr häßlich waren. Waechter war nicht nur „gesellschaftskritisch“, sondern auch noch philosophisch dazu, und ansonsten war er einfach nur ein kluger – wenn nicht gar ein weiser – Mensch, der Lebenslust, Witz und Humor versprühte. Jener verehrte Künstler Friedrich Karl Wächter, 1937 in Danzig (heute Gdansk, Polen) geboren und 2005 in Frankfurt verstorben, leider viel zu früh, mit 68 Jahren.

Auf jeden Fall lassen sich in seinen Werken nicht nur „Menschen wie du und ich“ finden, sondern sehr deutlich auch die Dieter K.s dieser Welt. Möglicherweise hätte es auch unserem Dieter K. geholfen, wenn er früher oder überhaupt einmal F. K. Waechters Bücher zur Hand genommen hätte, „Es lebe die Freiheit“ zum Beispiel...

Wieso kommt man assoziativ auf F. K. Waechter, wenn man an Dieter K. denkt? Nun, auch der – nach eigener Einschätzung asoziale – Ex-Lehrer Dieter K. hält sich für „gesellschaftskritisch“, auch er „sprüht“... – na ja, eher spuckt er, und zwar Gift und Galle. Was ihn natürlich wiederum als eine Art natürlichen Verbündeten für Verschwörungstheoretiker, „freie Philosophen“ und auch falsche Patres erscheinen läßt, in deren Augen. Und Dieter K. ist dann auch in der Tat genauso unerträglich wie Wolfgang Eggert, Rolf Hermann oder Jürgen Elsässer. In der Nähe solcher Menschen bekommt ein freier Geist Atemnot, weil sie stechende Augen haben und keine Dialoge führen, sondern einen einfach nur totquatschen.

In einem Gespräch mit einem arglosen Opfer nehmen sie – ähnlich wie „Jehovas Zeugen“ rein rhetorisch immer die Missionarsstellung ein, sie sind immer oben, und machen mit ihrem Opfer, was immer sie wollen... – Nur als Idee, einfach mal laut gedacht: könnte es nicht so eine Art „F. K. Waechter-Therapie“ geben für die Dieter K.s dieser Welt? Wenn sie schon nicht, wie es dringend anzuraten wäre, zu einem guten Psychotherapeuten gehen? Angeblich soll Lachen ja gesund machen.

Was fehlt Dieter K.? Vielleicht Humor?
Was fehlt Dieter K.? Vielleicht Humor?
Wie gesagt, dieser arme alte Mann Dieter K. ist krank, sogar lebensgefährlich krank, am Ende seines armseligen Lebens. Darüber sind sich die forensischen Gutachter einig; uneins sind sie nur in Bezug auf die Frage, ob er nun schuldunfähig ist oder nicht. Klar ist jedoch, auch für den Laien: Dieter K. leidet, und vor allem leidet er an sich selbst. Seine Biografie – soweit er sie in den Medien selbst ausgebreitet hat – erklärt auch, warum.

Angeblich ein IQ von 130, vom Vater ebenso verprügelt wie die Mutter, hinausgeworfen von den Eltern: dieser Mann ist krank vor Wut, wütend über seine Kränkung. Abnorm ist er, eine verzerrte Wahrnehmung und eine gestörte Erlebnisverarbeitung hat er; seine obszönen und fäkalen Beleidigungen sind kaum noch zählbar:

Dieter K. wünscht sich Beachtung
Dieter K. wünscht sich Beachtung
Die Verzerrung seiner Wirklichkeit – sein isoliertes Wahnsystem also – macht ihn in Verbindung mit seinem Haß auf alle, die es besser haben als er oder von denen er abhängig ist, zu einem Kronzeugen der Verschwörungstheoretiker, zu einem Robin-Hood der Linken, zu einem Propheten der Hartz-IV-Genießer.

Ein kleiner Möchtegern-Revoluzzer also, der es „denen da oben“ mal so richtig zeigt! Ein daueraggressiver Troll, der um Aufmerksamkeit bettelt...

Der Mann kann einem leid tun; wegen seiner unheilbar kranken und verletzten Seele sollte er einem eigentlich auch leid tun. Therapierbar ist hier nichts, denn das ist zu spät und es fehlt ja ersichtlich auch die Einsichtsfähigkeit; ins Gefängnis kommt er auch nicht, da er keine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt. – Betrachten wir es also als Luxus, daß eine moderne Gesellschaft einen derartig widerlichen Schmarotzer durchfüttert, weil sie nämlich menschlich ist auch denen gegenüber, die sie im Wahn angreifen und verhöhnen. Menschlich und rechtsstaatlich korrekt ist gegenüber denen, die die Hand beißen, die sie füttert. Menschlich und großzügig gegenüber denen ist, die es „geil“ finden, asozial zu sein.

Warten wir also ganz gelassen auf die biologische Lösung, in spätestens fünf Jahren wird der Mann – statistisch betrachtet – auf Staatskosten, also auf unsere Kosten, beerdigt. Erst dann wird er Frieden geben und Frieden haben. Und wir endlich unsere Ruhe. Das sollte uns doch die läppischen 50.000 Euro Hartz-IV-Alimente für einen solchen Irren und seine letzten fünf Lebensjahre wert sein.

Zeichner, Karikaturist, Cartoonist und Autor
Zeichner, Karikaturist, Cartoonist und Autor
  • Bildnachweis:

  • F. K. Waechter, eigener scan vom eigenen Buch „Waechter“
  • F. K. Waechter, eigener scan vom eigenen Buch „Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein!“
  • Porträt des deutschen Zeichners, Cartoonisten und Autors von Kinderbüchern und Theaterstücken. Datum: 2001. Quelle & Urheber: Inge Sauer. Via Wikipedia, Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland

Empfehlung für Dieter K. als Ergänzung zur „F. K. Waechter-Therapie“: einfach mal über sich selber lachen...

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Schlüsselwörter: Beleidigung | PRHL | Rechtsbeugung | asozial | Hartz IV
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Kommentare

286
am 06.07.2010 13:26:16 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Ohne jetzt tiefer in die Materie einzusteigen, ist mir Friedrich Karl W. spontan um Welten sympathischer als dieser Dieter K., das muss ja so eine Art Blockwart-Typ sein.
286
am 06.07.2010 18:17:53 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Kuckstu unter linking und framing, die Juristen machen sowieso, was sie wollen.

http://www.jurpc....030014.htm
286
am 06.07.2010 23:41:23 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Linking: ja; framing: nur bedingt.

Ganz einfach Smile


Sagt auch die Rechtsprechung.
331
am 08.07.2010 20:08:00 (80.237.191.xxx) Link Kommentar melden
Ein hoher IQ allein macht noch keinen netten oder verträglichen Zeitgenossen.
266
am 09.07.2010 07:58:46 (109.91.162.xxx) Link Kommentar melden
Dieser Mensch erinnert mich doch etwas an...

(bitte selber ausfüllen) Wink
286
am 10.01.2011 13:08:40 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Gilt auch vice versa Wink

Nur weil einer nett ist, ist er noch lange nicht klug. Obwohl es klug ist, z.B. zu mir nett zu sein.

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