Medien: Fernsehen

ARD-Jahresrückblick täuscht über braunes Fell von Eisbär Knut

oder: wie Ökologismus in den TV-Medien funktioniert.
29.12.2007 12:24:43 eingesandt von solarkritik für OnlineZeitung 24.de

Eisbär Knut
Eisbär Knut
Wer am 27.12.2007 den ARD-Jahresrückblick 2007 gesehen hat, konnte feststellen, dass von Beginn bis zum Ende der Sendung ein Thema die Sendung dominiert hat: Das Symbol für die Klimakatastrophe: der Eisbär Knut. Am Ende der Sendung behauptete die "Tagesthemen"-Moderatorin Caren Miosga, , dass der Eisbär Knut eine Menge Berliner Feinstaub im Fell hätte. (siehe Video am Ende des Beitrages)

Eine prompte Recherche über das braune Fell von Eisbär Knut ergab dann einen Pressebericht von der "Berliner Morgenpost" vom 06.12.2007 mit folgender Erklärung:

"Während Väter ihre Kinder in die Luft hielten, damit sie den 1,65-Meter großen Bären sehen konnten und Zuschauer in den vorderen Reihen sich lautstark über das braune Fell des Eisbären wunderten, erklärte Blaszkiewitz per Mikrofon, dass das Fell nicht umgefärbt, sondern Knut echt sei: "Er ist einfach nicht mehr so sauber, weil er sich gerne im Moosbett wälzt, das seine Pfleger ihm aufgeschüttet haben."

Die somit dokumentierte Fehlinformatation von Caren Miosga gewinnt zusätzlichen Aufklärungsbedarf dadurch, da die vermeintliche Schwester von Caren Miosga, Dörte Miosga bei der Klimaschutzkampagne "CO2online" als "Projektileiterin Web" arbeitet. Früher war die ehemalige NDR-Journalistin Dörte Miosga sogar als "Projektleiterin Medien" bei dieser vom Bundesumweltministerium politischgesteuerten und finanzierten Klimaschutzkampagne tätig. Es besteht also ein politisches Interesse das braune Fell von Eisbär Knut mit angeblich "menschlichen Umweltsünden" in Zusammenhang zu bringen.

Das braune Fell von Eisbär Knut stammt aber in Wahrheit vom Wälzen in seinem vom Pfleger aufgestellten Moosbett und nicht vom angeblich existierenden Berliner Feinstaub, wie es aber dem ARD-Zuschauer am 27.12.2007 durch Caren Miosga vermittelt worden ist.

Nach den bereits nachgewiesenen Fehlen der "politischen Unabhängigkeit" in den ARD-Leitlinien 2007/2008, den abermaligen Täuschungen des NDR in der "MARKT-Sendung" am 03.12.2007 über die "solare Effizienz" in Deutschland und nun die offenkundige Fehlinformation über die braune Farbe von Eisbär Knut sollte sich jeder TV-Zuschauer ernsthaft überlegen, ob er noch weiterhin gewillt ist, für diese Verstösse der ARD gegen § 10 des Rundfunkstaatsvertrages (Wahrheitsgebot) weiterhin GEZ-Gebühren zu bezahlen. Der Autor dieses Artikels verweigert aufgrund seiner jederzeit beweisbaren umfangreichen Recherchen seit 30 Monaten die Zahlung der GEZ-Gebühren.

Es dürfte deutlich geworden sein, daß scheinbar erst bei Verweigerung einer schmerzhaften Anzahl von GEZ-Gebührenzahlern die ARD Handlungsbedarf sieht, die "politische Unabhängigkeit" bei der ARD wieder herzustellen und die ARD vom nicht mehr zumutbaren Ökologismus zu befreien. Die Recklinghäuser Zeitung zitierte den Zukunftsforscher Matthias Horx am 28.12.2007 bezüglich seiner Prognosen für 2008 mit der wörtlichen Überschrift: "Ökofaschismus zur Rettung des Klimas". Düstere Prognosen für 2008. Die "ökologische Idee" in Deutschland ist bereits erkennbar weit über das Ziel hinausgeschossen und ist zunehmend dabei, die Glaubwürdigkeit der Umweltschutzes vollständig zu unterwandern.

Wie das Ökonetzwerk in den Medien funktioniert, wird auch an einem bemerkenswerten Sachverhalt deutlich: Die Journalistenvereinigung für investigativen Journalismus "Netzwerke-Recherche e.V.", der "Mainzer-Medien-Disput" und der Solarenergieförderverein e.V. in Aachen nutzen allesamt Grafiken des gleichen Karikaturisten, was eine Verpflechtung der Ökoenergielobby mit Journalisten, die sich eigentlich der Aufklärung verpflichtet haben, dokumentiert. Dadurch wird deutlich, warum diese seit Jahren informierten Journalisten bis heute nicht über die "solare Desinformation" in Deutschland informiert und berichtet haben.

Diese Journalisten haben sich m.E. bereits weit entfernt von dem Journalisten-Grundsatz von Hanns-Joachim Friedrichs:

„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört."

Es darf abgewartet werden, welche Massnahmen die informierten Rundfunkräte als Kontrollinstanzen der erwähnten öffentlich-rechtlichen Sender ergreifen, um in Zukunft solche m.E. ökopolitisch-gewollten Fehler und Desinformationen zum Vorteil einer Ökolobby in gebührenfinanzierten Sendungen zu unterbinden.

Es dürfte den Ökologisten in Deutschland wohl kaum gefallen, wenn das braune Fell von Eisbär Knut zum Symbol für den bereits zitierten "Ökofaschismus" im Jahre 2007 mutieren würde.

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YouTube Video

Quelle Foto Eisbär Knut mit braunem Fell (dpa, Berliner Morgenpost)