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Medien: Fernsehen

ARD-Jahresrückblick täuscht über braunes Fell von Eisbär Knut

oder: wie Ökologismus in den TV-Medien funktioniert.

Eisbär Knut
Eisbär Knut
Wer am 27.12.2007 den ARD-Jahresrückblick 2007 gesehen hat, konnte feststellen, dass von Beginn bis zum Ende der Sendung ein Thema die Sendung dominiert hat: Das Symbol für die Klimakatastrophe: der Eisbär Knut. Am Ende der Sendung behauptete die "Tagesthemen"-Moderatorin Caren Miosga, , dass der Eisbär Knut eine Menge Berliner Feinstaub im Fell hätte. (siehe Video am Ende des Beitrages)

Eine prompte Recherche über das braune Fell von Eisbär Knut ergab dann einen Pressebericht von der "Berliner Morgenpost" vom 06.12.2007 mit folgender Erklärung:

"Während Väter ihre Kinder in die Luft hielten, damit sie den 1,65-Meter großen Bären sehen konnten und Zuschauer in den vorderen Reihen sich lautstark über das braune Fell des Eisbären wunderten, erklärte Blaszkiewitz per Mikrofon, dass das Fell nicht umgefärbt, sondern Knut echt sei: "Er ist einfach nicht mehr so sauber, weil er sich gerne im Moosbett wälzt, das seine Pfleger ihm aufgeschüttet haben."

Die somit dokumentierte Fehlinformatation von Caren Miosga gewinnt zusätzlichen Aufklärungsbedarf dadurch, da die vermeintliche Schwester von Caren Miosga, Dörte Miosga bei der Klimaschutzkampagne "CO2online" als "Projektileiterin Web" arbeitet. Früher war die ehemalige NDR-Journalistin Dörte Miosga sogar als "Projektleiterin Medien" bei dieser vom Bundesumweltministerium politischgesteuerten und finanzierten Klimaschutzkampagne tätig. Es besteht also ein politisches Interesse das braune Fell von Eisbär Knut mit angeblich "menschlichen Umweltsünden" in Zusammenhang zu bringen.

Das braune Fell von Eisbär Knut stammt aber in Wahrheit vom Wälzen in seinem vom Pfleger aufgestellten Moosbett und nicht vom angeblich existierenden Berliner Feinstaub, wie es aber dem ARD-Zuschauer am 27.12.2007 durch Caren Miosga vermittelt worden ist.

Nach den bereits nachgewiesenen Fehlen der "politischen Unabhängigkeit" in den ARD-Leitlinien 2007/2008, den abermaligen Täuschungen des NDR in der "MARKT-Sendung" am 03.12.2007 über die "solare Effizienz" in Deutschland und nun die offenkundige Fehlinformation über die braune Farbe von Eisbär Knut sollte sich jeder TV-Zuschauer ernsthaft überlegen, ob er noch weiterhin gewillt ist, für diese Verstösse der ARD gegen § 10 des Rundfunkstaatsvertrages (Wahrheitsgebot) weiterhin GEZ-Gebühren zu bezahlen. Der Autor dieses Artikels verweigert aufgrund seiner jederzeit beweisbaren umfangreichen Recherchen seit 30 Monaten die Zahlung der GEZ-Gebühren.

Es dürfte deutlich geworden sein, daß scheinbar erst bei Verweigerung einer schmerzhaften Anzahl von GEZ-Gebührenzahlern die ARD Handlungsbedarf sieht, die "politische Unabhängigkeit" bei der ARD wieder herzustellen und die ARD vom nicht mehr zumutbaren Ökologismus zu befreien. Die Recklinghäuser Zeitung zitierte den Zukunftsforscher Matthias Horx am 28.12.2007 bezüglich seiner Prognosen für 2008 mit der wörtlichen Überschrift: "Ökofaschismus zur Rettung des Klimas". Düstere Prognosen für 2008. Die "ökologische Idee" in Deutschland ist bereits erkennbar weit über das Ziel hinausgeschossen und ist zunehmend dabei, die Glaubwürdigkeit der Umweltschutzes vollständig zu unterwandern.

Wie das Ökonetzwerk in den Medien funktioniert, wird auch an einem bemerkenswerten Sachverhalt deutlich: Die Journalistenvereinigung für investigativen Journalismus "Netzwerke-Recherche e.V.", der "Mainzer-Medien-Disput" und der Solarenergieförderverein e.V. in Aachen nutzen allesamt Grafiken des gleichen Karikaturisten, was eine Verpflechtung der Ökoenergielobby mit Journalisten, die sich eigentlich der Aufklärung verpflichtet haben, dokumentiert. Dadurch wird deutlich, warum diese seit Jahren informierten Journalisten bis heute nicht über die "solare Desinformation" in Deutschland informiert und berichtet haben.

Diese Journalisten haben sich m.E. bereits weit entfernt von dem Journalisten-Grundsatz von Hanns-Joachim Friedrichs:

„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört."

Es darf abgewartet werden, welche Massnahmen die informierten Rundfunkräte als Kontrollinstanzen der erwähnten öffentlich-rechtlichen Sender ergreifen, um in Zukunft solche m.E. ökopolitisch-gewollten Fehler und Desinformationen zum Vorteil einer Ökolobby in gebührenfinanzierten Sendungen zu unterbinden.

Es dürfte den Ökologisten in Deutschland wohl kaum gefallen, wenn das braune Fell von Eisbär Knut zum Symbol für den bereits zitierten "Ökofaschismus" im Jahre 2007 mutieren würde.

***

YouTube Video

Quelle Foto Eisbär Knut mit braunem Fell (dpa, Berliner Morgenpost)

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
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Schlüsselwörter: Ökologismus | Eisbar Knut | Caren Miosga | Dörte Miosga | ARD-Tagesthemen | Jahresrückblick 2007

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Kommentare

solarkritik
am 29.12.2007 12:42:02 (84.61.145.xxx) Link Kommentar melden
Es ergibt sich noch ein weiterer Grund für die "Feinstaub-Lüge"...insbesondere in Berlin:

Denn ab 01.01.2008 werden ja in Berlin sog. "Umweltzonen" eingerichtet, wo dann die "Dreckschleudern" aus den Innenstädten verbannt werden sollen, man lesen hier:
http://www.tagess...onen2.html

So funktioniert Desinformation und Ökologismus...und die Tagesschau und Tagesthemen sind mittendrin statt nur dabei...
solarkritik
am 29.12.2007 13:51:12 (84.61.145.xxx) Link Kommentar melden
Auch dieses Zitat aus der Berliner Morgenpost ist interessant:

"Wir haben bereits zwei große Naturschutzprojekte mit je 15 000 Euro unterstützt", erklärt Blaszkiewitz. So bewacht der World Wide Fund for Nature (WWF) Eisbären in Russland. "Dort sind innerhalb von drei Jahren 3000 Tiere gewildert worden", sagt Blaszkiewitz. Eisbären seien nicht nur durch den Klimawandel bedroht - worauf gestern auch Greenpeace-Aktivisten am Zoo-Eingang aufmerksam machten - sondern akut gefährdet durch Wilderei. "
Bernd Porz
am 02.01.2008 13:19:32 (84.183.241.xxx) Link Kommentar melden
@Hoffmann

Oh Herr Hoffmann, das ist schon echt ein Jammer mit Ihnen. Woraus Sie alles gewollte Desinformationen heraushören und herauslesen ist schon echt krank. Das hat ja schon paranoische Züge.

Ist schon echt eigenartig, wie Sie vom dreckigen Fell Knuts auf "Ökofaschismus" kommen. Und ob nun die Schwester von der Caren bei irgendeinem Web-Projekt mitmacht oder der Schwippschwager der russischen Putzhilfe von der Nachbarin von Caren in Sibirien Eisbären jagt, spielt hier kein Leiherkasen. Das ist echt krank!

"...Dort sind innerhalb von drei Jahren 3000 Tiere gewildert worden", sagt Blaszkiewitz. Eisbären seien nicht nur durch den Klimawandel bedroht - worauf gestern auch Greenpeace-Aktivisten am Zoo-Eingang aufmerksam machten - sondern akut gefährdet durch Wilderei. "

Und was wollen Sie uns damit sagen? Das Eisbären nicht nur durch die Klimaänderung gefährdet sind, sondern auch durch Wilderer? Das weiß ja nun jeder.
Werner
am 02.01.2008 13:53:10 (62.159.151.xxx) Link Kommentar melden
Sehr geehrter Herr Porz,
ich glaube, Sie wissen nicht, daß die öffentlich-rechtlichen Sender einen Auftrag und eine Pflicht zur wahrheitsgemässen Berichterstattung haben. Dazu sind die Sender nach Rundfunkstaatsvertrag verpflichtet. Monatelang war Knut DAS Medienthema, und die Politik hat das Thema "Knut" auch genutzt. Nun ist wohl mit der "Feinstaub"-Lüge Knut zum medienpolitischen Bumerang geworden, wie Solarkritik, korrekt recherchiert und aufgedeckt hat.

Fragen Sie doch mal EX-Bundeskanzler Schröder, ob er paranoid war/ist, weil er ja sogar vor Gericht geklagt hatte, daß keiner mehr behaupten solle, er habe gefärbte Haare.

Ich höre im Unterton bei Ihnen heraus, Herr Porz, Sie gehören ebenfalls zur Ökolobby und Sie ärgern sich über die fundierten und nachgewiesenen Recherchen von Solarkritik.

Aufruf an Solarkritik: Weitermachen
solarkritik
am 02.01.2008 15:41:54 (62.159.151.xxx) Link Kommentar melden
Die etwas haarsträubende Antwort des NDR auf die "Feinstaublüge" von Frau Miosga:

[i]Sehr geehrter Herr,

vielen Dank für Ihre engagierte Zuschrift zu unserem ARD-Jahresrück-
blick.

Es hätte uns durchaus interessiert, ob unsere Sendung - als Ganzes
betrachtet - von Ihnen positiv oder negativ bewertet wird. Das geht aus

Ihrem Schreiben leider nicht hervor. Wir können ja immer nur aus der
quantitativen Zuschauerbeteiligung auf den inhaltlichen Erfolg unserer
Sendungen schließen, was sicherlich nur eine begrenzte Aussage-
kraft hat. Insofern setzen wir auf engagierte Reaktionen wie die Ihre.
Noch schöner, wenn uns die Zuschriften inhaltlich - ob durch Zuspruch
oder Kritik - weiterbringen.

In Ihrem Punkt ist das Augenzwinkern der Kollegin Miosga leider
nicht bei Ihnen angekommen. Das war in der letzten Moderation ein
kleiner, keck gemeinter Scherz und keinesfalls eine zielgerichtete
Falschaussage. Die gesamte Anmutung der Schlussszene ein-
schließlich der Musik war auf eine freundliche, charmante Verab-
schiedung ausgerichtet. In diesem Sinne war die leichte, ironi-
sche Anmerkung aus unserer Sicht eindeutig. Dass Sie es so
nicht verstanden haben, bedauern wir und bitten um Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Burkhard Nagel
ARD aktuell
Leiter Planung [/i

War die gesamte Klimahysterie des Jahres 2007 nur Ironie ?
Gut zu wissen !!!

Macht die Tagesschau nun dem Comedy-Sender SAT1 mit Comedy-Einlagen Konkurrenz ?

Sind die Wahlmanipulationen in Kenia auch nur ein Witz, den die Tagesschau uns Zuschauern präsentiert ??
Bernd Porz
am 02.01.2008 16:35:11 (84.183.241.xxx) Link Kommentar melden
@ Werner, Hoffmann

Ihr seid schon ganz schön krank, echt.

1. Ob Knuts Fell nun vom Feinstaub oder vom Herumwälzen im Moos schmutzig geworden ist, ist doch völlig egal. Die Antwort der ARD sagt dazu doch eindeutiges. Es war mit einem Augenzwinkern gemeint.

2. "Nun ist wohl mit der "Feinstaub"-Lüge Knut zum medienpolitischen Bumerang geworden, wie Solarkritik, korrekt recherchiert und aufgedeckt hat."
Toll! So einen Schwachsinn braucht Deutschland.

3. "Fragen Sie doch mal EX-Bundeskanzler Schröder, ob er paranoid war/ist, weil er ja sogar vor Gericht geklagt hatte, daß keiner mehr behaupten solle, er habe gefärbte Haare."
Sind Schröders Haare auch durch Feinstaub dunkel geworden?

4. "Ich höre im Unterton bei Ihnen heraus, Herr Porz, Sie gehören ebenfalls zur Ökolobby und Sie ärgern sich über die fundierten und nachgewiesenen Recherchen von Solarkritik."
Deutschland dankt Ihnen, Herr Hoffmann, das Sie uns so brutal über Knuts Fellfärbung aufklären. Mach weiter so. Dann wird mir wenigstens nie langweilig und ich habe immer was zu lachen. Übrigens mein wahrer Name ist ääähmmm... hab ich doch glatt vergessen und ich bin Vorsitzender der World Solar Energy and Ecomafia ;-)

5. "War die gesamte Klimahysterie des Jahres 2007 nur Ironie ?
Gut zu wissen !!! Macht die Tagesschau nun dem Comedy-Sender SAT1 mit Comedy-Einlagen Konkurrenz ?"
Offensichtlich können Sie Ironie oder Satire nicht von tatsächlichen Sachverhalten auseinanderhalten.

6.
"Sind die Wahlmanipulationen in Kenia auch nur ein Witz, den die Tagesschau uns Zuschauern präsentiert ??"
Zu so viel Dummheit fällt mir nichts mehr ein!
knut
am 04.01.2008 20:56:11 (91.60.41.xxx) Link Kommentar melden
Selten sowas belangloses gelesen.
solarkritik
am 10.01.2008 18:47:46 (84.61.129.xxx) Link Kommentar melden
Richtigstellung:

Es wurde von mir in dem Presseartikel behauptet:

"Die Journalistenvereinigung für investigativen Journalismus "Netzwerke-Recherche e.V.", der "Mainzer-Medien-Disput", "Lobbycontrol e.V." und der Solarenergieförderverein e.V. in Aachen nutzen allesamt Grafiken des gleichen Karikaturisten."

Richtig muss es lauten:

Die Journalistenvereinigung für investigativen Journalismus "Netzwerke-Recherche e.V.", der "Mainzer-Medien-Disput" und der Solarenergieförderverein e.V. in Aachen nutzen allesamt Grafiken des gleichen Karikaturisten

Lobbycontol e.V. verwendet Grafiken eines anderen Karikaturisten, die allerdings dem Stil der anderen Grafiken sehr ähnlich sind.

Ich danke Herrn Müller von Lobbycontol für den Hinweis und bitte gleichzeitig um Entschuldigung, wenn ich LobbyControl ungerechtfertigt durch die Karikaturen in Verbindung mit Ökolobbismus gebracht habe.
karsten
am 15.01.2008 18:54:54 (213.162.66.xxx) Link Kommentar melden
das tut jetzt schon körperlich weh, was hoffmann aufführt!
Jens
am 26.08.2008 01:01:13 (85.179.15.xxx) Link Kommentar melden
Selten so gelacht!
Zur Sache mit dem Feinstaub im Fell: Also Ironie zu verstehen ist schon verdammt schwer....
:-))

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