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Politik: Deutschland

Der DFB und die „Integration“

Wie man durch Scheindiskussionen ein ernstes Problem unter den Teppich kehrt

Integration durch Sport...?
Integration durch Sport...?
Integration durch Sport? Eine gute Idee, die in vielen Ländern hervorragend funktioniert, in Großbritannien, in den USA, in Israel. Grundlage für eine solche Integration ist zunächst ein Land, das seinen Einwanderern etwas abverlangt:
  • die Beherrschung der Sprache und
  • die Identifikation mit den Grundideen der Nation

In Großbritannien ist es die Idee des Commonwealth, in den USA ist es die Idee von Freiheit und Demokratie, in Frankreich die Idee der Republik mit ihren Idealen „liberté, égalité, fraternité“, in Israel ist es gemeinsame Abstammung, Geschichte, Religion. Dazu kommt die Einhaltung bestimmter Regeln und das Erfüllen bestimmter Bedingungen, die Einwanderern abverlangt werden: In den USA und in Israel wird von Einwanderern die ausreichende Kenntnis der Landessprache verlangt, wobei dies in den USA Voraussetzung zur Einwanderung ist, in Israel dagegen ein fünf Monate dauernder Intensivkurs (ulpan) nach Einwanderung kostenlos angeboten wird.

Deutschland ist kein Einwanderungsland, hat aber inzwischen recht viele Ausländer, die inzwischen – aus welchen Gründen auch immer – einen deutschen Paß haben. Seltsamerweise macht die Integration bestimmter Kreise jedoch erhebliche Schwierigkeiten. Und es verwundert kaum noch, daß es immer bestimmte „kulturelle Hintergründe“ einer „Migration“ sind, die offenbar überdurchschnittlich heftige Problem mit der Integration erzeugen. Es gibt rein statistisch unbestreitbar mehr Probleme mit Arabern und Türken als mit Thailändern oder Portugiesen. Und seltsamerweise fällt es Mohammedanern ersichtlich schwerer, sich in Europa zu integrieren, als beispielsweise Buddhisten und Juden. Warum ist das eigentlich so?

Integration (von lateinisch integrare = wiederherstellen), zu deutsch also „Herstellung eines Ganzen“, meint in der Soziologie wie übrigens auch in der Ethnologie einen Prozeß „aus Annäherung, gegenseitiger Auseinandersetzung, Kommunikation, Finden von Gemeinsamkeiten, Feststellen von Unterschieden und der Übernahme gemeinschaftlicher Verantwortung zwischen Zugewanderten und der anwesenden Mehrheitsbevölkerung. Im Gegensatz zur Assimilation (völlige Anpassung), verlangt Integration nicht die Aufgabe der eigenen kulturellen Identität.“ So steht es als kleiner Einstieg in die Thematik bei Wikipedia. Die Integration hat vier Stufen:

  1. Strukturelle Integration (Akkommodation): Die Migranten und ihre Kinder werden als Mitglieder der Aufnahmegesellschaft anerkannt, erhalten Zugang zu gesellschaftlichen Positionen und erreichen gleichberechtigte Chancen in der Gesellschaft. Voraussetzung hierfür ist der Erwerb von sprachlichen Fähigkeiten und Kenntnissen über soziale Regeln des Zuwanderungslandes.
  2. Kulturelle Integration (Akkulturation): Durch die Kenntnis kulturspezifischer Normen und ihre Verinnerlichung ist eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben möglich. Es erfolgt zusätzlich eine Veränderung von Werten, Normen und Einstellungen der Migranten.
  3. Soziale Integration: Die Aufnahmegesellschaft akzeptiert die Einwanderer im privaten Bereich. Sie lässt sie an sozialen Aktivitäten teilnehmen und billigt den freien Umgang ihrer Kinder mit denen der Migranten. Gleichzeitig akzeptieren die Migranten Mitglieder der Aufnahmegesellschaft in ihrem privaten Bereich und gestatten ihren eigenen Kindern einen freien Umgang mit Altersgenossen beiderlei Geschlechts aus der Aufnahmegesellschaft.
  4. Identifikatorische Integration: Die Migranten und ihre Kinder entwickeln ein neues persönliches Zugehörigkeitsgefühl zur Aufnahmegesellschaft.

Quelle: Wikipdeia, Integration (Soziologie)

Klammern beim Fußball... - erlaubt?
Klammern beim Fußball... - erlaubt?
Funktioniert denn nun die Integration durch den Sport auch in Deutschland? Der Deutsche Fußballbund meint „Ja“ und glaubt sogar noch, er selber würde diese zu leistende Integration auch noch fördern. Doch stimmt das wirklich? Nimmt man die aktuelle Diskussion um das Verweigern der Nationalhymne und die scheinrationalen Argumente der Verweigerer und ihrer Verteidiger, dann wird die Problematik schnell deutlich: eigentlich ist das Thema allen ziemlich egal, vor allem jedoch den meisten Deutschen. Dies mag historisch bedingt sein, da man in Deutschland mangels echter Identität alles „Nationale“ den Rechtsextremen und den Nazis nur allzu gerne überlassen hat in der Vergangenheit. Dabei hätte der DFB hier mit dem Thema „Integration durch Sport“ wirklich einmal punkten können; dafür hätte es jedoch eine klare Ansage gebraucht. Die oben genannten vier Stufen sind weder bei Podolski noch bei Özil oder Khedira erreicht; die Genannten wollen sie auch ganz dezidiert gar nicht erreichen.

Genauso gut wie Mesut Özil, wenn nicht besser!
Genauso gut wie Mesut Özil, wenn nicht besser!
Eigentlich wären hier ja zunächst einmal Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff und Nationalmannschafts-Trainer Joachim Löw in der Pflicht gewesen. Führungskräfte haben klare Weisungen zu geben, dafür besitzen sie Autorität. Unter Autorität versteht man die Autorität des Amtes – das muß ausgefüllt sein – und die Autorität der Person – diese muß vorhanden sein –, denn beides zusammen erst ergibt eine klare Struktur, in der das Team, die Mannschaft, die Bedingungen und Spielregeln der Zusammenarbeit verläßlich erfährt. Hieran mangelt es, es wird ins Belieben der Mitglieder gestellt, das Ergebnis sind Chaos und Anarchie statt Identifikation und Teamarbeit.

In einer kursorischen Lektüre sollen die Schwachstellen des DFB-Textes zu der Kampagne „Integration fängt bei mir an“ einmal auszugsweise und pars pro toto beleuchtet werden, insbesondere hinsichtlich falscher Voraussetzungen, unlogischer Fehlschlüsse und widersinniger Konklusionen.

Soziales Engagement

Integration

(...) Fußballfans wissen längst, dass Lukas Podolski im polnischen Gliwice geboren wurde, Kevin Kuranyi in Rio de Janeiro, Gerald Asamoah in Mampong/Ghana und Miroslav Klose im polnischen Opole. Unzählige ehemalige und aktuelle Nationalspieler haben das, was man heute einen Migrationshintergrund nennt. Sie wurden im Ausland geboren und erst später eingebürgert. Oder zumindest ein Elternteil war nach Deutschland eingewandert. Das trifft auch auf immer mehr Spieler der Junioren-Auswahlmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes zu.

Leider wird hier ganz bewußt unterschlagen, daß Podolski und Klose als Angehörige der deutschen Minderheit in Polen geboren wurden und ihre Eltern danach nach Deutschland auswanderten (Familie Klose 1986 als Aussiedler, Familie Podolski 1987 als Aussiedler), weil sie angeblich unterdrückt wurden als deutsche Minderheit in Polen. Migranten – früher nannte man sie Ausländer – sind nämlich eine sprachliche Mogelpackung: deutsche Aussiedler aus Schlesien oder Böhmen, russische Juden, anatolische Gastarbeiter, rumänische Prostituierte, arabische Hartz-IV-Betrüger... – alle diese völlig unterschiedlichen Gruppen werden nun zusammengefaßt zum großen Wort der Gleichmacherei vom „Migranten“. Wenn wir schon dabei sind: auch Michel Friedman hat einen „Migrationshintergrund“, ebenso Altbundespräsident Horst Köhler, dennoch können beide recht gut deutsch, sind voll integriert und haben nachweislich für unsere Gesellschaft Erhebliches geleistet. Auch der polnische Jude mit „Migrationshintergrund“ Marcel Reich-Ranicki, der den Deutschen ihre eigene ihnen unbekannte Literatur und deutsche Sprache beibringen mußte, ist hier als interessantes Beispiel zu nennen.

Schon vor einem halben Jahrhundert (...) diente der Fußball Einwanderern als Hilfsmittel, um in der neuen Heimat und deren Gesellschaft anzukommen. Schon damals schuf Fußball Einheit, das Spiel leistete einen Teil an „der Wiederherstellung eines Ganzen“, so die Übersetzung der lateinischen Wurzel des Wortes Integration.
Die Polen, die ins Ruhrgebiet übersiedelten, haben aber deutsch gelernt und nicht eine Parallelgesellschaft aufgebaut, das sollte man nicht unter den Tisch fallen lassen. – Im übrigen ist es recht lächerlich, wenn der DFB als der „Club der alten Männer“ sich hier dilettantisch als „Club der toten Dichter“ aufspielt; denn wenn man richtig nachgeschaut hätte, dann wäre einem aufgefallen, daß die korrekte Übersetzung erstens „Herstellung eines Ganzen“ und nicht „Wiederherstellung“ heißt – ein bedeutender Unterschied, wie man auch an den Begriffen „Vereinigung“ und „Wiedervereinigung“ nachweisen kann – und daß zweitens eine wörtliche Übersetzung eines lateinischen Wortes gar nichts bringt. Denn völlig klar ist doch, was Integration tatsächlich meint: nämlich in der Soziologie den Zusammenhalt von Teilen in einem systemischen Ganzen, und in der Sozialarbeit gelungene Prozesse zur Inklusion von Akteuren/Klienten sozialer Arbeit innerhalb von sozialen Räumen. Zusammenhalt und Inklusion (Einschluß, Einschließung) sind – jeder sieht das auch ohne Abitur sofort – etwas ganz anderes als Parallelgesellschaften oder Verweigerung.

Der DFB investiert viel Zeit und Geld in die Integration, die von der Bundesregierung 2007 als „die Schlüsselaufgabe unserer Zeit“ ausgerufen wurde. „Wir wollen die wirtschaftliche Stärke des Fußballs nutzen, um die gemeinnützige Basis zu stärken“, formuliert DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger. „Denn der Fußball ist ein wichtiger gesellschaftlicher Integrationsmotor. Die große Wirkung entfachen in erster Linie nicht Projekte, sondern das, was an der Basis geschieht. Für eine kluge Integrationsstrategie braucht man den Sport.“
Schöne Worte, allerdings völlig sinnentleert. Denn klug wäre es, den „Migranten“ auch die soziologischen Bedingungen von Integration abzuverlangen... – unter anderem würden sie dann nämlich den Symbolen unserer Republik Respekt erweisen und zum Beispiel die Nationalhymne mitsingen.

Umso mehr heute. Stichwort: Demografischer Wandel. Mehr als 15 Millionen Bürger der Gesamtbevölkerung von etwas über 80 Millionen heute haben einen Migrationshintergrund. Acht Millionen davon verfügen über die deutsche Staatsbürgerschaft. Der Anteil der Ausländer und Menschen mit Migrationshintergrund variiert dabei stark nach Region und Altersgruppe. Bei den Alten auf dem Land fällt der Anteil niedrig aus, bei Kindern und Teenagern in den Ballungsgebieten immer höher. Armin Laschet, Integrationsminister in NRW, nennt die Zahlen: „38 Prozent der Kinder zwischen null und sechs Jahren haben mittlerweile eine Zuwanderungsgeschichte. Das sind die Kinder, die das Land in 20 Jahren tragen werden. Gesellschaftlicher Aufstieg muss für jeden möglich sein, egal, woher er kommt. Und der Sport ist einer der wichtigsten Motoren für Integration in unserem Land.“
Gesellschaftlicher Aufstieg ist für jeden möglich, der die deutsche Sprache erlernt und nicht in Parallelgesellschaften abdriftet, der auch Deutscher wird, weil er das will und wertschätzt. Er könnte ja auch Türke bleiben oder Russe, vielleicht aber auch US-Amerikaner werden oder Franzose. – Ferner: Migrationshintergrund ist nicht dasselbe wie Migrationshintergrund, denn die einen integrieren sich und die anderen nicht. Gerade wenn der ausländische Bevölkerungsanteil leider derartig rasant wächst, sollte man die Regeln für Integrationsleistung klar definieren und einfordern, solange es noch geht.

Diese sich rasch verändernde Bevölkerungsstruktur hat zahlreiche Konsequenzen für das gesellschaftliche Leben in Deutschland: für die Bildungspolitik, für die Chancenverteilung, aber auch für den Fußball.
Leider hat sie gerade keine Konsequenzen staatlichen Handelns, deswegen gibt es ja auch mit bestimmten Gruppen (Türken, Araber, Mohammedaner) so gut wie keine Integration in Deutschland.

Das Werben des türkischen Verbandes um den Bremer Profi Mesut Özil, den Bundestrainer Joachim Löw dann erstmals gegen Norwegen in das Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft berief, zeigte im Februar 2009, wie die großen Fußballverbände um die talentiertesten Junioren bemühen (müssen). In der Spitze wie in der Breite. Mit mehr als 6,6 Millionen Mitgliedern erreichte der DFB 2009 einen neuen Höchststand, doch nur wenn es gelingt, Migranten anzusprechen, werden diese gewaltigen Zahlen zu halten sein.
Wenn der türkische Hymnen-Verweigerer und Deutschland-Verächter Özil endlich für die Türkei spielt und vor allem dort bleibt, wird mir das eine Flasche Champagner wert sein. Außerdem ist die WM 2010 wohl eher der Beweis dafür, wie schlecht Özil eigentlich spielt. Die wesentlichen Leistungen wurden doch von Müller, Klose und Podolski erbracht.

Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff ist (über die Internationalität der deutschen U 21, Anm. d. Verf.) hocherfreut. „Spieler, die einen anderen kulturellen Hintergrund haben, bringen andere Charaktere mit, einer anderen Spielauffassung, eine andere Lebensphilosophie – und das bereichert uns“, sagt der einst selbst im Ausland höchst erfolgreiche Europameister von 1996 und ergänzt: „Der DFB steht für Toleranz und die integrative Kraft des Fußballs. Unsere U 21 transportiert diese Botschaft ganz hervorragend.“
Nichts gegen andere „Charaktere“, die offenbar das problematische Wort „Mentalität“ ersetzen sollen, doch auch die anderen „Charaktere“dürfen sich ja gerne integrieren. Anders zu sein ist noch kein Wert an sich. Außerdem gibt es innerhalb der schrumpfenden Anzahl der Deutschen ohne „Migrationshintergrund“ auch eine große Bandbreite verschiedener Charaktere. Fazit: Bierhoff schwätzt dummes Zeug.

Eine Botschaft, die für Manuel Neuer – neben seinem Schalker Vereinskollegen Benedikt Höwedes der einzige beim Anpfiff des Turnierauftakts gegen Spanien mit zwei deutschen Elternteilen. – absolute Normalität ist. „Sie können alle ausreichend Deutsch. Die Verständigung ist kein Problem. Ich bin ein Kind des Ruhrgebiets und hatte schon in der Schule viel mit Immigranten zu tun und mich mit ihnen gut verstanden“, sagt der Torwart. Der Migrationsbevölkerung, die punktuell bereits heute Gefahr läuft, teilweise freiwillig, teilweise sicher auch dorthin gedrückt, in Parallelgesellschaften zu leben, bietet der Fußball also große Chancen. Gerade bei Kindern wirkt der Fußball als starker Integrationsmotor. Hier wird das regelmäßige Training zur Sprachschule, das gemeinsame Spiel fördert Selbstbewusstsein, Sozialkompetenz und Teamfähigkeit über alle sprachlichen und kulturellen Unterschiede hinweg.
Besonders frech ist hier, welche Art Politik der DFB hier betreibt, allein die Formulierung die „Migrationsbevölkerung, die punktuell bereits heute Gefahr läuft ... sicher auch dorthin gedrückt, in Parallelgesellschaften zu leben“ ist ein Schlag ins Gesicht jener In- und Ausländer, die sich immer um Integration bemüht haben. Denn in Deutschland wird niemand in eine Parallelgesellschaft „gedrückt“, schon gar nicht von Deutschen ohne „Migrationshintergrund“!

Dass Fußball Gemeinsamkeiten schafft, liegt auf der Hand. Doch was tut der DFB konkret? Sehr viel, lobt Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung. „Der DFB setzt engagiert seine Selbstverpflichtung im Rahmen des Nationalen Integrationsplans um“, urteilt die Staatsministerin. Mit Gül Keskinler wurde am 1. Dezember 2006 die erste ehrenamtliche Integrationsbeauftragte vom DFB-Präsidium berufen. Die Integrationsziele wurden fest verankert im Fußball-Entwicklungsplan.
Das schauen wir uns ein andermal an, das selbstbeweihräuchernde Gesülze wird nämlich langsam unerträglich. Es bleibt dabei: Sportler einer deutschen Nationalmannschaft haben die Hymne mitzusingen. Das sollte man auch beim DFB allmählich mal in die Birne kriegen.

Seit 2007 verleihen DFB und Generalsponsor Mercedes-Benz gemeinsam an Vereine, Schulen und Projekte einen Integrationspreis, der mit Geld- und Sachleistungen im Gegenwert von 150.000 Euro zu den höchst dotierten Sozialpreisen des Landes zählt. An mehr als 600 Standorten von DFB-Mini-Spielfeldern fand im Frühjahr 2009 ein Aktionstag zur Integration statt. Eine Kommission, der unter anderem renommierte Experten wie Professor Gunter Pilz (Universität Hannover) und Dr. Ulf Gebken (Universität Osnabrück) angehören, liefert die theoretischen Leitlinien für die Integrationsarbeit des Verbandes. Die Kommission entwickelte im Dialog mit den DFB-Landesverbänden auch das DFB-Integrationskonzept, das unter „Downloads“ auf der www.DFB.de bereitliegt
Integration ist Arbeit, vor allem Arbeit derer, die sich zu integrieren haben; außerdem ist es deren Bringschuld, nicht die Holschuld derer, die bereits eine Gesellschaft bilden, in die andere sich integrieren sollen, wenn sie dauerhaft dort leben wollen. – Und schließlich läßt sich so etwas nicht mit einem „Integrationstag“ machen, das ist reine Augenwischerei.

  • Bildnachweis:
  • Nachwuchs-Fußballer 2, by didi-ob, Dieter Schütz/pixelio.de
  • Deutscher Haushalt, by Oliver Haja/pixelio.de
  • Der neue Stürmer, by Sternschnuppe1, Rike/pixelio.de

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Schlüsselwörter: Nationalhymne | Integration | WM 2010 | Fußball | Löw | Podolski | Özil | Koran
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Kommentare

Kindergaertner
am 30.06.2010 18:08:40 (217.224.125.xxx) Link Kommentar melden
Würde Marcel Reich-Ranicki die Hymne mitsingen, mal rein hypotehtisch?
Ich glaube nicht. Macht das ihn zu einem schlechten Deutschen? Ich glaube nicht.
Wenn Özil nicht mitsingt, ist das kein Ausdruck von Verachtung für Deutschland, sondern von Respekt für seine Herkunft. Indes leistet der DFB natürlich Integrationsarbeit, und bietet ein ernorm wichtiger Begegnungsmöglichkeit für alle unterschiedlichen gesellschaftlichen Herkünfte.
Özil ist zudem recht symphatisch.

YouTube Video
286
am 30.06.2010 18:12:27 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Leute, die nicht mal Tore erkennen, wenn sie geschossen wurden, sollten sich zu solchen komplizierten Problemen wie Integration gar nicht erst äußern Angry
Kindergaertner
am 30.06.2010 18:16:42 (217.224.125.xxx) Link Kommentar melden
@Dorota: Ich weiss nicht wo Chaim behauptet hat, dass kein Tor geschossen wurde, aber seine Einlassungen zum Thema finde ich auch nicht besonders spannend. Es gibts nichts was mehr verbindet als Fussball.
286
am 30.06.2010 18:21:19 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Es bleibt dabei: Sportler einer deutschen Nationalmannschaft haben die Hymne mitzusingen. Das sollte man auch beim DFB allmählich mal in die Birne kriegen.
Mehr gibts dazu eigentlich nicht zu sagen. Wink
Kindergaertner
am 30.06.2010 18:26:17 (217.224.125.xxx) Link Kommentar melden
Nein, damit bin ich nicht einverstanden. Hymnen sind absolute Privatsache und gehören m.E. nicht in die Öffentlichkeit. Wenn es nach mir ginge dürfte man Hymnen nur zuhause hören.
286
am 30.06.2010 18:39:52 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Das ist viel zu billig... Sad

Außerdem muss es heißen: wenn sie nicht RICHTIG singen! Wink
Hartmut Holz
am 02.07.2010 15:08:19 (217.80.204.xxx) Link Kommentar melden
Also ich kann nicht einmal den Text der deutschen National Hymne. Und muss man das können?
349
am 02.07.2010 20:32:40 (76.76.104.xxx) Link Kommentar melden
Die Rockversion ist eine nette Idee, ob sich das durchsetzen wird? Grin
Zeljko Jelic
am 03.07.2010 09:20:03 (212.227.103.xxx) Link Kommentar melden
Hartmut Holz

Also ich kann nicht einmal den Text der deutschen National Hymne. Und muss man das können?

Lernt man das nicht in der Schule? Frown
kommt123
am 03.07.2010 13:09:22 (92.224.97.xxx) Link Kommentar melden
Hartmut Holz

Also ich kann nicht einmal den Text der deutschen National Hymne. Und muss man das können?




Schulbildung ist kostenlos, in manchen Fällen auch umsonst!
Grin
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