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Wenn eine Nationalmannschaft peinlich ist

Löw: „Wir zwingen niemanden“
Löw: „Wir zwingen niemanden“
Ich frage mich immer wieder, ob der „Volksdeutsche“ (wahrscheinlich „Liste 3“) Lukasz Podolski (* 4. Juni 1985 in Gliwice, Górny Slask, Polen) eigentlich zu dumm ist, sich die paar Zeilen – es sind acht, um der Wahrheit die Ehre zu geben – zu merken, oder ob er sie aus politischen und inhaltlichen Gründen ablehnt; und wenn ja, aus welchen genau. Er besitzt neben der deutschen übrigens auch die polnische Staatsbürgerschaft.

Meistens werden nämlich speziell von Nazis und Rechtsradikalen sowohl unserer Republik als auch ihre Symbole abgelehnt, verhöhnt, bekämpft. Der „Volksdeutsche“ Miroslaw Marian Kloze (* 9. Juni 1978 in Opole, Górny Slask, Polen, vermutlich ebenfalls Liste 3) hat sich allerdings – nachdem er sich bisher ebenfalls zu fein war, die deutsche Nationalhymne zu singen – immerhin für das Jahr 2010 in Südafrika gebessert: dieses Mal konnte er die Nationalhymne mitsingen.

Was ist nur in diesen Köpfen los? Zu viele Kopfbälle gespielt? Bekanntlich macht das dumm, ähnlich wie es auch bei Boxern der Fall ist, deren Birne zu oft Schläge abbekommen hat. - In keinem Land der Welt gibt es eine solche peinliche Hampelei um dieses Thema, alle anderen Nationalspieler der anderen an Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften teilnehmenden Nationen singen ihre Hymne mit, sofern diese einen Text hat.

Warum macht man das eigentlich? Warum steht man während einer Hymne auf, warum läßt man keine Fahne auf dem Boden fallen oder gar liegen, warum singt man seine eigene Hymne mit? – Ganz einfach: aus Respekt. man respektiert die Symbole dieses Staates, das sind vor allem die Fahne, die Hymne und das Amt des Bundespräsidenten. Aus Respekt vor dem Land, dessen Bürger man ist, das man vertritt, für das man spielt. Aus gutem Grund heißt es ja auch Nationalmannschaft – oder, beim Fußball, auch Nationalelf – und nicht etwa „ich-spiel-da-halt-mal-mit-Mannschaft“.

Gerade für Demokraten und für moderne, aufgeklärte Menschen müßte der Text und vor allem sein Botschaft eigentlich sehr ansprechend sein; aus genau diesem Grund ist er ja bei Antidemokraten, Revisionisten und Nazis so verhaßt.

Lied der Deutschen, Faksimile
Lied der Deutschen, Faksimile
  • Einigkeit und Recht und Freiheit
  • für das deutsche Vaterland!
  • Danach lasst uns alle streben
  • brüderlich mit Herz und Hand!
  • Einigkeit und Recht und Freiheit
  • sind des Glückes Unterpfand:
  • |: Blüh im Glanze dieses Glückes,
  • blühe, deutsches Vaterland! :|

Ist dieser Text etwa unanständig? Rassistisch oder sexistisch? Muß man sich dieses Textes schämen? Oder ist er er einfach nur zu schwer, sodaß man ihn sich nicht merken kann? Immerhin hat ja vor einiger Zeit die in Deutschland weltberühmte Sängerin Sarah Connor auch das Vaterland „gebrüht“, statt ihm „Blüte“ zu wünschen. – Na ja, vielleicht auch möchte man einfach nicht singen, weil man gelbe oder faule Zähne hat...

Fakt ist, deutsche „National“spieler weigern(!) sich, die deutsche Nationalhymne zu singen. Das hat etwas, aber was? Ganz klar: etwas sehr ärgerliches, etwas peinliches. Diese „Männer“ sind eine Schande für unsere Republik, und es ist eine Schande, daß der Bundestrainer nicht dem Rat seines Vorgängers Beckenbauer gefolgt ist, er hätte diese Hampelmänner

  1. Lukasz Podolski, Nationalität: polnisch und deutsch, Religion: vermutlich katholisch
  2. Piotr Trochowski, Nationalität: polnisch, Religion: vermutlich katholisch
  3. Mesut Özil, Nationalität: deutsch (türkischer Abstammung), Religion: mohammedanisch
  4. Serdar Tasci, Nationalität: deutsch (türkischer Abstammung), Religion: vermutlich mohammedanisch
  5. Sami Khedira, Nationalität: deutsch (tunesischer Abstammung), Religion: vermutlich mohammedanisch
  6. Jérôme Boateng, Nationalität: deutsch (ghanaischer Abstammung), Religion: unbekannt
  7. Dennis Aogo, Nationalität: deutsch (nigerianischer Abstammung), Religion: unbekannt
doch ganz klar vor die Wahl stellen können: „Entweder mitsingen oder hierbleiben“... – warum eigentlich nicht?

Deutsche Spieler weigern sich Nationalhymne zu singen

BERLIN. In der deutschen Fußballnationalmannschaft gibt es offenbar Streit um die Nationalhymne. Wie die Bild-Zeitung berichtet, weigern sich mehrere Spieler ausländischer Herkunft die dritte Strophe des Deutschlandliedes mitzusingen. Zu ihnen gehören laut dem Blatt Lukas Podolski, Piotr Trochowski, Mesut Özil, Serdar Tasci, Sami Khedira, Jerome Boateng und Dennis Aogo.

Der ehemalige Nationaltrainer Franz Beckenbauer forderte nun gegenüber der Bild, daß alle Spieler der Nationalmannschaft die Hymne vor Spielbeginn mitsingen sollten. Bundestrainer Jogi Löw lehnt dies jedoch ab.

Löw: „Wir zwingen niemanden“

Er habe vor einiger Zeit mit den Spielern darüber gesprochen. „Wir freuen uns, wenn möglichst viele Spieler mitsingen, aber wir zwingen niemanden dazu. Unsere Jungs identifizieren sich total mit der Nationalmannschaft und Deutschland. Aber man muß auch an ihre Herkunft denken“; sagte Löw dem Blatt.

Beckenbauer hatte 1984 als Teamchef der Nationalmannschaft das Mitsingen der Nationalhymne eingeführt. Bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte Mesut Özil in einem Interview bekannt, er bete Koranverse, während die deutsche Nationalhymne abgespielt wird. (krk)

Beckenbauer hatte völlig recht, das Mitsingen zur Bedingung zu machen. Es gehört sich einfach so. Und wenn Joachim Löw nun meint, „wir freuen uns, wenn möglichst viele Spieler mitsingen“, dann hat er die eigentliche Problematik nicht begriffen. Er ist der Trainer, er macht die Vorgaben; eine Mutter sagt ja auch nicht, „ich freue mich, wenn meine Kinder mal aufräumen oder im Haushalt helfen“, sondern sie macht klare Vorgaben und fordert das ein, was sie für richtig hält. Im Umkehrschluß kann man also annehmen, daß dem Bundestrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft, Joachim Löw, die Hymne ebenso wie unsere Republik schnurz-piep-egal ist. Und so etwas geht natürlich nicht; einen an sich respektlosen Bundestrainer kann man einfach nicht brauchen. – Sein dümmlich resignativer Satz „...wir zwingen niemanden dazu“ zeigt somit, daß er als Führungskraft gänzlich ungeeignet ist.

Löws vollmundige Behauptung „Unsere Jungs identifizieren sich total mit der Nationalmannschaft und Deutschland“ ist ohne jeden Beleg und in sich selbst widersinnig; denn würden sich die betreffenden Spieler wirklich mit Deutschland identifizieren, dann wäre es ihnen eine selbstverständliche Pflicht, die Hymne mitzusingen. Die Wahrheit kommt am Ende ans Licht, Löw läßt selbst die Katze aus dem Sack: „Aber man muß auch an ihre Herkunft denken“.

Aha! Tunesien, Ghana, Nigeria, die Türkei, vor allem aber Polen werden diese Spieler ächten, verfolgen und foltern, wenn sie die deutsche Nationalhymne mitsingen. Ja klar, wenn das so ist. Sag das doch gleich, Jogi!

Dann sollten es vielleicht alle deutschen Nationalspieler diesem Flachkopf Özil gleichtun, als vorauseilende Unterwerfung Dhimmi-Deutschlands:

Na dann, gute Nacht, Deutschland!

YouTube Video

  • Bildnachweis:
  • Briefmarke zur ersten konstituierenden Sitzung des 3. Deutschen Bundestages in Berlin. Graphics by Gerhardt. Ausgabepreis: 20 Pfennig. First Day of Issue / Erstausgabetag: 15. Oktober 1957. Michel-Katalog-Nr: 175. Via Wikipedia, public domain
  • Faksimile of the Hoffmann von Fallersleben: Lied der Deutschen. Via Wikipdia, public domain. Text on Wikisource: Lied der Deutschen

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Schlüsselwörter: Nationalhymne | WM 2010 | Fußball | Löw | Podolski
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Kommentare

322
am 14.06.2010 15:45:04 (78.54.52.xxx) Link Kommentar melden
Was regst du dich auf?

Die Spieler haben die Freiheit, die Hymne mitzusingen oder nicht. Jeder kann ihre Entscheidung am Bildschirm sehen, es sollten ihnen daraus keine Nachteile entstehen.

Beispielsweise ist ein deutscher Staat, in dem Menschen zu einer Bekenntnis zum Staat gezwungen wurden, schon vor ein paar Jahren den Bach runter gegangen.
322
am 14.06.2010 16:22:57 (78.54.52.xxx) Link Kommentar melden
Ach so - diese Ausdrucksweise ist bei dir also normal.

Dann sollte der DFB die Nationalhymne nicht mitsingenden Fußballer in Einzelgesprächen an ihre nationales Bewusstsein "appelieren" und im Falle des weiteren Verweigerns die rote Karte (bzw. Heimfahrkarte) zeigen? Zum Glück sind die Zeiten eines totalitären Regimes vorbei.

Ich bin der Meinung, dass man niemanden zwingen sollte, eine Identität anzunehmen (grade wenn es um Sport geht) bzw. mit Zwangsmaßnahmen zu drohen, wenn der Sportler sich nicht so vollständig zu seinem Staat bekennt, wie es bestimmte Leute gern hätten.

Natürlich sind die Nationalspieler das Aushängeschild des deutschen Fußballs. Aber dieser wird hauptsächlich durch die Spielweise und die Erfolge (oder auch Misserfolge) repräsentiert.
Es nützt also nix, wenn alle Spieler toll die Nationalhymne trällern, im Spiel jedoch sang- und klanglos untergehen.;-)
322
am 14.06.2010 17:10:05 (78.54.52.xxx) Link Kommentar melden
Ja, genau. Ich habe mein Mißfallen bekundet, meine Wertung dieses Verhaltens kundgetan, aber ohne Aufregung. Mein Blutdruck war völlig normal, ca. 130/90 bei ca. 85 Puls.

Aha. Na dann spiegelt die Ausdrucksweise praktisch de[ine]n Normalzustand wider.

Du willst doch sicher weder die rote Fascho-Diktatur DDR noch die braune Fascho-Diktatur NS-Staat mit unserer Republik vergleichen?

Den Staat (DDR) nicht, aber die Methoden. Und die haben sich ziemlich denen geähnelt, welche du vorgeschlagen hattest.

Und wenn es so wäre, daß man sie gleichsetzen könnte, rein hypothetisch, dann müßte es doch das Bestreben jedes Sportlers sein, nicht in die Nationalmannschaft zu kommen, oder?

Nein - sicherlich will jeder engagierte Sportler in die Nationalmannschaft kommen, nur ist der Preis dafür in einem totalitären Regime höher (völliges Anpassen des Sportlers an den Staat).
322
am 14.06.2010 18:03:22 (78.54.52.xxx) Link Kommentar melden
Welche "Ausdrucksweise" denn überhaupt? Was genau hast Du denn als "Aufregung" mißverstanden? Wenn Lukasz Podolski sich über die Anspielung mit der Volksliste 3 grämt, kann ja Beleidigungsklage erheben. Smile

Oder das Wort "Flachkopf" für den türkischen Mohammedaner? Nun, das ist sicher eines der harmloseren, die man finden kann. Andere habe ich mit Rücksicht auf die Teilnahmeregeln nicht verwenden wollen.

Soso.
Meinen Erfahrungen nach ist der Schreiber mit einer solchen Wortwahl meist etwas aufgeregt - bei dir gehört das halt zum normalen Umgangston.

Daß er wirklich ein Flachkopf ist, wirst Du meinem nächsten Artikel entnehmen können.

Nun, vielleicht solltest du fairerweise einfügen, dass er deiner Ansicht nach ein Flachkopf ist.
Grade weil er auch noch die falsche Religion hat.Wink

Fußballspieler kriegen ihr Geld (meiner Meinung nach übrigens eindeutig zu viel) ja nicht nach der Höhe ihres Bildungsabschlusses...
Hartmut Holz
am 14.06.2010 18:14:39 (217.80.216.xxx) Link Kommentar melden
Habt ihr sonst keine weiteren Themen zu diskutieren? Also was soll dieser Blödsinn?Sad
349
am 14.06.2010 22:27:31 (76.76.115.xxx) Link Kommentar melden
Chaim am 14.06.2010 13:03:55

Übrigens, das Thema ist nun wirklich nicht neu.

Angry Neu ist der bewußte und gewollte Ausverkauf der nationalen Identität...

Das erscheint mir doch etwas hoch gegriffen, nur weil zwei oder drei Leute die Hymne nicht mitsingen wollen. Hängt davon wirklich die Identität einer Nation ab?
322
am 14.06.2010 23:04:38 (78.54.52.xxx) Link Kommentar melden
Deine Erfahrungen in allen Ehren... - hier sind sie belanglos, weil rein subjektiv.

Ja - logisch stellt mein Kommentar hier meine subjektive Meinung dar - was denn sonst?
(Übrigens - wären meine Erfahrungen und damit meine Meinung belanglos hättest du nicht mit mir diskutiert.)

Laß Dich einfach auf die Welt ein, dann machst Du auch mal neue Erfahrungen, wird Dir sicher gut tun.

Ah ja. Großer Meister hat gesprochen.Smile

Selbst wenn... - was kümmert es Dich?

Es war einfach ein Teil meiner Antwort auf deine Fragen "Welche "Ausdrucksweise" denn überhaupt?" und "Was genau hast Du denn als "Aufregung" mißverstanden?"

Und das gilt eben bevorzugt für Christen, weitaus mehr noch aber für Mohammedaner. - Kontte ich mich verständlich machen?

Dann bin ich gespannt, welches Gewicht die Religionszugehörigkeit Özils an deinem Urteil "Flachkopf" hat.
kommt123
am 14.06.2010 23:16:04 (92.230.248.xxx) Link Kommentar melden
Kay aus der Kiste-Kay in die Kiste...Grin
Ist doch Fußball Chaim,zeige ihm die rote Karte.Grin
300
am 14.06.2010 23:31:22 (62.2.182.xxx) Link Kommentar melden
Komisch, dass Fußball soviele Aggressionen auslöst. Ich dachte immer, Sport baut die ab? Frown
322
am 15.06.2010 09:35:35 (92.224.122.xxx) Link Kommentar melden
Ja - logisch stellt mein Kommentar hier meine subjektive Meinung dar - was denn sonst?

Ganz toll.
Eine späte Erkenntnis, die ich bereits zuvor öffentlich dargeboten hatte.

Nun ja, du hattest hier öffentlich dargeboten, dass meine Erfahrungen rein subjektiv seien - was sie natürlich immer sind. Hättest du also nicht noch mal zu schreiben brauchen.

Aha. Du vergleichst also unsere freiheitliche Republik mit einem Unrechtsstaat, der die Menschen erschoß, die ihn verlassen wollten? Das ist ja wirklich wahnsinnig interessant...

Ich sehe Parallelen zum Handeln von Funktionären in diesem Unrechtsstaat und deinen Forderungen. Von einem Vergleich beider Staaten wer nie die Rede.

Du willst also damit sagen, daß ich ein linker Faschist im Stil der SED/PDS sei?

Oh, stelle dich bitte nicht in die Opfer-Ecke.
Wer schreibt [Zitat Chaim]" ...doch ganz klar vor die Wahl stellen können: „Entweder mitsingen oder hierbleiben“... – warum eigentlich nicht?" rückt sich sehr in die Nähe von Machenschaften des SED-Staates.

Übrigens -
Chaim hatte aufgeklärt; Chaim hatte geschrieben
und
Kay "kommentierte"; Kay hatte kleinmütig bekannt; Kay faselte ohne Beleg

finde ich witzig.

Aber vielleicht bist du ja auch ein klein wenig zu viel von dir eingenommen...Wink
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