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Politik: Politische Meinung

Korea braucht dringend unsere Hilfe!

Warum tatkräftiges Handeln jetzt immer wichtiger wird

Nordkorea im Dunkeln...
Nordkorea im Dunkeln...
Nordkorea braucht dringend Hilfe. Die Hilfe des Westens, die Hilfe der aufgeklärten, modernen Staaten. Denn das Land liegt im Dunkeln. Im nebenstehenden Bild (Bild vergrößern) sieht man das sehr deutlich: es ist eine Nachtaufnahme eines NASA-Satelliten, der am 23.10.2000 gerade über Ostasien fliegt. Der dunkle Fleck ist Nordkorea, direkt an der Grenze im Süden sieht man als funkelnden Stern Seoul, die Hauptstadt Südkoreas.

Nordkorea leidet im Dunkel eines steinzeitlichen Kommunismus, wie man ihn nur aus Castros Cuba oder Enver Hodschas Albanien kannte. Staaten dieser Art erkennt man daran, daß sie ihre Bevölkerung unterdrücken, die bürgerlichen Freiheiten

verweigern, und die Menschenrechte mit Füßen treten. Wenn dieselben Staaten aber gleichzeitig mit Atomwaffen spielen und anderen Staaten drohen, dann muß ganz dringend gehandelt werden. Das betrifft also derzeit ausschließlich Nordkorea und Iran; der Iran ist zwar nicht im stalinistischen Sinn kommunistisch, aber im islamofaschistischen Sinn.

Was diese beiden faschistischen Staaten übrigens auch verbindet: das Gefasel vom „Heiligen Krieg“.

Natürlich ist Gewalt keine Lösung; doch sie ist immer auch eine Option. Man sollte seine Position nicht dadurch schwächen, daß man von vornherein jede militärische Option ausschließt. Durch eine deutliche Antwort der USA und Südkoreas wäre gleichzeitig auch ein Signal an den Iran gegeben...

Der falsche Weg allerdings, der Gutmenschen statt dessen immer als erstes einfällt, stabilisiert lediglich die kommunistische Diktatur der „Demokratischen Volksrepublik“ Nordkoreas:

Nordkorea - Fakten, Hintergründe und Geschichten

Die Demokratische Volksrepublik Korea mit der Hauptstadt Pjöngjang umfasst den nördlichen Teil der koreanischen Halbinsel. Im Süden bildet die demilitarisierte Zone die Grenze zu Südkorea ("Republik Korea"), der Nachbar im Norden ist die Volksrepublik China.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion entstanden in Nordkorea durch ausbleibende Subventionen große wirtschaftliche Probleme, die durch Naturkatastrophen Mitte der 90er Jahre verschärft wurden. Die darauffolgende Hungersnot veranlasste die Regierung zu internationalen Hilfsappellen. Auch wenn der ostasiatische Staat in europäischen Nachrichten vor allem im Zusammenhang mit Atomversuchen erscheint, ist die schwierige Ernährungssituation das eigentliche Problem vieler KoreanerInnen.

Quelle: Welthungerhilfe

Worauf noch warten?
Worauf noch warten?
Nordkorea will - wie seinerzeit Nazideutschland - den „totalen Krieg“. Man sollte diesen Wunsch erfüllen: durch eine Blockade, durch Wirtschaftssanktionen, durch Einstellen jeglicher Form der Hilfe. Wenn China mit Lebensmitteln aushelfen mag, dann kann man das nicht verhindern. Doch ansonsten muß man einfach den Druck auf die kommunistischen Diktatoren in Pjöngjang erhöhen. Nach den Spielregeln, mit denen der Westen im Kalten Krieg bereits den russischen Kommunismus in die Knie gezwungen hat: wir greifen Euch nicht an, doch wenn Ihr es tut, ist es Euer Ende. Die nordkoreanischen Militaristen werden sich das überlegen, denn auch Peking werden sie keine Sicherheitsgarantie bekommen, und die USA haben gegenüber Pjöngjang ein deutliches overkill-Potential.

Daher: wirtschaftlicher Druck. Je größer der ist, desto schneller ist es vorbei. Die Menschen dort haben nichts mehr zu verlieren. Vielleicht entledigen sie sich ja auch selbst dieser parasitären Machthaber. Am besten helfen wir diesen Menschen dadurch, daß wir sie von ihren Unterdrückern in Pjöngjang befreien. Unsere beste und preiswerteste Hilfe heißt Druck, Druck, und nochmals Druck. Und als ultima ratio dann eben auch militärische Interventionen... - warum nicht auch mal ein nordkoreanisches Kriegsschiff versenken, zum Ausgleich?

Manches muß erst schlimmer werden, bevor es besser werden kann.

YouTube Video

  • Bildnachweis:
  • A section of the image Earthlights_dmsp.jpg, displaying East Asia at night, on about 2000-10-23. Diese Datei ist gemeinfrei (public domain), da sie von der NASA erstellt worden ist. Die NASA-Urheberrechtsrichtlinie besagt, dass „NASA-Material nicht durch Urheberrecht geschützt ist, wenn es nicht anders angegeben ist“. (NASA-Urheberrechtsrichtlinie-Seite oder JPL Image Use Policy).
  • Fotografia de um aspecto da Coreia do Norte. Own work. Author: Berganus. Via Wikipedia, public domain

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Schlüsselwörter: Korea | Nordkorea | Steinzeit | Kommunismus | Atomwaffen | Hunger
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Kommentare

Hartmut Holz
am 26.05.2010 16:49:17 (217.80.196.xxx) Link Kommentar melden
Gehts noch? Wem sollen wir Deutschen denn noch alles helfen?

Jetzt muss endlich einmal Schluss damit sein. Kein deutsches
Geld mehr für das Ausland, sondern nur noch für die Menschen in Deutschland.Sad
266
am 26.05.2010 20:19:44 (95.222.194.xxx) Link Kommentar melden
Unsere beste und preiswerteste Hilfe heißt Druck, Druck, und nochmals Druck.
Ja, das ist auch billiger als Krieg. Boykott und Blockade, jedenfalls für den Anfang.
266
am 26.05.2010 20:38:00 (95.222.194.xxx) Link Kommentar melden
@ Chaim
Natürlich ist Gewalt keine Lösung; doch sie ist immer auch eine Option. Man sollte seine Position nicht dadurch schwächen, daß man von vornherein jede militärische Option ausschließt.

So denkt man, wenn man strategisch denkt.

Nordkorea ist - wie Kuba - kurz vor dem Exitus. Da ist es wichtig, hart und klar zu bleiben. Die Politik der pin-pricks ist eine von vielen Möglichkeiten.
Hartmut Holz
am 27.05.2010 15:54:50 (217.80.192.xxx) Link Kommentar melden
Dann soll der Diktator, von Nordkorea, mit einem Angriff drohen und die angebliche "Weltpolizei" der USA kann dann, im Einklang mit Südkorea, mitmischen.

Wie schon erwähnt, Deutschland sollte sich gefälligst dort raushalten.
Hartmut Holz
am 27.05.2010 17:03:32 (217.80.192.xxx) Link Kommentar melden
Da hast Du leider ebenfalls völlig recht. Aber ich glaube, dass deren Unterstützer sich jetzt in Grenzen halten.

Denn diese Steinzeitkommunisten sind doch wohl ein Auslaufmodell. Allerdings Steinzeitkonservative ebenfalls.
Hartmut Holz
am 27.05.2010 17:20:57 (217.80.192.xxx) Link Kommentar melden
Da bin ich ganz Deiner Meinung.
266
am 27.05.2010 18:50:54 (109.91.162.xxx) Link Kommentar melden
Dieses Regime stranguliert sich selbst. Ein kluger Stratege weiß, wie man einen solchen Diktator, dessen psychische Defekte längst analysiert sind, mit seinen eigenen Waffen schlägt.
Hartmut Holz
am 28.05.2010 16:09:55 (217.80.193.xxx) Link Kommentar melden
Das glaub ich noch gar nicht mal. Es dauert lange bis solche Steinzeitkommunisten endgültig, von der Bildoberfläche, verschwinden.

Das Volk, in diesen Staaten, sollte gegen die dortigen Machthaber auf die Straße gehen.

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