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Politik: Deutschland

Polizei in NRW macht mobil gegen jugendliche Mobber

Keine Chance mehr für „Bullies

In Nordrhein-Westfalen wurde im im Bereich des Polizeipräsidiums Recklinghausen beim Kriminalkommissariat 34 ein Anlaufstelle für Mobbing-Opfer geschaffen, der noch ein wenig die Ausstrahlung und Präsenz im Internet fehlt. Auch wird Bullying oder Mobbing nur auf die Welt der Jugendlichen beschränkt, die eigene Welt der Polizei und die Arbeitswelt hat man ausgeklammert, warum?

Erkannt hat wohl auch die Polizeipräsidentin, dass „ Mobbing , Bullying, Schikane… drei Worte eine Bedeutung“ haben und daraus oft viele Straftaten folgen die bisher nicht verfolgt wurden. Auch der jährlich erscheinende Kriminalitätsbericht 2009 (2) weist in keinem Bereich eine eigene Darstellung dieser Strafttaten auf. Schon eine etwas seltsame die da Frau Dr. Katharina Giere vertritt.

Doch freuen wir uns über die ersten Schritte in NRW, wenn sie auch um über ein Jahrzehnt zu spät kommen. Man hat zu mindestens gleich mal das Problem beim „aktuellen Begriff“ benannt, Bullying. „Unter „Bullying“ versteht man das gezielte, lang anhaltende und systematische Tyrannisieren von Schwächeren durch vermeintlich stärkere Kinder und Jugendlicher“.(1)

Und man hat den Tätern einen Namen gegeben, der sich bald wohl als üblich in diesem Land heraustellen wird, Bullies. „Von Hänseleien oder Demütigungen bis hin zu immer wiederkehrenden körperlichen Angriffen reicht das Instrumentarium der „Bullies“, oft durch Begehung von Straftaten. Die Benutzung von Handys, Filmen und Internet ermöglicht besonders unangenehme Tatausführungen“. (1)

Und endlich spricht jemand offiziell mal von dem was die Täter „Bullies“ da treiben auch beim Namen, Straftaten. Meist wurde Mobbing oder Bullying als Kavaliersdelikt und übertriebener Unfug „Jugendlicher“ angesehen, doch die Zeiten sind wohl zum Glück entgültig vorbei. Und man darf gespannt sein, wenn nicht nur in NRW die Polizei auch in der Arbeitswelt tätig wird.

„Das Kriminalkommissariat 34 informiert über Erscheinungsformen von strafbaren Handlungen und unterstützt Schulen oder andere Einrichtungen bei der Planung und Umsetzung von Mehrebenenstrategien zur Verringerung des Bullying-Problems“. (1)

Zum Schluß sei noch das „System Mobbing“ bei der Polizei in Hessen und Berlin erwähnt, dazu jedenfalls findet sich in den Internetseiten der Behörde von Frau Dr. Giere bisher nichts und das kann es ja wohl nicht gewesen sein.

1)http://www.polize...schikane-1

2) http://www.polize...t_2009.pdf

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Schlüsselwörter: Demütigungen | Bullying | System-Mobbing | Bullies | Kriminalkommissariat 34 | Nordrhein-Westfalen | Straftaten | Frau Dr. Katharina Giere | Kriminalitätsbericht 2009 | systematische Tyrannisieren | Mehrebenenstrategien
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Kommentare

Hartmut Holz
am 26.05.2010 16:51:09 (217.80.196.xxx) Link Kommentar melden
Überhaupt sollte, bundesweit, gegen Jugendlich Mobber und Schläger Front gemacht werden.

Daher ist die Abschaffung des Jugendstrafrechts und die Einführung der Jugendwerkhöfe auch zwingend notwendig.
Hartmut Holz
am 26.05.2010 17:07:19 (217.80.196.xxx) Link Kommentar melden
das hat mit Hartz IV nun rein gar nicht zu tun. Denn auch da sind diese ewig gestrigen Konservativen dran schuld.

Denn sie haben Vorbeugungs- und Bildungsprogramme, für diese gefährdete Gruppe, von Jugendlichen, einfach eingespart. Auch an Sozialarbeitern wird rum geknappst.

Aber dann diese Jugendlichen nachher einsperren, wenn sie Straftaten begangen haben, dieses wird aber teurer als wenn schon vorher vorgebeugt werden kann.
Hartmut Holz
am 27.05.2010 14:59:27 (217.80.192.xxx) Link Kommentar melden
Da macht es sich der Herr Chaim viel zu einfach. Denn diese Jugendlichen sind ein Abbild dieser chaotischen Gesellschaft.

Denn wenn jungen Menschen keine Werte mehr vermittelt werden, wenn sie keinen Respekt mehr vor Angehörigen der Sicherungsorganen wie Polizei, Feuerwehr und Rettung haben, wenn sie keinen Respekt mehr vor älteren Menschen besitzen, dann sieht es, für diese Gesellschaft, sehr düster aus.
Hartmut Holz
am 27.05.2010 17:12:25 (217.80.192.xxx) Link Kommentar melden
Teils teils. Es kommt immer auf die Schwere der Straftat an.

Jugendliche Mörder müssen natürlich sofort in Haft und dürfen danach dann auch nicht nach dem leider, in Deutschland, bestehenden Jugendstrafrecht verurteilt werden.

Bei kleineren Delikten, wie Diebstahl, reichen auch Sozial-
stunden oder Gemeinnützige Arbeit.
266
am 27.05.2010 18:54:30 (109.91.162.xxx) Link Kommentar melden
@ Chaim
Wenn der Autor einmal - nur ein einziges Mal! - kurz nachgedacht hätte und insgesamt vielleicht auch einmal von seiner monomanischen Fixierung auf das Thema "mobbing" absehen könnte, dann wäre ihm möglicherweise in den Sinn gekommen, warum die Polizeipräsidentin in Recklinghausen (NRW) sich nicht um Mobbing in HESSEN oder BERLIN kümmert.


Smile Herrlich. Einfach nur herrlich.
Hartmut Holz
am 28.05.2010 16:14:05 (217.80.193.xxx) Link Kommentar melden
Dazu sind diese Leute fast gar nicht mehr zu fähig.

Denn viele Jugendliche haben Lernschwierigkeiten und kommen, beim Lernstoff der Schule, einfach nicht mehr mit.

D. h., sie schwänzen irgendwann die Schule oder brechen sie ganz ab. Und genau dagegen muss vorgebeugt werden.
Hartmut Holz
am 28.05.2010 17:33:00 (217.80.193.xxx) Link Kommentar melden
Die Anderen sind nicht immer schuld. Nein, diese Jugendlichen haben ein Problem: Sie haben es einfach nicht gelernt, dass sie auch Pflichten haben. Dazu kommen dann auch noch Konzentrationsstörungen.

Kurz gesagt: "Diese Jugendlichen müssen therapeutisch behandelt werden".Wink
Hartmut Holz
am 01.06.2010 18:02:25 (217.80.194.xxx) Link Kommentar melden
Dieser Satz ist nicht voll daneben.Smile
Hartmut Holz
am 04.06.2010 16:31:11 (217.80.198.xxx) Link Kommentar melden
Jetzt gibt es ja eine neue Sparidee. Den Eltern, von übergewichtigen Jugendlichen und Kindern, soll das Kindergeld gekürzt werden.

Denn wenn die Eltern nicht auf die Gesundheit ihrer Kinder achten und ihnen keine gesunde Ernährung garantieren, dann ist das eine Kindesvernachlässigung.

Ja, es ist sogar Kindesmisshandlung oder sogar deren Missbrauch.
Hartmut Holz
am 04.06.2010 16:45:12 (217.80.198.xxx) Link Kommentar melden
Das ist nicht bekloppt. So sehen es einige Experten in Deutschland.
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