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Politik: Soziales & BildungHartz IV fördert Armut in Deutschland

Hartz IV steigert Armut Foto www.pixelio.de
Armutsquote stieg auf zwei Drittel der Leistungsempfänger
Die großen Verlierer der Reform sind Haushalte ohne minderjährige Kinder. Dagegen schneiden aber Alleinerziehende vergleichsweise gut ab. Das sind die Grundaussagen der Studie. Insgesamt sind aber die Zahlen der Menschen die Verluste zu beklagen haben weitaus höher, als die Menschen, die durch die Reform besser gestellt wurden. Folge der Reform ist auch, dass die Armutsquote von ehemals 50% der Leistungsempfänger auf 66% anstieg. Als Armutsquote bezeichnet man den Anteil der Menschen, die weniger als 60% des mittleren Gesamteinkommens zur Bestreitung ihres Lebensunterhaltes zur Verfügung haben.
Die deutlichsten Veränderungen mussten die ehemaligen Bezieher von Arbeitslosengeld hinnehmen.
Ostdeutsche zählen häufiger zu den Verlierern
Grundtendenz der Studie ist auch das ostdeutsche Haushalte öfter von den Einbußen der Reform betroffen sind als westdeutsche Haushalte. So hatte eine Person in einem ostdeutschen Haushalt, im Durchschnitt nach der Reform rund 8800 Euro im Jahr zur Verfügung, im Gegensatz zu rund 10400 vor der Reform. Grund dafür ist unter anderem die wesentliche höhere Erwerbsdichte bei Frauen, deren Einkommen in die Berechnung der Hartz IV Bezüge mit einfließt. Westdeutsche Haushalte müssen der Studie zufolge mit wesentlich höheren Einkommensverlusten hinnehmen als Betroffene im Osten.
Diese Studie zeigt eins ganz deutlich. Die Armut in Deutschland ist auf dem Vormarsch und wird letztendlich durch Hartz IV gefördert. Ist das wirklich Sinn und Zweck der Reform gewesen?
Sollten unsere Herren Politiker sich nicht langsam Gedanken machen wie es in Deutschland weitergehen soll? So jedenfalls nicht !
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