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Wissenschaft: Sonstiges

Apokalypse als Fehldeutung

Oder: es war Alles anders

Die jüngsten Untersuchungen und Sprachvergleiche legen die Vermutung nahe, daß die Apokalypse des Johannes, so wie sie heute der Christenheit zugrunde liegt, nicht von Johannes stammt. Vergleiche haben ergeben, daß Sprache, Stil und Schriftart des Johannes sich eines anderen Griechisch bedient, als es die so genannte „Offenbarung“ als Umtitulierung der Apokalypse, begründet.

Die Forschung geht heute davon aus, so auch die jüngste Sendung in Phönix vom 11.05.2010 zum Thema, daß die Apokalypse einen Überlieferungsursprung im Anfang der Entwicklung bekannter Zivilisationswelten hat und hinreicht bis in den Nebel der unbekannten plötzlichen Entstehung Ägyptens, der ohnehin die meisten geistig-kulturellen Religionsgrundlagen der westlichen und mittelöstlichen Welt entstammen.

Und dieses Wissen um die Dinge erscheinen zunehmend im Lichte der Sprachwissenschaften nicht mehr als Offenbarung verstanden werden zu können, sondern als Ungeheuerlichkeit einer Überlieferung ferner Geschehnisse, die in dieser „Sagendichtung“ ihren Niederschlag fand. Einen Niederschlag im Bewusstsein der Menschen, die ob der Ungeheuerlichkeit der Geschehnisse vergangener Zeiten, Wikepedia spricht von Äonen, also in Zeiträumen, die sich in 2000-Tausendjahrenrythmen manifestieren, und gibt wohl ein Ereignis in der Vergangenheit der Erde wieder, was einmal Wirklichkeit war.

Und genau an dieser Stelle kommen nun die heutigen disziplinübergreifenden Wissenschaften zum Tragen. Denn wir wissen heute aufgrund der Archäologie, wie der Präarchäologie, der erdgeschichtlichen Forschungen, der Astrophysik und anderer Bereiche, es hat in der Vergangenheit der Erde gravierende Ereignisse gegeben, die sehr wohl so etwas wie die Apokalypse in der Erinnerung frühmenschlicher Erfahrung, hinterlassen haben kann.

Denn wenn nun noch die Allforschung, also Planetenforschung allein unseres Systems hinzugezogen wird, so wissen wir, daß 1. der Mars einmal ähnlich wie die Erde beschaffen war und 2. es im All eine große Katastrophe gegeben haben muß, die das ganze System vor urdenklichen Zeiten, verändert hat. Siehe der Asteroidengürtel, der nach heutiger Einschätzung der Forschung, auf die Überreste eines Planeten hinweist, der irgendwann einmal zerrissen wurde. Und hier seinen Ursprung dieser Ereignisse der Apokalypse haben könnte.

Denn auch der Prophet Echziel, der ohnehin einen erstaunlichen Zugang zu den Göttern hatte, weist darauf hin, daß es einen kosmischen Unfall gegeben haben muß, der auf einen direkten Einfluß auf die Erde und seiner zivilisatorischen Entwicklung, hinweist.

Dann diese Kernaussage, und die Forschungen gehen heute davon aus, das jede Überlieferung und Sage im Wesensgehalt ihres Aussage immer auf einen, wenn auch nicht mehr fixierbaren Wahrheitsgehalt vorhandener Ereignisse hinweist, also einem Geschehnis zugrunde liegt, daß der Menschheit eingebrannt wurde, jedoch aufgrund von Zeit und Gewaltigkeit, Verklärung fand.

Hier sei nur an die Götterkriege und Weltraumschlachten in den Mythologien der asiatischen Länder erinnert. Oder an die Überlieferungen der indianischen Kulturen Süd- und Mittelamerikas. Weiterhin an die berühmten Überlieferungen der „Hopis“. Der nordischen Sagen. Und so ziehen sich unvorstellbar, im Dunkel der Geschichte und Mythen liegende Ereignisse um den ganzen Globus.

Schaut man sich nun die archäologischen Artefakte heutiger Fundstätten an, so gibt es einen Bruch in der Architektur menschlicher Entwicklung, die vor der „so genannten Sintflut“ Bautenfragmente ausweist, die in Ausmaßen und Gestaltung, schlicht nicht heutiger Menschen irdischen Ursprunges sein kann.

Es sei denn, die Geschichte der Menschheit war anders und die Mythen und Überlieferungen stimmen, müssen nur im heutigen Licht des Wissens interpretiert werden.

Danach könnte die Geschichte in etwas wie folgt ausgesehen haben:

Der Mars und „Phäteon“ als heutiger Asteroidengürtel, wie der berühmte unbekannt Außenplanet, der alle 3600 Jahre die Erde streifen soll, existierten wirklich und der Mars war ein blühender Planet. Eine kosmische Katastrophe hat jedoch den „Tag in Nacht verwandelt und die Sonne ging dreimal auf und unter“, wie auch beschrieben. In der Überlieferung zu Atlantis steht es so.

Und die Götter besuchten die Erde und hatten hier ihre Kolonien. Und Sie „formten aus Ihrer Rippe“, als Beschreibung von Genmanipulationen aus heutigem Verständnis, den Menschen. Denn sie benötigten, wie eben auch in einigen Stellen beschrieben, Hilfskräfte, um Ihre Stützpunkte und Fabriken, unterhalten zu können. Denn die Zahl der eigenen Köpfe wird zu klein gewesen sein, um derartige Unternehmungen selbst zu machen.

Dann gibt es Fragmente von Atomfabriken und Abraumhalden in Asien und Afrika. Die Überlieferungen sprechen in allen Kulturen davon, das die „Götter in ihren feurigen Wagen“ oder ähnlich formuliert, mit „Getöse“ aus dem Himmel herabstiegen.

Die Astrophysik spricht von Ereignissen planetarischen Ausmaßes, siehe das Ereignis des Asteroidengürtels, so um die 40 Millionen Jahre zurück. Und es gibt Hinweise, daß sogar Götter in menschlicher Gestalt zu Zeiten der „Dinos“ hier bereits gesichtet wurden. Höhlenzeichnungen lassen darauf schließen.

Und dann spricht die Überlieferung von vielen Völkern davon, daß wir die dritte Menschheit auf diesem Planeten seien.

So gesehen gibt es wohl Anlaß zu der Vermutung, auch die Apokalypse darf deswegen heute in einem anderen Lichte gesehen werden, beschreibt sie doch keine Vision oder Prophezeiung, sondern berichtet sie von Ereignissen vergangener Tage, die eben als apokalyptisches Geschehen Einfluß auf die Nachkommen einer neuen Menschheit hatte, deren Ursprung vielleicht auch in diesem Zusammenhang zu sehen ist.

Wo auch immer die Wahrheit letztendlich liegen mag, eines ist jedoch heute lange gesichert. Die Menschheitsgeschichte wird umgeschrieben werden müssen.

Auszug aus Wikepedia:

Apokalypse (griechisch: ??????????, „Enthüllung“, „Offenbarung“) ist eine thematisch bestimmte Gattung der religiösen Literatur, die "Gottesgericht", "Weltuntergang" und "Zeitenwende" in den Mittelpunkt stellt. In prophetisch-visionärer Sprache berichtet eine Apokalypse vom katastrophalen "Ende der Geschichte" und vom Kommen und Sein des "Reichs Gottes".

Im weiteren Sinn kann auch säkulare Literatur - "Science Fiction" etwa - die charakteristischen Merkmale einer "Apokalypse" haben.

Der Begriff Apokalyptik bezeichnet den gesamten Vorstellungskomplex, der in den „Apokalypsen“ zum Ausdruck kommt. Der theologische Fachterminus für prophetische und apokalyptische Zukunftserwartungen ist Eschatologie.

Apokalypsen reagieren oft auf konkrete historische Ereignisse und beziehen sich darauf. Sie schildern radikale innerweltliche Veränderungen in Metaphern des Weltuntergangs oder deuten sie geistlich, indem sie sich auf eine endzeitliche Äonenwende und das göttliche Endgericht beziehen. Dazu verwenden sie eine metaphorische und mythische Sprache: Historische Nationen, Personen und Ereignisse werden als Symbole und Bildmotive – häufig als „Tiere” – beschrieben. Oft erscheinen Engel als Offenbarer der Zukunft oder Deuter der Zukunftsvisionen. So ist ihre Enthüllung eng mit einer Engelslehre (Angelologie) verbunden. Apokalypsen sind also theologische Geschichtsdeutungen, die die kommende Geschichte aus der vergangenen und die vergangene von der zukünftigen her zu interpretieren suchen und so ein umfassendes Bild vom Weltlauf entwerfen.

Als Literaturgattung hatte die Apokalypse ihre Blütezeit im Judentum des zweiten Tempels (539 v. Chr.) bis zu dessen Zerstörung (70. n. Chr.). Spätere apokalyptische Literatur knüpfte meist an vorgegebene biblische Überlieferungen an. Streng genommen ist die Apokalyptik in der biblischen Überlieferung von der Prophetie zu unterscheiden: Der Prophet spricht im Namen Gottes ein Wort der Mahnung, des Gerichts oder der Verheißung in eine bestimmte geschichtliche Situation des Gottesvolkes hinein (z. B. Jes 7,1-16). Der Apokalyptiker hingegen vermittelt mit Hilfe einer bildhaften Sprache einen göttlichen Plan zum Ablauf der Geschichte der Welt bis zum Endgericht und der Erschaffung einer neuen Welt hin (z. B. Dan 7,1-15). Dabei hilft dem Apokalyptiker ein überirdischer Vermittler, ein Engel oder eine göttliche Stimme, bei der Deutung der Bilder, die er gesehen hat (z.B. Dan 7,16-28).

Endzeiterwartungen begegnen schon im 8. Jahrhundert v. Chr. in der frühen Unheilsprophetie: Amos kündete im Nordreich Israel einen „Tag JHWHs“ an, der „Finsternis, nicht Licht“ für Israel bringen werde (Am 5,18-20). Micha verkündet Ähnliches im Südreich, verbunden mit einer endzeitlichen „Völkerwallfahrt“ zum Zion, dem Tempelberg in Jerusalem (Mi 4,2-4). Jeremia greift 200 Jahre später auf Michas Unheilsprophetie zurück; seine Prophetie bezieht sich auf die politischen Ereignisse bis zur ersten Tempelzerstörung und Exilierung der judäischen Oberschicht (586 v. Chr.).

In der exilischen Prophetie Israels werden innergeschichtliche Gerichte, die Fremdherrscher an Israel vollstrecken, mit einem Völkergericht verbunden und universalisiert (z. B. Jes 2, Joel 4). Auch die Messiaserwartung ist tendenziell apokalyptisch, da der Messias die Unrechts- und Gewaltgeschichte der Welt abbricht und zu einem gerechten Ende führt (Jes 9). Bei Jesaja wird der Messias als Weltrichter dann schon mit der Vorstellung einer endgültigen Verwandlung des ganzen Kosmos einschließlich der Naturgesetze verknüpft (Jes 11).

Bei dem späteren Exilspropheten Ezechiel (Hesekiel) wird die Verkündigung des nahenden Endgerichts (Ez 7) mit Visionen verbunden, die auf vergangene Geschichte zurückblicken und diese „vorhersagen“: nicht nur die „Greuel“ (Ez , die die Zerstörung des ersten Tempels (Ez 9) und den Untergang des Königtums (Ez 19) herbeiziehen, sondern auch den Sieg Nebukadnezars über Ägypten (Ez 29-32). Noch unverbunden damit tritt nun auch die Vorstellung einer jenseitigen Totenerweckung (Ez 37) hervor.

Im Buch Daniel (171 v. Chr.) verdichten sich diese Motive zur großen Vision vom Kommen Gottes zum Endgericht (Dan 7), das die ganze Weltgeschichte endgültig wenden werde: Alle Gewaltherrschaft werde dann vernichtet werden. Der „Menschenähnliche“ – Gottes ursprüngliches Ebenbild – erscheint, erhält Gottes volle Macht und verwirklicht damit die von den Propheten angekündete ewige Gottesherrschaft. Vom Messias und einer innergeschichtlichen Umkehr der Völker zum Gott Israels ist keine Rede mehr; dennoch bewahrt diese Apokalyptik Verheißungen der älteren Prophetie in der Situation akuter Existenzbedrohung Israels unter Antiochus IV..

Im 2. und 1. vorchristlichen Jahrhundert entstehen weitere Bücher mit apokalyptischer Thematik, z. B. der äthiopische Henoch, das 4. Buch Esra und die „Kriegsrolle” von Qumran (etwa 130 v. Chr.). Davon nahm eine rabbinische Synode bei Jawne um 100 n. Chr. aber nur das Buch Daniel als legitime Fortsetzung der biblischen Prophetie in den Kanon des jüdischen Tanach auf.

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Schlüsselwörter: Apokalypse | Offenbarung
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Kommentare

173
am 13.05.2010 08:38:32 (188.193.168.xxx) Link Kommentar melden
Was will uns Chaim nun damit sagen?
Etwa, das die Wandlung der Einschätzung zu alten Texten, die von der sogenannten Wissenschaft selbst angestoßen wurde, nicht sein kann, weil Chaim sich geäußert hat?
Und worin widerspricht denn nun die Aussage der Apokalypse den hier sich wandelnden Erkenntnissen zur Herkunft und Aussage? Die Frage ist, meine ich, doch nur Propheterie oder Geschichtserinnerung Gewesene Ereignisse? Als eigentlich spannende Aussage des Ganzen.
443
am 13.05.2010 21:22:16 (85.3.112.xxx) Link
Dieser Kommentar wurde auf Grund eines Verstoßes gegen die Kommentarregeln von einem Moderator gelöscht.
  • Gelöscht von OZ24 am 13.05.2010 21:31:27.
357
am 13.05.2010 23:48:30 (84.19.169.xxx) Link Kommentar melden
Und dieses Wissen um die Dinge erscheinen zunehmend im Lichte der Sprachwissenschaften nicht mehr als Offenbarung verstanden werden zu können, sondern als Ungeheuerlichkeit einer Überlieferung ferner Geschehnisse, die in dieser „Sagendichtung“ ihren Niederschlag fand.


Leider wird der Autor seinem Anspruch auf Aufklärung nicht gerecht.

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