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Politik: Deutschland

NRW hat gewählt - es war ein großer Sieg!

Oder: wer hat denn nun gewonnen?

Diese Frage ist bei ehrlicher mathematischer genauer Beantwortung einfach fest zu machen:

47,5 % der Wahlverweigerer.

Diese setzen sich wie folgt zusammen: 41 % aus dem Wahlblock der Unbeteiligten resp. Wahlverweiger und 6,5 % aus dem Wahlanteil Sonstige.

Die Umrechnung des eigentlichen Ergebnisses sieht demzufolge so aus:

Wahlbeteiligung = 59 %

Wahlverweigerung = 41 %

Darauf ergeben sich die Prozentuierungen an die Partein mit folgenden Aufteilungen:

CDU = 20,2 %

SPD = 20,3 %

FDP = 3,9 %

Grüne = 7,4 %

Linke = 3,8 %

Sonstige = 3,8 %

Unter Sonstige wurde derzeit nur die Piratenpartei mit 2 % angegeben. Wieviel die Türkengruppierung der BIG erreicht hat, ist derzeit unbekannt.

Diese Analyse sagt uns aber etwas ganz Anderes, als es uns die Medien und in Teilen überfreudige vermeintliche Wahlsieger, allen voran die SPD mit einem ./. Ergebnis von 2,6 % als gemeldetes Ergebnis, sich dennoch als Gewinner ausgibt. Aber das ist natürlich eine Frage des Standortes.

Erschreckend ist bei dieser Echtaufzeigung jedoch eine andere ganz andere Aussage, die sich hinter diesem ganzen erschreckenden Debakel verbirgt.

1. der sogenannte bürgerliche Block Rechts/Mitte ist mit nur 24,1 % an der Wahlbevölkerung beteiligt.

2. der sogenannte linke Block erhält immerhin 31,5 % mit dem stärksten Anteil der Grünen

3. der größte Wählerblock ist jedoch die schweigende bis ablehnende Fastmehrheit mit 44,8 % .

Das ist die eigentliche Krux dieser Landtagswahl, die so gerne als Musterwahl für den Bund zugrunde gelegt wird. Übrigens eine Erfindung der BRD-West, die hier weitergeführt wird, obwohl das ja seit der Zusammenführung der deutschen Besatzungsteile zu einem Ganzen, ohnehin nicht mehr zutrifft.

Bei genauem Hinsehen ist also hier die etablierte Politik genauso wie die BRD, schlechthin abgewatscht.

Das heißt nun für die Menschen, die etwas für Deutschland tun wollen und die für die Deutsche Frage arbeiten, die Zeit ist reif, sich des deutschen Themas der Wiederherstellung des Staatsrechtes für das zusammengeführte und wiederhergestellte Land „Heimatstaat Deutschland“ einzusetzen, sich zu bündeln und mit die Lüge BRD und ihrer fehlenden staatlichen Legitimation, zu brechen.

Denn eine eigentliche Mehrheit will das heutige Polittheater nicht mehr. Und die Grünen als linksfaschistoide Gutmenschfraktion der „alle Menschen sind Gleichfraktion und der Milchbreivertreter“, im Gewandt der Überlebensjünger daherkommend, ohne die es morgen keine gelbe Butter mehr geben wird und an deren Stelle Minarette an jeder Gemeindeecke sich hervorheben werden, sollen nach Hause gehen.

Die Chance, Deutschland wieder herzustellen, das Staatsrecht zurück zubringen, die Demokratie einzuführen wie das Selbstbestimmungsrecht nach Innen und Außen einzuführen, waren nie so günstig wie heute. Hoffen wir, daß die Botschaft bei den aufgeklärten Konservativen begriffen wird und endlich sich eine Plattform bildet, die die Probleme unseres Heimatstaates richtig lösen können.

Das ist keine Gefahr für Deutschland, keine Gefahr für Europa, keine Gefahr für Polen oder Russland und auch nicht für das Angelsächsische. Es ist eine Gefahrenreduzierung und eine Hilfe, Europa nicht von der arabischen Welt und dem Koran, überrennen zu lassen. Es ist die einzige Antwort der neuen Ausrichtung für Europa und durch Europa und der Stärkung der Nation, die sich nur so auch in Europa einigen kann. Denn das Bestreben und die Idee eines Jaen Monnet und Robert Schumann als Wegbereiter des europäischen Weges haben immer von den „Vereinigten Staaten“ von Europa geträumt. So wie wir. Eben von Staaten, die sich vereinigen. Die Form dafür muß noch erarbeitet werden. Es war und ist niemals die Rede davon gewesen, die Staaten aufzulösen. Denn dann wäre ja nichts zu vereinigen, was man "vereinigte Staaten" nennen könnte.

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Kommentare

Johannes Reiser
am 10.05.2010 09:36:48 (94.218.14.xxx) Link Kommentar melden
Nun hat die Bundesregierung die Möglichkeit verloren sich mit dem Bundesrat selbst zu kontrollieren.

Wieweit sind wir jedoch dadurch der Gewaltenteilung näher gekommen?
Sicher gar nicht, denn alle übrigen Parteien verweigern ebenso eine tatsächliche Gewaltenteilung.

Was sagt der Wähler dazu?
Nahezu die Hälfte aller Wähler haben diesem System ihre Stimme verweigert, die andere Hälfte hat weder einer einzigen Partei noch einer auch nur annähernd sinnvoll erscheinenden Koalition das Wählervotum erteilt. Dieses System ist also einmal mehr abgewählt, trotz aller durch abhängige Medien gezeigten Sieger.

Wäre es bei einer tatsächlich vorhandenen Gewaltenteilung zur derzeitigen, weitestgehend durch den Bund erzwungenen Finanzsituation der Städte und Gemeinden gekommen?

Was sagt der Verfassungsschutz zu dieser längst nichtmehr vorhandenen Gewaltenteilung?
Er schützt weiterhin unsere Parteiendikltatur und macht sich dadurch selbst zu einem liederlichen Gewaltenfilzpflegemittel, das einem mittlerweile von irgendwelchen Schurken an jeder Ecke zu Höchstpreisen angedreht wird.
Hartmut Holz
am 10.05.2010 16:40:37 (217.80.221.xxx) Link Kommentar melden
Also ersteinmal muss wohl das vorläufige amtliche End-
ergebnis, der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, korrigiert werden.

Also die CDU erreichte 34,6 %, an die SPD gingen 34,5 % der Stimmen, die Grünen erreichten 12,1 % und sind somit die Sieger der Landtagswahl.

Sehr desaströs war es für die FDP. Denn sie kam nur 6,8 % und für eine Sensation war auch gesorgt. Denn die Linke kam, mit 5,5 % aller Stimmen, in den Landtag.

D. h. Schwarz Gelb ist, in Nordrhein-Westfalen, abgewählt und abgestraft worden.

Schuld an diesem Desaster, auch für die Bundesregierung, in Berlin, ist der katastrophale Start der von Bundeskanzlerin Merkel geführten und von Herrn Westerwelle regelmäßig blamierten Bundesregierung.

Auch ist diese Regierung, durch die Abwahl von Schwarz Gelb, in Nordrhein-Westfalen nur bedingt handlungsfähig.

D. h., dass mit einem Auseinanderbrechen der aktuellen
Koalition, in Berlin, zu rechen ist.

Und wie kann man, wie die FDP, an diesen Steuer- senkungen festhalten obwohl es nachgewiesen wurde, dass es für Geldgeschenke keinen Spielraum gibt. Auch nicht in der Zukunft.
Hartmut Holz
am 10.05.2010 17:07:57 (217.80.221.xxx) Link Kommentar melden
Und noch ganz aktuell dazu: Der Hamburger Bürgermeister
Ole von Beust nennt die Steuersenkungspläne, der FDP, eine "grausige Vorstellung".

Auch der Ministerpräsident, von Hessen, Roland Koch hat Bundeskanzlerin Merkel aufgefordert die Pläne der FDP, zur Steuersenkung, rigeros abzulehnen.

Damit dürfte ein Dauerstreit, in der Bundesregierung, vorprogrammiert zu sein.

Es wird Zeit, dass sich Frau Merkel endgültig von Herrn Westerwelle trennt.
334
am 11.05.2010 10:36:19 (88.128.39.xxx) Link Kommentar melden
Das einzig Positive an dem Wahlausgang ist nur, dass die schwarz/gelbe Bundesregierung nicht mehr nach Gutdünken handeln kann. Anonsten ist diese Protestwahl das reinste Desaster.

Um sauber aus der Sache herauszukommen, bleibt nur noch die große Koalition, wobei das Wörtchen "große" auch nicht mehr der Realität entspricht. Nun wird die SPD nicht den Ministerpräsidenten stellen können, ohne den Zirkus aus Hessen zu wiederholen.

Es ist nur bedauerlich, dass Protestwähler gerade zu den Linken ausweichen, wobei die Grünen an der Regierung auch nicht grade begrüßenswert ist.

Die CDU hat jedenfalls einen sehr schweren Stand die nächsten Jahre, selbst mit Unterstützung der FDP.
Hartmut Holz
am 11.05.2010 17:22:34 (217.80.232.xxx) Link Kommentar melden
Bestimmt wird es so sein, dass es in Nordrhein-Westfalenf eine große Koalition geben wird.

Allerdings haben ja dort die beiden großen Parteien, CDU und auch die SPD die Wahl verloren.

Die einzigen Wahlsieger waren, an diesem Wahlsonntag, die Grünen und auch die Partei die Linke.

Aber eigentlich haben dort alle Parteien verloren. Denn 40 % der Wähler blieben zu Hause, weil es sie immer mehr stört, dass die heutige Politik, egal ob Koalition oder Opposition, nur dem politischen Gegner schaden will.

Und wie kann der Verlierer Rüttgers dann noch das Amt des Ministerpräsidenten beanspruchen?
122
am 11.05.2010 18:53:31 (217.83.119.xxx) Link Kommentar melden
Ich sehe in dem hohen Anteil der Nichtwähler den großen Ausdrcuk einer Bürgerbewegung nach einer moralischen Debatte, was wollen die Politiker überhaupt in unserem Land.
http://dernichtwaehler.wordpress.com/2010/05/10/nichtwahler-gewinnen-wahl-in-nrw-mit-407/
5 398 071 Nichtwähler sind eine stolze Zahl und sie hatten Recht, denn nach der Wahk kommt die spät-römische dekadente Machtgier.
"Was vor der Wahl gesagt wird, gilt eben nicht nach der Wahl, sprach der spät-römische und dekadente Vorsitzende Guido von der Raffgier".
http://dernichtwaehler.wordpress.com/2010/05/11/was-drauf-steht-wird-laufend-angepasst-die-neue-spat-romische/
Also doch Rot-Grün-Gelb an Rhein und Ruhr, die Umfaller sind wieder da, es sind die alten Strategen von Genscher und Co. Mit der FDP in eine spät-römisch dekadente Machtgesellschaft um jeden Preis.
Wer hätte das gedacht, was Westerwelle so schnell gefügig macht.
Die Revolution von heute heißt Nichtwahl Grin, http://dernichtwaehler.wordpress.com
Hartmut Holz
am 12.05.2010 17:28:00 (217.80.195.xxx) Link Kommentar melden
Das mag wohl so sein. Aber dieses ist bedauerlich. Abe die heutigen Verantwortlichen, in der Politik, haben auch selbst schuld.

Denn die Parteien unterscheiden sich, in der heutigen Zeit, einfach zu wenig voneinander. Auch wird gar nicht mehr so richtig Wahlkampf gemacht.
Hartmut Holz
am 12.05.2010 17:36:33 (217.80.195.xxx) Link Kommentar melden
Die Deutschen, vorallem die Westdeutschen, sind viel zu träge dazu.

Was wieder fehlt, dass sind die Bürgerbewegungen wie sie in der Wendezeit 1989 bestanden haben.

Und Montagsdemonstrationen wären auch gar nicht schlecht.Smile
286
am 12.05.2010 18:59:25 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Revolution in der DDR? Da können Polen ja nur drüber lachen. Smile
334
am 13.05.2010 00:40:59 (80.187.107.xxx) Link Kommentar melden
Ich weiß gar nicht warum die Montagsdemonstrationen so hochgespielt werden. es waren bestenfalls auffällige Montagsspaziergänge ohne irgendeine Wirkung. Wenn dem Russen das misshagt hätte, wäre die Angelegenheit schnell beendet gewesen. Für Gorbatschow war die DDR nur noch ein lästiges Anhängsel, welches er loszuwerden wünschte, mit dem Ergebnis, dass die BRD bluten musste und er den Ruhm einsäckelte. Die Russen spielen eben gut Schach.Frown
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