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Wirtschaft & Finanzen: Deutschland

Wollen wir die Rückkehr zur D-Mark?

Auch Deutschland muss drastisch sparen - Deshalb will die Mehrheit der Bürger die DM zurück

Die D-Mark soll wiederkommen...
Die D-Mark soll wiederkommen...
Am vergangenen Donnerstag verkündete Finanzminister Schäuble die Ergebnisse der Steuerschätzung. Demnach werden von 2010 bis 2013 rund 40 Milliarden Euro weniger Steuern eingenommen werden. Genauso war es erwartet worden. Umso unerfreulicher das Ergebnis, denn es bedeutet schlicht weg, dass auch Deutschland drastisch sparen muss. Und das in Zeiten, in denen die EU (und damit auch Deutschland) die Pleite gegangenen Griechen subventionieren muss.

IWF und EU wollen die Griechen mit 110 Milliarden Euro unterstützen. Deutschland erließ dazu am vergangenen Freitag ein Gesetz, wonach die Bundesrepublik als Teil des Gesamtpaketes den Griechen in den kommenden drei Jahren Kredite in einer Höhe von 22,4 Milliarden Euro zugesagt hat.

Wenn man bedenkt, dass andere EU-Länder, nicht zuletzt Portugal und Italien, gar nicht soweit von der Situation der Griechen entfernt sind, dann sieht die EU-Zukunft düster aus. Spätestens wenn das zweite Land (nach den Griechen) unser aller Geld benötigt und bekommt, dann dürfte auch Deutschland Pleite sein. Was dann an Sparmaßnahmen auf uns zukommen kann, dass wird deutlich angesichts der derzeitigen Situation Griechenlands.

Euro = Sparen, sparen, sparen...
Euro = Sparen, sparen, sparen...
Ab dem kommenden Jahr beginnt die Schuldenbremse in Deutschland zu wirken. Dann muss über sechs bis sieben Jahre das Bundesdefizit um 10 Milliarden Euro zurückgefahren werden, bis die Summe von rund 70 Milliarden erreicht ist. Das dürfte ab 2012, spätestens aber ab 2013 zu einem ernsthaften Problem werden. Da sind die derzeitigen griechischen Zustände vorprogrammiert und nicht mehr fern. Ob wir Deutschen dann ruhiger und gelassener reagieren als jetzt die Griechen ist eine Frage, die ich nicht beantworten kann.

Sollten wir aber in die gleiche Situation kommen, wie die Griechen sie bereits jetzt erreicht haben, stellt sich die Frage: Welche EU-Partner sind dann überhaupt noch in der Lage Finanzhilfe zu leisten?

52 % der Deutschen, so eine Umfrage, haben inzwischen Angst vor einem Anstieg der Preise und befürchten, dass es zu einer Inflation kommt. Und bei einer dauerhaften Schwächung des Euro will die Mehrheit der Bundesbürger (59 %) die gute alte D-Mark zurück. Die größten Sorgen diesbezüglich machen sich die Rentner. Insgesamt sind nur 40 % aller Bundesbürger strikt gegen die Wiedereinführung der DM.

Auch ansonsten macht sich hierzulande immer größere Euroskepsis breit. So glaubt bereits jeder dritte Deutsche, dass es den Euro in zehn Jahren überhaupt nicht mehr gibt. Und US-Präsident Obama äußerte sich in einem Gespräch mit einem russischen TV-Sender besorgt über die europäischen Volkswirtschaften. Das dürfte in erster Linie in eigenem Interesse geschehen sein, wie seinen Äußerungen zu entnehmen ist, denn er sagte, wenn es gelingt Europa zu stabilisieren, sei das „gut für die Vereinigten Staaten und auch gut für Russland“

  1. Fotolegende: Die gute alte D-Mark soll wiederkommen fordert die Mehrheit der Deutschen. Foto: © F.H.M., Pixelio.de.
  2. Fotolegende: Euro heißt in den nächsten Jahren: Sparen, sparen, sparen… Foto: © Dieter Schütz, Pixelio.de.

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Schlüsselwörter: Finanzkrise | Sparen | EU | Deutschland | Griechenland | Staatspleite | Euro | D-Mark | DM
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Kommentare

334
am 13.05.2010 00:59:52 (80.187.107.xxx) Link Kommentar melden
ES ist schon erstaunlich, wie leichtfertig die Regierung mit Milliarden umgeht. Da gibt es Sprünge von 120 auf 140 Milliarde. Da wird einerseits von Konsilidierung des Haushaltes geschwafelt und anderseits mit Milliarden herumgeschludert. SChön zu sehen, das Merkel nun langsam ins Kreuzfeuer gerät, auch in den eigenen Reihen. Mit dem Amt als Kanzlerin ist sie einfach überfordert.
Hartmut Holz
am 14.05.2010 16:08:06 (217.80.196.xxx) Link Kommentar melden
Mag sein, dass unsere Bundeskanzlerin mit ihrem Amt überfordert ist.

Fakt ist, dass die Bundesregierung viel zu lange gewartet hat, um die steigenden Probleme, in Deutschland, anzupacken.

Aber es scheint so zu sein, dass man sich von Wahltermin zu Wahltermin hangelt und nur noch auf Wahlergebnisse schaut anstatt endlich einmal zu regieren.

Und nocheinmal zu den hochgelobten Privatisierungen. So fordert der BUND Mecklenburg-Vorpommern, dass keine Seen, im Land, privatisiert werden dürfen. Denn sie sind keine Spekulationsobjekte.

Der Verband fordert, dass die Seen an Länder und Kommunen übertragen werden sollen und das kostenlos.

Denn wie schon erwähnt Seen und Wälder sind keine Spekulationsobjekte und gehören dem Volk.
Hartmut Holz
am 14.05.2010 16:45:22 (217.80.196.xxx) Link Kommentar melden
Das war klar, dass solche Argumente kommen.

Nein, Seen und Wälder sind und bleiben Volkseigentum und dürfen nicht privatisiert werden.

Kein Ausverkauf der Natur.Sad
334
am 14.05.2010 18:43:30 (80.187.103.xxx) Link Kommentar melden
Wenn Ländereien, welche sich im Privatbesitz befinden, egal ob sich darauf Wiesen, Wälder, Felder oder Seen befinden verstaatlicht werden, haben wir die DDR 2.0 hier. Hartmut Holz hegt eben kommunistisches Gedankengut.Selbst die Kernkraftwerke wurden von privater Hand erbaut. Die Betreiber erhielten zwar staatliche Unterstützung, was auch damit zu begründen ist, dass die Entwicklung dieser Anlagen auch dem Staate zugute kommt. Es war, bevor die Grünen kamen, ein hervorragender Exportartikel, wovon der Staat ja auch gezehrt hätte.
Das Einzige, was tatsächlich in der BRD Volkseigentum ist, ist die Bundesbahn, deren Privatisierung in der Tat Betrug am Volke ist. Da wird aber niemand enteignet, außer das Volk. Hartmut Holz wünscht sich eben die Zeiten zurück, wo es LPG's und VEB's gab, damit die BRD genauso endet, wie die DDR.
334
am 14.05.2010 19:42:26 (80.187.103.xxx) Link Kommentar melden
Merkel hat es jetzt gänzlich erwischt. Vernahm grade in den Nachrichten, dass die Deutschen über ihre Verhältnisse gelebt hätten und nun sparen müssen. Die Frau lebt auf einen anderen Stern. Auf der einen Seite kämpft man um Mindestlohn, weil das Volk verarmt und die herrschende Klasse redet noch von sparen.
Ich wusste schon, warum ich die CDU micht mehr wählte, als die Edelkommunistin Merkel zur Kanzlerkandidatin gekürt worden ist. Honecker könnte wirklich stolz auf sie sein, lebte er noch. Sie ist der Ruin der BRD.
334
am 15.05.2010 13:40:53 (80.187.106.xxx) Link Kommentar melden
Richtig getickt hat die Dame noch nie. Erst lädt sie Bush zu einem Wildsaubratenessen ein, für schlappe 2,5 Mio. Euro ein und sperrt die Bevölkerung nach Honecker-Art weg, dann betätigte sie sich als Außenkanzlerin und verhinderte das Schmelzen der Eisberge in Grönland durch ihren wenig erbaulichen Anblick. Mit ihrem Busenfreund Bush stieg sie erfolgreich in den Afghanistankrieg ein. Sie stürmt von einem Gipfel zum anderen. Besondere Erfolge hatte sie zu verzeichnen, als sie potente Politiker in der CDU absägte, wie Merz. Selbst für ihren Mentor Kohl wurde sie zum Stolperstein.
Ich kann an ihr nichts erkennen, was sie befähigt Kanzlerin zu sein und zu bleiben.
Erst kroch sie Honecker in den Hintern, dann Kohl, dann Bush und zuletzt versucht sie es bei Obama. Sie lebt gänzlich undiplomatisch und ungeniert ihren Hass auf die Russen und die Chinesen aus.

Sowas hat Deutschland nicht verdient.
Hartmut Holz
am 18.05.2010 18:40:01 (217.80.193.xxx) Link Kommentar melden
Umgekehrt ist dies die richtige Wahrheit.

Deutschland hat keine Regierung der Lobbyisten wie Herrn Merz, Herrn von Dohnanyi, der Löhne unter den Chinesen und Indern fordert, verdient.

Denn diese Herrschaften führen Deutschland garantiert in den wirtschaftlichen Ruin und somit in einen sehr sehr tiefen Abgrund, aus das unser Land dann nicht mehr herauskommen wird.

Und Seen und Wälder dürfen keine Spekulationsobjekte privater Herrschaften sein. Sie gehören dem Volk und somit dem Staat.
334
am 18.05.2010 18:57:08 (80.187.106.xxx) Link Kommentar melden
Merz war wenigstens ein Wirtschaftsexperte, während Merkel als Physikerin noch nicht einmal in der Lage sieht zu analysieren und handeln. Sie lebt ganz nach der Art Honeckers.
Hartmut Holz hat Folgendes geschrieben:
Und Seen und Wälder dürfen keine Spekulationsobjekte privater Herrschaften sein. Sie gehören dem Volk und somit dem Staat.

Manche kommunistische Betonköpfe haben immer noch nicht begriffen, dass in einem freien Staat auch Ländereien zum Privatbesitz gehören können und somit auch verkäuflich sind. Manche begreifen auch in diesem Leben nicht mehr, wie erfolgreich die DDR mit ihren Enteignungen war. Was wird als nächstes enteignet? Das Haus, welches am See steht?
Der Neid der Besitzlosen ist hier unüberhörbar.
  • Teilkommentar entfernt Geändert von OZ24 am 18.05.2010 19:04:38.
Hartmut Holz
am 18.05.2010 19:02:32 (217.80.193.xxx) Link Kommentar melden
Oha! Das wird ja immer kurrioser. Jetzt sind die Menschen, die die Wahrheit über Merz & Komplizen schreiben Kommunistische Betonköpfe. Da wird es sich doch sehr sehr einfach gemacht.

Ja, man will einfach die Wahrheit, über diese Herrschaften,
nicht wahr haben.

Wie gesagt: "Ewig gestriges neoliberales Geschwätz". Und was ist mit einem freien Staat gemeint?

Doch nicht etwa die Freiheit für alle Menschen. Nein, ein freier Staat heißt in den hochkapitalistischen und kriminellen Kreisen, die Freiheit nur für Reiche und für die Wirtschaft und den Lobbyisten.

Und dieses gilt es zu bekämpfen. Und leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen, in diesen Kreisen, das Denkver-
mögen.
334
am 18.05.2010 19:39:46 (80.187.106.xxx) Link Kommentar melden
Hartmut Holz hat Folgendes geschrieben:
Deutschland hat keine Regierung der Lobbyisten wie Herrn Merz, Herrn von Dohnanyi, der Löhne unter den Chinesen und Indern fordert, verdient.

Denn diese Herrschaften führen Deutschland garantiert in den wirtschaftlichen Ruin und somit in einen sehr sehr tiefen Abgrund, aus das unser Land dann nicht mehr herauskommen wird.

Bisher ist die DDR mit ihren Enteignungen in den Untergrund getrieben worden und unwiderbringlich von der Landkarte verschwunden.
Bei Herrn Holz seiner kommunistischen Ideologie helfen auch keine leichten Schläge auf den Hinterkopf mehr.
Ich frage mich nur, wie grade ein Christ das kommunistische System dermaßen verherrlichen kann.
Glaubt er etwa, dass er etwas abbkommt, wenn enteignet wird?
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