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Politik: Deutschland

Schwul und Schwuchtel sind Standard-Schimpfwörtern

Mobbing wegen sexueller Veranlagung wird immer wieder häufiger an unseren Schulen

Mal ist es die sexuelle Veranlagung, mal ist es die Beobachtung eines sexuellen Missbrauchs und schon wird man zum Mobbing-Opfer.

Die Internetseite „Lehrer-Online“ beklagt, dass „immer mehr Jugendliche ... Schwule und Lesben eklig .. finden“.(1) Ein Tendenz die erschreckt und ein Ausmaß von Intoleranz und Hass aufzeigt, wie ihn zum Beispiel dann ein Schüler wie Carl Joseph (11, USA) zu spüren bekam. (2)

Die Ursachen für diese neue Homophobie macht immer mehr Lehrern zu schaffen, denn die Offenheit der letzten Jahre und Zunahme der Toleranz und des Miteinanders von Hetero- und Homosexuellen scheint vorbei zu sein.

„Outing an der Schule kommt fast nicht mehr in Frage. Mit Abschottung oder Lügengeschichten versuchen die Jugendlichen, bloß nicht aufzufallen. Jahrelang schien gerade bei jungen Menschen die Toleranz gegenüber Homosexuellen stetig zu wachsen. Doch nun beobachten junge Schwule und Lesben ein Rollback“. (1)

Ein Rollback das allen zu schaffen macht und nur über das Elternhaus erklärbar ist. Kinder als Spiegel der Gedankenwelt der Erwachsenen.

Von daher hat das „WDR am 12. April 2010 in der Reihe >>die story<< eine Reportage mit dem Titel ">>Schwule Sau<< - Der neue Hass auf Homosexuelle", gezeigt. Leider gibt es kein Video oder einen Clip mehr darüber.

Berichtet wurde über Madeleine, eine junge Frau die sich ständig in Frauen verliebt hat. Doch neben dieser Erfahrung machte sie dann die Erfahrung mit Sex-Mobbern in ihrer Schule.

„Madeleine schreibt ihrer besten Freundin in einem Brief, dass sie nicht wisse, was mit ihr los sei: Sie verliebe sich immer nur in Frauen. Am nächsten Morgen hängt ihr Brief - vielfach kopiert - an den Wänden der Schule. >>Die Leute haben mich angeguckt wie ein Stück Dreck. Und so habe ich mich auch gefühlt<<, sagt Madeleine“. (1)

Eine Erfahrung die Madeleine mit vielen teilt, und sie hatte noch Glück, dass der Brief und ihr Foto nicht bei „Facebook“ oder einer anderen Internetseite aufgetaucht ist. Cybermobbing ist meist die nächste Stufe, die Opfer wie Madeleine ertragen müssen und sie an den Rand des Ruins treiben.

Und wie die Reporter des WDR zu recht feststellten, „ Schwul und Schwuchtel sind wieder zu Standard-Schimpfwörtern auf deutschen Schulhöfen geworden. Lehrkräfte sagen oft entschuldigend: Das sei ja nicht so gemeint“. (1)

Auch diese asoziale Einstellung vieler Lehrkräfte ist ein Grund, warum Mobbing immer mehr zum Schulalltag werden. Wer wie Lehrer meint, bei Mobbing sei alles nicht so gemeint, der wird zum Mittäter und oft dann das nächste Opfer.

Aber wer auch bei sexuellen Angriffen aktiv wird, ist vor Mobbing nicht gefeit, das zeigt der Fall einer jungen Mitarbeiterin, die den berühmten „Heimleiter Schoch“ vom Martin Luther Haus anzeigte. Der Heimleiter hatte „Jugendliche in seinem Zelt übernachten“ lassen. (3)

Nach der Anzeige „machten Kollegen ihr das Leben zur Hölle, sie wurde massiv gemobbt, sogar der der Landesbischof Friedrich musste einschreiten und für die eine andere Stelle finden“. (3)

Und Herr Schoch, ein Rummelsberger Diakon und Psychotherapeut ging 1988 ohne Probleme und Reue in den Ruhestand. So ist das bei uns mit den Tätern, die werden gehätschelt und geschützt, die Opfer werden fertig gemacht und wenn sie Glück haben versetzt. So was nennen die die „Würde des Menschen“ achten und schützen, ob 1966, 1976, .., 2006 oder 2010, haben sie daran etwa Zweifel?

Auch Guido Westerwelle scheint über die Homophobie in der Schule gemobbt worden zu sein. Leider gibt es das Interview mit ihm in der Bravo nicht im Internet. Man kann nur hoffen, dass sich diesmal der Außenminister nicht versteckt, sondern aktiv den Kampf gegen die „Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit“ an den Schulen unterstützt. (3)

„In seiner Jugend sei es weitaus schwieriger als heute gewesen (?), zu Homosexualität zu stehen, berichtete der Außenminister. Seine Familie und seine Freunde hätten es eigentlich immer gewusst und verstanden, >> aber natürlich gab es manche Attacke, an die man sich heute auch erinnert <<, sagte Westerwelle. >> Es gab einige, die es gemerkt oder gewusst haben und damit nicht umgehen konnten. << (4)

1) http://suche.aol....821449.php 2) http://dieaktuell...elbstmord/

3) http://www.bravo....der=000050 4) http://www.focus....98580.html

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Schlüsselwörter: Brief | Carl Joseph | Cybermobbing | eklig | Heimleiter Schoch | Intoleranz und Hass | Landesbischof Friedrich | Mittäter | neue Homophobie | Outing | Psychotherapeut | Rollback | Schwule Sau | Schwule und Lesben | Sex-Mobbern | sexuellen Missbrauchs | Standard-Schimpfwörtern
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Kommentare

Hartmut Holz
am 29.04.2010 16:51:36 (217.80.222.xxx) Link Kommentar melden
Es ist schon erschreckend wie manche Jugendliche, an den
Schulen, miteinander umgehen.

Und nach diesen Beschimpfungen der Opfer werden diese dann noch verprügelt.

Nein, diese Unworte haben an unseren Schulen rein gar nichts zu suchen.
Pater Lingen
am 29.04.2010 17:04:17 (77.178.227.xxx) Link Kommentar melden
Ja, fürwahr erschreckend.
Also: Dass Abscheu und Ekel gegen Homosexualität als "falsch" dargestellt werden.
Der "Lehre-Online"-Connection habe ich bereits meinen neuen Text "Katholische Kirche, Theologisches, David Berger und Homosexualität" zugeschickt; für OZ24 ist dieser bereits eingereicht.
Für alle Fälle kann man sich hier die älteren Erläuterungen zur "Homophobie" zu Gemüte führen:
http://www.online...ticle/2025
Hartmut Holz
am 29.04.2010 17:09:13 (217.80.222.xxx) Link Kommentar melden
Diesen Artikel, Herr Pater Lingen, werde ich mir einmal anschauen und durchlesen.

Und Gottes Segen für Sie.
286
am 29.04.2010 17:22:00 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Man kann ja einfach mal unter PRHL googeln Wink

Rolf Hermann Lingen - PRHL - a knol by Ralf Möbius
Rolf Hermann Lingen verbreitet im Internet seine religiöse Weltanschauung und leitet aus dieser das Recht ab, gegen allgemein...

knol.google.com/k...ingen-prhl
Pater Lingen
am 29.04.2010 17:31:11 (77.178.227.xxx) Link Kommentar melden
Man kann sich ja auch mal informieren:
Richtigstellung zum Knol-Projekt von Google
Aber hey - Verleumder (und ihre Lemminge) meiden die Wahrheit wie der Teufel das Weihwasser.
Irgendwie putzig, wie manisch die Lingen-Basher sich auf diesen jämmerlichen Verleumdungs-Text stürzen. Nun, jeder braucht wohl einen Strohhalm, an den er sich klammert, und sei er noch so illusionär.
Hartmut Holz
am 29.04.2010 17:38:40 (217.80.222.xxx) Link Kommentar melden
Das mag wohl so sein Herr Pater.

Christus, dein Licht verklärt unsere Schatten. Lass nicht zu, dass das Dunkle zu uns spricht.

Denn auch ihr seid das Licht.
Hartmut Holz
am 29.04.2010 17:57:10 (217.80.222.xxx) Link Kommentar melden
Kommentar völlig überflüssig. Schau einmal in die Bergpredigt bei Lukas und handele danach.
288
am 30.04.2010 01:29:57 (95.169.229.xxx) Link Kommentar melden
Falsche Priester

nur weil irgendein rocktragender alter Kerl mit Ring und Kette einem anderen Mann, der ebenfalls im schwarzen Kleidchen rumläuft, Berechtigung erteilt, dass er sich als Priester fühlen darf, heisst das nicht, dass das automatisch "richtig" waere.
was ist denn fuer dich der unterschied zu richtig und falsch?
sei ehrlich: im grunde haeltst du doch alle christlichen Priester fuer "falsch". Stimmts?
288
am 30.04.2010 01:47:47 (95.169.229.xxx) Link Kommentar melden
Ein angeblicher Pater sollte sich zum Thema Sexualität überhaupt nicht äußern.

Denn was versteht er davon?
Nichts.

ich glaube nicht dass WIR das beurteilen koennen, sollten oder duerfen.
Es gibt fuer alles Grenzen. Und Haushälterinnen gibt es auch.
Zölibat heisst ehelos.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem Ehelosigkeitszölibat und einem Enthaltsamkeitszölibat. Unter Ehelosigkeitszölibat versteht man, dass Kleriker nicht verheiratet sein dürfen; beim Enthaltsamkeitszölibat ist es durchaus möglich, dass Verheiratete die Weihen empfangen, allerdings müssen sie ab dem Tag der Weihe enthaltsam leben. Der Enthaltsamkeitszölibat wurde erstmals auf der Synode von Elvira (ca. 306) als Gesetz aufgeschrieben.


Im Jahre 1022 ordnete Papst Benedikt VIII. auf der Synode zu Pavia gemeinsam mit Kaiser Heinrich II. an, dass alle Geistlichen künftig nicht mehr heiraten durften. Da es für Priester üblich wurde, die Heilige Messe täglich zu zelebrieren, spielte dabei vor allem die kultische Reinheit eine Rolle, aber auch die Tatsache, dass sonst Kirchenbesitz an die Kinder der Geistlichen vererbt worden wäre. Verstöße gegen den Zölibat wurden mit Kirchenstrafen belegt, und bereits verheirateten Geistlichen wurden Amt und Besitz entzogen.

es ging also wiedermal um Kohle.
Trotz Zölibatsverpflichtung gibt es römisch-katholische Priester, die Beziehungen eingehen und im Rahmen solcher Beziehungen auch Kinder zeugen. Aufsehen erregte 1995 der Fall von Hansjörg Vogel, der als Bischof von Basel zurücktrat, als bekannt wurde, dass er Vater würde.

Da Priester kirchenrechtlich zur Ehelosigkeit und damit implizit zum Leben in Enthaltsamkeit verpflichtet sind, werden solche Beziehungen von den Betroffenen meist geheimgehalten. Es existieren keine zuverlässigen Quellen über die Zahl solcher Beziehungen und der in ihnen geborenen Kinder. Manche Quellen sprechen von einigen Tausend betroffenen Kindern in Deutschland.[5]

Also, wir koennen das sicher nicht beurteilen, ob dieser P.L. nun Ahnung hat vom Thema Sexualitaet oder nicht.

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