Rund um OZ24

Suchen

Unterstütze OZ24

Politik: Deutschland

Das Finanzamt prüft nun das „Luxusleben“ von Maserati-Harry

Mit Spendengeldern lässt es sich besser leben.

Erfolgsgeschichten wie die von Maserati_Harry tauchen immer öfters auf. Geschickt wird in der Grauzone von der großzügigen Spendermentalität der Deutschen, der fehlenden Antikorruptionsgesetzgebung und des „Schweizer Käslochmodells Einkommenssteuergesetzgebung“ in der Nische „Sozial und Gemeinnützig“ abgefischt, was die „dicke Hose“ eben so mit ihren großen Taschen fasst.

Die Täter fühlen sich dann immer wie die Opfer, die Spender fühlen sich wie die „Schafe auf der Schlachtbank“ und die wirklichen Opfer, den man ja helfen wollten, stehen dann meistens am Rande zum „Nichts“.

Maserati-Harry war nur einer, einer der über die „automatische Geschwindigkeitskontrolle“ ins Rampenlicht geraten ist, ansonsten wäre er nie entdeckt worden, so gut funktioniert bei uns die Kontrolle durch Finanzamt, Verwaltung (hier eben Senatssozialverwaltung) und Diakonie, Stellen die zusammenarbeiten müssten, wenn, ja wenn eben das Grundgesetz bei uns Wirklichkeit wäre.

Laut Artikel 35, Absatz 1, leisten „alle Behörden des Bundes und der Länder sich gegenseitig Rechts- und Amtshilfe“, doch wo ist das schon Wirklichkeit?

Harry Ehlert war für nur durch seine Vorliebe für den Umgang mit „Spendengelder und der Gemeinnützigkeit“ der Treberhilfe sowie für seinen leidenschaftlichen Hang zum schnellen Firmenwagen Marke Maserati aufgefallen. (1)

Zur Erinnerung, begonnen hat alles mit einem Zufall und dem Hang von Harry Ehlert zu schnellen Autofahrten. (2) Das Problem dabei war nur, dass er zwei Autos der Obdachlosenhilfe für Jugendliche in Berlin benutze und das fanden doch viele ein Bisschen zu viel der dicken Hose. Nun ist auch noch ein BMW-Geländewagen als Dienstwagen aufgetaucht, was den Vorwurf der dicken Hose von Harry wohl treffend unterstreicht.

Doch bei näherem Hinsehen stellte sich dann heraus, Harry hat auch einen lockeren Umgang mit Spendengeldern und Objekten, die der Treberhilfe gehörten. Ehlert steht im Verdacht der Untreue im Umgang mit Spendengeldern. (3)

Und nun, nun ist seit heute das Finanzamt zu Besuch in der Treberhilfe, es „prüft (ab dem 26.04.10) die Einnahmen und Ausgaben der Treberhilfe. Der Staatssekretär der Senatssozialverwaltung, Rainer-Maria Fritsch, geht davon aus, dass der in die Kritik geratenen Organisation die Gemeinnützigkeit entzogen wird. Ein anderes Ergebnis würde ihn wundern, sagte Fritsch am Montag der rbb-Welle RadioBerlin“.

Das war es dann wohl für die Treberhilfe, obwohl die 150 Mitarbeiter sich für eine neue Unternehmensstruktur seit Wochen stark machen, vielleicht übernimmt ja die Diakonie Berlin den Verein ganz. Die Projekte der Treberhilfe hatten ja über Jahrzehnte einen sehr guten Ruf.

Für Harry Ehlert sieht es dagegen schlecht aus, neben den schnellen Autos wirft ihm der Staatsanwalt Untreue vor. Neben dem Maserati und BMW hatte sich Harry ein hohes Gehalt als Geschäftsführer gegönnt. Und in Caputh, dem Ort an dem sich Albert Einstein in seinen Berliner Zeiten erholte und ein Wochenenddomizil hatte, hat sich auch Harry eine kostspielige „Einliegerwohnung in der aufwendig modernisierten, millionenschweren Dienstvilla der Treberhilfe“ gegönnt, passend zu seinem Lebensstil eben, aber nicht zur Treberhilfe und ihrem sozialen Anspruch.(4)

Doch wo passt schon bei uns Lebensstil, Moral und sozialer Anspruch zusammen. Kennen Sie einen Bereich?

1) http://www.online...ticle/3070 2) http://derdetekti...wohlstand/ 3) http://derdetekti...cken-hose/ 4) http://www.berlin...reber.html

uploaded

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
Drucken Empfehlen
Schlüsselwörter: Albert Einstein | BMW-Geländewagen | Finanzamt zu Besuch | Firmenwagen Marke Maserati | Gemeinnützigkeit entzogen | hohes Gehalt als Geschäftsführer | millionenschweren Dienstvilla | neue Unternehmensstruktur | Obdachenlosenhilfe für Jugendliche | Spendengelder | Staatssekretär der Senatssozialverwaltung | Treberhilfe
Sie wollen selber einen Artikel schreiben. Kein Problem, einfach registrieren!

Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben

Einen Kommentar schreiben







Kommentare von Nichtmitgliedern der Seite Onlinezeitung24.de müssen durch einen Bestätigungslink per E-Mail freigeschaltet werden, für Mitglieder entfällt diese Bestätigung. Diese Maßnahme dient der Diskussionskultur und soll die Kommentarfunktion vor Spam schützen. Wir bitten um Ihr Verständis für diese Maßnahme.

Seitenaufbau: 0.04 Sekunden
39,859,595 eindeutige Besuche