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Politik: Deutschland

Schulleiter mobbt und terrorisiert Schüler in Berlin

Wozu haben wir die gesetzliche Fürsorgepflicht in Deutschland?

Einst war die Lindenhof-Grundschule* in Berlin Schöneberg eine Vorzeigeschule, Schüler, Lehrer und Eltern fühlten sich wohl, das mag was heißen bei dem Zustand unseres Schulsystems heute. Doch der Fortschritt ging nur so lange gut, bis der Chefmobber Hans S. Schulleiter wurde und einen Vorgesetzten Schulrat, Helmut R. Rückendeckung hatte, der die Arbeitsmethoden von „Hans“ billigte und deckte, das waren Brüllorgien, Beschimpfungen, Schikanen und auch mal Schläge angewandt hat. Eine Strafanzeige wegen der Verletzung der Fürsorgepflicht erfolgte nie.

Für den Schulleiter waren seine Schüler offenbar „Dumm- und Hohlköpfe“, denen man schon mal eine Kopfnuss verpassen musste. Mit seinen Vorstellungen von Pädagogik hat der Schulleiter Hans S. nicht hinterm Berg gehalten, und dies wurde vermehrt von den Eltern bei Schulaussitzungen zur Sprache gebracht, doch lange Zeit vergebens. Es gab ja den Schulrat Helmut R., Beamter auf Lebenszeit, wie Hans S. auch, und die dürfen bekanntlich alles, was man so Moobbing nennt in unserer Gesellschaft.

„Die Beschwerden“ hüften sich bei Martina Rade, Vorsitzende des Schulausschusses des Bezirks und Mitglied von „Bündnis 90/Die Grünen. Jede Schulausschusssitzung war überlaufen, weil die halbe Elternschaft da war, erzählt Rade.“(1) Doch keiner der Beschwerden führte zum gewünschten Handeln, und dafür mussten dann Schüler wie Tom leiden.

Hans S. hatte auch so seine speziellen und typisch altdeutschen Auffassungen bezüglich der Herkunft seiner Schüler und ihrer Hautfarbe. „Im September letzten Jahres (haben) betroffene Eltern erstmals erklärt, dass der Schulleiter einen farbigen Jungen, (Tom E.) als ‚black man’ bezeichnet habe. Auch Mitschüler soll er verunglimpft haben.(2) Irgendwie erinnert das an Carl Josef aus den USA, der unter anderem auch die falsche Hautfarbe hatte. (4)

„Die Eltern gingen jedoch erst richtig auf die Barrikaden, als sie sich vom zuständigen Schulrat Helmut R. nicht ernst genommen fühlten. Der Schulrat habe die Probleme verharmlost, sagen die Eltern. Aus einem Schreiben des Bezirksamts geht hervor, dass Helmut R. schließlich selbst in die Schule kam, um die Schüler zu den Vorfällen zu befragen“. (1)

Eine andere Stellungnahme dazu gibt die Mutter von Tom ab. Danach habe sie eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Schulleiter Hans S. eingereicht. „Daraufhin erschien der zuständige Schulrat (Helmut R.) an der Lindenhof-Grundschule und soll mehrere Grundschüler in Einzelgesprächen regelrecht verhört haben. Tom E.: >> Er hat mich und einen Freund in ein Zimmer gebracht, die Tür verschlossen und über unsere Eltern ausgefragt.<< Offensichtlich wollte der Schulrat seinen „Beamtenkumpel“ Hans S. decken, denn warum wurden die Schüler über ihre Eltern ausgefragt. (2)

Die Senatsschulverwaltung gibt sich zugeknöpft. Zu >> Personalangelegenheiten << äußere man sich nicht, so der Sprecher von Schulsenator Zöllner (SPD). Übrigens ist Herr Zöllner Prof. (Habilitation für Physiologische Chemie) und Dr. (Promotion in Mainz zum Dr. med.), vielleicht wäre mal ein Pädagoge auf dem Stuhl besser geeignet und jemand der nicht zugeknöpft ist, schließlich geht es um Mobbing und Psychoterror, und dazu sollte man schon eine Meinung äußern können, zumindest in der Demokratie. „Die Lehrer (dagegen) reagierten auf die Vorgänge – sieben von 19 Kollegen wollten die Schule verlassen! Der Schulrat wiegelte ab, erklärte, der Direktor habe die Kinder doch nur getätschelt.(2) Die Lehrer kann man verstehen, doch eigentlich hätten auch sie sich im Rahmen der Fürsorgepflicht sich gegen die Verhältnisse stemmen müssen und Anzeige erstatten sollen. Doch was wäre dann wohl in dem Klima und bei dem Schulrat und Schulsenator geschehen, was meinen Sie?

Tätscheln nennt der Schulrat die Handlungen in denen der „Schulleiter ... die Kinder geschlagen habe. >> Als meinem Freund ein Stück Kreide abgebrochen ist, hat er ihn am Kopf aus dem Klassenzimmer gezerrt, erklärt Tom E<<. Auch von einer Kopfnuss ist die Rede“.(2) Aus dem Klassenzimmer zerren in dem man ihm am Kopf packt, kann ja wohl nicht als „Tätscheln angesehen werden, dazu benötigt man schon etwas mehr Kraft.

Nun soll Hans S. Schulleiter in Lichtenberg werden, dort ist man noch immer ganz geschockt von dieser Nachricht. „Ich habe Kontakt zu betroffenen Eltern aus dieser Schule und mir stellen sich die Nackenhaare auf, da dieser Schulleiter zu uns nach Lichtenberg kommen wird. Kann man im Blog von mir nachlesen. LG“ (3)

Man fragt sich eigentlich, was passieren muss, bis solche unfähigen Lehrer, Pädagogen und Schulleiter einfach aus dem Dienst entlassen werden und ab wann eigentlich ein Staatsanwalt ermittelt muss, wir haben doch ein Grundgesetz, oder?

*http://www.linden...idsnet.de/ 1) 2)http://www.bz-ber...99618.html 3)http://www.gedank...hoeneberg/ http://politgirl....press.com/ 4)http://dieaktuell...elbstmord/

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Kommentare

286
am 13.04.2010 16:20:13 (141.76.45.xxx) Link
Dieser Kommentar wurde auf Grund eines Verstoßes gegen die Kommentarregeln von einem Moderator gelöscht.
  • Gelöscht von OZ24 am 14.04.2010 07:21:50.
122
am 14.04.2010 14:57:46 (217.83.49.xxx) Link Kommentar melden
Copy & Paste, ist doch ganz einfach,
Als meinem Freund ein Stück Kreide abgebrochen ist, hat er ihn am Kopf aus dem Klassenzimmer gezerrt, erklärt Tom E.,

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