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Politik: Deutschland

Kinder und Jugendliche bewegen sich zu wenig

Generation Stubenhocker

Kinder und Jugendliche, in Deutschland, bewegen sich zu wenig. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK).

Demnach sind zwei von drei Kinder an einem gewöhnlichen Schultag höchstens eine Stunde lang in Bewegung. Lediglich jeder Fünfte ist täglich ein bis zwei Stunden körperlich aktiv und nur jeder Zehnte mehr als zwei Stunden.

Gleichzeitig wird die "Generation Stubenhocker" immer dicker: Wie die KIGGS:Studie des Robert-Koch-Instituts ergab, sind in Deutschland bereits 15 % der Kinder übergewichtig. Und dieses bleibt natürlich nicht ohne Folgen. Denn dicke Kinder sind, in der Schule, häufig Hänseleien ausgesetzt und futtern, aus lauter Kummer, oft immer weiter. Doch nicht nur das: Auch Krankheiten, die in der Regel erst im Alter auftreten, wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes oder auch Gelenkschäden machen sich immer weiter breit.

Zwei von fünf Jungen zwischen 14 und 17 Jahren bringen es täglich auf fünf Stunden vor dem Fernseher, dem Computer oder auch vor der Spielkonsole. Nicht alle sind übergewichtig, aber KIGGS zeigt, dass der Anteil der Übergewichtigen mit dem Medienkonsum steigt. Unter den Mädchen, die drei Stunden und mehr vor der Glotze sitzen, ist jedes achte fettleibig. "Die Lebensweise von Kindern und Jugendlichen hat sich, in den letzten Jahren, rasant verändert", sagt Dr. Andrea Hoppe, Ärztin bei der Techniker Krankenkasse. Die Kinder bewegen sich weniger und verbrauchen daher auch weniger Energie. Gleichzeitig nehmen Kinder und Jugendliche aber zu viele Kalorien zu sich". Und das Risiko ist groß, dass sie die überschüssigen Pfunde auch mit ins Erwachsenenalter schleppen.

Deshalb gilt für die Eltern folgendes: Rechtzeitig die Notbremse ziehen!.

Doch dieses ist leichter gesagt als getan. Denn Voraussetzung ist, dass die Eltern die Trägheit und das Übergewicht ihrer Sprösslinge früh erkennen und auch bereit sind, eigene Gewohnheiten zu überdenken. Denn viele Faktoren, die bei der Entstehung von Übergewicht eine Rolle spielen, werden in der Familie erworben. Daher sollten Jugendliche, die zu Übergewicht neigen, ihr Essverhalten auf lange Sicht ändern. Regelmäßige Mahlzeiten mit frischen und vielseitigen Gerichten können einen gesunden Rhythmus in die tägliche Ernährung bringen. Zudem ist Sport ein wichtiger Ausgleich für Fernseher, Computer und Co. Denn Jugendliche, die sich regelmäßig bewegen,haben eine bessere Chance schlank zu bleiben oder sogar abzunehmen.

Dafür sind Ausdauersportarten wie Schwimmen, Rad fahren, Joggen und Inlineskaten am besten geeignet. Ausdauersport ist gelenkschonend und regt den Stoffwechsel an. Außerdem fördert regelmäßiger Sport die Fettverbrennung und baut somit die ungeliebten Fettdepots ab. Dafür bauen die Kinder, beim Sport, Muskelmasse auf, die wiederum dafür sorgt, dass sie noch mehr Fett verbrennen.

Dabei kommt es gar nicht auf eine spezielle Sportart an. Die Kinder sollten das tun, was ihnen Spaß macht,, denn nur dann hören sie nicht nach kurzer Zeit wieder auf. Es muss auch nicht gleich Leistungssport sein. Schon kleine sportliche Aktivitäten im Alltag können etwas bewirken.

So können beispielsweise die Kinder mit dem Rad zur Schule fahren oder auch eine Station früher aus dem Bus steigen und zu Fuß nach Hause gehen. Eine gute Idee ist auch regelmäßiger Sport mit der ganzen Familie. Das motiviert die Kinder und Jugendlichen deutlich stärker, als wenn sie sich allen einem Trainingsprogramm unterziehen.

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Schlüsselwörter: Kinder | Jugendliche | Bewegung
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Kommentare

288
am 14.04.2010 00:00:57 (95.169.237.xxx) Link Kommentar melden
ich denke mal, dass da auch ¿bei vorzeitigem Verlassen des Schulbusses? keine Versicherung fuer die Schulwegsabsicherung mehr vorlaege.
Zum anderen, wenn die Kinder nicht 6Std. in der Schule zur voelligen Bewegungslosikeit verdammt waeren, dann waere schon der halbe Tag (versus Nacht) gerettet.
288
am 14.04.2010 00:01:38 (95.169.237.xxx) Link Kommentar melden
...und da waere da noch das Winterhalbjahr...
266
am 14.04.2010 00:05:05 (95.222.194.xxx) Link Kommentar melden
Eine typisch deutsche Diskussion: Versicherung
288
am 14.04.2010 00:08:56 (95.169.237.xxx) Link Kommentar melden
es geht ja auch um deutsche Schueler.
in meiner Familie wurde ein Kind auf dem Schulweg an einer Ampel, die fuer den Verkehr rot war, ueberfahren.
Es DURFTE den Bus nicht benutzen, weil der Schulweg unter 2 km war.
Tolle Regelung.
288
am 14.04.2010 00:09:19 (95.169.237.xxx) Link Kommentar melden
lieber zu dick als tot.
266
am 14.04.2010 00:44:30 (95.222.194.xxx) Link
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  • Gelöscht von Argusauge am 14.04.2010 18:35:23.
288
am 14.04.2010 14:56:31 (95.169.245.xxx) Link
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  • Gelöscht von Argusauge am 14.04.2010 18:35:50.
288
am 14.04.2010 14:59:05 (95.169.245.xxx) Link
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  • Gelöscht von Argusauge am 14.04.2010 18:35:34.
288
am 14.04.2010 15:17:13 (95.169.245.xxx) Link
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  • Gelöscht von Argusauge am 14.04.2010 18:40:47.
288
am 14.04.2010 16:52:28 (95.169.247.xxx) Link Kommentar melden
der bus, der allgemein eingesetzt wurde, hielt nur an den haltestellen die von der schulbehoerde festgelegt waren. und damals war eben die regelung die, dass es fuer kinder, die in schulnaehe wohnten, eben keine bustransporte gab, ob er nun den bus nicht benutzen durfte oder wie immer man das ausdrueckt ist doch egal, weil das resultat das ist, dass er an einer gruenen ampel (fuer ihn) ueberfahren wurde.
DAS ist das Problem, nicht der Bus.
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