Rund um OZ24

Suchen

Unterstütze OZ24

Politik: Deutschland

BVG-Chef Andreas Sturmowski (56) unter Untreueverdacht.

Thilo Sarrazin (SPD) und die "Geisterbahn" von Berlin

Der Zustand der U-Bahn insgesamt und der Busse zeigen wohl die dramatische Lage in dem Unternehmen BVG, das jetzt auch noch 65 Millionen Euro zusätzliche Verluste verkraften muss.

Da hat sich dann wohl der Chef - Parteibuch ist nicht bekannt - im Laden gedacht, 2,8 Millionen Euro fallen da nicht auf und die Gelegenheit war sehr günstig und einmalig, der große Umzug von West- nach Ostberlin stand auf der Tagesordnung. Und bei so einem Ereignis schauen schon mal viele nicht so genau hin, gerade wenn es um Zahlen geht.

„Es geht um den Verdacht der Untreue im Zusammenhang mit dem Umzug der BVG-Zentrale vom Kleistpark (Schöneberg) in die Trias Towers (Friedrichshain)“. (1) So der Ermittlungsauftrag an den Staatsanwalt.

Der Umzug sollte 2,73 Millionen Euro einsparen, hat aber angeblich nur 430 000 Euro gebracht und das hat dann der Landesrechnungshof gemerkt und nachgehakt. Uns siehe da, nun fehlen plötzlich insgesamt 2,8 Millionen Euro, also sind die 430 000 Euro auch weg. Print-Journalisten fragen da nie so genau nach, gerade wenn sie von der Bild sind, da zählt nur die Größe der Überschrift. 2,8 Millionen Euro sind ja heute offenbar nur noch Peanuts, wenn man die Kosten der Finanzkrise gegenüber stellt, da haben viele die Bodenhaftung verloren.

Der BVG-Chef Andreas Sturmowski (56) ist seinen Job auf jeden Fall zum 31.10.2010 schon mal los, was bei einem bisherigen Jahresgehalt von 398 000 Euro auch nicht weh tun dürfte und man muss ihm zu erst mal den Verbleib der 2,8 Millionen nachweisen.

„Schon lange ist der Senat unzufrieden mit dem Vorstandsvorsitzenden des landeseigenen Verkehrs-Unternehmens. Finanzsenator Ulrich Nußbaum (52, parteilos) lässt dessen Vertrag auslaufen“. (1) Wie konnte Sturmowski überhaupt in die Position gelangen? Warum hat man nicht früher gehandelt, wenn man schon lange mit ihm unzufrieden war?

Eine Frage, die sein früherer Chef Thilo Sarrazin (SPD) beantworten könnte, der jetzt sicherlich eine Ostergrußkarte vom BVG-Chef bekommt, denke ich mal. Adresse von Thilo Sarrazin ist ja nun hinlänglich bekannt, Bundesbank Frankfurt am Main. Es fällt auf, dass der Name Sarrazin immer wieder im Zusammenhang mit dubiosen Machenschaften auftaucht, gerade der, der immer so genau weiß was Araber und Türken so treiben, nur dort wo er die Fürsorgepflicht hatte, das stinkt und raucht es immer öfters. Komisch, oder?

BVG-Chef Sturmowski ging auf jeden Fall jetzt zuerst mal in Urlaub, doch dafür war jetzt der Staatsanwalt in den Büroräumen der BVG-Zentrale und hat sich 100 Akten gesichert. Heißt nicht viel, wer die Arbeitsweise der Staatsanwaltschaft kennt. Die Frage ist, arbeitet schon eine Clearingstelle in der Schweiz im Hintergrund mit?

Man darf gespannt sein, was bei den Ermittlungen herauskommt und wo nun die 2,8 Millionen Piepen geblieben sind, hoffentlich nicht auf einem dieser berühmten Konten in der Schweiz oder gar in den neuen Ausweichländern wie Türkei oder Bulgarien und weiter östlich, oder gar in der Südsee. Täter sind sehr kreativ, wenn es um ihre Kohle oder Beute geht, das muss man anerkennen. In ihrem Job dagegen sind sie oft Nieten, warum wohl? Der BVG-Chef hinterlässt ja nur 65 Millionen zusätzlich Schulden, bei dem Berg, den Berlin hat, auch nur Peanuts oder was oder wie? Und warum schweigt Sarrazin zu dem Vorgang?

1)http://www.bild.d...owski.html :@

uploaded

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
Drucken Empfehlen
Schlüsselwörter: 65 Millionen Euro Verluste | BVG-Chef Andreas Sturmowski | BVG-Zentrale | der große Umzug | Finanzsenator Ulrich Nußbaum | landeseigenen Verkehrs-Unternehmens | Thilo Sarrazin (SPD)
Sie wollen selber einen Artikel schreiben. Kein Problem, einfach registrieren!

Kommentare

449
am 29.05.2010 01:21:36 (79.192.233.xxx) Link Kommentar melden
Mit relativ großem Entsetzen musste Ich diesen Artikel lesen.
Die in groben Maße ungerechtfertigten Anschuldigungen und Beleidigungen gegen Herrn Sturmowski sind meiner Meinung nach anmaßend und unverschämt.
Sich negativ über die Bild-Zeitung zu äußern sei verständlich, daraufhin jedoch exakt dem selben Muster in Sachen Inhalt zu folgen plamabel.
Dieser Text beruht auf Vermutungen und begründet sich anscheinend auf einem persönlichen Abneigen gegenüber Herrn Sturmowski.

Einen Kommentar schreiben







Kommentare von Nichtmitgliedern der Seite Onlinezeitung24.de müssen durch einen Bestätigungslink per E-Mail freigeschaltet werden, für Mitglieder entfällt diese Bestätigung. Diese Maßnahme dient der Diskussionskultur und soll die Kommentarfunktion vor Spam schützen. Wir bitten um Ihr Verständis für diese Maßnahme.

Seitenaufbau: 0.05 Sekunden
38,488,656 eindeutige Besuche