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Technik: AutomobilRußpartikelfilter aus dem Verkehr gezogen

Foto via pixelio.de
Nach Schätzungen wurden die unwirksamen Rußpartikelfilter in mehreren zehntausend Fahrzeugen verbaut. Die Deutsche Umwelthilfe bezeichnet den Vorfall als einen Skandal. Sie hatte in der Vergangenheit mehrfach eine Rückrufaktion angemahnt, bis gestern ohne Erfolg. Das Kraftfahrtbundesamt geht von ca. 40000 betroffenen Fahrzeugen aus, nach Recherchen der Deutschen Umwelthilfe sollen in Wirklichkeit mehr als 60000 Fahrzeuge betroffen werden. Gegen die Firma GAT ermittelt inzwischen die Staatsanwaltschaft, Tatvorwurf Betrug.
Erleichterung bei den Betroffenen, die Betriebserlaubnis erlischt nicht
Das Kraftfahrtbundesamt erklärte gestern, dass die betroffen Fahrzeughalter keine Angst haben müssen, dass die Betriebserlaubnis der Fahrzeuge durch den Einbau der unwirksamen Rußpartikelfilter erlischt, diese bleibe auf jeden Fall gültig. Inzwischen arbeiten die Bundesregierung, das Kraftfahrtbundesamt und die Werkstättenverbände an einer schnellen unkomplizierten Lösung. Noch keine Klarheit herrscht beim Umgang der betroffen Fahrzeughalter im Zusammenhang mit der gewährten Steuervergünstigung. Die Nachrüstung eines Rußpartikelfilters wird momentan mit einer Steuerbefreiung von 330 Euro bei der KFZ-Steuer gefördert.
Eines zeigt der Fall sehr deutlich, mit dem Grundgedanken Umweltschutz wird versucht Geld zu verdienen und das ohne Rücksicht auf Verluste. Die Firmen haben umweltbewusste Autofahrer betrogen. Sie haben ihnen eine Illusion und wissentlich nicht funktionierende Anlagen verkauft. Nach den gestrigen Enthüllungen haben diese Autofahrer nur teuren Schrott erworben.
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