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Politik: Europa

Staatsbankrott

oder: die Wiederkehr des ungeliebten Deutschen

Es stellt sich immer wieder die Frage, kann ein Staat Bankrott gehen. Gerichte sagen im Zusammenhang eines Insolvenzantrages gegen die BRD-Finanz-GmbH, die mit dem Hintergrund der Selbstmittelbeschaffung, die über den normalen Haushalt hinausgeht und Ihre Ursache in der durch Gerhard Schröder und der SPD genehmigten Derivatenfinanzsystemmachart zur Eigenmittelfinanzierung auf Scheinbasis, eingeführt wurde, nein. Denn die BRD-Finanz-GmbH, egal ob die Einlage verpulvert ist, also nur einer vernachlässigbaren Größe als Rechtsgrundlagensicherung zu sehen ist oder nicht, kann nicht Pleite gehen, da die Gesamtheit der Bevölkerung dafür in der Haftung steht, unabhängig Ihrer Geschäftsführung. D.h., schlicht, der Anteilseigner, der nicht einmal über die Geschäftsführung dieser GmbH zu Abstimmung gefragt wird, geschweige denn ein Mitgestaltungsrecht und kein Mitspracherecht im Gesellschaftsrecht hat, haftet dennoch und ist persönlich haftender Eigner. Anders als die Geschäftsführer, die diese GmbH aus freien Stücken zur Erfüllung von Scheingeschäften, erfunden haben.

Ein Vorgang, für den jeder normale GmbH-Geschäftsführer, resp. Anteilseigener, sich der strafrechtlichen Verfolgung aussetzen würde. Allein dieser Umstand wirft ein Schlaglicht auf diese GmbH in Ihrer Sinnhaltigkeit eines Staatsmissbrauches. Und hier trennt sich ganz eindeutig das alte, ehrwürdige preußische Wertschöpfungsmodell, nach der der Wert einer Währung immer auch ein Spiegel der Produktivkraft des Ganzen Landes darstellt, von der heute gängigen, vom angelsächsischen Wirtschaftsgefüge übernommenen Modell der Geldmaximierung um jeden Preis.

Gegen das preußische Modell wurde seit Staatsgründung des Deutschen Reiches, und englisch/amerikanische Strategiefeststellungen, die in Anlehnung an die Geheimdienste vergleichbar des Filmstoffes „die drei Tage des Condors“ sind, weisen darauf hin, daß die BRD heute wieder zur Gefahr für das angelsächsische System werden könnte. Diese Untersuchungen, die im Bereich der Staford-Untersuchungen angesiedelt sind, sagen aus, das gegen Deutschland eben seit z.B. 1871 Krieg geführt würde. Und obwohl Deutschland nach 1945 zur Maus umfunktioniert wurde und in der Einbettung der EU-Wirtschaft, der EU-Währung und der NATO inkl. der geistig-moralischen Umerziehung zur Verlustigkeit von Geist und Moral, nach wie vor nur unter Duldung der Alliierten zugelassenen Scheinselbstständigkeit, man heute sehen könne, Deutschland wird wieder zur Gefahr.

Denn was Niemand vorhersehen konnte und trotz der 2+4-Verträge, der 10-Punkte-Plan eines Helmut Kohl im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung des restlichen deutschen Wirtschaftsgebietes, wie auch andere Maßnahmen, Deutschland gefügig zu halten, trat nun ein, was seit nunmehr seit hundert Jahren mit allen Mitteln bekämpft wurde. Die Mitte Deutschlands bestimmt das Wohl und das Wehe des europäischen Kontinentes.

Ironie der Geschichte, ausgerechnet Griechenland, eine Vorzeige- und Freundesobjekt des Deutschen Reiches, siehe die Wiederentdeckung der Antike, die auf wesentliche Arbeit des DR zurück geht wie auch die Wiedergründung Griechenlands sehr viel mit dem Deutschen Reich zu tun hat, schickt sich nun an, die Schuld auf Europa und Deutschland abzuwälzen, daß Sie selbst einem Staatsbankrott anhängen.

Ausgerechnet aus französischen Finanzkreisen, gegen besseres Wissen und erwarteter Einsicht kommt noch obendrauf die Fragestellung, ob Deutschland nicht Schuld an der Misere der verschuldeten EU-Länder hätte, da Deutschland mit seinem Export nun diese Länder „platt“ mache. Denn Deutschland produziere zu billig und das niedrige Lohnniveau der BRD verschiebe die Preiskonstellationen und verteure so die Eigenproduktionen der EU-Länder im Verhältnis zum Exportmoloch BRD. Der Rat von z.B. französischer Seite, den Export zurückfahren, damit die EU-Länder mehr Eigenchancen hätten und die Binnenlandkonjunktur hochfährt. Als Kompensation für die BRD-Finanzkasse. Anders ausgedrückt, die BRD solle sich selbst bezahlen und nicht sein Geld in der EU resp. der Welt beschaffen.

Gleichzeitig wird entgegen der EU-Währungsverträge verlangt, die BRD möge aus Verantwortung der Gemeinschaft heraus, diese brechen und eben wegen seiner Überschüsse und seiner erneuten Schuld der Expansion und des Verdachtes der Hegemonieansprüche der Deutschen gegen Europa, was sie militärisch nicht geschafft haben und eigentlich auch niemals mehr erreichen sollten, nun gewollt oder ungewollt, als Schuld Deutschlands und als erneute Gefahr Deutschlands, interpretiert und gewarnt. Deutschland darf nur stark sein ohne Stimme, wenn es bereit ist, seine Verantwortung zu übernehmen und Europa zu bezahlen. Denn der unfair erworbene Vorteil aufgrund anderer traditioneller Strukturen als in speziell den südlichen EU-Partnerländern, darf den Deutschen kein erneutes Gewicht in Europa verleihen, wofür so bitter in der Vergangenheit gestritten und gelitten wurde. Deutschland kann nur ein gutes Deutschland sein, wenn es still arbeitet und ansonsten den europäischen Ländern dient ohne eigene Ansprüche daraus abzuleiten, geschweige denn, deren erkannte Notwendigkeiten mitzuteilen.

Und so gesehen ist es nur folgerichtig, wenn Griechenland und zunehmend die anderen Süd-Länder bis hin zu Frankreich erwartet, Deutschland werde zur erneuten Gefahr und trotz aller Bemühungen der Vergangenheit Deutschland klein zu halten, holen sich die „Krauts“ nun 60 Jahre nach der Niederwerfung und der ungewollten Wiedervereinigung, Ihre Vormachtstellungsvorstellung als mittlere Zentralmacht in Europa zurück und fange an, Kerneuropa zu beherrschen. Hintergrund der Tonleiter: „dafür haben wir nicht geblutet und sind unsere Kinder nicht in den Schützengräben gestorben“

Ein weiteres Kuriosum ist die Tatsache des Staatsbankrottes der BRD, was wiederum keines ist. Griechenland hat den Punkt des Staatsbankrottes erreicht, kann ihn jedoch nicht durchführen, da ein Abkoppeln von der EU nicht mehr möglich ist. Die BRD ist nicht Staatsbankrott, da die Produktivkraft, unabhängig der eigenen Finanzlage, eben noch ausreichend Spielraum belässt. Und so wie die USA bis heute Ihren Dollar auf dem Wert der Volkswirtschaften innerhalb ihres Einflussgebietes ausgedehnt haben, so ist die BRD heute Garant für den Euro, da der Euro eben Euro bleibt, der Wert Bestand hat und die EU eben keinen Staatsbankrott hinlegen kann ohne den Euro aufzulösen und in die Nationalwirtschaften und -Währungen durch eine Währungsreform, die alle in den Abgrund reißen würde und wahrscheinlich zu unübersehbaren sozialen Unruhen bis hin zu Bürgerkriegszuständen in Europa führen würde, was fast einem flächendeckenden erneuten europäischem Krieg gleich kommen könnte, ausufern zu erwarten würde.

Hauptgrund für diese unsäglichen Entwicklungen, die letztendlich wahrscheinlich die Rechnung ohne die Bevölkerungen gemacht haben, da hier sich eine Bürokratiedynamik entwickelt hat, die sich aufgrund eines falschen Spagates der Nationalregierungen, die Ihre Probleme gerne europäisch sozialisieren um den Nationalstaat zu restaurieren, eben Fehler zugelassen haben, die im Ursächlichen dieser Fehlentwicklung begründet liegen. Die Europaablehnung und das Erleben der Bürokratiekrake Europa, hat die alte Euphorie nach dem Kriege für Europa für den ewigen Frieden und „nie wieder Krieg“ doch reichlich schwinden lassen.

„Nie wieder Krieg“ mag noch gelten. Die Europasympathie ist wohl noch vorhanden nach dem Motto Europa ja, aber….

Danach wird es unbestimmt mangels Alternative und mangels eines neuen Konzeptes für die Zukunft. Da Europa es nicht zu schaffen scheint, eine neue Perspektive und einen neuen Rahmen für die europäischen Völker zu entwickeln, statt dessen als Ausweg sich einer ungesteuerten und unkontrollierten Globalisierung verschrieben zu haben scheint, ist das Unbehagen um Europa derart gewachsen, daß eine Renationalisierung als Heilmittel für die Zukunft als Schutzfunktion, sich psychologisch breit zu machen scheint.

Und anstelle sich der Zukunft zuzuwenden, fällt den Strategen nichts Besseres ein, als sich auf alte Klischees und Feindbilder einzulassen, die sich erneut um Deutschland ranken. Und die Antwort der politischen Klasse in Deutschland. Hier und da findet man ein leises aufmucken im Sinne von Radio Eriwan: im Prinzip ja, aber…

Und dann wird sofort wieder der „Schwanz eines geschundenen Hundes“ eingekniffen und allen nach dem Munde geredet. So wird letztendlich die BRD auch hier und zum wiederholten Male, den geistigen Rechtsbeugespagat begehen, Zahlemann zu sein. Denn zahle ich, darf ich sein, also bin ich. Zahle ich nicht, darf ich zwar sein, werde aber nicht sein können, also bin ich nicht. Denn letztendlich ist es doch so, Europa kann ohne Deutschland, Deutschland jedoch nicht ohne Europa. Warum, weil die alte Ausgabe der angelsächsischen Strategie des Niederringens Deutschland, nach wie vor Gültigkeit ausweist. Siehe die genannten Strategiebeurteilungen und sonstigen Bedingungen, unter denen man die Deutschen fleißig sein läßt. Und solange die Deutschen sich als Nation vor sich selber schämen und der Haulocaust die NGO/BRD die einzige Berechtigung der illegalen Existenz darstellt, solange scheinen sie beherrschbar zu bleiben.

Deshalb kann „les Art“ hier zwei Antworten auf die Probleme erkennen und geben. (........)

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Kommentare

288
am 23.03.2010 02:23:44 (217.168.6.xxx) Link
Dieser Kommentar wurde auf Grund eines Verstoßes gegen die Kommentarregeln von einem Moderator gelöscht.
  • Gelöscht von Argusauge am 23.03.2010 12:39:35.
286
am 23.03.2010 08:09:23 (141.76.45.xxx) Link
Dieser Kommentar wurde auf Grund eines Verstoßes gegen die Kommentarregeln von einem Moderator gelöscht.
  • Gelöscht von Argusauge am 23.03.2010 12:39:46.
Hartmut Holz
am 23.03.2010 17:19:18 (217.80.195.xxx) Link Kommentar melden
Klar, dass auch ein Staat in die Insolvenz gehen kann.

Dieses sehen wir ja jetzt an Griechenland. Dieses Land hätte gar nicht an der Europäischen Währungsunion teil-
nehmen dürfen.

Der Grund: Geschönte Staatsbilanzen.
122
am 16.06.2010 05:21:31 (217.83.103.xxx) Link Kommentar melden
Ja, das erleben nur nun Scheibchenweise, wie Deutschland im Sumpf der Schulden versinkt.
Jetzt sind erstmal die Krankenkassen fällig:
"Eine dritte Krankenkassen steht seit Einführung des Gesundheitsfonds im Jahr 2009 vor der Pleite.
Die Gemeinsame Betriebskrankenkasse Köln (GBK) habe vergangene Woche eine Insolvenzgefahr gemeldet, sagte die Sprecherin des BKK Bundesverbandes, Christine Richter, am Dienstag in Berlin".
http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE65E0CY20100615
Und wann ist die Rentenkasse Pleite?Wink
Hartmut Holz
am 16.06.2010 17:30:27 (217.80.199.xxx) Link Kommentar melden
Und was hat dieser Kommentar mit dem Thema Staatsbankrott zu tun?

Doch wohl rein gar nichts.
Hartmut Holz
am 16.06.2010 18:01:53 (217.80.199.xxx) Link Kommentar melden
Und was hat das Ganze mit der Bildung zu tun? Das ist unverständlich.

Also, haben die Verantwortlichen, die uns diese Krise eingebrockt haben keine Bildung.

Ich selbst habe im Fach Wirtschaft und Politik mit 2 abgeschlossen und bin seit
38 Jahren in der Politik tätig. Natürlich nicht hauptberuflich, sondern dieses wird
alles nebenbei erledigt. Wobei man manchmal sehr viel Termine hat.
Hartmut Holz
am 16.06.2010 18:39:51 (217.80.199.xxx) Link
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  • Gelöscht von OZ24 am 17.06.2010 10:33:37.

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