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Politik: Deutschland12. Mainzer Mediendisput

Kurt Beck beim 12. Mainzer Mediendisput, Fotos: R.
Von einigen Medienleuten wurde erwähnt, dass viele Fernsehzuschauer bei dem Thema "Europa" regelrecht wegschalten, weil der Bürger in Deutschland keinen Bezugspunkt zu "EUROPA" sieht, da der Bürger und Fernsehzuschauer nicht die Möglichkeit sieht, die Verantwortlichen in Brüssel abzuwählen, wenn er mit der Politik nicht einverstanden sei. Wenn allerdings das Thema "EUROPA" an konkreten Themen wie "Stromnetze und Stromgebühren" oder "Mindestlohn" festgemacht wird, würde die Akzeptenz beim Zuschauer für Europa in den Medien ssprunghaft steigen, was selbst ein Vertreter der privaten TV-Medien bestätigen konnte.
Ansonsten schien die Veranstaltung mit dem Thema "EUROPA" von den eigentlichen Problemen in den bundesdeutschen Medien ablenken zu wollen. Zunehmender Lobbyismus und Einflussnahme muss stattdessen auch in der bundesdeutschen Medienlandschaft thematisiert werden und es wurde nur zu selten an die Verantwortung der Journalisten appelliert.
Aber wie soll man die Verantwortung der Journalisten für wahrheitsgemässe und objektive Berichterstattung einfordern, wenn selbst der Presserat in Bonn diese journalistischen Werte nicht vorlebt.

Plakat vom 12. MMD
Der Solarkritiker Rainer Hoffmann nutzte beim "Mediendisput" die Gelegenheit zu einem kurzen persönlichen Gespräch mit dem SPD-Vorsitzenden Kurt Beck und übergab ihm das Flugblatt über die vermeintliche Grundgesetzwidrigkeit der ARD Leitlinien 2007/2008. Kurt Beck versprach, er wolle die Angelegenheit prüfen lassen. Hoffmann wies Kurt Beck daraufhin, dass seine Staatskanzlei über den Vorgang informiert sei, und die Argumentation seiner Rheinland-pfälzischen Staatskanzlei nicht zutreffen würde, denn:
Auch in der Präambel der ARD-Leitlinien 2007/2008 wird die politische Unabhängigkeit nicht ausgewiesen. Die Art und Weise der "Unabhängigkeit" wird in der Präambel der ARD-Leitlinien 2007/2008 nicht konkret qualifiziert.
Über die vermeintliche Grundgesetzwidrigkeit der ARD-Leitlinien 2007/2008 wurde bereits im Juni 2007 berichtet.
Und wie politischer Einfluss, insbesondere auf die TV-Medien funktioniert, kann man sich hier anschauen.
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Kommentare
Viele glauben ja daran, was ein ARD-Intendant namens Fritz Raff sagt, die ör-Sender seien "Unabhängig", dass dann damit die "politische Unabhängigkeit" gemeint sei.
Dem ist nicht so, wie meine Recherchen belegen...
Mit "Unabhängigkeit" laut Präambel der ARD-Leitlinien könnte auch die Unabhängigkeit vom "Dackelzuchtverein aus Castrop-Rauxel" gemeint sein.
So wird mit suggestiven Begriffen, die aber unpräzise sind und ein poltisch gewollte Suggestion erzeugen, ein Eindruck erwägt, der erst erst bei kritischen Nachfragen bei Einforderung der Präzisierung den politischen Schwindel zu Tage fördert.
Auf diesem Prinzip basiert ja bekanntlich auch der gesamte "Ökohype", wo es nur eine Frage der Zeit ist, wann die gesamte Ökoblase platzt...
Aber da erzähle ich dir, Konrad, nix neues...
Der Normalbürger sieht zu und zappt weg oder applaudiert.
Marke gleichgeschaltete Mitläufer bzw. Angsthasen System Hannemann.
Für die sieben Schwaben soll es sich nun lohnen, sich den Arsch aufzureißen bzw.aufreißen zu lassen? Da muß schon eine andere Motivation her. Man kraxelt ja auch erst mal für sich auf den Gipfel und stürzt auch für sich persönlich ab ...
Konrad Fischer
Sarkastiker
Oh oh, Herr Hoffmann. Das ist schon ne steile Karriere vom kleinen unbedeutenden Solarkritiker bis hin zum viel unbedeutenderen Systemkritiker.
Solar ist Mist, Justiz ist scheiße, Medien lügen, Staat unternimmt nichts...Skandale über Skandale... ach wenn wir Sie nicht hätten...




Was Göbbels an Gleichschaltung zuwegebrachte, waren nur die Anfänge. Heute läuft es global ...
Konrad Fischer
Medienkritiker
Hochstadt am Main
http://www.konrad...er-info.de