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Kampfhundelisten: Medienhysterie oder echte Problemlösung?

oder: was nutzen die Kampfhundeverordnungen wirklich?

American Stafford-Quelle:privat
American Stafford-Quelle:privat
Wer kennt sie nicht, die bluttriefenden Berichte der Boulevardpresse, wenn mal wieder über einen sogenannten "Kampfhund" berichtet wird, der ein Kind angefallen, ein Schoßhündchen verletzt hat.

Wer wäre nicht entrüstet, wenn er den Schmerz der Eltern nachvollziehen muss, dass ihr Kind nach solch einem Angriff vielleicht für immer entstellt, behindert und traumatisiert bleiben wird?

Leider ist das meiste dieser Berichte nichts mehr als das Zusammenfügen von unzusammenhängenden Sachverhalten und das Ergebnis menschlichen Fehlverhaltens.

Die Politiker haben 2002 mit der Kampfhundeverordnung reagiert, und, genau wie bei http://www.umwelt...-1-88.html eine medienwirksame Show von völlig unsinnigen Verordnungen und Aktionen geschaffen.

Solange Hundeverordnungen von der Gefährlichkeit bestimmter Rassen ausgehen, verfehlen sie den Kern der Sache. Sie suggerieren, dass die Verringerung des Bestandes oder Ausrottung bestimmter Hunderassen die Gefährdung der Bürger durch Hunde wesentlich verringern würde.Es gibt aber keine gefährlichen Hunderassen, und umgekehrt - es kann bei jeder Hunderasse gefährliche Vertreter geben. Und jeder gefährliche Hund ist Produkt eines unwissenden oder gefährlichen Halters. Wenn man hier weiteres gesetzgeberisches Handeln überhaupt für notwendig hält, muss es am oberen Ende der Leine ansetzen.

http://www.tiersc...fhund.html

http://www.tiersc...g_hvo.html

...zum 19. April 2002 bin ich zu einer oeffentlichen Anhoerung vor den Ausschuss fuer Ernaehrung, Landwirtschaft, Forsten und Naturschutz des Landtages Nordrhein-Westfalen geladen und gleichzeitig um die Abgabe einer Stellungnahme zum Entwurf eines Hundegesetzes fuer das Land Nordrhein-Westlaen gebeten worden. An der Anhoerung kann ich leider aus terminlichen Gruenden nicht teilnehmen. Eine detaillierte Stellungnahme ist von mir ebenfalls nicht zu erwarten und zwar aus zwei Gruenden:

1. Das Gesamtkonzept, das diesem Gesetzentwurf zu grunde liegt, halte ich fuer so grundlegend falsch, dass ich es bei dieser Aussage belassen moechte. Es macht wenig Sinn, den verzweifelten Versuch zu unternehmen, hier und da ein wenig nachbessern zu wollen, wenn die Grundaussage nicht stimmt, dass sich naemlich die Gefaehrlichkeit eines Hundes aus seiner Rassezugehoerigkeit bzw. aus seinem Koerpergewicht oder seiner Widerristhoehe ergibt. Ich moechte dies nicht ein weiteres Mal detailliert darstellen, lege aber diesem Schreiben eine meiner zahlreichen Veroeffentlichungen zu diesem Thema bei....

Das, was wir tun, ist zwar wirkungslos, aber wir sorgen mit der notwendigen Stimmungsmache dafür, dass das keiner merkt...- clever, das muss man ihnen lassen

Es soll am Beispiel eines Berichtes der Magdeburger Volksstimme vom 17. Januar 2003 demonstriert werden. Nachdem hier über W.Marchewka berichtet wird, der einen American Staffordshire Terrier als Schulhund ausgebildet hat, mit dem er in Schulen Kindern zeigt, wie man mit Hunden richtig umgeht, kommt folgende Stellungnahme von Matthias Schuppe, Sprecher des Innenministeriums des Landes Sachsen-Anhalt:

"Es ist nicht erfunden, dass verängstigte Mütter ihre Kinder nehmen und auf die andere Straßenseite rennen, wenn ihnen ein Kampfhund entgegenkommt." Und dass solche Tiere nichts bei öffentlichen Veranstaltungen, auf Spiel- und Sportplätzen zu suchen hätten, wolle doch niemand ernsthaft bestreiten.

Was geschieht hier? Der Gedankengang ist folgender: "Kampfhunde sind gefährlich, DESHALB flüchten zu Recht besorgte Mütter angstvoll mit ihren Kindern auf die andere Straßenseite, DESHALB muss man verhindern, dass Kampfhunde in die Nähe von öffentlichen Veranstaltungen, Spiel- und Sportplätzen gelangen - und DESHALB brauchen wir ein Gesetz, das das verhindert. Dass das dem vorhergegangenen Bericht diametral entgegensteht, scheint überhaupt nicht zu stören. Auffallend ist insgesamt die irrationale Resistenz der Befürworter von Kampfhundegesetzen gegen Argumente und Tatsachen.In den USA werden American Staffordshire Terrier besonders gern als Therapiehunde ausgebildet (das müssen Hunde sein, deren Aggressionsschwelle zuverlässig so hoch liegt, dass sie auch auf unerwartetes und bedrohlich wirkendes Verhalten beispielsweise geistig Behinderter friedlich reagieren), und der Staffordshire Bullterrier heißt in England "nurse dog", was man als "Kindermädchen auf vier Pfoten" übersetzen kann.

In Wirklichkeit ist die oben beschworene hysterische Reaktion einer Mutter unverantwortlich: sie verunsichert sowohl den Hund, der den Eindruck bekommt, dass mit Kindern irgendetwas nicht in Ordnung sein muss, als auch das Kind, das sie zu unvernünfigen panischen Reaktionen gegenüber Hunden erzieht und tut damit alles, was in in ihrer Macht steht, um einen Beißvorfall zu provozieren. Dieses unvernünftige Verhalten wird dann außerhalb aller Logik als Beweis der Gefährlichkeit von Kampfhunden (besonders gegenüber Kindern...) herangezogen.http://www.tiersc...fhund.html

Eine dieser medienwirksamen Showmassnahmen war, wie gesagt, die Kampfhundeliste, auf der sich die eher selten anzutreffenden Rassen wie American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier und der Bullterrier wiederfinden. Gemeinsam sei diesen Rassen eine angezüchtete, genetische erhöhte Aggressivität. Dass diese Aussage in der beabsichtigten Wirkung nicht zutreffend ist, belegt die Gegendarstellung von Frau Univ. Prof. Dr. Irene Stur vom Institut für Tierzucht und Genetik der Veterinärmedizinischen Universität in Wien. Sie antwortete in ihrer Stellungnahme zu Fragen zum Thema der besonderen Gefährlichkeit von Hunden auf Grund der Zugehörigkeit zu bestimmten Rassen:

Aus der Sicht aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse muss man davon ausgehen, dass hypertrophes Aggressionsverhalten in erster Linie ein umweltbedingtes Problem im Sinne einer problematischen Hund-Halter-Beziehung ist (siehe auch den Ihnen zur Verfügung gestellten Text "Zur Frage der besonderen Gefährlichkeit von Hunden auf Grund der Zugehörigkeit zu bestimmten Rassen"). In Einzelfällen kann auf der Basis vererbter Ethopathien hypertrophes Aggressionsverhalten auch ein genetisches Problem darstellen, das aber nicht auf bestimmte Rassen beschränkt ist, sondern sporadisch in jeder Rasse auftreten kann.

Kampfschmuser im Einsatz - Quelle: privat
Kampfschmuser im Einsatz - Quelle: privat

Die kritisierten Rassen werden jedoch schon seit mehr als 70 Jahren nach FCI-Standard gezüchtet. Eigenschaften wie z. B. Aggression gegen Artgenossen und Siegpotential sind seitdem keine Zuchtkriterien mehr. Im Gegenteil, übermäßige Aggression führt u. a. zum Zuchtausschluß. Gibt es daher wirklich einen Zusammenhang, den besagten Hunderassen heute eine besondere bzw. gesteigerte Gefährlichkeit zu attestieren?

Grundsätzlich ist bei der Tierart Hund davon auszugehen, dass Aggression als arttypischer Wesenszug in allen Rassen genetisch verankert ist, da sowohl im Rahmen der Evolution als auch im Rahmen der Domestikation dieses Merkmal einem hohen Selektionsdruck ausgesetzt war. Aber auch bei genetisch konsolidierten Merkmalen liegt üblicherweise eine mehr oder weniger große genetische Varianz vor, die es zulässt durch Selektion eine Rasse in die eine oder andere Richtung zu verändern. Man kann daher, ausreichende Heritabilität vorausgesetzt, durchaus durch Selektion das durchschnittliche Aggressionsniveau einer Rasse in einem gewissen Ausmaß steigern oder senken.

In diesem Zusammenhang muss darauf hingewiesen werden, dass die Beobachtung, dass durch Selektion Aggressivität innerhalb einer Rasse gesteigert werden kann, nicht notwendigerweise als Beweis für eine hohe Heritabilität zu interpretieren ist. Hier muß bedacht werden, dass Züchter, die aggressive Hunde züchten wollen, ihre Welpen sicher von Beginn an anders behandeln werden und wohl auch in andere Hände abgeben werden, als Züchter, die Familienhunde züchten wollen. Auf erhöhte Aggressivität gezüchtete Hunde sind daher wohl in den meisten Fällen, vom Beginn ihres Lebens an aggressionsfördernden Umwelteinflüssen ausgesetzt, was dann fälschlicherweise den Eindruck einer genetisch bedingten erhöhten Aggressivität erwecken kann.

Lediglich die Tierheime platzen aus allen Nähten, landauf, landab findet man aus Familien herausgenommene "Kampfhunde" und das, was dafür gehalten werden kann, abgegebene Hunde, die wegen der höheren Hundesteuer nicht mehr gehalten werden dürfen. Die Missbilligung, um nicht zu sagen das allgemeine Mobbing für Rassevertreter dieser Arten ist ebenfalls ein Thema, denn wie soll ein Hund gut sozialisiert werden, wenn er permanent mit Maulkorb und Leine geführt werden muss. Mancher Tierhalter führt nun aus Angst vor Repressalien seinen Vierbeiner nur noch nachts auf die Strassen.

Wenn charakterlose und verantwortungslose Halter Hunde misshandeln, sie durch fehlerhafte Erziehung falsch konditionieren, dann ist der Stammbaum, wie die Beisstatistiken verraten, nämlich völlig unwichtig.

Wenn die Halter mehr unter die Lupe genommen würden, wenn ihnen der Besuch einer Trainingsstätte auferlegt würde, dann gäbe es sicherlich mehr Sicherheit als pauschal eine ganze Rasse zu diabolisieren. Und diesen Kenntnisnachweis sollten ALLE Hundehalter einschliesslich der Mitbewohner eines Hauses zu erbringen haben.

Tierisch guter Babysitter - Quelle: privat
Tierisch guter Babysitter - Quelle: privat
Gerade Menschen mit Kindern sollten überhaupt in der Lage sein, einem Kind verantwortungsbewussten Umgang mit dem Tier beizubringen, denn ein Familienvater, der einen Hund per Fusstritt aus der Tür befördert ist sicherlich das falsche Beispiel für ein Kind.

Auch die fehlerhafte Haltung als Gebrauchshund, z.B. auf Gehöften, bei denen der Hund kaum eine andere Funktion hat als als "lebendige Alarmanlage" und Abschreckungsmethode zu dienen, führt zu Wesensschwächen und ungewünschter Aggression. All das aber ist nicht Schuld der Tiere, sondern der Halter. Es geht also nicht darum, gefährliche Tiere von jedermann halten zu lassen, sondern es geht um echte Prävention, und die ist nicht gegeben, wenn man sich ein paar Rassen, die zahlenmässig weit unter dem deutschen Schäferhund rangieren, zu Sündenböcken deklariert, während die tatsächlich gefährlichen Hunde weiter frei und ohne jede Legitimation durch den Halter gehalten werden dürfen. So z.B. ist der Leinenzwang eine durchaus widersprüchlich zu wertende Massnahme, wie Fra. Prof.Dr. Irene Stur ausführt:

Dazu kommt noch, dass die besondere Gefährlichkeit eines einzelnen Hundes nur zu einem geringen Teil mit seinem genetisch bedingten Aggressionsniveau zusammenhängt. So kommt der Art der Aggression (Dominanzaggression, Territoriale Aggression, Beuteaggression, Verteidigungsaggression ) und der Höhe der Reizschwelle abgesehen von den zahlreichen Umwelteinflüssen, die das Verhalten des Hundes beeinflussen, ebenso eine große Bedeutung zu, wobei insbesondere die Reizschwelle zwar auch eine genetische Grundlage hat aber in wesentlich höherem Ausmaß von den Umweltbedingungen abhängt unter denen der Hund gehalten wird. So kann die Reizschwelle z.B. durch Bewegungsmangel drastisch sinken, was insbesondere den im Rahmen der Gefahrenabwehr verordneten Leinenzwang als äußerst problematische Maßnahme erscheinen lässt, da bei Hunden, denen die Möglichkeit fehlt ihr genetisch bedingtes Bewegungsbedürfnis auszuleben, die Reizschwelle zwangsläufig sinkt und sie dadurch de facto gefährlicher werden.
http://www.sos-ha.../Gut_8.htm

YouTube Video

Welche Personen sind mit einem Hund wie dem Stafford oder ähnlichen Rassen überfordert? Generell gilt, dass man für die Ausbildung und Erziehung eines Hundes Konsequenz und Zeit benötigt. Berufstätige, die sich mit dem Hund nur stundenweise beschäftigen und ihn unbeaufsichtigt allein lassen müssen, sollten sich keinen derartigen (und wohl auch keinen anderen!) Hund anschaffen. Man sollte bereits über Hundeerfahrung verfügen, um negative Anlagen frühzeitig erkennen und durch entsprechende Erziehung gegensteuern zu können. Auch wenn man körperlich nicht hundertrprozentig fit ist, ist aufgrund des Bewegungsdranges und der damit verbundenen Kraft und Ausdauer nicht gewährleistet, dass der Hund eine adäquate Beschäftigung erhält, was wiederum Unarten und unerwünschtes Verhalten fördern kann.

Der AmStaff ist sicher kein Hund für Anfänger. Dies resultiert auch aus seiner Vergangenheit. Gezüchtet, um im Ring allein zu bestehen, besitzt er eine starke Veranlagung zum eigenständigen Handeln.

Um einen AmStaff zu erziehen braucht man mehr Ausdauer, Geduld, Einfühlungsvermögen und Konsequenz als bei den meisten anderen Hunderassen. Mit zuviel Druck erreicht man beim AmStaff eher das Gegenteil....Sie sind gleichzeitg sensibel und sanft, von auffallender Fröhlichkeit,

gefährlicher Staffmix-da kann ich nur lachen!
gefährlicher Staffmix-da kann ich nur lachen!
unglaublich liebevoll zu Kindern, äußerst verspielt und absolut zuverlässig. Sie strotzen vor Aktivität und Lebensfreude und zeigen in ihren Reaktionen eine beachtliche Intelligenz.http://www.am-sta...eite5.html

Wer nicht vorhat, mit dem Hund sportlich aktiv zu sein, sollte sein Augenmerk eher auf ruhigere Vertreter der Gattung Hund richten, also z.B. Malteser, Shi Tzu, Bassets. Interessantes Detail auch, wie es zur Namensgebung des American Stafford bzw. dem American Pitbull kam:

n der weiteren Folge begannen Züchter damit, von der Ausrichtung der Rasse auf Hundekämpfe abzukommen und den American Staffordshire Terrier für Ausstellungen interessant zu machen. 1936 wurde der Rassestandard des American Staffordshire Terrier vom American Kennel Club (AKC) offiziell anerkannt. In der Folgezeit ergab sich dort ein Streit um die richtige Rassenbezeichnung, da auch der Name Yankee Terrieer damals für diese Hunderasse recht weit verbreitet war. Das Wort Pit wurde - laut Todd Fenstermacher möglicherweise aus politischer Korrektheit (Hundekämpfe waren offiziell ja verboten) - fallengelassen, der Namensteil Staffordshire jedoch als eine Rückerinnerung an die vergangenen Tage der Tierkämpfe in England beibehalten,

So kam es dann zur Spaltung der Rasse in American Pit Bull Terrier und American Staffordshire Terrier, weil der AKC Hundekämpfe nicht tolerierte und somit die American Pit Bull Terrier weiterhin beim UKC blieben.

http://de.wikiped...re_Terrier

Dass die Unterscheidung des seit nunmehr 70 Jahren auf Schönheit und Rassestandard gezüchteten American Stafford und dem weithin als "Pitbull" bezeichneten Hund für den Laien und die Boulevardpresse schwierig bis gar unmöglich ist, liegt dabei auf der Hand.

Kampfhunde werden überwiegend von Zuhältern, Kriminellen und Menschen mit mangelndem Selbstbewusstsein gehalten.

Mit diesem Vorurteil wird dem Schmuddelhund der Schmuddelmensch zugeordnet. Der Staffordshire Bullterrier ist in England einer der beliebtesten Familienhunde, und American Stafforshire Terrier und Pitbulls werden in den USA gern als Farmhunde gehalten. Bevor das Interesse der Öffentlichkeit auf die Kampfhunderassen gelenkt wurde, waren sie in Deutschland weitgehend unbekannt und wurden nur von wenigen Liebhabern gezüchtet. Erst ihr Ruf als schmerzunempfindliche aggressive Kampfmaschinen machte sie für Menschen am Rande und jenseits der Grenze zur Kriminalität interessant. Und schlechter Umgang verdirbt den Hund.http://www.tiersc...fhund.html

Bleibt die Frage, die im Titel gestellt wurde: ist die Lösung von Hundeproblemen durch die derzeit bestehenden Verordnungen zu erwarten, oder verlagern sich die Probleme nur? Denn was kommt, wenn es einmal keine Amstaffs und Co mehr zu verdammen gibt? Setzen die Politiker dann auch den deutschen Schäferhund auf die Abschussliste? Und was kommt dann, danach? Dann werden vielleicht auch Boxer, Schnauzer und danach alle Terrierarten, die sich durch ein entsprechendes Temperament auszeichnen, zu den gefährlichen Rassen gezählt. Das kann und wird nicht die Lösung dieses Problems sein, denn der verantwortungslose Halter, der heute einen Stafford scharf macht, wird sich, wenn diese Rasse nicht mehr verfügbar ist, eben einen Weimaraner, eine Bulldogge oder auch einen anderenTerrier holen, und damit sind wir dem Kern des Problems ein gutes Stück näher gekommen... Was benötigt würde, sind fähige Politiker, die sich mit dem Problem auseinandersetzen und echte Lösungen wie den Hundeführerschein für alle einführen, die nicht nur medienwirksamen Populismus und Hunderassismus betreiben, sondern mit Sachverstand an die Ursachen herangehen. Alles andere ist Betrug am Volk.

Anm.: die Autorin hat selbst berufsbedingt über 20 Jahre mit Hunden, die heute in Kampfhundelisten verzeichnet sind, gearbeitet und kennt daher die beschriebenen Rassen sowie Rassen wie dt. Schäferhund, Rottweiler, Dobermann, Rhodesian Ridgeback, Weimaraner, Staffordshire Bullterrier u.v.m. Durch jahrelange Zusammenarbeit mit diversen Tierschutzorganisationen ist ihr die Unsinnigkeit der derzeitigen Verordnungen aus erster Hand bekannt; Sie verkennt nicht, dass es gefährliche Hunde gibt; diese allerdings mittels Bewertung des Grössenwachstums und angeblicher genetischer Disposition festzulegen wird von ihr als wissenschaftlich unhaltbar kritisiert.

Bildmaterial: privat (mit Genehmigung)

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Schlüsselwörter: Amstaff | Staffbull | Kampfhundeverordnung | Listenhunde | Pitbull
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Kommentare

334
am 18.03.2010 15:41:53 (80.187.107.xxx) Link Kommentar melden
Also, diese Kampfhunde sind doch in der Tat eine überflüssige Züchtung und auch recht schmerzbefreit. Auf der anderen Seite stimmt, dass vor der Verbreitung der Kampfhunde, es die Schäferhunde waren, welche hinlangten. Nur hat man um diese nicht so viel Aufhebens gemacht. Hunde von dieser Größe haben in der Stadt nichts zu suchen. Mögen sie auf dem Lande einen Bauernhof bewachen. Da kommen sie nicht auf dumme Gedanken.
288
am 18.03.2010 16:21:13 (95.169.235.xxx) Link Kommentar melden
Hunde von dieser Größe haben in der Stadt nichts zu suchen. Mögen sie auf dem Lande einen Bauernhof bewachen. Da kommen sie nicht auf dumme Gedanken.
die Hunde haben eine Grösse von max. 30 Kg auf den American Stafford bezogen, den ich hier thematisiert habe. Das ist auch das Gewicht, das jeder Retriever locker um 10kg überschreitet.
http://de.wikiped..._Retriever
Auch der beliebte Collie hat die gleiche Grösse- wie will man da ein Verbot rechtfertigen, wenn man erkennen muss, dass es mehr Retriever und Collies gibt, die an Unfällen beteiligt waren als Staffs?
Die Staffordshire Bulltierrier musste man aufgrund der über Jahre gezeigte Friedfertigkeit wieder von den Listenhunden enfernen, weil man sich sonst komplett blamiert hätte...
Darum geht es in diesem Artikel:
Gefährliche Hunde kann man nicht am Gewicht allein, an der Rasse allein oder an der Grösse festmachen.
Die Gefährlichkeit ist in untrennbarer Weise mit dem Halter verbunden. Wer etwas anderes behauptet, der möge sich mal die Fähigkeiten der Halter der in den Statistiken aufgeführten Hunde ansehen, dann wird schnell klar werden, woher solche Probleme rühren.
Ein Kampfhund (dies ist ein Kunstbegriff der Medien und der Politik) exisitiert aufgrund von Abschaffung der Selektion auf Hundekampfattribute nicht mehr),, also ein Listenhund ist nicht alein schon aufgrund der Rassezugehörigkeit gefährlich, sondern er wird durch einen verantwortungslosen und falschen Umgang zu einem gefährlichen Tier, und zwar auch, wenn die Rasse Schäferhund, Collie oder Pudel heisst.
Zum Pudel, der für manche der Inbegriff des Schosshündchens ist,folgende Historie:
Vorwort aus dem Körbuch v. 1942
Fachschaft für Pudel

Die Pudelzucht war seit Jahrzehnten nichts anderes als eine reine Formzucht; man züchtete nur auf Anmut und Schönheit, veredelte die Kopf- und Körperform und vernachlässigte dabei den Charakter des Hundes , sein Wesen. Von Haus aus ein furchtloser Begleiter seines Herrn, ist der Pudel zum ängstlichen Beschützer, zu, nervenschwachen oder nervenüberreizten Tier geworden.

Alle meine gut gemeinten Ratschläge, vorsichtiger zu paaren, in der In und Inzestzucht nichts zu übertreiben, den Pudel auf dem Übungsplatz zu bringen und ihn abzurichten, um die in ihm schlummernden guten Wesenseigenschaften zu wecken, wurden – von Ausnahmen abgesehen – nicht befolgt.

Jetzt endlich im Kriege, nachdem es fast zu spät ist, kam man darauf, wie wahr meine Worte, meine Warnungen waren, denn der große, ja selbst der kleine Pudel mit über 40 cm Widerrichshöhe, eignet sich zum Dienst bei der Wehrmacht und Polizei als Melde – oder Schutzhund, wenn er im Wesen gut ist. Es sind in der Tat einige schwarze Pudel als Meldehunde eingestellt und sie sollen sich im Dienste als recht brauchbar erwiesen haben....Damit soll nicht gesagt sein, dass es ewig so bleiben soll, im Gegenteil, auf das Wesen wird künftig weit mehr als auf kleinere körperliche Fehler, die für den Hund in der Arbeit nicht hindernd sind geachtet werden, und bei der Prüfung der Schußgleichgültigkeit, der Tapferkeit und des Kampftriebes des großen und kleinen Pudels werden dieselben Maßnahmen verlangt, wie bei den sechs Gebraushundrassen....Dies gilt vor allem für Berlin, wo bereits ein großer Teil der großen Pudel zur Zeit zum Schutzhund abgerichtet wird, um im laufe des Jahres die Schutzhundprüfung; der Stufe 1 abzulegen.

Sollen dann auch Pudel, weil sie mal als Kriegshelfer dienten und selektiert wurden auf Schutzhundeigenschaften, auf die Liste?
http://www.pudelf...amp;t=5879

auf dem Lande einen Bauernhof bewachen. Da kommen sie nicht auf dumme Gedanken

nein. warum sollte das für ein soziales Wesen wie den Hund (egal welchen) seine Lebensaufgabe sein, ein Gebäude territorial zu verteidigen?
Zitat:Auch die fehlerhafte Haltung als Gebrauchshund, z.B. auf Gehöften, bei denen der Hund kaum eine andere Funktion hat als als "lebendige Alarmanlage" und Abschreckungsmethode zu dienen, führt zu Wesensschwächen und ungewünschter Aggression.

Also, es gilt, alte Denkmuster mal endlich aus den Köpfen herauszudiskutieren, und Platz zu schaffen für die wirklichen Gegebenheiten. Dann erst kann man davon ausgehen, dass man das Hundeproblem bewältigen wird, das eigentlich ein Halterproblem ist.
334
am 18.03.2010 16:37:20 (80.187.107.xxx) Link Kommentar melden
Kampfhunde sind nachweisbar weitestgehend schmerzbefreit und extra für Hundekämpfe gezüchtet. Wie die Viehcher sich nennen, ist mir reichlich egal, aber es ist nicht ausschließlich die Erziehung, welche sie zu Kampfhunden macht.
288
am 18.03.2010 17:42:23 (95.169.235.xxx) Link Kommentar melden
Kampfhunde sind nachweisbar weitestgehend schmerzbefreit und extra für Hundekämpfe gezüchtet.

Danke für diesen Einwand.
Bitte belege diese Nachweisbarkeit, dass Kampfhunde schmerzfrei seien.
Dass sie "extra für Hundekämpfe" gezüchtet wurden, trifft ausschiesslich beim Pitbull zu. Der American Stafford, der AUSSIEHT wie ein grosser Pit, wurde NIE zu Kampfzwecken, sondern nur als Showhund gezüchtet.
Welche sogenannte "Kampfhunde" kennst du persönlich, und woher stammen deine Kenntnisse?
Hier ein Video, was die sogenannten Kampfhunde wirklich so mit ihrer Kraft anfangen:
YouTube Video



YouTube Video



Ein Hund für aktive Halter:

YouTube Video


wer sich die Grössenverhältnisse mal ansieht, der wird merken, dass der Staffbull ein eher kleiner Hund ist, aber er ist ein wendiger und intelligenter Sport- und Familienhund.

YouTube Video


Als Kampfhunde im eigentlichen Sinne werden Hunde bezeichnet, die zu Tierkämpfen, insbesondere zu Hundekämpfen, aber auch zu Kämpfen z. B. gegen Bullen oder Ratten gezüchtet, ausgebildet und eingesetzt wurden. Der Begriff bezeichnete ursprünglich keine bestimmte Hunderasse, sondern ein bestimmtes Einsatzgebiet. Später wurden speziell für den Tierkampf einige klar voneinander abgetrennte Hunderassen gezüchtet, bei deren Nachfolgern heutzutage jedoch in den offiziellen Zuchtlinien die besondere Tierkampfeignung nicht mehr zu den Zuchtzielen zählt.Die Hunde durften während eines Hundekampfes keine Aggressivität gegenüber Menschen zeigen („Zuverlässigkeit“), da sich bei einem regulären Kampf drei Menschen (ein Schiedsrichter und zwei Sekundanten) mit in der Kampfarena befanden und die Hunde auch während der Kämpfe angefasst und hochgehoben werden mussten.[6]

Nicht nur große und mittelgroße Hunde wurden zum Kampf eingesetzt, sondern auch kleine Hunde wie der Yorkshireterrier (der damals allerdings noch nicht so klein war wie heute). Diese traten gegen Gegner gleicher Größe oder aber gegen Ratten an; Sieger war in diesem Falle der Hund, der innerhalb eines bestimmten Zeitraums die meisten Ratten getötet hatte.

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Hundekämpfe praktisch weltweit verboten. Seither gibt es keine legale Zucht von Hunden für den Einsatz in Hundekämpfen mehr. Die Bezeichnung "Kampfhund" für die erwähnten Rassen reflektiert im Allgemeinen daher historische Gegebenheiten des 18. und 19. Jahrhunderts, die gegenwärtig nur noch im illegalen Umfeld vorliegen.
http://de.wikiped.../Kampfhund

Betrachtet man die heutigen definierten Zuchtziele der inkriminierten Rassen, ist bei keiner dieser Rassen Kampftrieb oder Aggressivität als Zuchtziel vorgegeben, bzw. stellt übermäßige Aggressivität sogar einen zuchtausschließenden Fehler dar. Allenfalls früher vorhandene Gene, die bei Vorfahren der heutigen Rassen entsprechend ihrer Nutzung und dem damit vorhandenen Selektionsdruck Kampfbereitschaft und Aggressivität gefördert haben, unterliegen somit heute keinem positiven Selektionsdruck und sind daher der genetischen Zufallsdrift ausgesetzt oder unterliegen sogar einem negativen Selektionsdruck, der zu einer gezielten Verdrängung der entsprechenden Gene aus der Population führt, wobei nach SCOTT und FULLER (1965) wenige Generationen gezielter Selektion genügen, um die genetische Struktur einer Population in Bezug auf bestimmte Verhaltensmerkmale zu verändern. Dies gilt aber nicht nur für die inkriminierten Rassen sondern grundsätzlich für alle Rassen.

Ein Beispiel für die Wirkung der genetischen Drift möge der Dackel bieten. Ursprünglich als reiner Jagdhund für die Arbeit unter der Erde eingesetzt, die hohe Kampfbereitschaft wahrscheinlich auf der Basis hoher Schmerztoleranz, wie sie ZIMEN (1992) für den Jagdterrier beschreibt, voraussetzt, liegt seine Hauptverwendung heute im Einsatz als Begleit- und Familienhund. Die ursprünglich wichtige Kampfbereitschaft unterliegt somit keinem Selektionsdruck, die determinierenden Gene driften zufällig und wenn es auch sicher heute noch Dackel gibt, die die ursprünglich geforderte Härte und Kampfbereitschaft immer noch aufbringen, so sind doch die meisten Dackel heute verträgliche und friedliche Hunde.


In einer Statistik über die Rassenbeteiligung an Beißvorfällen aus Deutschland (SCHNEPPEN, 1992) zeigt sich für einzelne der in der Steiermark inkriminierten Rassen folgende Rangierung:
Rottweiler Platz 3
Mastino Napoletano Platz 23
Staffordshire Bullterrier Platz 26
Fila Brasileiro Platz 42
Bordeauxdogge scheint nicht auf
Dogo Argentino scheint nicht auf
Die ersten beiden Plätze werden vom Deutschen Schäferhund und dem Mischling eingenommen.
In einer Untersuchung von BERZON (1978) wurde festgestellt, daß 44% aller Hundebisse auf das Konto Deutscher Schäferhunde gingen, obwohl diese nur 22% der Hundepopulation ausmachten

In der Untersuchung selbst wurden insgesamt 330 Hunde (davon 248 Rassehunde), die im Zeitraum von 1986 bis 1990 durch aggressives Verhalten aufgefallen sind, ausgewertet. Der Autor weist im Chi2-Test abgesicherte signifikante einflüsse folgender Faktoren auf den Unfall nach:

fehlerhaftes Verhalten des Hundebesitzers

keine Ausbildung des beißenden Hundes

Hund nicht angeleint

Vorfall findet auf öffentlichen Plätzen statt.

http://www.canis....enzwei.htm

FACT:
Eine Möglichkeit zur wissenschaftlich exakten objektiven Beurteilung der Schmerztoleranz beim Hund ist uns nicht bekannt, es besteht daher auf der Basis bisheriger Erkenntnisse auch keine Möglichkeit zu prüfen, ob bestimmte Rassen eine höhere Schmerztoleranz haben als andere.


BANDOW (1996) nennt als einen der Gründe dafür, daß ein Hund beißt, die Tatsache, daß der Hundebesitzer keine Ahnung von Hundehaltung und Hundeverhalten hat bzw. daß der Hund nicht ordentlich verwahrt bzw. nicht ordentlich sozialisiert war.

so, wühl dich mal durch, ich denke das ist sehr aufschlussreich und sehr viel umfangreicher als nur zu sagen..."weg mit den Viechern..." denn die sind nur zu Sündenböcken deklariert worden für Fehlverhalten, das andere an den Tag legen.
288
am 18.03.2010 17:58:36 (95.169.235.xxx) Link Kommentar melden
..Denken Hunde?..

Ja klar.
http://www.spiege...17,00.html
Sie können bis zu 250 Wörter lernen, rechnen und betrügen: Die Intelligenz von Hunden ist bislang unterschätzt worden, glaubt ein führender Experte. Die Vierbeiner besitzen demnach in etwa die geistigen Fähigkeiten eines zweieinhalbjährigen Kindes - und hätten ein einfaches Ich-Bewusstsein.

Hunde sind dem Menschen in ihrer geistigen Leistungsfähigkeit ähnlicher als gedacht. Sie können zählen, betrügen und bis zu 250 Wörter unterscheiden. Die Vierbeiner stünden somit ungefähr auf der Stufe eines zweieinhalbjährigen Kindes, sagte der Psychologe Stanley Coren von der University of British Columbia in Vancouver auf der Jahrestagung der American Psychological Association in Toronto. Das sei das Ergebnis einer Auswertung zahlreicher Studie zum Thema.Das Denkvermögen der Hunde übertreffe bei Weitem das, was den Tieren bisher zugetraut wurde, erklärte Coren, der mehrere Bücher über die Intelligenz von Hunden verfasst hat


Ein Beispiel:
Ja, Dalmatiner grinsen tatsächlich!



Dalmatiner sind berühmt für ihr Dalmatinerlachen! Es sieht wirklich frech aus: mit manchmal gesenktem Kopf werden die Lefzen ganz weit nach hinten Richtung Ohren gezogen, die dabei glänzenden Augen können zu Schlitzen werden und die ganze Pracht der Zähne wird präsentiert. Dieser Ausdruck unterscheidet sich sehr deutlich von einer Drohgebärde, bei welcher ja auch die Zähne gefletscht werden. Natürlich hat das Grinsen oder Lachen der Dalmatiner in keiner Weise etwas mit einer Drohgebärde zu tun. Obwohl unsere Hunde uns wenn wir nach Hause kommen über beide Ohren grinsend und mit dem ganzen Körper schwänzelnd begrüssen, ist in einigen Hundebüchern zu lesen, dass die Dalmatiner vor allem dann grinsen, wenn sie bei "unerlaubten" Aktivitäten ertappt werden.

Natürlich gibt es viele Hunde, welche grinsen. Aber der Dalmatiner scheint die einzige Rasse zu sein, bei welcher praktisch alle Vertreter diesem Beispiel folgen http://www.jaeger...php?fragen

YouTube Video


dazu das Verlegenheitslächeln:

YouTube Video
334
am 18.03.2010 17:58:40 (80.187.107.xxx) Link Kommentar melden
Mir liegt es fer, mich näher damit zu beschäftigen, weil diese Hunde einfach überflüssig sind, genauso wie die Menschen, welche sich sowas zulegen. Ich fange auch bestimmt nicht an, jetzt Berichte zu suchen, wo nachgewisen ist, dass Kamphunde weitestgehend schmerzunempfindlich sind. Es gab genügend Bilder im TV, wo Kampfhunde Kinder anfielen und halbe Geichter wegrissen. Sowas vernahm ich noch nie von einem Dackel. Von einem Bernhardiner ist mir solch ein Verhalten auch nicht bekannt.
288
am 18.03.2010 18:00:25 (95.169.235.xxx) Link Kommentar melden
Da stimme ich Hernn oder Frau B. (und damit Dir) doch herzlich gern zu... Smile

oh,klasse, dass ich das noch erleben durfte!!!Smile
288
am 18.03.2010 18:09:26 (95.169.235.xxx) Link Kommentar melden
es geht doch nichts über ein gepflegtes Vorurteil (danke für den Mut, es auszusprechen)

http://www.merkur...64981.html
11.09.09
Ahlbeck - Ein fünfjähriges Mädchen ist von einem Bernhardiner auf der Insel Usedom ins Gesicht gebissen worden. Es wurde schwer verletzt.


Natürlich passte auch die sprichwörtliche
Friedfertigkeit der Bernhardiner zum Nationalcharakter,
den sich die junge multikulturelle
Confoederatio Helvetica gezwungenermassen
aneignen musste. Dass zeitweise eher
verwahrlost gehaltene Bernhardiner selbst
auf dem Pass Kinder nicht nur gerettet, sondern
auch schon im Rudel angefallen und
gerissen haben, wird deshalb gerne verschwiegen.

http://beatsterch...;l=de.html
334
am 18.03.2010 18:15:59 (80.187.107.xxx) Link Kommentar melden
Ahlbeck - Ein fünfjähriges Mädchen ist von einem Bernhardiner auf der Insel Usedom ins Gesicht gebissen worden. Es wurde schwer verletzt.

Ausnahmen bestätigen die Regel und nun frohes suchen, wo ein Dackel einen Menschen verspeiste. Da findet sich doch auch sicher was.
288
am 18.03.2010 18:17:19 (95.169.235.xxx) Link Kommentar melden
http://www.shortn...t-gebissen
Rheinland-Pfalz: Sechsjähriger von Dackel ins Gesicht gebissen
Am vergangenem Sonntagabend wurde gegen 18:30 Uhr auf dem Obrigheimer Winzerfest ein Sechsjähriger von einem Dackel ins Gesicht gebissen und dabei schwer verletzt.

Das Kind hatte sich dem unter dem Tisch angebundenen Tier genähert und wurde von dem Dackel zweimal in eine Gesichtshälfte gebissen, als es in den Einwirkungsbereich des Hundes kam.

Da weder die Mutter des Kindes, noch der Hundehalter den Vorfall beobachtet haben, sucht die Polizei nach Zeugen. Unter anderem wird ein Kind gesucht, das kurz zuvor vom Hundebesitzer vor dem bissigen Tier gewarnt wurde.


dann die lieben Kinderhunde Border Collies
http://www.frankenpost.de/nachrichten/regional/bayerntitelseite/art2445,706558

Die geringe Größe eines Hundes stellt keinen Hinderungsgrund für schwerwiegende Bissverletzungen dar. Es sind in Deutschland zwei Fälle von durch Dackel getöteten Menschen bekannt. Tödliche Verletzungen entstehen oft durch Bisse in den empfindlichen menschlichen Hals (Halsschlagader, Luftröhre, Kehlkopf).

http://de.wikipedia.org/wiki/Hundebiss#Bei.C3.9Fstatistik (Folgen)

Nichts ist unmöglich...
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