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Politik: Soziales & Bildung

Wildern II

Wildern im Freundeskreis... - ein neuer Volkssport?

Waisen wegen Wilderei
Waisen wegen Wilderei
Nach dem Jagdrecht gelten als Wild die "jagdbaren wildlebenden Tiere", also die in den jagdrechtlichen Vorschriften aufgelisteten Arten. Wild nach dieser Definition bleiben übrigens selbst die Arten, die nach dem Jagdrecht ganzjährig geschont werden. In vielen Ländern regeln Jagdgesetze und -verordnungen die Jagd.

Eine Spezies wird jedoch nicht von diesen Vorschriften erfaßt: der Mensch. Und gerade der Mensch - Männlein wie Weiblein - wildert oft recht ungehemmt in fremden Revieren; für manche scheint es geradezu ein Sport geworden zu sein. Und offenbar macht die Ausübung dieses Sports vielen Menschen - im Wortsinn - tierisch Spaß. Es ist ein Kavaliersdelikt, die anderen tun es ja auch...

Von nichts kommt nichts: besonders gern legen Männer irgendwann die Erstfrau ab und tauschen sie gegen eine jüngere ein, die ihre Tochter sein könnte. Bis zum Exzeß getrieben haben das ja Oskar Lafontaine (3 Ehen), Gerhard Schröder (4 Ehen) und Joschka Fischer (5 Ehen), was dann in der SPD zur Witzbildung führte nach dem Motto "Warum dürfen Schröder und Lafontaine nicht zusammen in einem Flugzeug fliegen?" - "Weil die SPD dann sieben Witwen versorgen muß." - Damals war Lafontaine ja noch in der SPD, wie man sich vielleicht erinnert.

Die Versorgung mit Frischfleisch ist also der wesentliche Antrieb des Wilderers, den besonderen Kick scheint es dadurch zu geben, daß Tabus gebrochen und Spielregeln verletzt werden; der Wilderer wie der Ehebrecher sind cheater und gambler, mit einem in der Regel schwachen Selbstbewußtsein, weswegen die Bestätigung durch Andere, durch das Neue, so extrem wichtig ist:

Der Mann
  • Ich bin ein Mann, ich bin ein Jäger.
  • Ich jage junges zartes Fleisch.
  • Ich bin der stählerne Erreger
  • Und wen ich streichel, ist mir gleich.
  • Nur wenn ich jagen kann, nur dann bin ich ein Mann.
Refrain:
  • Ich bin ein Mann, bin hart wie Kruppstahl,
  • zu allem weichen, was sich fügt.
  • Die Ordnung ist das Ideale,
  • Wo unten bleibt, was unten liegt.

Bots, LP Aufstehn!, 1980

Nun gibt es hier zwar keine Rechtsgrundlage, doch eine moralische: das offenbar altmodisch gewordene Verbot des Ehebruchs. Wem das zu fromm oder zu religiös ist, der kann auch die Goldene Regel als Anregung auf diese Problematik beziehen: "Was du nicht willst, daß man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu".

Partnerschaft

Männer und Frauen wildern im Freundeskreis

Von Irene Habich 30. Mai 2008, 18:02 Uhr

Das Ausspannen von Partnern ist längst kein Tabu mehr: Männer wie Frauen wildern gerne im Bekanntenkreis - und zwar meistens mehr als einmal. Fast jede sechste Beziehung entsteht inzwischen auf Kosten einer anderen. Manche Singles haben die Kunst des Ausspannens perfektioniert.

Europäer wildern gerne - und zwar in fremden Beziehungen. Den internationalen Vergleich stellt eine Studie der Bradley University mit knapp 17.000 Teilnehmern aus 53 Ländern an. Der Versuch, "jemanden romantisch für sich zu gewinnen, der bereits in einer Beziehung steckt" - umgangssprachlich schlicht jemanden auszuspannen -, lässt sich überall auf der Welt beobachten: mal behutsam, mal dreist. Dazu gehören besondere Persönlichkeitsmuster, sagen die Forscher: sowohl beim Wilderer - der es immer wieder versuchen wird - als auch beim Begehrten, der sich bereitwillig aus festen Schnüren lösen lässt.

Langfristig einen Partner für sich zu gewinnen, der bereits in einer festen Beziehung steckte - das ist in Europa stärker verbreitet als in Asien. Im westeuropäischen Raum haben es 56 Prozent der befragten Männer probiert und 46 Prozent der Frauen. Und zwar mindestens einmal. Zum Vergleich: In Südostasien wurden Werte von 39 Prozent bei den Männern und 17 Prozent für Frauen infolge der Befragungen ausgerechnet.

Erstaunlich: Über zwei Drittel derjenigen, die angaben, sich an der Wilderei schon einmal versucht zu haben, waren auch erfolgreich. Woher die hohe Trefferquote? Den Grund vermuten die Forscher in bestimmten Persönlichkeitsprofilen, nicht nur der "Täter", sondern auch der "Opfer".

Psychologe und Studieninitiator David Schmitt benennt die typischen Charaktermerkmale der "Wilderer": Sie haben ein geringes Verantwortungsgefühl, sind oft untreu und eher unverträglich im sozialen Sinne, genießen außerdem Sexualität. Genau die gleichen Eigenschaften haben Menschen, die sich leicht ausspannen lassen.

Darüber hinaus beschreiben sich diese selbst häufig als neurotisch und wenig liebevoll. Ein kleiner Trost für die von ihnen Verlassenen, bei denen sich traumaähnliche Symptome ausbilden können. Extrovertierte, offene und äußerlich attraktive Menschen sind im Allgemeinen stärker begehrt, ihnen fällt es leichter, jemanden auszuspannen, und sie erhalten öfter Angebote als andere.

Bei einem Ausspannversuch empfiehlt David Schmitt, nicht über das Ziel hinauszuschießen. Groß angelegte Offensiven in diesem Bereich sind nicht nur in den meisten Gesellschaften verpönt, sondern sie erregen auch den Zorn des Partners und fordern Gegenwehr heraus. Der Studien-Statistik zufolge besteht die beste Taktik darin, den aktuellen Partner subtil schlechtzumachen und sich langsam und vorsichtig im sozialen Umfeld des Objekts der Begierde einzuschleichen.

Frauen sind dabei besonders erfolgreich, wenn sie ihr Aussehen verbessern und dem Selbstwertgefühl des begehrten Mannes schmeicheln. Männer erzielen einen guten Effekt, wenn sie einer Frau das Gefühl geben, der derzeitige Partner engagiere sich nicht genug für die Beziehung. Dabei sollten sie dominanter als dieser auftreten, ein höherer beruflicher und finanzieller Status kann ebenfalls von Nutzen sein. Die aktuelle Zufriedenheit der Befragten mit ihren jeweiligen Beziehungen wurde nicht in die Studie mit einbezogen.

Frauen und Männer, die mit ihrem Sexualleben oder anderen Teilen der Partnerschaft unzufrieden sind, orientieren sich möglicherweise aus dieser heraus neu, anstatt sie zu beenden. Sie lassen sich aktiv ausspannen, um passiv die bestehende Bindung zu lösen.

Wer schlecht über seine Beziehung redet, ermuntert Wilderer, sich einzumischen. Vor allem Männer geben die Schuld trotzdem lieber der dritten Person, auf die sie zu 70 Prozent wütend sind, während nur 47 Prozent Wut auf ihre untreue Partnerin empfinden. Frauen sind auf beide mit etwa 70 Prozent gleich wütend. Etwa 15 Prozent der Partnerschaften sind durch Wilderei entstanden: Ein Dritter steigt in eine Beziehung ein, um mit einem der Partner des Weges zu ziehen. Einen Fachbegriff gibt es dafür, wenn sich Verliebte gegenseitig ausspannen: Das "Co-Poaching" führte etwa drei bis fünf Prozent aller Paare zusammen.

Aber wie beständig sind diese Beziehungen, die durch Einmischung entstanden sind? Die Prognose kann schlecht ausfallen - und zwar dann, wenn der Drang zum Ausspannen fest in einer der Persönlichkeiten manifestiert ist. Dann hat ein Dritter leichtes Spiel.

Wie begeistert ein solcher Artikel von Lesern kommentiert wird, mag man aus einem Beispiel ersehen (Schreibfehler im Original):

Du sollst nicht begehren...!
Du sollst nicht begehren...!
01.06.2008, 11:26 Uhr Superman sagt:

Wildern ? Ausspannen ? Es gehören doch immer 2 dazu , oder nicht ? Ich mache das ständig und meist klappt das auch. Ist superbequem und die Freundinnen geniessen diesen Kick. Ist noch nie herausgekommen , aber wir allen hatten unseren Spass. Solange die gehörnten nichts erfahren ist es doch egal. Nur Gel im Haar und auf dicke Hose machen reicht eben nicht immer. Auch im bett will Frau schliesslich Spass haben und mit Kick , umso besser. Die geben wirklich alles und teuer ist es auch nicht.

Zu diesem Thema kann man sagen: Einerseits regelt das der Markt; wer einen "Partner" erwischt hat, in dessen Charakterstruktur die Untreue begründet ist, der soll froh sein, wenn er ihn los ist. Und überdies kann man das - wie beim Klatschen und Tratschen - auch so sehen: Wenn einer mir Geheimnisse anderer "im Vertrauen" ausplaudert, was redet er eigentlich über mich, bei anderen, wenn ich nicht dabei bin?

Die beiden Themen miteinander verbunden bedeutet dies also: wenn man selbst auf die oben beschriebene Art des Wilderns in fremden Beziehungen eine eigene neue Beziehung gründet, wie groß ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit, daß einem irgendwann dasselbe passiert?

Eben, ziemlich groß: Menschen ändern sich nicht. - Der Charakter bleibt immer derselbe... - wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht.

Du sollst nicht ehebrechen!
Du sollst nicht ehebrechen!

  • Bildnachweis:
  • Orphaned by poachers, young chimpanzees are raised by volunteers and researchers at the Tchimpounga Sanctuary (part of the JGI) in the Congo. 2006. Via Wikipedia, Creative Commons Attribution 2.5 Generic
  • The Ten Commandments by the German painter Lucas Cranach the Elder in the townhall of Wittenberg, 10., via Wikipedia, public domain
  • The Ten Commandments by the German painter Lucas Cranach the Elder in the townhall of Wittenberg, 7., via Wikipedia, public domain

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Schlüsselwörter: Wilderei | Wild | Jagdrecht | Moral | Ethik | Verantwortung | Recht und Gesetz | poacher | braconnier
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Kommentare

286
am 18.03.2010 09:00:05 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
wer einen "Partner" erwischt hat, in dessen Charakterstruktur die Untreue begründet ist, der soll froh sein, wenn er ihn los ist.
Die einzige echte Lösung für dieses Problem ;)
288
am 18.03.2010 13:32:20 (95.169.235.xxx) Link Kommentar melden
Wo beginnt "Untreue"?
288
am 18.03.2010 14:12:35 (95.169.235.xxx) Link Kommentar melden
Bingo. 100 Punkte...
288
am 18.03.2010 14:27:15 (95.169.235.xxx) Link Kommentar melden
mal ganz abgesehen von religiösen Einflüssen, welcher Mensch ist wirklich - auch im Kopf - immer und 100% frei jeder Begehr?
Ich meine, dass der Bibelspruch "Wachet und betet, dass ihr nicht in Versuchung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach" (Markus 14, Vers 38); auch heute noch seine Berechtigung hat.
Denn machen wir uns nichts vor: die Scheidungsraten sprechen eine beredte Sprache.
Und was bringt es, auf Biegen und Brechen treu(=zusammen) zu bleiben, wenn zwei Partner einfach nicht mehr glücklich sind?
Und in eine glückliche Partnerschaft kann ohnehin niemand einbrechen, denn wenn man sich wirklich liebt, ist man immun gegen Verlockungen von Aussenstehenden.
Ich gebe zu, der Artikel trifft in vielen Dingen sehr genau auf den Zeitgeist.
Aber ich gebe zu bedenken:
aus meiner persönlichen Erfahrung weiss ich heute, dass ich meinen jetzigen Partner niemals kennen- und liebengelernt hätte, wenn wir beide bei der einmal getroffenen Fehlentscheidung geblieben wären.
Gefühle und Menschen (ver-)ändern sich, nach langdauernden Partnerschaften kann ein Ende der gewohnten Beziehung das neue Lebensglück bedeuten, wenn man sich traut, seinen Gefühlen treu zu bleiben und sich notfalls auch zu trennen, wenn eine Beziehung wirklich am Ende ist.
Auch Seitensprünge (=wildern) können eine heilsame Wirkung haben, wenn eine Beziehung zu eingefahren ist. Manch Ehefrau erwacht erst dann aus ihrer Lethargie, wenn eine Konkurrentin erkennbar ist...Gilt auch für träge EhemännerWink
266
am 19.03.2010 11:06:42 (95.222.194.xxx) Link Kommentar melden
@ Gata Linda
Auch Seitensprünge (=wildern) können eine heilsame Wirkung haben, wenn eine Beziehung zu eingefahren ist.

So argumentieren üblicherweise Männer. Ich glaube nicht an die heilsame Kraft einer seelischen Verletzung.

Seitensprünge sind Verrat, mehr nicht. Sie machen nichts besser, was nicht gut ist. Sinnvoller wäre es, das verschüttete in einer Beziehung wieder freizulegen, zu heilen und zu pflegen.
288
am 19.03.2010 13:21:01 (217.168.4.xxx) Link Kommentar melden
So argumentieren üblicherweise Männer. Ich glaube nicht an die heilsame Kraft einer seelischen Verletzung.

da gebe ich Ihnen schon uneingeschränkt recht.
Ich behaupte auch nicht, dass es eine Bagatelle ist..
Aber eine Liebe zu beenden, weil jemand vielleicht einen Fehler begangen hat, der aus vielleicht beidseitig verschuldetem Fremdorientieren resultiert, ist auch nicht die einzige und wahre Option.
Ich bringe es mal auf den Punkt: eine wahre Liebe trennt nicht einmal ein Seitensprung, denn jeder "Seitensprung"wird ja eigentlich meist verheimlicht, weil man den Partner eben vielleicht doch nicht verletzeen oder verlieren will.
Es ist eben sehr komplex, und das Beste ist natürlich NICHT fremdzugehen, sondern eben Probleme anders zu lösen.
Aber manchmal sehen Menschen die Lösung eben in der Person einer anderen Frau oder eines anderen Mannes.
Und wenn man dann erkennt, dass man den echten Partner mehr liebt und immer noch an der Partnerschaft festhalten will, dann beginnen doch erst die Lügen.
Sich dann zu trennen, ist die häufigste und logische Folge; für andere Paare widerum kann die Lehre aus dem Exkurs heilsam sein, und für diese Paare kann der Neuanfang zugleich Entscheidung für den Rest ihres Lebens sein.
Seitensprünge sind Verrat, mehr nicht

doch, manchmal sind sie auch Hilfeschrei, manchmal auch Warnung und manchmal auch Ausdruck von Alleingelassenfühlens.
Und wie oben beschrieben, resutiert der Verrat meist aus der Erkenntnis, dass man(n) eben einen Fehler gemacht hat, dem man dem Partner verschweigen will, weil man ihn eben doch nicht verlieren will.
Nur wenn beide Partner von dem Seitensprung Kenntnis haben, und beide ehrlichen Herzens damit umgehen lernen, kann ein Seitensprung ein weiteres Zusammensein begründen.
Dazu muss der betrogene Partner jedoch bereit sein, und er muss seine Liebe über seinen Stolz stellen können.
Dann wird niemand mehr in diese Ehe oder Partnerschaft eindringen können.
Sinnvoller wäre es, das verschüttete in einer Beziehung wieder freizulegen, zu heilen und zu pflegen.

Dazu gehören immer 2, einer der freilegen und heilen will und einer der mitmacht. Das ist oft schwierig.
Nicht der Seitensprung, das schlichte Auseinanderleben ist die häufigste Trennungsursache

Der Seitensprung ist meist nur das Symptom des Auseinanderlebens, nicht aber die Ursache...


http://www.menshe....90490.htm


Nach einer repräsentativen Umfrage unter 1043 Frauen und Männern zwischen 30 und 50 Jahren sehen ca. 69 Prozent der Teilnehmer in einem Seitensprung des Partners keinen Trennungsgrund.

Das Institut GEWIS hat dazu im Auftrag der Frauenzeitschrift “Für Sie” einmal genauer nachgefragt. Einen Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt es hier nicht, lediglich bei denen, die sich trennen würden: Hier würden sich 26 Prozent der Frauen, aber nur 19 Prozent der Männer sofort trennen.

Sexentzug wird nicht als Strafe in Erwägung gezogen (4 Prozent der Frauen, 3 Prozent der Männer), statt dessen sehen 14 Prozent der Frauen und 8 Prozent der Männer in dem “Ausrutscher” eine neue Chance, an der Beziehung gemeinsam zu arbeiten.

Als einen “Ausdruck von Langeweile” sieht der Hamburgr Beziehungsberater Mary den Seitensprung Sex. Wer zusammen bleiben will, müsse sich von der Illusion des “Sich perfekt Verstehen” lösen.

Quelle: Für Sie


http://www.umfrag...ungsgrund/

Gerade Partner, die sehr um ihre Liebe kämpfen mussten (gegen Widerstand der Familie, aus beruflichen Gründen, wegen Krankheiten etc.) halten oft besonders fest an der Beziehung, auch wenn diese von einem Seitensprung erschüttert wurde.
Für mich persönlich wäre das ebenfalls kein Trennungsgrund, wenn ich verstehen kann, warum es passierte und wenn ich den Eindruck hätte, dass er es am liebsten ungeschehen machen würde..Liebe sollte man doch nicht nur auf den körperlichen Akt allein beschränken, sondern das verbindende Element liegt immer in der seelischen Ebene.
357
am 19.03.2010 18:59:12 (84.19.169.xxx) Link Kommentar melden
Das verwundert doch nicht:
Psychologe und Studieninitiator David Schmitt benennt die typischen Charaktermerkmale der "Wilderer": Sie haben ein geringes Verantwortungsgefühl, sind oft untreu und eher unverträglich im sozialen Sinne

Wer nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist und anders spricht als er handelt...
288
am 20.03.2010 10:09:31 (217.168.13.xxx) Link Kommentar melden
Das gleub ich so nicht ganz; diese Beschriebung trifft auch auf ganz normale Teile der Bevölkerung zu, inwieweit da ein Zusammenhangherzuleiten ist kann man doch gar nicht belegen.
Das wäre ungefähr so, wenn man die Behauptung aufstellt, dass unter Anwälten typischerweise ehrgeizige, karrieregeile Egozentriker mit Hang zur Rechthaberei zu finden seien.
Solche Attribute gibts doch in allen Berufen...
Ich denke eher, dass zu einem Seitensprung immer auch ein Partner gehört, der die Anzeichen missachtet hat und der in gewisser Weise seinen Teil beigetragen hat, dass es in der Beziehung kriselt.
Nun, es gibt eben nicht nur schwarz oder weiss...

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