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Sonstiges: VerschiedenesDie Elite von Morgen
Sie sind meist klein und können auf keinen Fall allein gelassen werden. Ihnen bedarf es stets an Hilfe und Aufmerksamkeit. Auf sie wird mehr Rücksicht genommen als auf irgendjemand sonst auf der Welt.Sie wissen nichts, drängeln sich vor, erwarten und fordern, ohne Gegenleistung.
Die Elite von Morgen.
Man sagt "damals in alten Zeit war alles besser" und zugegeben, der Wissensstand der Schüler war selten so niedrig wie heute. Kein Wunder, denn das System fordert Opfer. Denn Sprösslinge, die es nie gelernt haben Kritik anzunehmen, werden für zehn Stunden pro Tag in den Anstalt "Schule" gesteckt, sind bereits nach einer halben Stunde überfordert, gehen nach Hause und werden von Mutter liebevoll umsorgt. Und das für die folgenden 12 Jahre.
Der Sprössling ist etwas älter, wählt Latein als Leistungskurs und denkt er habe es geschafft.
Fast.
Bereits bei einem Vorstellungsgespräch wird deutlich, dass der Sprössling nicht auf dem Niveau eines Gymnasiasten ist, sondern er macht eher den Anschein als ob er dringendst familiären Beistand bräuchte, denn die Welt ist böse. Er ist zurückhaltend, nervös, weiß keine Antworten auf Fragen in Bezug auf seine eigenen Vorstellungen für die Zukunft, denn so etwas stand nicht im Heft, was man auswendig lernen und am nächsten Tag wiedergeben kann.
Das Ziel weiterführenden Schulen ist primär das, dass Schüler lernen über den Tellerrand zu blicken, Zusammenhänge erkennen und ein breites Spektrum an Hintergrundwissen erlernen. Jedoch sieht der Alltag anders aus, denn Sprössling in seinen jungen Jahren muss nach der Schule zum Sport, zum Klavierunterricht und für einen schönes Ausklang des Tages gibt es noch paar Vokabel zu lernen. In der Nacht kann man sich ja schließlich erholen. Schauen Sie in Ihrer Mittagspause einfach mal ein Gymnasium von innen an. Die Elite von Morgen schreit, rennt in der Aula herum; meist ohne Rücksicht auf irgendjemanden und erschreckender Weise zieht sich dieses Verhalten bis zur Kollegstufe.
Junge Erwachsene können sich seltenst benehmen, scheuen sich vor Arbeit und leben in ihrer kleinen Welt, in der alles in bester Ordnung ist. Die Elite von Morgen ist ein bedauerliches Spezies, denn man kann ihnen kaum helfen. Wer sollte es dann auch tun? Die Schule selbst, die nur das Ziel hat Lehrpläne durchzubringen? Oder sind es die Eltern, die ihr Sprössling doch lieben und wirklich nur das Beste für sie wollen? Wer kann helfen?
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