Rund um OZ24

Unterstütze OZ24

Suchen

Sonstiges: Religion

Religionsfreiheit selbstverständlich, aber nur auf folgenden 6 Metern

Besonders in Bayern, wo ein sehr großer Teil der Bevölkerung eher katholisch geprägt ist, wir die Religionsfreiheit groß geschrieben.

Überall wird beteuert; man könne die eigene Religion ohne Einschränkungen ausleben, denn wir leben schließlich in einem freien Land, in dem Meinungs- und Religionsfreiheit selbst im Grundgesetz verankert ist.

So der schriftliche Teil der Realität.

Wenn man durch die aktuellen Tageszeitung blättert, wird eines sehr deutlich. Das Geschriebene wird in keinster Weise umgesetzt gar unterstützt. Neulich gab es einen Fall, in dem die Mutter eines Grundschülers von der Schule forderte, das im Klassenzimmer hängende Kreuz abzunehmen, denn es sei nur ein Symbol von vielen Religionen, das ihrer Meinung nach sehr dominant sei und kein Platz für andere Symbole ließe.

Der Fall ging bis zum Bundesverfassungsgericht und es fand bis heute kein Ende. Dies war nur ein Beispiel von vielen, in dem es deutlich wird, dass es ein sehr großer Unterschied zwischen Predigungen von etwas und tatsächliche Toleranz gibt.

Zudem ist es bemerkenswert, dass im Durchschnitt eher Agnostiker, die Menschen sind, die bereit sind die Ansichten von anderen zur Kenntnis zu nehmen und nicht zwanghaft versuchen Überzeugungsarbeit zu leisten. Oder haben Sie es schon mal erlebt, dass ein Atheist im Anzug vor ihrer Tür erschien, klopfte und fragte, ob Sie sich mit ihm über die Evolutionstheorie auf wissenschaftlicher Basis unterhalten möchten?

Wohl kaum. Religionsfreiheit, vor allem im katholisch geprägten Bayern, ist selbstverständlich möglich. Bei Ihnen zu Hause, im Zimmer. Verlassen Sie das Haus und üben Sie öffentlich Ihre Religion aus, werden Sie schiefe Blicke ernten.

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
Drucken Empfehlen
Schlüsselwörter: Religionsfreiheit | Bezug auf Bayern

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann nehmen Sie sich bitte die Zeit den Artikel auf einem oder mehreren der oben angegebenen Bookmarkportalen zu speichern, oder teilen Sie uns Ihre Meinung in einem Kommentar mit.
Schreiben Sie selber gern, dann melden Sie sich doch an und werden Autor bei Onlinezeitung24.de.


Bei dieser Onlinezeitung ist Bürgerjournalismus Programm! Hier schreiben nur Leser für Leser.

Für jeden veröffentlichten Artikel, der die Teilnahmebestimmungen erfüllt, wird ein Honorar gezahlt.

Sie möchten genaueres wissen? Antworten finden Sie hier. Sie möchten sich gleich anmelden, das können Sie hier.

Kommentare

334
am 09.04.2010 18:02:46 (80.187.97.xxx) Link Kommentar melden
Hartmut Holz schrieb:
Wie schon erwähnt, es geht einigen Kommentatoren gar nicht mehr um das eigentliche Thema, sondern nur noch gegen die Kirche und ihre Mitglieder zu hetzen. Genauso wie es die damaligen Machthaber getan haben.

Richtig, es geht um die Kirche, welche Kindsmissbrauch vertuscht und damit billigt und die Mitglieder, welche das auch noch finanzieren machen sich mitschuldig. So einfach ist das.
334
am 09.04.2010 18:09:45 (80.187.97.xxx) Link Kommentar melden
Hartmut Holz schrieb:
Da ist jeder Kommentar überflüssig.

Hoffentlich, denn sein Fanatismus wird langsam unerträglich. Wenn sich die Allgemeinheit über Kindsmissbrauch ereifert und einer kommt mit den "argument", dass man nur etwas gegen die Kirche habe, ist wirklich jeder Kommentar überflüssig.
Hartmut Holz
am 09.04.2010 18:21:28 (217.80.206.xxx) Link Kommentar melden
In dieser Diskussion geht es doch nicht mehr um den Kindes-
missbrauch durch kirchliche Geistliche. Sondern es geht einzig nur noch darum die Kirche und deren Mitglieder zu verunglimpfen.
288
am 09.04.2010 18:22:29 (77.211.240.xxx) Link Kommentar melden
"Im Westen, auch in Israel, weiß kaum jemand, dass in Auschwitz auch christliche Polen ermordet wurden."
http://www.badisc...55677.html
aber:
nicht weil sie christen waren, sondern OBWOHL.
es reichte den Nazis bereits, dass sie POLEN und damit sog. "UNTERMENSCHEN" waren. (bitte hiermit alle Polen um Verzeihung fuer die Nutzung dieses Unwortes).
http://www.kinder...index.html
Oft verlangten Christen, dass die unter ihnen lebenden jüdischen MitbürgerInnen den christlichen Glauben annehmen sollten. Wer bei seinem jüdischen Glauben blieb, hatte nicht dieselben Rechte wie die nichtjüdischen BürgerInnen.


Überall in Deutschland und im besetzten Europa sammelte man die Juden und brachte sie in "Konzentrationslager" (KZ), man sagte ihnen, dort sollten sie arbeiten. Schon auf der Zugfahrt in den überfüllten Güterwaggons starben viele Menschen.
Bei der Ankunft im Lager entschieden Aufseher, wer sofort ermordet werden sollte. Wer kräftig genug schien, wurde zu schwerer Arbeit eingesetzt. Eines der schlimmsten Konzentrationslager war Auschwitz im heutigen Polen. Allein in Auschwitz wurden mehr als eine Million Menschen ermordet.
Als der Krieg 1945 endlich mit der Niederlage des Deutschen Reiches endete, waren sechs Millionen Jüdinnen und Juden ermordet worden.

Vielleicht sollten Sie, Herr Holz, mal genauer nachdenken, bevor Sie Unsinn schreiben.
Die Verfolgung galt den Juden, nicht den Christen, und die, die trotz christlichen Glaubens ins KZ kamen, waren dort wegen anderer Gruende, aber nicht wegen der religioesen Zugehoerigkeit("Rasse", Abstammung, Behinderung, etc).
288
am 09.04.2010 18:24:35 (77.211.240.xxx) Link Kommentar melden
Herr Holz, erklaeren Sie mir bitte eins:
koennen Sie diesen Papst, der entscheidend die Haltung der Kirche zu Kindesmissbrauch und dessen Akzeptanz gepraegt hat, als "Stellvertreter Gottes auf Erden" und ihr moralisches Vorbild anerkennen?
334
am 09.04.2010 18:25:13 (80.187.97.xxx) Link Kommentar melden
Hartmut Holz spricht von Christenverfolgung und führt eine einzigen Regimgegner auf, der nun zufällig auch Christ war. Daraus Christenverfolgung herzuleiten ist absurd.
334
am 09.04.2010 18:32:19 (80.187.97.xxx) Link Kommentar melden
Normalerweise diskutiere ich nicht über Religionen und jeder mag glauben was er will. Hier geht es aber um Kindsmissbrauch, der von der Katholischen Kirche vertuscht werden soll und von dieser damit gebilligt wird. Jeder andere Verein wäre bei solcher Verhaltensweise auch in Misskredit geraten, aber es ist nun mal die katholische Kirche und kein anderer Verein. Da hilft das Gezeter von Herrn Holz auch nichts. Sollen wir nun wegen eines Religionsfanatikers die Augen verschließen und das Unrecht durchgehen lassen?
Seite 23 von 23: 1 ... 21 22 23

Einen Kommentar schreiben







Kommentare von Nichtmitgliedern der Seite Onlinezeitung24.de müssen durch einen Bestätigungslink per E-Mail freigeschaltet werden, für Mitglieder entfällt diese Bestätigung. Diese Maßnahme dient der Diskussionskultur und soll die Kommentarfunktion vor Spam schützen. Wir bitten um Ihr Verständis für diese Maßnahme.

Seitenaufbau: 0.20 Sekunden
11,031,577 eindeutige Besuche