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Sonstiges: Religion

Religionsfreiheit selbstverständlich, aber nur auf folgenden 6 Metern

Besonders in Bayern, wo ein sehr großer Teil der Bevölkerung eher katholisch geprägt ist, wir die Religionsfreiheit groß geschrieben.

Überall wird beteuert; man könne die eigene Religion ohne Einschränkungen ausleben, denn wir leben schließlich in einem freien Land, in dem Meinungs- und Religionsfreiheit selbst im Grundgesetz verankert ist.

So der schriftliche Teil der Realität.

Wenn man durch die aktuellen Tageszeitung blättert, wird eines sehr deutlich. Das Geschriebene wird in keinster Weise umgesetzt gar unterstützt. Neulich gab es einen Fall, in dem die Mutter eines Grundschülers von der Schule forderte, das im Klassenzimmer hängende Kreuz abzunehmen, denn es sei nur ein Symbol von vielen Religionen, das ihrer Meinung nach sehr dominant sei und kein Platz für andere Symbole ließe.

Der Fall ging bis zum Bundesverfassungsgericht und es fand bis heute kein Ende. Dies war nur ein Beispiel von vielen, in dem es deutlich wird, dass es ein sehr großer Unterschied zwischen Predigungen von etwas und tatsächliche Toleranz gibt.

Zudem ist es bemerkenswert, dass im Durchschnitt eher Agnostiker, die Menschen sind, die bereit sind die Ansichten von anderen zur Kenntnis zu nehmen und nicht zwanghaft versuchen Überzeugungsarbeit zu leisten. Oder haben Sie es schon mal erlebt, dass ein Atheist im Anzug vor ihrer Tür erschien, klopfte und fragte, ob Sie sich mit ihm über die Evolutionstheorie auf wissenschaftlicher Basis unterhalten möchten?

Wohl kaum. Religionsfreiheit, vor allem im katholisch geprägten Bayern, ist selbstverständlich möglich. Bei Ihnen zu Hause, im Zimmer. Verlassen Sie das Haus und üben Sie öffentlich Ihre Religion aus, werden Sie schiefe Blicke ernten.

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
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Schlüsselwörter: Religionsfreiheit | Bezug auf Bayern

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Kommentare

286
am 10.03.2010 20:49:30 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Ich ehre und akzeptiere alle Menschen egal welche Glaubensrichtung sie haben.
Respektieren ja, akzeptieren nicht. Schon gar nicht ehren.
288
am 11.03.2010 00:45:14 (95.169.224.xxx) Link Kommentar melden
Respektieren ja, akzeptieren nicht. Schon gar nicht ehren.

was für ein Mischmasch...
wo fängt denn das eine an und hört das andere auf?
- akzeptieren
bedeutet "annehmen"
Ich finde dich gut...
- respektieren
bedeutet "Rücksicht nehmen"
Du hast das Recht, so zu sein, wie du bist. Mir steht kein Urteil darüber zu.

wenn du pauschal ablehnst, andere Menschen auch anzunehmen, wie sie sind, dann kannst du nicht erwarten, dass dich jemand annimmt, wie du bist. kannst du das nachvollziehen?
Jemand zu akzeptieren ist nicht das gleiche wie sich seine Meinung zueigen zu machen...alles andere ist Seperatismus.
288
am 11.03.2010 00:53:36 (95.169.224.xxx) Link Kommentar melden
Schon gar nicht ehren.

Auch das finde ich nun nicht gerade stilvoll.
Ich würde zwar das Wort ein wenig zeitgemässer wählen, z.B. würde ich sagen, dass ich Menschen jeder Glaubensrichtung, die nach den Vorschriften ihrer Religion leben, für durchaus ehrenwert halte, aber es so schmählich abzulehnen, einem anderen Menschen mit Hochachtung (=Ehre) zu begegnen, halte ich doch für sehr primitiv, wobei das Wort nun auch nicht wieder völlig passt, na, sagen wir mal lieber...niveaulos!Damit hab ich aber jetzt nichts über deine Ehre aussagen wollen, nee, jetzt echt nicht, wirklich...!Ich tolerier doch sogar dass du Polin bist, mehr noch, ich respektiere das, jawoll! Akzeptieren aber...hmmmm..ob ich das akzeptieren kann, da bin ich mir nicht so ganz sicher, und naja, ehren...was fällt mir ein, was ich an dir ehrenwert finden kann?...tja, jetzt musst du mir aber echt helfen!
288
am 11.03.2010 00:55:22 (95.169.224.xxx) Link Kommentar melden
P.S:*nur für alle Fälle*Griner Beitrag sollte eine Persiflage auf deinen Kommentar sein. Hoffe dass du das verstehen kannst...kannst du?
Hartmut Holz
am 12.03.2010 13:58:37 (217.80.197.xxx) Link Kommentar melden
Und wieso steht der katholische Glaub in Deutschland unter Strafe? Also, das ist mir völlig neu.

Nun zu Bayern. Dieses Bundesland ist genauso wie Baden-Würthemberg nicht nur katholisch sondern auch evangelisch geprägt. Denn in der Gegend von Nürnberg sind die Menschen meistens evangelisch.

Im restlichen Bayern herrscht der Katholische Glaube vor.

In unserem Norden sind die Katholiken dagegen in der Minderheit. Aber dieses macht rein gar nichts. Im Gegenteil
Denn bei uns arbeiten Katholische und Evangelische Christen gut zusammen. Von Feindschaft kann überhaupt keine Rede sein.
334
am 15.03.2010 17:58:53 (80.187.106.xxx) Link Kommentar melden
Die Katholen tolerieren überhaupt keine andere Religiom. Hier ein gutes Beispiel. Mein Vater war katholisch un meine Mutter evangelisch Beide wolten evangelisch heiraten. Die Folga war, dass mein Vater aus der katholischen Kirche austreten musste bzw. rausgeworfen wurde. Dafür bekam er aber den Segen der evangelischen Kirche. Da spreche einer mal von Toleranz bei der katholischen Kirche. Noch nicht einmal die Christen sind sich einig. Die katholische Kirche ist ein nicht mehr zeitgemäßer verbohrter Männerverein, der sich sogar des Kindesmissbrauchs schuldig gemacht hat und diesen noch deckt.
334
am 15.03.2010 18:00:00 (80.187.106.xxx) Link Kommentar melden
Selbst bei den Moslems sind Mischehen erlaubt.
288
am 15.03.2010 18:25:48 (217.168.0.xxx) Link Kommentar melden
Selbst bei den Moslems sind Mischehen erlaubt.

eingeschränkte Zustimmung:
der muslimische Mann kann Frauen anderer Religionen wie Juden oder Christen heiraten, die muslimische Frau dagegen nur einen Moslem.
Zum zweiten Satz: sie werden ja gerade NICHT zur Verantwortung gezogen, das ist ja die Schweinerei. Strafrechtlich ist das meist verjährt, die Schulen werden Lehrern nicht nachträglich ein Disziplinarverfahren anhängen, bei Beamten schon gar nicht.

daher ist, wie ich bereits in meinem Artikel http://www.online...ticle/2409schrieb, einzig eine empfindliche Zahlung von Schmerzensgeld als Schadensbegrenzung das einzige Mittel.
Damit die Kirchen endlich mal ihrer Verantwortung nachkommen, da sie ja ihren Priestern eine Machtfülle und einen grossen Vertrauensbonus Kraft ihres Amtes übertragen, was den Nachweis von Missbrauch umso schwerer macht.
334
am 15.03.2010 19:00:54 (80.187.106.xxx) Link Kommentar melden
Nun kommt die weltliche Justiz kaum an die Täter ran und das ist noch das Werk des deutschen Papstes. Er hat eingeführt, dass die Vergehen von der Kirche zu ahnden sind. Diese marode Kirche schützt auch noch Rechtsbrecher. Ich mag den Koks-Friedmann nun überhaupt nicht, aber letztens hatte er so einen Kirchenvertreter, der an dem Herrenclub nun gar nichts verwerfliches finden konnte, sondern nur auf andere Religionen verwies, bei denen es angeblich ähnliche Vorfälle gäbe. Einerseits ist das nicht bewiesen und andererseits eine üble "Argumentation", was Andere machen, darf ich auch. Kindermissbrauch ist wohl mit eins der schlimmsten Verbrechen. Damit hat sich die katholische Kirche selber ins Abseits katapultiert.
Ich diskutiere ungern über Religionen, weil Glaubensangelegenheiten indiskutabel sind. Was sich aber bei der katholischen Kirche tut und gedeckt wird ist so unmenschlich, dass man den Glauben daran verlieren muss.
288
am 15.03.2010 20:21:23 (217.168.4.xxx) Link Kommentar melden
die muslimische Frau kann heiraten wen sie will, aber eben nicht mit islamischem Segen.
Und wie ist das bei den Juden?
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