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Medien: LeuteVon den Geheimnissen des mobilen Internets (2)

©Matthew Bowden via Wikipedia
Wie gesagt: man braucht den richtigen Vertrag, den richtigen Tarif, den richtigen Provider, das richtige Netz. Aber die Gefahren im mobilen Internet sind damit noch nicht ganz abgewehrt. Da gibt es noch entsprechende Tarife für Notebooknutzer und diese verbergen noch mehr Mysterien… Naja, es ist eigentlich so, dass die Internetnutzung heutzutage über das Notebook völlig uneingeschränkt ist, was bedeutet, dass man mit einer Flatrate versorgt ist, die allerdings nur dann Spaß macht, wenn sie zügig mit Highspeed vonstatten geht. Da muß man halt darauf achten, wo man seine Flatrate abflattern möchte, d.h. ob die Region, in der man zu surfen gedenkt, überhaupt mit einem Highspeed Netz versorgt ist (also WO?).
Aber nicht nur das ist wichtig. Wichtig ist, dass man sich für den richtigen Netzbetreiber entscheidet, der auch Highspeed liefert. Da gilt nämlich die bekannte Devise: billig ist halt nichts. Ein billiger Internet-Tarif gleich schlechtes Netz (also mit WEM?).
Nun hat man schon ein geiles Notebook , sauschnelles Internet mit dem UMTS Stick und trotzdem da kann noch einiges schief laufen. Für einen Otto-Normal-Nutzer des Internets, der die aktuellsten OZ24 Artikel liest und diese kommentiert, dies und jenes googelt, sich YouTube anschaut, emails abruft, facebook pflegt, ein wenig twittert oder auch sich seine Software aktualisiert – für diesen Nutzer tauchen keine weiteren Überraschungen auf. Mit solchen Internetnutzern habe ich meistens zu tun, und die Sache ist eigentlich völlig unkompliziert. Sie bleiben nämlich in ihrem 5 GB HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) Limit pro Monat im Rahmen bzw. sie kommen nicht mal annähernd an die Grenze dieses Datenvolumens heran (also WIEVIEL?).
Es gibt auf der anderen Seite aber Nutzer, die ihr Volumenkonto völlig ausreizen und somit dem nächsten Geschwindigkeitsmysterium begegnen. Neulich hatte ich wieder mal so einen Kandidaten, der sich beschwerte, dass sein Stick so langsam geworden sei. Er sei sonst immer 4 bis 5 Stunden täglich im Internet, jetzt würde gar nichts mehr gehen. Ich habe gefragt, ob vielleicht sein Datenvolumen (5 GB/Monat) überschritten sei, was er entrüstet verneinte. Dann habe ich mich erkundigt, was er denn üblicherweise im Internet tun würde (naja, ganz genau wollte ich es auch nicht wissen, ist ja Privatsache, also ich wollte mir nur ein grobes Bild von seinen Internetaktivitäten machen), worauf er mir erzählte, er würde halt normal surfen und sich viel auf YouTube aufhalten, stundenlang. Ich habe das Notebook hochgefahren und stellte tatsächlich fest, dass das Internet sehr langsam geworden war (gedrosselt auf ca. 54 kb/s). Der kleine Internet Client sagte deutlich in arabischen Zahlen, dass sein Datenvolumen für den laufenden Monat auf über 6 GB angestiegen war. Ich habe kurz geschaut, ob er solche gemeinen Programme drauf hat wie Skype, der super datenintensiv sind, wenn man sie mit einer Webcam nutzt... - aber negativ. Er hatte gar kein Skype drauf. Er war völlig entnervt und machte mich für seine Misere verantwortlich, worauf ich ihm sagte: „Wissen Sie, Sie müssen irgendwas anderes außer YouTube machen, was den Datentransfer hochschaukelt, denn von alleine kommt das halt nicht. Ganz schlimm (was den Datentransfer angeht) sind alle Anwendungen wie Skype in Verbindung mit einer Webcam, Internet Radio, oder joost, ein freier TV Sender, der datenintensive Videoübertragungen anbietet.“
Daraufhin wurde er etwas ruhiger, ließ aber seinen Blick über die Decke schweifen und wurde ziemlich rot. Er packte überraschend seinen Rechner ein und ging wortlos heim. Ich wußte auch warum – sein schlechtes Gewissen hatte ihn nämlich erwischt. Der Gute saß nämlich stundenlang und das täglich vor seinem Notebook und schaute sich live webcam-sessions von Michelle, Cynthia und Chantal sowie einige andere prickelnde Ü-18-Vorstellungen an – wie mir ein kurzer, aber sicherer Blick auf seinen Explorer-Verlauf verraten hatte. Also, wenn man schon auf Unschuldslamm macht, sollte man wenigstens die entlarvenden Spuren dezent beseitigen. Denn ich lasse mich ungern auf den Arm nehmen und schon gar nicht möchte ich wissen, was gewisse Männer mit und im Internet so alles treiben. Ich gestehe, nach diesem Erlebnis griff ich zu Sagrotan, den wir seit dem Ausbruch der Schweinegrippe immer parat haben und habe mir damit meine Hände desinfiziert.
Ja, das mobile Internet ist voller Geheimnisse und Überraschungen – für beide Seiten. Für den Nutzer und für den Anbieter. Man sollte sich allerdings zumindest ein wenig damit auseinandersetzen, um spätere Kosten oder Peinlichkeiten zu vermeiden.
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Kommentare
auch interessantes detail, dass chats wie skype datenintensiv sind. dazu eine frage: gehören auch ICQ und messengerangebote (ohne cam) zu diesen datenintensiven tätigkeiten, da ich mich permanent wundere, warum die geschwindigkeit bei DIESEN anwendungen NOCH läuft, aber keine seiten mehr geladen werden können...
Übrigens haben die meisten Anbieter die Nutzung von Skype usw. ausgeschlossen, weil sie sich und ihrem Telefonnetz ja keine Konkurrenz machen wollen. Aus technischen Gründen weiß der Provider natürlich, ob der Kunde sich dran hält. Wenn nicht, werden solche Verträge kurzerhand gesperrt.
Wer lesen kann, hat Vorteile.
das weiß doch jeder, was windoof alles speichert.
Dazu sagt der Volksmund: Wenn das Blut im Sch**** ist, ist der Verstand im Ar*** Ist ein physiologisches Problem.


Nach der Lektüre der beiden Geschichten hoffe ich auf weitere Fortsetzungen!



Tja, Sagrotan sollte man eigentlich immer zur Hand haben...