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Medien: FernsehenARD und ZDF verbrennen die GEZ-Gebühren

Vancouver 2010
Was will man eigentlich mehr. Eigentlich sollte man meinen, das ich rundum zufrieden bin. Werden doch alle Entscheidungen live vom öffentlich-rechtlichem Moloch übertragen und das nun endlich auch in High Definition (HD). Auch die Qualität der Sportberichterstattungen entspricht einem sehr hohen Standard, zu jeder Sportart sind fachkundige Kokommentatoren zugegen, meistens ehemalige Weltklassesportler der entsprechenden Sportart, die dem fachlich unversierten Zuschauer die Feinheiten der jeweiligen Sportart erläutern. Und ein weiteres Sahnehäubchen sind die Übertragungszeiten, ist es doch bei diesen olympischen Winterspielen der Fall, dass alle wichtigen Entscheidungen zur besten Sendezeit gezeigt werden können, da die Zeitverschiebung nach Vancouver optimal ist.
An der Qualität der Berichterstattung habe ich wirklich nichts auszusetzen. ARD und ZDF haben sich wirklich Mühe gegeben, diese olympischen Winterspiele zu einem wirklichen Highlight zu machen. Und genau da habe ich meine Bauchschmerzen. Warum müssen wir 2 Fernsehsender die aus Gebührengeldern bezahlt werden nach Vancouver schicken. Beide Sender übertragen täglich wechselnd die Winterspiele. Das bedeutet, dass jeder Sender sein eigene Technik, Manpower, Kommentatoren und Kokommentatoren und was man alles so zu einer vernünftigen Liveberichterstattung braucht nach Vancouver gekarrt hat. Beide Sender unterhalten eigene Studios vor Ort. Alles wird in doppelter Ausführung benötigt. Eine Verschwendung von Geld die Seinesgleichen sucht. Aber man hat ja bei ARD und ZDF keine Geldprobleme, sollte es mal eng in der Kasse werden, dann werden einfach die Rundfunkgebühren angehoben.
Kann mir bitte einer sagen welchen Grund es gibt, dass wir 2 Fernsehsender für die Berichterstattung eines Ereignisses brauchen? Einen wirklich stichhaltigen Grund dafür gibt es nicht. Wären die Sender privat finanziert, wäre es mir egal. Aber es sind auch meine Gebühren, die da zu Fenster herausgeschmissen werden.
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Kommentare



2. Gönne ich jedem dort mal auch einen freien Tag - falls es den überhaupt gibt.
3. Ist das durchaus auch gegenseitiger Ansporn, von dem wir profitieren.
4. Müßten die Teams enstprechend größer sein, wenn fast rund um die Uhr gesendet wird.
Ich war selber bei der Olympiade 1972 dabei und weiß, daß solche Übertragungen kein Pappenstiel sind, und wenn es bei den Öffentlich-Rechtlichen vergleichsweise wohl noch immer etwas ruhiger zugeht, so spricht das nicht für die Privaten, denn dort wird jeder weit häufiger bis an seine Belastungsgrenze getrieben, und Freie Mitarbeiter warten oft lange auf ihr Geld. Lange hält das niemand aus, entsprechend jünger und schlechter bezahlt sind die Mitarbeiter. Das rechnet sich, alles hat seinen Preis, auch wenn der Unterschied nicht immer sofort zu erkennen ist...



