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Wissenschaft: Sonstiges

Was Frauen schon lange ahnten: "Männer und Affen - Gemeinsamkeit jetzt bewiesen"

Freut's die Frauen...? - Die Wissenschaft beweist, daß Männer genetisch defekt sind

Ein typischer Mann...
Ein typischer Mann...
Männer! Viele von uns sind wirklich einfach nur Affen, auch wenn sie sich eher wie Schweine benehmen. Die meisten sind sogar noch stolz darauf. Aber wenn wir mal ehrlich sind, geben wir's einfach zu: die Frauen sind die Krone der Schöpfung! Sie sehen besser aus, sind kommunikativer, intelligenter, pflegen sich besser, riechen besser, haben mehr Kreativität und mehr Sinn für soziale Zusammenhänge... - Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, bei beiden Fraktionen. Und wie jeder weiß: bereits in der Bibel wird darauf hingewiesen, daß Adam die Mensch-Version 1.0 war, Eva dagegen das ausgereiftere Modell 1.1, das sagt doch alles.

Diese ganzen hierin versteckten Probleme merkt man schon bei männlichen Säuglingen: sie schreien mehr, sie haben mehr Blähungen. Männliche Kleinkinder raufen mehr, prügeln sich öfter, schreien lauter, machen häufiger Terror. Man muß ihnen öfter erklären, daß die Spülmaschine sich nicht von allein ausräumt und daß der Müll rausgebracht werden muß, da man nicht darauf warten sollte, daß er Beine bekommt. Auch in der Adoleszens sind Männer von seltsamen Verhaltensauffälligkeiten geplagt: sie brauchen Auto-Aufkleber wie "Dein Auto ist vielleicht schneller, aber ich fahr' vor Dir!", sie verstehen rein intellektuell nicht, was das Reißverschlußverfahren an einer Verengung im Straßenverkehr bedeutet, und sie sind nur schwer zu einer echten Kommunikation zu bewegen. - Weitere tierisch gute Studien lassen sich in allen Bereichen durchführen, die mit Frauen zu tun haben oder mit Autos: also in der Fußgängerzone, in der Straßenbahn, in der Disco und im Straßenverkehr. Wer es nicht glauben mag, was er da sieht, kann sich ja mal das aufdringliche Verhalten von männlichen Tieren ansehen: Rüden, Hähne, Eber, Böcke, Hengste... - dieselben Verhaltensweisen wie eben die der pongiden Männchen in der menschlichen Realität.

Doch wie kommt's? Immerhin können wir unsere Hände in Unschuld waschen - ja, auch das Händewaschen ist offenbar etwas, was Männer einfach zu oft für überflüssig halten - denn wir sind nicht schuld; wir sind die Opfer. Die Evolution (oder der Schöpfer, was immer man da glauben möchte), hat uns doch so gemacht. Aber Fakt ist und bleibt: wir Männer haben auf dem Weg zur Menschwerdung einen weiteren Weg zurückzulegen als Frauen. Das liegt einfach daran, daß wir genetisch gesehen defekt sind, da, wo Frauen das 23. Chromosomenpaar XX haben, haben wir nur ein defektes 23. Chromosomenpaar, das XY; wie man ohne weiteres sieht, ist das Y ein verkrüppeltes X!

Neue Studie

Männer und Affen - Gemeinsamkeit jetzt bewiesen

Von Elke Bodderas 15. Januar 2010, 13:58 Uhr

Werden die Männer künftig sanfter oder brutaler? Auf jeden Fall verändert sich das Y-Chromosom - also der Erbgutanteil, der Männer erst zu Männern macht - rasend schnell. Und zwar sowohl beim männlichen Menschen als auch bei männlichen Affen, wie Forscher aus Cambridge jetzt festgestellt haben.

Genetiker vom Whitehead Institute for Biomedical Research in Cambridge (Massachusetts) und vom Washington University Genome Center in St. Louis haben sich das Y-Chromosom eines Schimpansen vorgeknöpft und es mit dem eines Menschen verglichen.

Das Ergebnis: In den vergangenen sechs Millionen Jahren hat sich sein Aufbau und die Anzahl seiner Gene stark verändert, schreiben die Genetiker in der jüngsten Ausgabe von "Nature" - viel stärker als alle anderen Chromosomen bei Affe und Mensch.

"Dass das Y-Chromosom so wandlungsfähig ist, bedeutet nicht, dass sich Männer schneller verändern als Frauen", schreiben die Forscher. Genetisch betrachtet ist das Chromosom ein Krüppel. Es hat viel weniger Gene als das weibliche X - und es schrumpft. In den sechs Millionen Jahren hat es zwei Drittel seiner ursprünglichen Größe eingebüßt.

Es ist das einzige Mitglied der Erbgutfamilie, das es nur einmal gibt - und zwar beim Mann. Alle anderen Chromosomen sind doppelt vorhanden, nur die Geschlechtschromosomen tanzen aus der Reihe: Frauen haben zwei X, Männer ein X und ein kleineres, verkümmertes Y.

Trotz seiner Winzigkeit fallen die Unterschiede des Männlichkeitschromosoms zwischen Mensch und Affe riesengroß aus: Jeder dritte seiner Erbgutbuchstaben schreibt sich bei den beiden Spezies verschieden.

Betrachtet man den Rest der Chromosomen, ähneln sich Mensch und Affe dagegen sehr stark: Nur ein Prozent der Buchstaben sind verschieden. Woher diese Wandlungsfähigkeit - und warum wurde das Y-Chromosom zum Chamäleon im Erbgut? "Im Laufe der Zeit wurde das Männlichkeitschromosom permanent umgebaut", sagt Page.

"Man kann sich das Ganze vorstellen wie ein Haus, das grundlegend renoviert wird", schreibt er in der Studie. "Menschen leben darin, aber gleichzeitig gibt es immer ein paar Räume, die zerstört und wieder neu aufgebaut werden."

Vor allem sei es die unterschiedliche soziale Lebensweise, die sich im äffischen und menschlichen Y-Chromosom niederschlage, vermutet Page. "Die Region des Y-Chromosoms, die sich am weitesten voneinander entfernt hat, ist jener Abschnitt, der die Spermienproduktion steuert", sagt Hughes.

Diese Maschinerie läuft zwar bei Mensch und Affe gleich - allerdings in dramatisch unterschiedlicher Auslastung. Im Schimpansen-Erbgut ist die Spermiensequenz enorm aktiv: In einer Affenhorde paaren sich meistens viele Männchen zeitnah mit einem Weibchen - wer die meisten Spermien hat, hat beim Wettrennen zum Ei auch die besten Chancen zum Sieg.

"Der evolutionäre Druck lässt sich im männlichen Affen-Erbgut ablesen", erklärt Hughes. Der Mensch dagegen kann sich eine genetisch ruhige, sparsame Spermiensequenz im Erbgut leisten: Seine Kinder wachsen meistens in einer stabilen Partnerschaft auf.

Quelle: WELT-online 15.01.2010

Männer werden also doch Menschen, irgendwann, irgendwie, man soll die Hoffnung eben nicht aufgeben; die Evolution nimmt den Druck weg, wir können uns daher ums Wesentliche kümmern und stabile, intelligente, kreative und zuverlässige Paarbeziehungen eingehen und vor allem pflegen. - Die Kinder freuen sich darüber, wie Psychologen meinen.

  • Bildnachweis:
Pongo pygmaeus (Linnaeus, 1760), Orang-Utan, Aalborg Zoo, Denmark by Malene Thyssen, 21.03.2004 via Wikipedia, Creative Commons-Lizenz Namensnennung 2.5 US-amerikanisch (nicht portiert)

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Schlüsselwörter: Frauen | Männer | Affen | genetische Defekte | X-Chromosom | Y-Chromosom | Darwin | Spermien
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Kommentare

286
am 23.02.2010 08:59:36 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
wir können uns daher ums Wesentliche kümmern und stabile, intelligente, kreative und zuverlässige Paarbeziehungen eingehen und vor allem pflegen. - Die Kinder freuen sich darüber, wie Psychologen meinen.
Manchmal ist es aber für die Kinder besser, wenn die Eltern sich trennen. Manchmal ist es für die Kinder sogar noch besser, wenn sie zu bestimmten Personen gar keinen Kontakt haben.
Sebastian
am 13.08.2011 19:23:15 (88.68.177.xxx) Link Kommentar melden
LOL, wenn die Männer angeblich so minderwertig sind, wie ist zu erklären das im Prinzip alles auf der Welt von Männern erdach und aufgebaut wurde...im Guten wie im Schlechten.

Ohne Männer würden wir heute noch in Höhlen leben.

Frauen werfen...das wars auch schon, zu mehr sind sie nicht im Stande...
kommt123
am 14.08.2011 17:30:40 (92.231.142.xxx) Link Kommentar melden
Manchmal ist es aber für die Kinder besser, wenn die Eltern sich trennen. Manchmal ist es für die Kinder sogar noch besser, wenn sie zu bestimmten Personen gar keinen Kontakt haben.



Nicht nur für die Kinder …

Liebe, Verständnis und gegenseitige Achtung, wenn das nicht gegeben ist, ist eine Trennung, auch für das eigene Wohlbefinden, das Beste.

Jedes Ende einer Beziehung hat seine ganz persönliche Dramaturgie.

Wenn positive Beziehungssignale abnehmen, sich Schweigen mit bösen Vorwürfen abwechseln, vielleicht taucht zu all dem sogar noch ein/e Dritte/r auf, dann sollte man eine Entscheidung fällen.


By the way ...

... der Schritt in ein neues Leben - da hat die Liebe wieder eine Zukunftsperspektive … Wink
kommt123
am 14.08.2011 17:47:00 (92.230.251.xxx) Link Kommentar melden
Kurzer Nachtrag:

Wie heißt es so schön?

YouTube Video


Grin

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