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Sonstiges: Gesundheit

Die Fastenkur nach F. X. Mayr: einfach, preiswert und gesund

Ein Erfahrungsbericht über die Milch-Semmel-Diät

© Daniel Gast / pixelio
© Daniel Gast / pixelio
Viele sogenannte Zivilisationskrankheiten und auch das Problem des Übergewichts sind ernährungsbedingt. Wir essen zu viel, zu fett, zu eiweißhaltig. Aber auch zu schnell. Vieles wird, aus Zeitnot oder aus Gewohnheit, hinuntergeschlungen und liegt dann buchstäblich schwer im Magen.

Man braucht kein Arzt und auch kein Freund esoterischer Gesundheitsversprechen zu sein, um das zu erkennen. Ob der Tod nun wirklich im Darm sitzt oder ob es so etwas wie eine Übersäuerung des Körpers überhaupt gibt oder nicht, kann man getrost den Streithähnen dieser oder jener Richtung überlassen. Auch das Wort Ganzheitlichkeit hält in der Praxis nicht immer das, was deren Apostel versprechen. Das alles war also nicht mein Ansatz, auch Gewichtsabnahme war nicht vorrangig mein Thema; für mich war eigentlich nur das Ziel, eine Woche Auszeit vom Alltag zu nehmen. Eine Woche ohne Termine, eine Woche ohne Telefon, eine Woche ohne Zeitung, PC oder Internet. Ein Urlaub im eigentlichen Sinn: der urloup war im Mittelhochdeutschen die Erlaubnis, die Befreiung von Zwängen.

Manche Menschen gehen dafür ins Kloster, was sicher auch ein guter Weg ist. Man kann auch eine Woche in die Karibik fliegen, Möglichkeiten gibt es viele. Bei mir sollte es aber nun einmal der Bodensee sein. Als Selbstzahler brauchte ich mich auch nicht mit einer Krankenkasse herumzuplagen, ein paar Anrufe, und das kleine Kurhotel war gebucht. Diese Mal wollte ich die Kur nach Franz Xaver Mayr (1875-1965) ausprobieren, von der ich schon einiges gehört und gelesen hatte.

Die Mayr-Kur dauert üblicherweise mindestens eine Woche und bis zu vier Wochen. Da sie, wie jedes Fasten, eine temporäre Mangelernährung darstellt, sollte sie immer nur in Absprache mit einem Arzt bzw. unter dessen Aufsicht durchgeführt werden. Denn selbst gesunde Menschen können hier Kreislaufprobleme oder andere Nebenfolgen erleiden. Das hört sich aber schlimmer an als es ist, ich selbst hatte mit viel frischer Luft und einem Mittagsschläfchen hier nie Probleme. Um Zeit zu sparen, hatte ich mir bereits zu Hause mehrere Entlastungstage gegönnt, also eine Reiskur, ein paar Tage reine Obst- und Gemüsetage, sowie als Getränke nur noch Wasser und Kräutertees.

Franz Xaver Mayr - der als Kurarzt in der Steiermark sowie in Karlsbad und Wien viel Erfahrung mit ernährungsbedingten Krankheiten sammeln konnte, stellte vier Prinzipien in den Mittelpunkt seiner Kur, die man sich als die "vier S" merken kann: Schonung, Säuberung, Schulung und Substitution.

  1. Schonung : Die Kur entlastet und regeneriert die Verdauung nach den Angaben der Anbieter mit einer Diät, die auf Tee- oder Heilfasten aufbaut. Sie kann als Milch- oder auch als Ableitungsdiät in speziellen Kurkliniken oder ambulant durchgeführt werden.
  2. Säuberung : Bei der "Säuberung" geht es um "Entschlackung" und "Entsäuerung" des Verdauungstraktes. Sie erfolgt durch meist morgendliche Einnahme von Glaubersalz oder anderem Bittersalz und lässt sich durch Trinkkuren (Kräutertee, Leitungs- oder Mineralwasser) unterstützen. Im Fall hartnäckiger Verstopfung kann auch ein Einlauf den Kurbeginn einleiten. Der Arzt kann auch eine spezielle Bauchmassage durchführen.
  3. Schulung: Die Schulung soll dem behutsamen Training von Organen und ihrer "Wiederertüchtigung" dienen. Eine besondere Wirkung hat das Üben des gründlichen Kauens und das Training, auf Ablenkungen beim Essen zu verzichten. Getrunken wird bei Mayr nicht während, sondern vor dem Essen, was ein Gefühl der ausreichenden Sättigung früher eintreten lasse. Auch hier ist die manuelle Bauchbehandlung durch Arzt oder Ärztin von Bedeutung. Sie soll die Peristaltik des Darms und die Funktion von Leber und Bauchspeicheldrüse aktivieren, die Atmung vertiefen und die Zirkulation von Blut und Lymphe anregen.
  4. Substitution :Sie beugt angeblich einer Mangelernährung vor, die bei heutigen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten relativ häufig sei. Semmeln mit Milch stellen jedoch auch eine Form der Mangelernährung dar. Die Ergänzung von Vitaminen, Spuren- und Mineralstoffen durch Zusatzpräparate ist möglich.

Artikel Franz-Xaver-Mayr-Kur (Auszug) aus Wikipedia

Der Beginn, also die erste Stufe der klassischen Mayr-Kur ist ein Tee-Wasser-Fasten, unterstützt mit einer Darmreinigung durch Bittersalz und eventuell auch durch Einläufe. Hierdurch sollen Reste mangelhaft verdauter und möglicherweise blähungsfördernder Nahrungsreste in den Darmzotten und -falten abgeführt werden. Hieran schließt sich die zweite Stufe der Mayr-Kur an, die sogenannte Milch-Semmel-Diät; wird morgens ein in Scheiben geschnittenes trockenes(!) Brötchen pro Bissen 30- bis 40-mal gekaut. Wenn der so entstehende zähe Brei vollkommen verflüssigt ist (durch Umwandlung mithilfe der enzymatischen Aufspaltung der Stärke wird er dann ganz süß!), wird er - nach Wunsch auch mit einem Teelöffel Milch - hinuntergeschluckt. Der Sinn ist hierbei, den Esser zu einem langsamen und langem Kauen zu erziehen: das Einspeicheln der Nahrung ist die Vorverdauung. - Als dritte Stufe folgt die sogenannte milde Ableitung, eine basische Schonkost mit viel Gemüse, reifem Obst (gedünstet), frischen Kräutern. Bevorzugt fettarm und salzlos, wer möchte und kann auch fleischlos oder fleischarm.

Während der Mayr-Kur trinkt man etwa eine halbe Stunde vor dem Frühstück (zwei Scheiben trockenes Brötchen) eine Bittersalz-Lösung, um den Darm zu entleeren. Über den Tag verteilt trinkt man dann drei bis fünf Liter Wasser, Kräutertee und Gemüsebrühe. Vor und nach dem Mittagessen bekommt man einen warmen "Leberwickel" (eine Wärmflasche mit einem feuchten Tuch) aufgelegt, dies unterstützt die Funktion der Leber, die lieber Wärme mag als z.B. Alkohol oder Fette. Unterstützend zu all diesen Maßnahmen gibt es noch Massagen der Bauchdecke, mit denen die Darmfunktion von außen unterstützt und angeregt wird. Nach Lust und Interesse bieten sich auch Entspannungs- und Meditationstechniken an.

Der wichtigste Punkt für mich war die "Schulung", aus der ich wertvolle Anregungen mitgenommen habe: vor dem Essen trinken, nicht während des Essens. Langsamer essen, länger kauen. Mehr Ruhe während des Essens, nichts anderes dabei tun (Telefon, Fernsehen, Radio oder ähnliches). Übrigens gab es während der ganzen Woche keine Musik, kein Radio, kein Fernsehen, keine Zeitung. Die Welt hat sich aber, wie ich nach meiner Rückkehr feststellen konnte, weiter gedreht, auch ohne meine Beobachtung und ohne meine Mithilfe.

Abgenommen habe ich in dieser einen Woche vier Kilo (Startgewicht 83 kg bei 1,82 Meter), und ich war besonders erstaunt, wie sich mein Geschmackssinn verfeinert hat, denn plötzlich konnte ich feststellen: selbst Mineralwasser hat erhebliche Unterschiede im Geschmack! Vorher war Wasser gleich Wasser für mich. Und wenn man eine Woche als Highlight des Tages zwei Scheiben altbackenes Brötchen zum Frühstück oder einen Becher Joghurt als Mittagessen erlebt hat, weiß man die reichhaltige und abwechslungsreiche Nahrung im Alltag danach auf eine ganz neue Art wieder zu schätzen!

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Schlüsselwörter: Fasten | Heilfasten | Kur | Bodensee | F. X. Mayr | Entschlackung | Kauen | Speichel | Entdeckung der Langsamkeit
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Kommentare

288
am 14.02.2010 17:40:01 (217.168.14.xxx) Link Kommentar melden
Und wenn man eine Woche als Highlight des Tages zwei Scheiben altbackenes Brötchen zum Frühstück oder einen Becher Joghurt als Mittagessen erlebt hat, weiß man die reichhaltige und abwechslungsreiche Nahrung im Alltag danach auf eine ganz neue Art wieder zu schätzen!

Genau das ist auch einer der Hintergründe des islamischen Ramadans.
Wer einmal einen ganzen Tag lang keinen Schluck Wasser getrunken hat, weiss den Wert und den Geschmack von frischem Wasser eher zu schätzen als der, der ständig im Überfluss lebt.
Unabhängig davon ist die F.X.Mayr-Kur ein wertvoller Beitrag zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit.
Gerade weil die heute übliche Ernährungsweise eher zu Übersäuerung des Blutes (ph-Wert) beiträgt, ist die Kenntnis basischer Lebensmittel unerhört wichtig und hilft bei zahlreichen, auf den fehlerhaften Metabolismus zurueckzufuehrenden Krankheiten und Gesundheitsstörungen.
Mayr war in seinen Anfängen durch Soldaten, die sich auf den bäuerlichen Gehöften den Bauch vollgeschlagen, sich im wahrsten Sinn überfressen hatten, auf seine Erkenntnisse gestossen, insbesondere die durch den belasteten Darm entstehenden Bauchformen sind eine wirklich interessante These.
Alles in allem sehr empfehlenswert, da es eher um Lebensumstellung, Körpervorgänge und Lebensführung geht als um eine Diät oder eine reine Fastenkur.
349
am 14.02.2010 19:10:55 (76.76.104.xxx) Link Kommentar melden
Es sind immer die Gewohnheiten, meistens schlechte; deswegen enden Fastenkuren so oft im Jojo-Effekt. Das Aufbrechen der Gewohnheit setzt das Innehalten, das Nachdenken voraus. Aber ich würde da keine Religion daraus machen. Über basische Lebensmittel habe ich mich noch nicht informiert, mir war der praktische Einschnitt in den Alltag wichtig. Angeblich soll es das ja gar nicht geben mit sauren oder basischen Lebensmitteln.
288
am 14.02.2010 19:20:38 (188.127.165.xxx) Link Kommentar melden
Angeblich soll es das ja gar nicht geben mit sauren oder basischen Lebensmitteln.

es muss richtig heissen: säurebildende Lebensmittel.
Natürlich gibt es diese. Interessanterweise gehört gerade die saure Zitrone zu den basisch wirkenden LebensmittelnWink
Fast die gesamten Stoffwechselvorgänge in unserem Körper finden im wässrigen Milieu statt und alle an der Regulation des Stoffwechsels beteiligten Komponenten wie Proteine und Enzyme besitzen ein pH-Optimum. Sie funktionieren somit entweder im leicht sauren oder leicht basischen Bereich am besten. Deshalb versucht der Körper den eigenen pH-Wert durch verschiedene körpereigene Puffersysteme und Ausgleichsmechanismen konstant im Bereich zwischen 7,38 und 7,42 zu halten.

Bei einer Veränderung des pH-Werts verlagert sich das Gleichgewicht also entweder in Richtung "sauer" oder "basisch". Im Fall einer Übersäuerung (Azidose) liegen dann viele freie H+-Ionen vor, der pH-Wert sinkt unter den physiologischen Grenzwert von 7,38. Im anderen Fall, also wenn es zu einer Anreicherung basischer Komponenten kommt (pH-Wert Anstieg auf über 7,42), liegen zu viele freie Basen vor. Zumeist handelt es sich hierbei um das Salz der Kohlensäure (HCO3 oder Hydrogencarbonat).


http://www.qualim...shalt.html
Allein aufgrund der zugrundeliegenden Kenntnisse der Zusammenhänge ist die Mayr-Kur eine wichtige diagnostische Hilfe in der Präventivmedizin.
Ich habe dazu in Zusammenarbeit mit einem Mayr-Arzt bereits ein Buch (journalistisch) erarbeitet, das in Deutschland erscheinen wird.
Pater Lingen
am 14.02.2010 20:01:01 (77.178.172.xxx) Link Kommentar melden
Schon vor weit über einem Jahr, nämlich spätestens zur Fastenzeit 2009, sollte idealgewicht.tk (Kurzübersicht z.Th. Ernährung und Kirche) an den Start gehen (derzeit dort nur ein Platzhalter-Video), aber es gibt halt immer etwas Vorrangiges.
Nun ja: "Abnehmen" ist jedenfalls so eine Sache. Klar, so einfache Formeln wie der "BMI" sind griffig, aber auch oft eher irreführend als aufschlussreich.
*Viel* wichtiger sind Parameter wie Körperfett, Bauchumfang resp. Verhältnis Bauch zu Hüfte, Oberschenkelumfang etc.
Klar, wenn man Flüssigkeit verliert (Schwitzen etc.), hat man "abgenommen". Wenn man Knochen und Muskeln abbaut und Fett ansetzt (das leichter ist als Muskeln), hat man "abgenommen".
Aber ob solch ein "Abnehmen" tatsächlich ein Grund zum Jubeln ist?
Weitgehend Konsens dürfte wohl darüber bestehen, dass nicht jeder die exakt gleiche Menge und Beschaffenheit an Nahrung benötigt / verträgt.
286
am 15.02.2010 11:55:26 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
ob es so etwas wie eine Übersäuerung des Körpers überhaupt gibt oder nicht, kann man getrost den Streithähnen dieser oder jener Richtung überlassen.
Die haben schon angebissen. Grin

Sauer macht lustig!
Hartmut Holz
am 15.02.2010 15:04:33 (217.80.213.xxx) Link Kommentar melden
Es ist ja so, dass am Mittwoch, also Aschermittwoch, die
Fastenzeit beginnt.

Heute heißt das Ganze Sieben Wochen anders leben.
Aber fasten sollte man natürlich nicht. Schon gar nicht ältere Menschen. Denn für diesen Personenkreis kann sogar eine einfache Diät schädlich sein.

Nein, aber man kann schon seine Lebensgewohnheiten,
in diese Zeit umstellen. Lassen wir doch einmal jetzt, bis
Ostern die fetten Torten, das Eisbein oder den Broiler, also
das Grillhähnchen, einfach einmal weg.

Auch benötigen wir doch nicht immer ein reichliches Abend-
essen, dass doch sowieso nur dick macht.

Und eine Semmeldiät ist sowieso einseitig und damit auch
schädlich.
288
am 16.02.2010 22:14:20 (95.169.252.xxx) Link Kommentar melden
Die angenommene "Übersäuerung" des Körpers ist wissenschaftlich nicht nachweisbar. Messbar ist lediglich der Harnsäuregehalt. „Mayrs Behauptungen über die negativen Wirkungen, die von den verdauungsbedingten Säuren, Alkoholen und Eiweißabbauprodukten im Körper ausgehen, konnten durch moderne ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse nicht bestätigt werden. (...) Die von Anwendern der Mayr-Diät gelegentlich geäußerten Heilungsversprechen bei vielen Krankheiten und Beschwerden sind nicht durch Untersuchungsergebnisse gedeckt.

diese Aussagen sind schlichtweg undifferenziert und auch inhaltlich falsch.
völliger Unsinn ist z.B. folgende Aussage:
Messbar ist lediglich der Harnsäuregehalt





der Autor hat anscheinend keine Ahnung von Medizin.

Richtig dagegen ist folgender Eintrag in der Wikipedia:


Die Bedeutung des pH-Wertes beim Menschen

Der für den Menschen verträgliche Bereich des pH-Wert von Blut und Zellflüssigkeit ist beschränkt. Der pH-Wert des Blutes wird durch ein komplexes Puffersystem von gelöstem Gas, Salzen und Proteinen, dem sogenannten Blutpuffer, eingestellt. Normal ist ein pH-Wert von 7,35-7,45 in arteriellem Blut. Der pH-Wert des Blutes wirkt auf das Hämoglobin. Je geringer der pH-Wert ist, desto weniger Sauerstoff kann dieses binden (Bohr-Effekt). Wird im Gewebe durch die Atmungs-Kohlensäure der pH-Wert des Blutes gesenkt, gibt deshalb das Hämoglobin Sauerstoff ab. Wird umgekehrt in der Lunge Kohlendioxid abgeatmet, so steigt dort der pH-Wert des Blutes und somit die Aufnahmefähigkeit des Hämoglobins für Sauerstoff.

Auch bei der menschlichen Fortpflanzung hat der pH-Wert eine entscheidende Bedeutung. Während das Scheidenmilieu zur Abwehr von Krankheitserregern sauer ist, hat das Sperma des Mannes einen basischen pH-Wert. Die beim Geschlechtsakt einsetzende Neutralisationsreaktion führt zu einem optimalen Milieu zur Bewegung der Spermien.

Die Haut des Menschen ist leicht sauer bei einem pH ≈ 5,5. Der Säuremantel ist ein Schutz vor Krankheitserregern. Seifen sind deutlich basisch und „trocknen“ die Haut aus, sie entfernen die Fettschicht und zerstören die Säureschicht. Heutige Waschlotionen aus einem Gemisch einer Trägersubstanz aus Wasser, Glyzerin, Natriumchlorid, Natriumthiosulfat, Natriumhydrogencarbonat, Distearate und einem geringen Anteil synthetischer Tenside sind mit ihrem pH-Wert um 5 eingestellt.

D.h., ab (unter) einem bestimmten PH Wert beginnt das innere Ersticken eines Menschen, da kein Sauersstoff mehr über das Blut transportiert werden kann.

Der Mayr-Kritiker hat also im Grunde keinen blassen Schimmer, worum es bei der Mayr-These geht.
Jede, aber wirklich jede Art von Ernährung ist potenziell gefährlich, wenn man
-allergisch reagiert
-unentdeckte Krankheiten zugrundeliegen
-irgendwelche Nebenwirkungen (wie Diarrhoe) auftauchen und nicht rechtzeitig und adäquat behandelt werden etc.
Die Mayr-Kur wird sogar aufgrund des nachgewiesenen Nutzens seitens verschiedener Krankenkassen bezahlt, was sicherlich ein gutes Kriterium darstellt.
317
am 17.02.2010 13:33:33 (85.25.152.xxx) Link Kommentar melden
Da ich aus beruflichen Gründen sehr unregelmäßig und oft zu hastig esse, habe ich auch vor einigen Jahren diese Kur gemacht. Es hat mir geholfen, ruhiger und mit mehr Muße zu essen und niemals unter Zeitdruck.
Hartmut Holz
am 17.02.2010 14:29:38 (217.80.224.xxx) Link Kommentar melden
Genau richtig. Denn unregelmäßiges und auch hastiges
Essen schadet der Gesundheit.

Aber was soll man machen, wenn man berufstätig ist. Da
bleibt einem kaum etwas anderes übrig.
286
am 06.03.2010 11:49:12 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
@Annett, ich habe da eine ganz einfache Grundregel: was schmeckt ist erlaubt. Die zweite Regel: essen ist genießen, das braucht Zeit und damit Muße. Smile
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