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Sonstiges: Kultur & Religion

Klimawandel und Religion

Der kürzlich veröffentlichte vierte Sachstandsbericht des Weltklimarats (Intergovernmental Panel on Climate Change / IPCC) wurde wegen der darin enthaltenen massiven Fehler sogar von den systemtreuen Medien nicht einhellig gelobt. Die Skandale rund um den IPCC werden dabei oft als bestimmte "Gates" bezeichnet; dies in Anlehnung an die "Watergate-Affäre" unter US-Präsident Richard Nixon, bei der massive Amtsmissbräuche aufgedeckt wurden, was zu einem enormen Verlust des Vertrauens der Bürger in die Regierung führte.

Hier nur einige dieser IPCC-"Gates", zusammengestellt von Dipl.-Met. Klaus-Eckart Puls, Ltd. Regierungs-Direktor i.R. und Pressesprecher des EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.):

  • ClimateGate: Datenmanipulation für AGW , Mobbing unliebsamer kritischer Kollegen,
  • GlacierGate: Weit reichende Fehler und Irrtümer bzgl. Gletscher-Schmelze in Himalaya, Anden, Alpen, Afrika,
  • NaturalDesasterGate: falsche, unbelegte Aussagen zu Katastrophen durch AGW.
  • AmazonGate: Die IPCC-Angaben zum AGW-bedingten Schrumpfen des Amazonas-Regenwaldes sind frei erfunden.
  • Africagate": eine - ohne wissenschaftliche Basis - prognostizierte Nahrungsmittelknappheit in Afrika aufgrund angeblich ausbleibenden Regens.

Trotz allem verkünden die systemtreuen Medien rigoros das Credo der sog. "Klimakatastrophe". S. z.B.: "Der Vorsitzende des Weltklimarats IPCC, der Inder Rajendra Pachauri, ist seit Wochen scharfer Kritik ausgesetzt. Falls der IPCC-Chef nun sein Amt verließe, wäre es für die Meute der Klimaschutz-Kritiker ein Fest. Ihren hämischen Jubel hören zu müssen wäre schmerzhaft. Doch die Klimaforscher würden sich noch größerer Gefahr aussetzen, wollten sie warten, bis der Sturm sich legt. Damit riskierten sie, das große Vertrauen zu verspielen, das sie gegenüber den unsachlich argumentierenden Skeptikern haben. Deren Gebrabbel zum Trotz ist an der Realität des Klimawandels - einschließlich der tatsächlich dahinschmelzenden Himalaya-Gletscher - nicht mehr zu zweifeln.

Die Klimaforscher müssen die verbleibenden Wirrköpfe unter ihren Gegnern nicht mehr niederringen" (Art. "Neuanfang ohne Pachauri", in: Süddeutsche Zeitung (SZ), 02.02.10, S.16). So, so: "An der Realität des Klimawandels nicht mehr zu zweifeln"; und wer es dennoch wagt, der ist ein "brabbelnder Wirrkopf". Geht es noch apodiktischer?

Nun, apodiktische Zweifelverbote sind typisch und konstitutiv für Pseudo-Religionen. Zur Erinnerung: Die christliche Religion nennt als ihr wesentliches Element die Unfehlbarkeit der Glaubenssätze (Dogmen), gestützt auf die göttliche Offenbarung und betrachtet von der menschlichen Vernunft. Die Pseudo-Religionen hingegen parodieren diese Unfehlbarkeit; logischerweise ist deshalb die Auseinandersetzung mit den falschen Religionen bzw. mit den Angriffen gegen die christliche Religion ein besonderes Arbeitsfeld der christlichen Theologie (sog. "Apologetik", d.h. Verteidigung; auch "Kontroverstheologie", "Fundamentaltheologie").

Speziell zur "Klimareligion" äußerte Norbert Bolz, Professor für Medienwissenschaft an der TU Berlin: "Wenn also die traditionellen, sprich christlichen Religionen, die Menschen nicht mehr ansprechen, suchen sie nach Ersatzreligionen. Und die mächtigste der gegenwärtigen Ersatzreligion ist mit Sicherheit die grüne Bewegung, das Umweltbewusstsein, was sich heute konkretisiert in der Sorge um das Weltklima" (Interview mit Freeman - Alles Schall und Rauch Blog, 04.02.2010). Bolz ist übrigens schon länger bekannt für seine Kritik an "Ersatzreligionen", insbesondere an der "Vergötzung des Staates" ("Staatsgötzendienst"); s. sein Buch "Das Wissen der Religion. Betrachtungen eines religiös Unmusikalischen", München 2008.

Aber können die Klimaschutz-Gläubigen nicht wenigstens geltend machen, dass doch sogar "Papst Benedikt XVI.", der "Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz" Robert Zollitsch und viele andere "Vertreter der katholischen Kirche" zum "Klimaschutz" aufrufen? Nun, auch dies ist Teil des Problems: Die Tatsache, dass die katholische Kirche seit dem Tod von Papst Pius XII. keinen Papst hat (sog. "Sedisvakantismus"), findet in den systemtreuen Medien noch weniger Anklang als die Klimaschutz-Kritik, und auch Norbert Bolz versagt hier. Es bleibt also noch viel zu tun.

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Schlüsselwörter: Klimawandel | Klimakatastrophe | Klimareligion
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Kommentare

Hartmut Holz
am 10.02.2010 17:59:30 (217.80.208.xxx) Link Kommentar melden
Fragt sich, was hat dieser Artikel mit Religion oder dem Papst zu tun?

Meiner Meinung überhaupt rein gar nichts.
Pater Lingen
am 10.02.2010 18:47:22 (77.178.51.xxx) Link Kommentar melden
Was hat der Kommentar von Hartmut Holz mit dem Artikel zu tun?
Richtig: Überhaupt rein gar nichts!
357
am 11.02.2010 08:32:27 (84.19.169.xxx) Link Kommentar melden
Da möchte ich beiden Kommentatoren widersprechen, denn der Artikel hat durchaus mit Religion und speziell mit Katholizismus zu tun (Stichwörter: Unfehlbarkeit, Dogma, Ersatzreligion) und der erste Kommentar hat auch mit dem Artikel zu tun: er stellt den dort hergestellten Zusammenhang in Frage.

Für meinen Geschmack ist der Bogen von "Klimapolitik" bis hin zu "Sedisvakantismus" allerdings auch sehr weit gespannt.
Hartmut Holz
am 12.02.2010 14:18:09 (217.80.229.xxx) Link Kommentar melden
Frage: Was für ein Dogma soll es in der katholischen Kirche geben? Ich kenn keines.

Und der Klimaschutz ist doch schon längst Ersatzreligion geworden. So wie dieses Monstrum vegöttert und ange-
betet wird.

Da sind aber einige Herrschaften, von Greenpeace und anderen Umweltverbänden auf einen falschen Weg. Denn sie beten Götzen an.
Hartmut Holz
am 12.02.2010 17:30:39 (217.80.229.xxx) Link Kommentar melden
Ich habe kein einziges Dogma, der katholischen Kirche, kennengelernt.

Für mich ist unsere Kirche sehr modern, aufgeschlossen aber auch traditionell.
286
am 12.02.2010 19:13:01 (141.76.45.xxx) Link Kommentar melden
Jungfrauengeburt, Trinität, Christus als Sohn Gottes, Unfehlbarkeit des Papstes - natürlich kennst Du Dogmen, Hartmut Holz Wink
349
am 13.02.2010 17:38:08 (76.76.104.xxx) Link Kommentar melden
Zitat 1:
Nun, apodiktische Zweifelverbote sind typisch und konstitutiv für Pseudo-Religionen.


Zitat 2:
Zur Erinnerung: Die christliche Religion nennt als ihr wesentliches Element die Unfehlbarkeit der Glaubenssätze (Dogmen)...


Dann ist die christliche Religion also nach Ihrer eigenen Definition eine Pseudo-Religion, "Pater Lingen"? Oder ist Christen der Zweifel erlaubt?
288
am 14.02.2010 15:21:22 (217.168.14.xxx) Link Kommentar melden
@Hartmut Holz:
die gesamte kirchliche Lehre ist ein einziges Dogma.
http://www.bibelc...ungfrp.htm
Die Himmelfahrt der "Madonna" ist schon im sechsten Jahrhundert als Fest der Kirche Roms bezeugt, doch sollten noch vierzehn Jahrhunderte vergehen, bis Papst Pius XII. am 1. November, am Fest "Aller Heiligen", im Jahre 1950 die leibliche "Aufnahme Marias" (assumptio Mariae) in den Himmel gleich nach ihrem Tod zum verbindlichen Dogma erhob. Diese angeblich "von Gott geoffenbarte Glaubenswahrheit" besagt, Maria, "die unbefleckte (immaculata) Jungfrau", sei, "von jedem Makel der Erbsünde unversehrt bewahrt, nach Vollendung des irdischen Lebenslaufs mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen" worden.
Wie man sieht, besteht das Dogma der Assumptio Mariae aus drei mysteriösen, miteinander unauflösbar verwobenen Thesen, die allesamt im krassen Widerspruch zur Bibel stehen.


http://de.wikiped...C3%B6pfung

Auch die Erschaffung Adams, Evas und die Vertreibung aus dem Paradies ist natürlich christliches Dogma.
Von modern und aufgeschlossen ist dabei nicht unbedingt die Rede.
288
am 14.02.2010 19:08:52 (188.127.165.xxx) Link Kommentar melden
Dogmen sind die haß-Attacken der angeblichen Tierschützer gegen das Schächten

würde diesen Satz gern näher beleuchten:
1. man kann doch auch echter Tierschützer sein und grundsätzlich gegen Schächten oder Schlachten sein,
mich stört das "angeblich".
2. wenn man geschächtetes Fleisch isst - auch von qualitativen Standpunkten aus durchaus legitim - kann man doch dazu stehen, dass man NICHT weiss, ob es für das Tier belastender ist oder nicht - und es trotzdem tun...denn: ich weiss auch nicht, ob das Rind oder Schwein, dessen Haut mir als Schuhe dient, einen schönen Tod durch Einschläfern hatte oder nicht...

Ferner: aus tiermedizinischen Gründen spricht zum Beispiel gerade bei Pferden einiges GEGEN Einschläfern, da Pferde den Vorgang des Sterbens sehr deutlich wahrnehmen und panikartige Attacken bekommen koennen, die im Sterben noch zu schlimmen Verletzungen führen können. Daher gibt es durchaus Tierärzte, die eine schnelle Kugel bevorzugen...
ich lehne aber ab, jeden andersdenkenden als "angeblichen" Tierschützer zu bezeichnen und möchte dich bitten, das zu ändern, denn es gibt sicher sehr viele Gründe, die gegen das Schächten sprechen, die für Tierschützer eben grundsätzlich gegen ihre Haltung gehen.
Dass man es trotzdem tut und tun darf, wird dadurch ja nicht beeinflusst, sondern ich denke, dass Aufklärung seitens der Koscher und Halalfleischkonsumenten nottut, nicht aber die kollektive Schmähung von Menschen, die meinen, das Richtige zu wollen.
Hartmut Holz
am 15.02.2010 14:48:34 (217.80.213.xxx) Link Kommentar melden
Die katholische Kirche oder überhaupt die Kirche braucht keine Dogmen.

Und die Vertreibung, von Adam und Eva, aus dem Paradies
ist ebenfalls kein Dogma, sondern dieses haben sich Adam
und Eva selbst zuzuschreiben.

Denn Gott hatte ihnen ja gesagt, dass sie von dem besagten Baum keine Früchte essen dürfen. Und leider haben sie es doch getan.

Dann zu den Pseudoreligionen. Dieses sind der Kapitalis-
mus, der sich aber auf dem absteigenden Ast befindet.
Dann der Tanz um das Goldene Kalb der hohen Renditen
der Banken wie HSH Nordbank oder Hypo Real Estate.

Auch dieses hat sich als völlig falsch bewiesen. Und da gab es ja dazu auch den Film Gier von Dieter Wedel.

Dieser Film hat ja gezeigt wie leicht Menschen zu ver-
führen sind und die Aussicht auf eine hohe Rendite lässt
ja das Gehirn, der Menschen, ausschalten.

Nein, die wahre Religion ist die Liebe zu Gott und er liebt
uns ja ebenfalls. Ja, ihm zu dienen und sich um schwache
und kranke Menschen zu kümmern, das ist das Wahre im Leben.

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