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Wissenschaft: SonstigesVon der Wissenschaftlichkeit der UFOlogie
Foto: © Himi, Pixelio.de.
Die Berichterstattung löste in den USA einen gewaltigen Meldeboom von „Unidentified Flying Objects“ aus. Die Abkürzung davon, die aus dem Amerikanischen stammt, ist „UFO“. Das diese Abkürzung auch auf die deutsche Übersetzung – „Unidentifizierte(s) Flug-Objekt(e)“ – zutrifft, ist reiner Zufall. Ebenso verhält es sich bei der Bezeichnung „Unknown Flying Object“ bzw. im Deutschen „Unbekanntes Flug-Objekt“.
Die Berichte solcher Meldungen enthielten oftmals Beschreibungen von Flugeigenschaften, die für irdische Begriffe unmöglich schienen. Daraus resultierte schließlich die Hypothese, dass es sich hier um außerirdische Fluggeräte (Raumschiffe) handeln müsse. Da durch solche möglichen Besuche die Sicherheit der Vereinigten Staaten gefährdet sein könnte, wurden seinerzeit militärische Stellen gegründet, die sich mit der Untersuchung solcher Meldungen befassten. Das geschah ursprünglich unter größter Geheimhaltung. Eines der ersten und bekanntesten dieser militärischen Projekte war das Project Blue Book.

Foto: © Wolfgang Pfensig, Pixelio.de.
Diese Studiengesellschaft war eindeutig Pro eingestellt zu der Hypothese der außerirdischen Herkunft. Dies bezeugt auch das „I“ (für „IFO“) im Namen der Gesellschaft, was hier für „Interplanetare (also außerirdische) Flug-Objekte“ steht. Heute wird der Begriff „IFO“ von seriösen UFO-Forschern zumeist für „Identifiziertes Flug-Objekt“ verwendet. Die Studien der DUIST e. V. beschränkten sich allerdings auf das Sammeln und Publizieren von UFO-Meldungen. Das ging teilweise soweit, dass über jede etwas merkwürdig erscheinende Wolke oder jedes Lichtpünktchen, das jemand mal am Himmel gesehen hatte berichtet wurde. Praktisch alles wurde als außerirdisch dargestellt. Durch die DUIST e. V. bürgerte sich wohl auch der Begriff der UFOlogie ein und diejenigen, die sich damit beschäftigten, wurden als UFOlogen tituliert. Eine wissenschaftliche Untersuchung oder gar Differenzierung zu offensichtlich natürlichen oder konventionellen Erscheinungen gab es praktisch nicht. Dies trug schlussendlich dazu bei, dass die Presse meistens negativ über UFO-Meldungen, die UFOlogie und die UFOlogen berichtete.
Eigentlich wäre ein Begriff mit der Endung „logie“ wissenschaftlich. Diese Endung stammt vom griechischen „lógos“, was soviel bedeutet wie „Wort“, oder auch „Lehre“, „Sinn“, „Rede“ und „Vernunft“. Sie bezeichnet in der Regel eine Wissenschaft zu einem Gebiet (z. B. Archäologie). Die Wissenschaftler, die sich damit befassen sind dann die „-logen“ (z. B. Archäologen).
Daraus müsste eigentlich resultieren, dass die UFOlogie eine Wissenschaft ist (auch wenn sie nicht als solche anerkannt ist und zu den so genannten „Grenzwissenschaften“ gehört). Doch nicht nur aus Zeiten der DUIST e. V. und der oftmals negativen Presseberichte ist der Begriff UFOlogie mit einem negativen Beigeschmack versehen. Im Laufe der Zeit bildeten sich regelrechte Sekten und Fanatiker, die angeblich mit außerirdischen Raumbrüdern Kontakt haben und Heilsbotschaften verkünden. Auch solcher Nonsens wird zumeist von der Presse mit UFOlogie und UFOlogen in Verbindung gebracht. Das alles wiederum trägt mit dazu bei, dass es kaum seriöse Wissenschaftler gibt, die sich ernsthaft mit dem Thema UFO auseinandersetzen wollen. Und wenn doch, dann geschieht dies meistens unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Somit bleibt die Thematik fast ausschließlich in privater Hand und die zahlreichen UFO-Organisationen, die es weltweit gibt, sind häufig ausschließlich privat betrieben. Wegen des negativen Beigeschmacks der Begriffe UFOlogie und UFOloge verwendet man viel lieber die Begriffe UFO-Forschung und UFO-Forscher.
Der allergrößte Teil aller UFO-Meldungen kann übrigens auf natürliche Phänomene oder konventionelle Dinge zurückgeführt bzw. aufgeklärt werden. Der Anteil, der als ungelöst verbleibt beträgt weltweit weniger als 2 bis 4 %. Diese können häufig nicht aufgeklärt werden, weil die Angaben dazu unzureichend sind oder die Fälle zu weit zurück liegen. Aber dies lässt auch noch hoffen, dass wir vielleicht doch schon einmal Besuch aus dem Weltraum hatten…
- Fotolegende: Eine Wolkenformation, die zu Zeiten der 1988 aufgelösten DUIST e. V. wahrscheinlich als Formation außerirdischer Raumschiffe interpretiert worden wäre. Foto: © Himi, Pixelio.de.
- Fotolegende: Auch solche ganz offensichtlich gefakten Fotos wären vermutlich für die DUIST e. V. ein „IFO“ (im Sinne von „interplanetarisch“) gewesen. Foto: © Wolfgang Pfensig, Pixelio.de.
- GEP meldet: Drastischer Anstieg von UFO-Sichtungen in Deutschland
- Himmelslaternen machen UFO-Forschern viel Arbeit
- Geheime UFO-Akten vom britischen Verteidigungsministerium veröffentlicht
- Nach Großbritannien gibt jetzt auch Dänemark geheime UFO-Akten frei
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Kommentare
- Gelöscht von OZ24 am 07.02.2010 18:36:20.
Sicher hast Du dafür eine seriöse Quelle?
Erzähl ruhig mehr, Karow!
Folgende Erklärung ist mir schon wichtig!
Ich habe das Bild nicht produziert und publiziert um [b]gefaktes/b] Ufo-Material zu verbreiten, sondern bin in einer Foto-Community. Dort geht es u. A. auch um experimentelle Möglichkeiten eines bekannten Grafikprogramms und deren Beherrschung.
Es war übrigens ursprünglich ein Fernsehturm.

Mit freundlichem Gruß,
Wolfgang Pfensig
Ja, was man mit Grafikprogrammen alles machen kann...Als Kinder haben wir uns während langweiliger Autofahrten auch immer Wolken angeschaut, seltsame Drachen oder Figuren darin gesehen und uns dazu Geschichten ausgedacht. - Aber irgendwann wird man eben mal erwachsen. Die meisten jedenfalls, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Im zwischenmenschlichen Bereich ist Fantasie die Voraussetzung sich in andere Menschen einzufühlen und diese zu „verstehen".
Außerdem ist sie eine wesentliche Voraussetzung für zweckgerichtetes Handeln jeder Art.
Auch im Kunstbereich sähe es ohne Fantasie mächtig traurig aus.
Ohne sie wäre Fortschritt auch im technischen Sinne unmöglich.
Problemlösungen müssten dann als Resultate des Zufalls oder des Instinktes angesehen werden.
Selbst das Schreiben ist ohne Fantasie nicht möglich. Da werden Wörter/Begriffe im Geiste geformt, also "Kreativität und schöpferische Kraft" eingesetzt.
Wenn natürlich Fantasie als unglaubwürdig abgewertet und ein "Fantast" als Spinner angesehen wird, dann ist es eine Vergewaltigung des Begriffes.
Erhalten wir uns doch unsere frische ungezwungene Kindliche "Fantastische" Fröhlichkeit, dann sähe die Welt anders aus.
Freundliche Grüße,
Wolfgang Pfensig

Es gibt keine Endgültigkeit des Wissens.
Nur der Sucher ist der Wissenschaftler. Nach dem Prinzip: These, Antithese, Synthese. Wobei die Synthese schon wieder die These als Ausgangspunkt des kommenden Fragekreislaufes darstellt.
So einfach kann Wissenschaft sein. Und genau das passiert hier auch in Fragen der UFO-Problematik.
Das stimmt soweit erstmal. Doch Phantasie hat bei der Sammlung und Dokumention von Fakten in der Wissenschaft nichts zu suchen.
Zwei bis vier Prozent. Vor allem mangels objektiver Daten. Ist doch interessant, oder?



Außer in der BRD, da da die offizielle amtliche Bestätigung noch ausssteht. Und was nicht amtlich oder durch den Kanzler oder einer Kanzlerin bestätigt ist, ist eben nicht.
So sind halt die Deutschen.
Aber viel interessanter sind die Flugzeugartefakte aus Südamerika, der Hubschrauber, Panzer und U-Boot im Tempel von Theben, die UFO-Höhlenzeichnungen in China, die berühmten Tonscheiben von dort, die Höhlenzeichnungen aus dem Atlas-Gebirge, die Götterüberlieferungen der Wissensbringer aus allen Kulturkreisen usw., usf. Die Überbleibsel von Röhrenverbindungen mit Radioaktivrückständen ähnlich einer Atomfabrik aus grauer Vorzeit in China, radiaktive Restabraumhalten in Afrika, archetiktonische Artefakte in Afrika und Südamerika von Sternensystemen, die unsere Vorfahren nicht kennen konnten aufgrund fehlender Sichtmöglichkeiten uvm. Was also gibt es da zu Leugnen? Wir sind die Dritte Menschheit auf diesem Planeten, so die Sagen und Geschichten der Vorzeit. Und die sonstigen Architkturüberbleibsel von vor der Sintflut weltweit, Pyramiden älter als 10000 Jahre etc. überall auf dem Planeten, sprechen ihre eigene Sprache.