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Wissenschaft: Weltraum

In Memoriam Pawel Romanowitsch Popowitsch

Pawel Romanowitsch Popowitsch wurde am 5. Oktober 1930 in Usyn in der Ukraine geboren. Nach einer luftwaffentechnischen Ausbildung befand sich Pawel Romanowitsch Popowitsch in der 1960 gegründeten ersten Kosmonautengruppe der Sowjetunion. Sein Weg war damit vorgezeichnet und schon bald konnte Pawel Romanowitsch Popowitsch am 12. August 1962 seinen ersten Flug ins All starten. Als Mitglied der Mannschaft von Wostok 4 war Popowitsch ein Held der Sowjetunion und erhielt, neben unzähligen weiteren Orden und Auszeichnungen auch gleich zwei mal diesen Orden.

Nach seinem ersten Raumflug ging Popowitsch auf Vortragsreisen, die ihn auch außerhalb der Sowjetunion nach Kuba und Australien führten. Später leitete er eine Gruppe junger Kosmonauten, die sich auf einen militärischen Flug der Sojus VI vorbereiteten. Ab September 1966 war dies seine Hauptaufgabe. Nach der Aufgabe des Projektes, das nie startete, bereitete sich Popowitsch auf eine Mondmission der Sowjets vor. Pawel Romanowitsch Popowitsch war für eine 1969 vorgesehene sowjetische Mondumrundung als Kommandant vorgesehen. Das Programm wurde jedoch nach dem Erfolg von Apollo 8 gestoppt.

Im September 1970 wurde Pawel Romanowitsch Popowitsch Leiter einer Abteilung von 22 Kosmonauten, die sich mit der geplanten, militärischen Raumstation Almas befassten. Popowitsch war als Mitglied der Erstbesatzung vorgesehen. Im April 1973 war die Station im All, konnte aber nicht stabilisiert werden und stürzte schon bald wieder zur Erde und verglühte. Eine zweite Almas Raumstation wurde am 24. Juni 1974 unter der Bezeichnung Saljut 3 gestartet und war bald einsatzbereit. Popowitsch und sein Kollege Artjuchin starteten am 3. Juli 1974 mit einer Sojus14 zur Raumstation, dockten erfolgreich an und verbrachten 2 Wochen in der Raumstation bevor sie am 19. Juli 1974 wieder auf der Erde landeten.

Von Januar 1978 bis März 1989 war Popowitsch für den Bereich Wissenschaft und Forschung des Juri-Gagarin-Kosmonautentrainingszentrums verantwortlich. Am 26. Januar 1982 schied Popowitsch aus dem aktiven Kosmonautenkader aus.

Im Jahr 1984 trat Pawel Romanowitsch Popowitsch der Russischen Akademie der Wissenschaften bei und wurde Leiter der UFO Kommission dieser Institution. Popowitsch berichtete des öfteren, auch in der Dokumentation „Out of the Blue“ des SciFi Channel aus dem Jahr 2002, von seiner UFO Sichtung, die er in einem Flugzeug auf dem Rückweg von Washington D.C. nach Moskau hatte. Mit ihm an Bord waren eine Reihe russischer Wissenschaftler, die das Dreiecks-Ufo ebenso sahen, ihre Aussagen aber nur teilweise öffentlich machten, bzw. in der Öffentlichkeit bestätigten. Popowitsch konnte das Objekt gut beobachten, das ca. 1500 m entfernt vom Flugzeug flog, stark leuchtete und ein perfektes Dreieck darstellte. Das UFO hatte eine geschätzte Geschwindigkeit von 1500 km/h und überholte das Flugzeug in ca. 30 Sekunden.

Popowitsch war der Präsident der UFO-Vereinigung in Russland.

Pawel Romanowitsch Popowitsch starb am 29. September 2009 in der Ukraine.

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Schlüsselwörter: Alxander Knörr | Weltraum | Popowitsch | Sowjetunion | Kosmonaut | Wostok4 | Sojus IV | UFO
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