Rund um OZ24

Suchen

Unterstütze OZ24

Sonstiges: Verschiedenes

Meine "Erinnerungen an die Zukunft"

Wenn ich zurück denke an meine frühe Jugend, an meine erste Begegnung mit dem Autor und Visionär der Vergangenheit, Erich von Däniken, muss ich nicht lange überlegen. Ich war 16 Jahre alt und mich beschäftigten schon ein paar Jahre diverse Phänomene wie PSI, Okkultismus und Geistererscheinungen – viele 16-jährige, pubertierende Jugendliche beschäftigen sich mit diesen Dingen, sie gehören für viele für eine gewisse Zeit zu ihrem jungen Leben dazu. Zu einer Zeit, in der man Erklärungen sucht und in dem die Hormone verrückt spielen. Auch ich gehörte dazu und war fasziniert von all diesen Dingen.

Zu dieser Zeit war ich gerade an einer Wirtschaftsschule in Neustadt an der Weinstraße, 40 km von meinem Wohnort im wunderschönen Elmsteiner Tal gelegen. Eines Herbsttages verschlug es mich wieder einmal in eine kleine Bücherei in Neustadt – mit dem Vorsatz, dass ich mir ein neues Buch über irgendeines dieser Themen kaufen würde. Ich durchstreifte die schmale Regalwand mit der Aufschrift „Esoterik“ in der alle möglichen Bücher der Grenzwissenschaften abgelegt waren und irgendwann verharrte ich bei einem schmalen Taschenbuch mit dem verlockenden Titel: „Erinnerungen an die Zukunft“ von einem gewissen Erich von Däniken.

Ich hatte noch nie etwas von diesem Däniken gehört! Aber der Titel weckte mein Interesse, hatte ich doch vor ein paar Monaten ein Buch in die Hände bekommen, in dem es um Visionen geht. Der Buchtitel versprach mir ähnliches, nämlich Erinnerungen an etwas, das noch gar nicht stattgefunden hat, die Zukunft. Ich klaubte es aus dem Regal und las den Klappentext und das Inhaltsverzeichnis. Ernüchtert, dass es doch nicht um Visionen in diesem Buch ging, machte sich aber bald Interesse breit. Denn von den Dingen, die dort beschrieben waren, hatte ich, ebenso wie von Erich von Däniken, vorher noch nie gehört. Der Preis des Taschenbuches sprach mich ebenso an, da er mein Taschengeld nicht sehr strapazierte und ich kaufte das Buch. Nachmittags machte ich mich daran, es zu lesen und legte es nicht mehr aus der Hand, bis ich es am späten Abend vollständig gelesen hatte. Ich war baff! Gab es denn wirklich so viele Rätselhafte Dinge, die ich noch nicht bemerkt hatte? Ich war ja schon „alt“ mit meinen gerade 16 Lenzen.

Die Theorien dieses Erich von Däniken ließen mich die ganze Nacht und den ganzen darauf folgenden Vormittag nicht mehr los. Zwischen zwei Schulstunden hatte ich eine längere Pause und ich schwang mich auf mein Moped und speedete zu dem kleinen Buchladen. Neben der Lücke, in der gestern noch die „Erinnerungen an die Zukunft“ standen, fand ich ein weiteres, kleines Taschenbuch von Dänikens – „Zurück zu den Sternen“. Gekauft und gelesen! Der nächste Tag, das gleiche Spiel – ich musste das nächste Buch, das in der Reihe Stand ebenso kaufen, obwohl dies ein teures Hardcover war, wanderte „Prophet der Vergangenheit“ in meine damals noch schmale Bibliothek und die letzten Märker meines Taschengeldes in die Kasse der Buchhandlung.

Die nächsten Wochen und Monate legte ich mein Taschengeld in einige weitere Bücher an, die teilweise von Däniken waren, teilweise aber auch von anderen Autoren, die sich mit diesem Thema, der Prä-Astronautik, beschäftigten. Die Dänikitis hatte auch mich erfasst und hielt mich in ihrem Bann.

Ich war gefesselt von den Rätseln ferner Länder, von den Anden, Peru, Bolivien, Mexico, der Osterinsel, Japan und Ägypten. Wenn ich doch auch dort hin fahren könnte, wie dies Erich von Däniken tut, und mir diese Rätsel auch selbst anschauen könnte. Aber die Reisen in diese Länder, in denen es rätselhafte Bauten der Götter gab, waren sehr teuer, das merkte ich nachdem ich mich immer mehr mit dem Thema beschäftigte. Mit 16 bin ich auch schon in die AAS eingetreten und habe auch hier jeder Ausgabe bis heute entgegengefiebert.

Jahre später träumte ich immer noch von fernen Ländern und deren Rätseln, die Erich von Däniken mir näher brachte. Ich bekam wieder ein Buch Erichs in die Hände und las „Auf den Spuren der Allmächtigen“ – da kam Erich auf eine Mittelmeerinsel, die auffällige Geleisanlagen im Fels beherbergte – Malta! Diese Geleisanlagen, die Cart Ruts, faszinierten mich noch mehr und ich bemerkte mit einem Blick in den Atlas, dass Malta gar nicht so weit weg war, wie die Orte an denen sonst Spuren der Vergangenheit zu finden waren, die evtl. den Göttern zuzuschreiben wären. Ein Jahr später bekam ich wieder eine meiner heißgeliebten „Ancient Mail“ in die Hände und mir fiel förmlich ein Prospekt in die Hand, in dem Hartwig Hausdorf eine Reise auf die Insel Malta feil bot. Und das für schmales Geld! Sofort buchte ich und machte erst später meinem Vater, der mein damaliger Boss war, klar, dass ich Mitte/Ende April eine Woche Urlaub brauchte um nach Malta zu fliegen.

Die Insel hielt mich förmlich gefangen! Das Malta-Fieber packte mich und mir ging es so wie manchem Malta-Besucher – ich verliebte mich in die Insel und besuchte sie seither sieben mal. Und ich machte mich, 7 Jahre lang, daran, die Rätsel dieser Insel zu erforschen. Meine Recherchen weiteten sich auf halb Europa aus und ich stieß auf meine eigene Theorie, wie die Kultur Maltas entstand. Ich verfasste mein erstes Buch: „Hagar Qim – auf den Spuren einer untergegangenen Kultur“ das sich mit eben dieser, meiner Theorie, befasste und mein ganzes Wissen über Malta wiederspiegelt.

Da ich genau weiß, dass ich nur wegen diesem Erich von Däniken zur Prä-Astronautik kam und auch durch sein Buch auf Malta aufmerksam wurde, schickte ich es ihm zu. In der Hoffnung, dass es nicht einfach so in seinem Archiv verschwindet. Und meine Hoffnungen wurden nicht nur erhört, sondern weit übertroffen! Ich erhielt Post vom Chalet Alpli und ein paar nette Zeilen von einem gewissen Erich von Däniken, in denen er sich für das Buch bedankt, und in dem er mir ein dickes Lob ausspricht.

Erich von Däniken begleitete mich also wirklich bis heute auf meinem Weg seine „Erinnerungen an die Zukunft“ für mich selbst zu verwirklichen!

uploaded

Der Inhalt des vorstehenden Artikels gibt nicht die Meinung der Redaktion von Onlinezeitung24 wieder. Für den Inhalt ist allein der Autor des Beitrages verantwortlich!
Drucken Empfehlen
Schlüsselwörter: Alexander Knörr | Erich von Däniken | Prä-Astronautik | UFO | Rätsel
Sie wollen selber einen Artikel schreiben. Kein Problem, einfach registrieren!

Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare geschrieben

Einen Kommentar schreiben







Kommentare von Nichtmitgliedern der Seite Onlinezeitung24.de müssen durch einen Bestätigungslink per E-Mail freigeschaltet werden, für Mitglieder entfällt diese Bestätigung. Diese Maßnahme dient der Diskussionskultur und soll die Kommentarfunktion vor Spam schützen. Wir bitten um Ihr Verständis für diese Maßnahme.

Seitenaufbau: 0.05 Sekunden
39,832,358 eindeutige Besuche